| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 8.095 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- Optik & klassische Rundinstrumente
- Gewicht & Handling
- gute Bremsen vorne
- bequeme Sitzposition
- verstellbare Hebel
- kleiner Tank
- einige Merkmale nicht 100% Retro
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 187 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 357 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | DoppelscheibeHalbschwimmende 300-mm-Doppel-Bremsscheiben. Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Bremsscheibe. Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki Z 650 RS ist uns tatsächlich direkt ins Herz gefahren. Schön, dass Kawasaki das Retro-Thema nun auch in einem 2-Zylinder mit überschaubarer Leistung zu einem fairen Preis anbietet. So werden sich auch Fahranfänger und leichtere Pilot:innen gerne dem Thema Retro nähern. Was aber nicht heißen soll, dass die Z650RS nichts für alte Hasen wäre - im Gegenteil! Es wird da draußen garantiert viele erfahrene Biker geben, die nur zu gerne von ihrem 250+ Kilomonster absteigen und auf dieses leichte und richtig schön zu fahrende Bike aufsteigen wollen.Das Testbike haben wir netterweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt bekommen. Wer eine Testfahrt wagen möchte oder sich für eine andere Kawasaki (oder Husqvarna) interessiert, sollte unbedingt einen kleinen Ausflug nach Dithmarschen ins Auge fassen. Herrliche Landstraßen und ein guter Kaffee (!) erwarten Dich.
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Kawasaki Z 650 S vs Kawasaki Z 650 RS – Vergleich für Alltag, Tour und Stil
Wenn zwei Modelle aus derselben Familie kommen, aber unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Genau das passiert beim Vergleich zwischen der Kawasaki Z 650 S und der Kawasaki Z 650 RS. Beide stehen für das typische Z-Gefühl: kompakt, lebendig und mit einer Optik, die im Stadtverkehr genauso funktioniert wie auf der Feierabendrunde. Trotzdem unterscheiden sich die beiden Varianten spürbar in dem, was sie priorisieren – und genau daraus ergibt sich, für wen welches Motorrad besser passt.
Grundidee: Beide Z 650, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung
Die Kawasaki Z 650 ist als Naked Bike darauf ausgelegt, unkompliziert zu fahren. Im Vergleich der Z 650 S und Z 650 RS zeigt sich: Die Basis ist verwandt, aber die RS-Version wirkt stärker auf „mehr“ getrimmt – vor allem bei der Ausstattung und dem Gesamtpaket. Die S-Version bleibt dagegen oft die Wahl, wenn ein möglichst geradliniges, leicht zugängliches Setup im Vordergrund steht.
Design und Charakter: S eher clean, RS eher „komplett“
Optisch unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem in der Wirkung. Die Z 650 S wirkt tendenziell klar und reduziert – das Motorrad bleibt dadurch sehr „naked“-typisch: Fokus auf Linien, Tank und Sitzposition. Die Z 650 RS dagegen wirkt wie die Variante, die den Look stärker abrundet. Das zeigt sich im Gesamteindruck: Die RS-Version wirkt oft stimmiger als „fertiges Paket“, während die S eher als solide Grundlage wahrgenommen wird.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen
Im Fahrbetrieb geht es bei beiden Modellen darum, dass man schnell Vertrauen aufbaut. Die Z 650 S spielt dabei häufig ihre Stärken aus, wenn es um unkompliziertes Handling geht: leicht zu bewegen, gut kontrollierbar und angenehm, wenn der Verkehr dichter wird oder die Strecke unübersichtlich ist. Die Z 650 RS bleibt ebenfalls alltagstauglich, wirkt aber in der Praxis oft „runder“ – vor allem dann, wenn man längere Strecken fährt oder wenn man sich weniger mit Details beschäftigen möchte.
Komfort und Ergonomie: Unterschiede zeigen sich vor allem bei längeren Fahrten
Bei der Ergonomie ist der Unterschied nicht unbedingt dramatisch, aber spürbar. Die Z 650 S ist häufig die Wahl, wenn man eine eher direkte Sitzposition bevorzugt und das Motorrad als wendiges Werkzeug im Alltag nutzt. Die Z 650 RS punktet dagegen oft mit dem Gefühl, dass das Motorrad für mehr „Dauerbetrieb“ gedacht ist: Man sitzt nicht nur gut, sondern fühlt sich auch nach einer längeren Runde noch frisch.
Wind- und Wetterschutz: RS meist im Vorteil
Gerade auf der Landstraße oder bei wechselnden Wetterbedingungen macht sich ein Unterschied bemerkbar, wenn es um den Schutz vor Wind geht. Die Z 650 RS ist in der Regel die Variante, die hier etwas mehr Komfort liefert. Die Z 650 S bleibt dagegen näher am „klassischen Naked“-Prinzip: spürbar mehr Fahrtwind, dafür ein sehr unmittelbares Fahrgefühl.
Ausstattung: RS als „mehr“ – S als „genau richtig“
Der größte Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt in der Ausstattung und damit in der Frage, wie viel man selbst nachrüsten möchte. Die Z 650 S ist oft die Variante, die man als solide Basis kauft. Wer gerne selbst entscheidet, welche Extras wichtig sind, findet hier häufig den besseren Einstieg. Die Z 650 RS wirkt dagegen wie die Ausstattungsvariante, bei der man weniger nachdenken muss, weil das Gesamtpaket bereits stimmig ist.
Technik und Bedienung: Alltagstauglichkeit zählt
Im Vergleich der Bedienung und des „Dranbleibens“ im Alltag zeigt sich: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man schnell zurechtkommt. Die Z 650 RS kann dabei durch ein stimmigeres Setup überzeugen, während die Z 650 S vor allem durch ihre klare, unkomplizierte Art punktet. Wer sich nicht gerne mit Einstellungen oder Nachrüstungen beschäftigt, wird die RS-Version oft als angenehmer empfinden.
Stärken und Schwächen: Was die Modelle jeweils besonders gut können
Kawasaki Z 650 S – Stärken
- Reduzierter, klarer Charakter: wirkt direkt und „naked“ ohne unnötige Ablenkung.
- Einfacher Einstieg: eignet sich gut, wenn das Motorrad vor allem im Alltag funktionieren soll.
- Flexibel für Individualisten: wer Zubehör oder Komfort-Details selbst wählen möchte, ist hier oft richtig.
Kawasaki Z 650 S – Schwächen
- Weniger „Rundum-sorglos“-Ausstattung: wer sofort ein komplett abgestimmtes Paket sucht, muss bei der S-Version eher selbst nachlegen.
- Mehr Fahrtwind: wer häufig längere Strecken fährt, spürt den Naked-Charakter stärker.
Kawasaki Z 650 RS – Stärken
- Stimmiges Gesamtpaket: wirkt oft wie die „fertigere“ Wahl.
- Besserer Komfort für längere Fahrten: gerade bei wechselnden Bedingungen macht sich das Setup bemerkbar.
- Mehr Fokus auf Alltag und Tour: weniger Bastelbedarf, mehr unmittelbares Fahrvergnügen.
Kawasaki Z 650 RS – Schwächen
- Weniger Spielraum für eigene Prioritäten: wer bewusst nur das Nötigste möchte, könnte die RS-Version als „zu komplett“ empfinden.
- Stil und Ausstattung sind stärker vorgegeben: Individualisten, die alles selbst zusammenstellen wollen, finden bei der S-Version oft mehr Freiheit.
Für welche Fahrprofile passt welches Bike?
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Z 650 S und Kawasaki Z 650 RS hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie man das Motorrad nutzen möchte. Beide sind für viele Fahrerinnen und Fahrer interessant, weil sie ein ausgewogenes Verhältnis aus Alltagstauglichkeit und Fahrspaß bieten.
Stadt und Feierabendrunde
Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt und das Motorrad als wendiges, unkompliziertes Fortbewegungsmittel sieht, wird mit der Z 650 S häufig sehr zufrieden sein. Sie bleibt leicht im Handling und wirkt dabei nicht überladen. Die Z 650 RS ist ebenfalls geeignet, bringt aber durch das „mehr“ eher den Charakter eines Motorrads mit, das auch außerhalb der Stadt gern genutzt wird.
Landstraße, Wochenendtour und längere Strecken
Für längere Fahrten spielt die Z 650 RS ihre Stärken oft stärker aus. Der Komfort und das insgesamt stimmigere Setup sorgen dafür, dass man weniger „gegen“ das Motorrad arbeitet. Die Z 650 S kann das natürlich auch, aber sie fühlt sich stärker nach „klassischem Naked“ an – was nicht schlecht ist, aber eben anders.
Einsteiger und Wiedereinsteiger
Beide Modelle sind grundsätzlich interessant, wenn man ein Motorrad sucht, das sich gut kontrollieren lässt und nicht überfordert. Der Unterschied liegt eher im Erwartungsprofil: Die Z 650 S passt häufig, wenn man ein Motorrad möchte, das man nach und nach an die eigenen Wünsche anpasst. Die Z 650 RS passt eher, wenn man direkt ein stimmiges Paket möchte und Komfort-Details von Anfang an schätzt.
Fazit: Welche Kawasaki Z 650 ist die bessere Wahl?
Die Kawasaki Z 650 S ist die passende Wahl, wenn ein klarer, reduzierter Charakter im Vordergrund steht und das Motorrad vor allem im Alltag und auf kurzen bis mittleren Strecken überzeugen soll. Sie eignet sich besonders gut für Fahrerinnen und Fahrer, die ihr Motorrad gern selbst gestalten oder Komfort- und Stil-Details gezielt nachrüsten. Die Kawasaki Z 650 RS ist dagegen die bessere Entscheidung, wenn ein rundes Gesamtpaket wichtiger ist: mehr Komfort für längere Fahrten, ein stimmigeres Setup und weniger Bedarf, selbst nachzuarbeiten. Wer häufig unterwegs ist, auch bei wechselnden Bedingungen, und ein Motorrad sucht, das „einfach passt“, wird mit der RS-Version meist glücklicher. Kurz gesagt: S für den puristischen Einstieg und Individualisten, RS für alle, die direkt ein komplett abgestimmtes Naked-Bike für Stadt und Tour möchten.