| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- Fahrkomfort
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- Kurze Wartungsintervalle
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.310 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 61 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 6.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 176 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Perimeter | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 80)mm | |
| Reifen vorne | 120/70 R18M/C 59H | |
| Reifen hinten | 160/60 R17M/C 69H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit - ein Cruiser
Was bleibt? Die Kawasaki Vulcan S ist definitiv kein Sportler, aber sie ist auch kein schweres, unbewegliches Wesen. Alpenpässe bereiten ihr keine Sorgen, dabei umsorgt sie den Fahrer trotz ihres eher einfach gehaltenen Fahrwerks mit angemessenem Komfort. Abends nach der Arbeit auf ihr in die untergehende Sonne reiten, das ist zwar kitschig, aber irgendwie schön.
Ein kleiner Wehrmutstropfen sind die Kawa-typischen, mit 6.000 Kilometern recht kurz gehaltenen Wartungsintervalle.
Aber sonst? Mehr Motorrad muss es nicht sein, die Kaufempfehlung steht.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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Kawasaki Z 650 S vs. Kawasaki Vulcan S: Vergleich für Alltag, Kurven und den eigenen Fahrstil
Wer zwischen der Kawasaki Z 650 S und der Kawasaki Vulcan S schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Hier trifft ein sportlich orientiertes Naked-Bike auf einen Cruiser-Ansatz mit entspannterem Charakter. Beide Modelle kommen aus dem Hause Kawasaki, doch sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus. Genau darum lohnt sich ein genauer Blick auf die Unterschiede – denn am Ende entscheidet nicht nur die Technik, sondern vor allem das Fahrgefühl.
Grundcharakter: Naked-Feeling vs. Cruiser-Relax
Die Kawasaki Z 650 S ist als Naked-Bike darauf ausgelegt, direkt und agil zu wirken. Der Fokus liegt auf einem dynamischen Auftritt: Das Motorrad fühlt sich im Stadtverkehr lebendig an und macht auf Landstraßen Lust auf zügiges Fahren. Die Kawasaki Vulcan S dagegen setzt stärker auf den Cruiser-Gedanken. Die Sitzposition und der Gesamteindruck zielen auf entspanntes Gleiten, ohne dass das Motorrad dabei träge wirkt. Wer lange Strecken angenehm verbringen möchte, findet hier einen anderen Ansatz als beim Z 650 S.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Im Alltag zeigt sich der Unterschied besonders beim „Wie fühlt es sich an, wenn man einfach losfährt?“ Die Z 650 S wirkt wie gemacht für kurze Wege, spontane Ausfahrten und das schnelle Wechseln zwischen Schräglage und Aufrichten. Die Vulcan S spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn das Tempo moderater bleibt und die Fahrt mehr nach „genießen“ als nach „maximal attackieren“ klingt. Beide können sportlich – aber sie definieren Sportlichkeit unterschiedlich.
Sitzposition und Ergonomie: entscheidend für Komfort und Kontrolle
Ein zentraler Punkt im Vergleich ist die Ergonomie. Die Kawasaki Z 650 S bringt eine eher aufrechte, aber fahraktive Haltung mit. Das unterstützt ein präzises Handling und macht es leichter, das Motorrad in Kurven zu führen. Die Kawasaki Vulcan S ist auf eine entspanntere Sitzhaltung ausgelegt. Dadurch wirkt das Motorrad oft zugänglicher, gerade für Fahrer, die nicht permanent „sportlich“ sitzen möchten.
Stärken und Schwächen in der Praxis
Die Stärke der Z 650 S liegt darin, dass sie sich schnell „in die Hand“ nehmen lässt. Wer häufig zwischen Stadtverkehr und Landstraße pendelt, profitiert von der direkten Rückmeldung. Als mögliche Schwäche kann sich die sportlichere Ausrichtung bemerkbar machen, wenn längere Strecken mit viel Stop-and-Go oder sehr entspannter Fahrweise geplant sind.
Die Vulcan S punktet mit einer Haltung, die das Fahren weniger anstrengend wirken lässt. Das ist besonders angenehm, wenn der Fokus auf Komfort liegt. Als Gegenpol kann die eher cruiserartige Auslegung weniger „spontan“ wirken, wenn es darum geht, sehr zackig zu agieren oder das Motorrad maximal sportlich zu bewegen.
Motor- und Fahrcharakter: wie Leistung umgesetzt wird
Beim Motor geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das Zusammenspiel aus Drehmomentverlauf, Ansprechverhalten und Übersetzung. Die Z 650 S vermittelt typischerweise das Gefühl, dass das Motorrad in Bewegung „mitzieht“ und bei Bedarf zügig beschleunigt. Das passt gut zu Fahrern, die gerne dynamisch fahren und das Motorrad als aktiven Begleiter sehen.
Die Vulcan S wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das Drehzahl nicht um jeden Preis sucht, sondern den Charakter aus dem mittleren Bereich heraus ausspielt. Das kann sich im Stadtverkehr und auf Landstraßen besonders angenehm anfühlen, weil das Motorrad nicht ständig nach „mehr Drehzahl“ verlangt. Wer lieber gleichmäßig fährt, findet hier einen stimmigen Ansatz.
Vergleich der Fahrweise
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Z 650 S belohnt eine Fahrweise, bei der man das Motorrad aktiv führt – Gas geben, schalten, Kurven ansteuern. Die Vulcan S belohnt eher eine ruhige, flüssige Linie. Beide können zügig sein, aber die Art, wie sie „Spaß“ erzeugen, ist unterschiedlich.
Handling und Fahrwerk: Agilität vs. souveräne Ruhe
Das Handling ist bei beiden Modellen ein wichtiger Faktor, aber mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die Z 650 S wirkt auf vielen Strecken wie ein Motorrad, das gerne geführt wird. Das macht sie besonders interessant, wenn Kurvenfahrten, Richtungswechsel und ein sportlicheres Tempo im Vordergrund stehen.
Die Vulcan S steht dagegen für ein souveränes, ruhigeres Fahrgefühl. Sie kann sich wie ein Motorrad anfühlen, das Stabilität priorisiert und dabei trotzdem genug Agilität mitbringt, um nicht „groß“ oder „schwerfällig“ zu wirken. Wer lange Strecken plant oder eine entspannte Linie bevorzugt, wird diesen Charakter oft schätzen.
Stärken und Schwächen beim Kurvenfahren
Die Z 650 S hat den Vorteil, dass sie sich in Schräglage oft sehr direkt anfühlt. Das erleichtert es, das Tempo in Kurven zu dosieren und das Motorrad präzise zu positionieren. Eine mögliche Schwäche ist, dass das Motorrad bei sehr entspannter Fahrweise weniger „gelassen“ wirkt als die Vulcan S – einfach weil der Grundcharakter aktiver ist.
Die Vulcan S kann in Kurven angenehm gleichmäßig wirken und bietet ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man permanent „arbeiten“ muss. Als Schwäche kann sich ergeben, dass die sportliche Dynamik nicht ganz so im Vordergrund steht wie bei der Z 650 S, wenn man sehr ambitioniert fährt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Bei beiden Motorrädern spielt das Thema Bremsgefühl eine große Rolle. Entscheidend ist, wie gut sich der Bremsdruck dosieren lässt und wie berechenbar das Motorrad beim Verzögern reagiert. Die Z 650 S wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das sportliches Fahren unterstützt: Das Bremsverhalten passt zu einer aktiven Fahrweise und gibt ein klares Feedback.
Die Vulcan S kann ebenfalls überzeugen, vor allem wenn man vorausschauend fährt und das Motorrad eher aus dem Fluss heraus bewegt. Gerade im Alltag zählt, dass das Motorrad in jeder Situation kontrollierbar bleibt – und genau hier ist der Cruiser-Charakter häufig ein Vorteil, weil er zu ruhigerem Fahren einlädt.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: worauf man wirklich achtet
Im Vergleich lohnt sich der Blick auf die Alltagstauglichkeit: Ergonomie, Übersicht, Bedienbarkeit und das Gefühl, wie leicht sich das Motorrad im Alltag bewegt. Die Z 650 S wirkt in vielen Situationen „kompakt“ im Handling und eignet sich gut für Fahrer, die häufig in der Stadt unterwegs sind oder gerne spontan Touren planen.
Die Vulcan S punktet mit einem stimmigen Cruiser-Konzept: Das Motorrad wirkt oft zugänglicher, wenn man nicht permanent sportliche Positionen sucht. Für Fahrten, bei denen Komfort und entspanntes Ankommen wichtiger sind als maximale Agilität, kann das ein echter Pluspunkt sein.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Z 650 S ist besonders stark, wenn das Motorrad als „Allrounder mit sportlichem Charakter“ genutzt wird: kurze Wege, Kurven, zügige Landstraßenfahrten. Schwächepotenzial zeigt sich vor allem dann, wenn man sehr lange Strecken in maximal entspannter Haltung bevorzugt oder eine cruiserartige Gelassenheit sucht.
Die Vulcan S ist besonders stark, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren, angenehmer Ergonomie und einem ruhigen Fahrgefühl liegt. Schwächepotenzial entsteht eher dann, wenn man ein Motorrad sucht, das sich maximal sportlich und „leichtfüßig“ anfühlt – also wenn man sehr aktiv und dynamisch fahren möchte.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Z 650 S und Kawasaki Vulcan S lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil treffen. Wer gerne dynamisch fährt, Kurven aktiv angeht und ein Motorrad möchte, das sich wie ein sportlicher Begleiter anfühlt, wird mit der Z 650 S sehr wahrscheinlich glücklicher. Wer dagegen Wert auf eine entspanntere Sitzhaltung legt, lange Strecken angenehm verbringen möchte und das Motorrad eher als komfortablen Cruiser-Partner sieht, trifft mit der Vulcan S eine stimmige Wahl.
Typische Profile
Die Z 650 S passt besonders gut zu Fahrern, die ein Naked-Bike wollen, das im Alltag lebendig wirkt und auf Landstraßen Spaß macht. Die Vulcan S passt besonders gut zu Fahrern, die Cruiser-Feeling suchen, ohne auf moderne Alltagstauglichkeit zu verzichten.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl, wenn ein sportlich-direktes Fahrgefühl im Vordergrund steht: aktives Handling, dynamische Kurvenarbeit und ein Motorrad, das Lust auf zügige Ausfahrten macht. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die häufig zwischen Stadt und Landstraße unterwegs sind und das Motorrad gerne „mitnehmen“ statt nur „fahren“.
Die Kawasaki Vulcan S ist die bessere Wahl, wenn Komfort und entspannter Charakter wichtiger sind: eine angenehmere Sitzhaltung, ein souveränes Fahrgefühl und ein Stil, der lange Strecken und ruhigeres Tempo besonders gut unterstützt. Wer Cruiser-Feeling sucht und dabei trotzdem ein modernes, alltagstaugliches Motorrad möchte, findet in der Vulcan S meist die passendere Basis.
Kurz gesagt: Z 650 S für dynamische Aktivität, Vulcan S für entspanntes Gleiten. Die beste Entscheidung hängt davon ab, ob der eigene Spaß eher aus Agilität oder aus Komfort entsteht.