UVP 7.545 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 12.995 €
Baujahr von 2011 bis 2019
Was macht die neue Z650 S besser als die alte Z650?
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Es lebe der Sport!
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
  • brummeliger Sound
  • einfachstes Fahrverhalten
  • gutes Fahrwerk
  • hoher Fahrspaß
Kontra:
  • ab 7.000 Umin geht die Puste aus
  • eingeschränkter Sozius-Komfort
  • Bremse vorne könnte besser sein
Pro:
  • Fahrleistungen
  • Komfort
  • Ausstattung
  • Preis-Leistung
Kontra:
  • Getriebe sehr kurz übersetzt

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.065mm
Gewicht235kg
Radstand1.440mm
Länge2.100mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.185mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km
Leistung142 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment111 NM bei 7.300 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 250 mm)

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Kawasaki Z 650 S vs Kawasaki Z 1000 SX – Vergleich im Motorradtest

Wer zwischen der Kawasaki Z 650 S und der Kawasaki Z 1000 SX schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht ein agiles, alltagstaugliches Naked-Bike, das sich leicht bewegen lässt und mit einem unkomplizierten Charakter überzeugt. Auf der anderen Seite wartet die Z 1000 SX als deutlich erwachsenerer Auftritt – mit mehr Reserven, mehr Komfort-Fokus und einer Ausrichtung, die auch längere Strecken deutlich entspannter macht. Der Vergleich zeigt: Beide Motorräder machen Spaß, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.

Grundidee im Vergleich: Naked-Alltag vs. Touren-Anspruch

Die Kawasaki Z 650 S ist als Motorrad gedacht, das schnell verfügbar ist: für die Stadt, für kurze Ausfahrten und für alle, die ein leicht zu handhabendes Bike suchen, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt. Die Kawasaki Z 1000 SX hingegen ist stärker auf „mehr“ ausgelegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für die Feierabendrunde nimmt, sondern auch für längere Touren, bei denen Komfort und Durchzug wichtiger werden.

Wie sich die Motoren im Alltag anfühlen

Im direkten Vergleich zeigt sich die typische Philosophie der beiden Modelle: Die Z 650 S setzt auf einen lebendigen, gut dosierbaren Motorcharakter. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Schalten, zügiges Anfahren und ein dynamisches Fahren im Vordergrund stehen. Die Z 1000 SX bietet dagegen deutlich mehr Kraftreserven und einen souveränen Vortrieb. Dadurch wird das Motorrad vor allem dann stark, wenn Tempo konstant gehalten oder zügig beschleunigt werden soll – etwa beim Überholen oder auf Autobahn-Abschnitten.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Z 650 S punktet mit einem unkomplizierten Ansprechverhalten und einer „einfach draufsetzen“-Mentalität. Die Z 1000 SX ist im Gegenzug die Maschine, die weniger nach „Motorrad-Training“ verlangt, weil sie auch aus niedrigeren Drehzahlen heraus kräftig zieht. Wer jedoch ein leichtes, wendiges Gefühl sucht, wird bei der größeren SX eher das Bedürfnis nach mehr Ruhe im Handling haben.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Fahrwerk zeigt sich ein klarer Unterschied in der Auslegung. Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das Kurvenfreude priorisiert: Sie lässt sich spürbar leichter in die Linie bringen und unterstützt ein sportliches, aber kontrolliertes Fahren. Gerade auf kurvigen Landstraßen fühlt sich das Bike dadurch sehr direkt an.

Die Kawasaki Z 1000 SX spielt ihre Stärken eher in Richtung Stabilität und Gelassenheit aus. Bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Etappen wirkt die SX oft wie die „ruhigere“ Wahl. Das Fahrgefühl ist weniger darauf ausgelegt, ständig maximal agil zu sein, sondern eher darauf, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt.

Bremsen und Fahrgefühl in der Praxis

Beide Motorräder sind für sportliches Fahren ausgelegt, aber die Charakteristik unterscheidet sich. Die Z 650 S lässt sich in der Regel fein dosieren, was in der Stadt und in engen Kurven hilfreich ist. Die Z 1000 SX bringt durch ihre Leistungsreserve und das insgesamt tourenorientierte Setup ein anderes Tempo- und Belastungsprofil mit. Dadurch wirkt das Bremsverhalten im Vergleich oft „erwachsener“ – besonders dann, wenn häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert werden muss.

Schwäche der kleineren Maschine: Wer sehr sportlich und häufig aus hohen Geschwindigkeiten bremst, merkt schneller, dass man die Reserven stärker ausnutzen muss. Stärke der größeren: Die SX bleibt auch bei zügiger Fahrweise berechenbar und gibt dem Fahrer das Gefühl, dass noch Reserven vorhanden sind.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition als Entscheidungskriterium

Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein zentraler Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man entspannt fahren kann. Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Vergleich eher wie ein Bike für „kurz und dynamisch“: Die Haltung ist sportlich genug, um Spaß zu machen, aber nicht so fordernd, dass sie auf längeren Strecken sofort unangenehm wird. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern spontan losfährt, wird das als Vorteil empfinden.

Die Kawasaki Z 1000 SX ist stärker auf längere Fahrten ausgelegt. Die Ergonomie zielt darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert und nicht „durchgesessen“ ankommt. Das macht die SX besonders interessant, wenn Touren ein regelmäßiges Thema sind.

Wind- und Komfortthema

Im Vergleich wird schnell klar: Die SX ist die Maschine, die mit ihrem tourenorientierten Konzept mehr Komfort bietet, wenn der Wind und die Streckenlänge eine Rolle spielen. Die Z 650 S ist dagegen eher die Wahl, wenn man das Motorrad als leichtes, direktes Werkzeug versteht – ohne den Anspruch, jede Fahrt maximal „abzuschirmen“.

Ausstattung und Charakter: Was bekommt man wirklich?

Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Modelle vor allem in der Ausrichtung. Die Z 650 S setzt auf ein stimmiges Gesamtpaket für den Alltag: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schnell versteht und das nicht unnötig kompliziert ist. Das ist ein Pluspunkt, wenn man Wert auf unkomplizierte Bedienung und ein klares Fahrgefühl legt.

Die Z 1000 SX dagegen ist stärker auf „Touren-Ready“ ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich das in der Art, wie das Motorrad insgesamt positioniert ist: mehr Komfortfokus, mehr Reserven und ein Setup, das längere Strecken angenehmer macht. Wer gern plant, packt und losfährt, findet in der SX eher die passende Basis.

Stärken und Schwächen im Überblick

Kawasaki Z 650 S

  • Stärken: agiles Handling, direkter Fahrspaß, unkomplizierte Alltagsnutzung, gut dosierbarer Charakter.
  • Schwächen: weniger Reserven für sehr hohe Tempi und lange Autobahnphasen im Vergleich zur SX; wer dauerhaft „oben“ fährt, merkt schneller Grenzen.

Kawasaki Z 1000 SX

  • Stärken: souveräner Vortrieb, tourenorientierter Komfort, stabileres Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten, entspannteres Fahren über längere Strecken.
  • Schwächen: weniger „leichtfüßig“ als die Z 650 S; im engen Stadtverkehr kann das größere Gesamtpaket weniger spontan wirken.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der wichtigste Punkt im Vergleich ist weniger die Frage „welches ist besser“, sondern „welches passt besser“. Die Kawasaki Z 650 S ist besonders geeignet, wenn häufig kurze Strecken, Stadtverkehr und kurvige Feierabendrunden auf dem Plan stehen. Sie ist ein Motorrad, das schnell Vertrauen aufbaut und sich gut anfühlt, wenn man gern selbst aktiv fährt und das Bike als Teil des Fahrspaßes betrachtet.

Die Kawasaki Z 1000 SX ist die bessere Wahl, wenn Touren, längere Autobahnabschnitte und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gern zügig unterwegs ist, dabei aber nicht ständig am Limit arbeiten möchte, findet in der SX mehr Ruhe und mehr Reserven. Auch wenn man öfter mit Gepäck oder für längere Fahrten unterwegs ist, spielt die tourenorientierte Auslegung ihre Vorteile aus.

Typische Entscheidungssituationen

  • Viel Stadt, viele kurze Strecken: eher Z 650 S.
  • Regelmäßig längere Touren: eher Z 1000 SX.
  • Fokus auf Agilität und direktes Handling: Z 650 S.
  • Fokus auf Durchzug, Stabilität und Komfort: Z 1000 SX.

Fazit:

Die Kawasaki Z 650 S ist die passende Wahl, wenn ein leicht zu bewegendes Naked-Bike gefragt ist, das im Alltag überzeugt und auf kurvigen Strecken direkt Spaß macht. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gern agil unterwegs sind, häufig kurze Strecken fahren und ein Motorrad suchen, das sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt. Ihre Stärke liegt im dynamischen, gut dosierbaren Charakter – und genau dort zeigt sie ihre Überlegenheit gegenüber der größeren SX.

Die Kawasaki Z 1000 SX ist dagegen ideal, wenn längere Fahrten, mehr Reserven und ein tourenorientiertes Gesamtgefühl im Vordergrund stehen. Wer häufig schneller unterwegs ist, Autobahn und Strecke als festen Bestandteil hat oder einfach entspannter ankommen möchte, profitiert von der souveränen Leistungsentfaltung und dem stabilen Fahrgefühl. Kurz gesagt: Die Z 650 S ist der Alltags- und Kurvenfreund, die Z 1000 SX der Reise- und Reservenmeister. Wer den eigenen Fahrstil ehrlich einordnet, trifft mit dem Vergleich schnell die richtige Entscheidung.

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