| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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Kawasaki Z 650 S vs. Honda X-ADV – Vergleich im Alltag & auf Tour
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten, lohnt sich ein genauer Blick: Die Kawasaki Z 650 S steht für einen klaren, straßennahen Fahrstil mit sportlichem Anspruch, während die Honda X-ADV eher die Rolle eines vielseitigen Allrounders übernimmt – zwischen Roller-Logik und Adventure-Feeling. Genau hier entsteht der Reiz: Beide Modelle können im Alltag überzeugen, aber sie tun es auf sehr verschiedene Art. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Bikes gegenübergestellt – damit leichter wird, die passende Wahl für den eigenen Fahrstil zu treffen.
Grundcharakter: Street-Nähe vs. Abenteuer-Anspruch
Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie gemacht für Fahrten, bei denen Dynamik und direkte Rückmeldung im Vordergrund stehen. Der Fokus liegt auf einem sportlichen, aber alltagstauglichen Setup. Wer gerne zügig durch die Stadt rollt, Landstraßen dynamisch fährt oder einfach ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert anfühlt, findet hier eine stimmige Basis.
Die Honda X-ADV dagegen ist stärker auf Vielseitigkeit ausgelegt. Sie verbindet eine erhöhte Sitzposition und eine robuste Optik mit dem Komfortgedanken, der aus dem Roller-Umfeld bekannt ist. Dadurch eignet sie sich besonders für Strecken, auf denen der Untergrund nicht immer perfekt ist – oder wenn der Anspruch besteht, auch längere Touren entspannt zu absolvieren.
Sitzposition & Fahrgefühl: Wer sitzt wie?
Ein großer Unterschied zeigt sich bereits beim ersten Eindruck der Ergonomie. Die Z 650 S setzt auf eine sportlichere Haltung. Das bedeutet: Der Fahrer sitzt näher am „Fahren statt Ruhen“-Prinzip. Das kann sich besonders dann auszahlen, wenn Kurvenarbeit, zügiges Beschleunigen und ein aktives Handling gefragt sind. Gleichzeitig bleibt die Maschine so ausgelegt, dass sie nicht nur für kurze Ausflüge taugt.
Die X-ADV bietet eine deutlich entspanntere, höher positionierte Sitzhaltung. Das wirkt im Alltag angenehm, weil der Rücken weniger „eingeklappt“ wird und der Blick weiter nach vorn geht. Gerade bei Pendelstrecken oder längeren Fahrten ist das ein Vorteil. Wer allerdings ein sehr sportliches, tiefes Gefühl sucht, wird beim X-ADV eher weniger „Rennstrecken-Vibe“ finden.
Motor & Antrieb: Dynamik vs. souveräne Allround-Power
Beim Motorcharakter unterscheiden sich beide Konzepte spürbar. Die Kawasaki Z 650 S steht für ein direktes Ansprechverhalten und einen Fahrstil, der sich gut mit Schalten und aktiver Gangwahl kombinieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die gerne mit dem Motorrad „arbeiten“ und die Leistung in verschiedenen Drehzahlbereichen nutzen möchten.
Die Honda X-ADV zielt stärker auf souveräne Leistungsentfaltung im Alltag. Der Antrieb ist so abgestimmt, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Geschwindigkeiten leicht kontrollieren lässt. Das ist praktisch, wenn häufiges Anfahren, Stop-and-go oder wechselnde Streckenprofile den Tagesablauf bestimmen. Wer hingegen maximale Freude am klassischen Schaltgefühl hat, wird die Kawasaki oft als näher am eigenen Fahrstil empfinden.
Fahrwerk & Handling: Agil in der Stadt, stabil auf Strecke
Im Handling zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung. Die Z 650 S fühlt sich in urbanen Situationen meist besonders handlich an. Enge Kurven, schnelle Richtungswechsel und das „Mit-dem-Motorrad-arbeiten“ stehen hier im Vordergrund. Das Motorrad wirkt wie ein Werkzeug, das man gern nutzt, um Strecken lebendig zu gestalten.
Die X-ADV spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es nicht nur um glatten Asphalt geht. Das Fahrwerk ist auf Komfort und Kontrolle ausgelegt, sodass Unebenheiten weniger „durchgereicht“ werden. Auf längeren Touren wirkt das besonders angenehm. Allerdings kann das Setup im Vergleich zur Z 650 S etwas weniger „leichtfüßig“ wirken, wenn es rein um sportliche Spontanität geht.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Beide Modelle sind so ausgelegt, dass sie im Alltag verlässlich funktionieren. Entscheidend ist dabei weniger ein einzelner Wert, sondern wie sich die Bremsen im Fahrbetrieb anfühlen: Die Z 650 S punktet häufig mit einem direkten, gut dosierbaren Gefühl, das zu einem sportlichen Fahrstil passt. Das hilft, wenn man in Kurven oder beim zügigen Anbremsen präzise reagieren möchte.
Die X-ADV setzt ebenfalls auf sicheres Ansprechen, legt aber stärker den Fokus auf Stabilität und kontrolliertes Verzögern über längere Zeit. Das ist ein Vorteil, wenn häufige Bremsvorgänge im Stadtverkehr oder längere Abfahrten den Alltag prägen.
Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlichem Fokus
Bei der Elektronik unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Kawasaki Z 650 S ist eher auf ein Motorrad-Erlebnis ausgelegt, bei dem der Fahrer das Geschehen klar mitbestimmt. Elektronische Helfer sind vorhanden, aber das Gesamtgefühl bleibt „mechanisch nah“.
Die Honda X-ADV bringt in der Regel mehr Komfort- und Sicherheitslogik in den Alltag. Gerade auf wechselnden Untergründen oder bei wechselnden Wetterbedingungen kann das den Unterschied machen, weil das Motorrad in vielen Situationen souverän bleibt. Wer häufig unterwegs ist, ohne jedes Mal die perfekte Fahrbahn vorzufinden, profitiert von dieser Art von Unterstützung.
Alltag & Pendeln: Welche Maschine macht den Tag leichter?
Für den täglichen Einsatz zählt vor allem, wie schnell man sich wohlfühlt. Die Z 650 S ist eine starke Wahl, wenn das Motorrad im Alltag „einfach Spaß“ machen soll: Starten, losfahren, zügig durch den Verkehr kommen und dabei ein sportliches Gefühl behalten. Die Maschine wirkt dabei wie ein klassisches Motorrad, das man gern bewegt.
Die X-ADV ist besonders dann im Vorteil, wenn Pendeln nicht nur aus kurzen Strecken besteht. Die Kombination aus höherer Sitzposition, komfortorientiertem Setup und vielseitigem Charakter macht sie attraktiv, wenn auch längere Wege, gelegentliche Ausflüge oder unplanbare Streckenprofile dazugehören. Wer häufig zwischen Stadt und „draußen“ wechselt, findet hier eine stimmige Lösung.
Touren: Komfort, Reichweite im Kopf und entspannter Rhythmus
Auf Touren zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die Z 650 S kann lange Strecken gut abdecken, wenn der Fahrer eine sportlichere Haltung akzeptiert. Dann wird die Fahrt zu einem aktiven Erlebnis: Kurven, Rhythmus und ein Motorrad, das sich nicht „zu bequem“ anfühlt. Für Fahrer, die auch unterwegs gern zügig fahren, ist das ein Plus.
Die X-ADV ist dagegen häufig die entspanntere Wahl. Die Sitzposition und das Fahrwerkskonzept unterstützen einen gleichmäßigen Fahrrhythmus. Das macht sie besonders interessant für Menschen, die Touren genießen möchten, ohne ständig gegen die Ergonomie zu arbeiten. Wer außerdem Wert auf Vielseitigkeit legt, profitiert davon, dass das Motorrad nicht nur für den perfekten Asphalt gedacht ist.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z 650 S – Stärken
- Sportlich-direktes Fahrgefühl mit guter Rückmeldung
- Agilität im Stadtverkehr und bei dynamischer Fahrweise
- Klassisches Motorrad-Erlebnis mit Fokus auf aktives Fahren
Kawasaki Z 650 S – Schwächen
- Weniger „Adventure-Komfort“ für unebene Strecken im Vergleich zur X-ADV
- Sportlichere Sitzhaltung kann bei sehr langen Fahrten stärker fordern
Honda X-ADV – Stärken
- Komfortorientierte Ergonomie für Pendeln und längere Strecken
- Vielseitiger Charakter für wechselnde Untergründe
- Moderne Unterstützung für souveränes Fahren im Alltag
Honda X-ADV – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im rein sportlichen Handling-Vergleich
- Wer ein klassisches Schaltgefühl und maximale Sportlichkeit sucht, findet möglicherweise weniger Fokus darauf
Welche Wahl passt besser?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zum eigenen Alltag passt. Die Kawasaki Z 650 S ist besonders stark, wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll: dynamisch, direkt und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf Kurven macht. Sie eignet sich außerdem gut für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich wie ein klassisches Streetbike anfühlt und bei dem man gern selbst die Kontrolle über den Rhythmus übernimmt.
Die Honda X-ADV ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Vielseitigkeit und ein entspannterer Fahralltag wichtiger sind. Wer häufig pendelt, längere Strecken fährt oder auch mal abseits des perfekten Asphalts unterwegs ist, bekommt mit der X-ADV oft das stimmigere Gesamtpaket. Die Maschine wirkt wie gemacht für Menschen, die möglichst viele Situationen abdecken möchten, ohne jedes Mal das Setup neu denken zu müssen.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die richtige Wahl für alle, die ein straßennahes Motorrad mit sportlichem Charakter suchen: direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das dynamische Touren und lebendige Stadtfahrten besonders attraktiv macht. Wer gern aktiv fährt und eine sportlichere Sitzhaltung akzeptiert, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtbild.
Die Honda X-ADV passt besser zu Fahrern, die Komfort und Vielseitigkeit priorisieren: eine entspanntere Ergonomie, souveräne Allround-Eigenschaften und ein Konzept, das auch bei wechselnden Streckenprofilen überzeugt. Wer Pendeln, längere Fahrten und gelegentliche „Abweichungen“ vom perfekten Asphalt als Alltag betrachtet, findet in der X-ADV meist die passendere Lösung.
Kurz gesagt: Z 650 S für sportliche Direktheit, X-ADV für entspannten Allround-Einsatz.