| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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Kawasaki Z 650 S vs. MV Agusta Superveloce 800 – Vergleich für Alltag, Kurven und Anspruch
Wenn zwei Motorräder auf dem Papier ähnlich wirken, aber auf der Straße völlig unterschiedliche Gefühle auslösen, lohnt sich ein genauer Blick. Genau das passiert beim Vergleich zwischen der Kawasaki Z 650 S und der MV Agusta Superveloce 800. Beide stehen für Fahrspaß, beide sind straßentauglich und beide richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur von A nach B wollen. Trotzdem unterscheiden sie sich deutlich in Charakter, Anspruch und dem, was man im Alltag wirklich spürt.
Grundcharakter: „Allround“ trifft auf „Premium-Sport“
Die Kawasaki Z 650 S ist im Kern ein modernes Naked Bike, das auf ein stimmiges Gesamtpaket setzt: unkompliziert, alltagstauglich und mit einem Motor, der sich sowohl entspannt als auch dynamisch fahren lässt. Die Superveloce 800 von MV Agusta dagegen wirkt wie ein Statement. Sie bringt mehr „Sport“-DNA mit und zielt stärker auf das Erlebnis ab: präziser, emotionaler und mit einem Anspruch, der sich auch in der Ausstrahlung und im Fahrgefühl widerspiegelt.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Im Stadtverkehr spielt die Kawasaki ihre Stärken aus: Sie wirkt leicht zu handeln, lässt sich gut dosieren und bleibt auch bei wechselnden Geschwindigkeiten angenehm. Die MV Agusta ist ebenfalls straßentauglich, aber sie fühlt sich weniger wie ein „Werkzeug“ an und mehr wie ein Motorrad, das man bewusst fährt. Wer viel im Alltag unterwegs ist, merkt schnell, dass die Kawasaki den Stresspegel niedrig hält – während die MV Agusta eher den Fokus auf Fahrspaß und Stil legt.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. emotionaler Punch
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte. Die Kawasaki Z 650 S steht für eine ausgewogene Leistungsentfaltung. Sie ist so abgestimmt, dass man sie im Alltag gut nutzen kann, ohne ständig „am Limit“ zu fahren. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrer, die gern flexibel unterwegs sind: mal zügig, mal gemütlich, ohne dass das Motorrad jedes Mal eine andere Fahrweise verlangt.
Die MV Agusta Superveloce 800 bringt dagegen mehr sportliche Spannung ins Spiel. Der Motor wirkt lebendiger und „präsenter“, vor allem dann, wenn man die Drehzahl höher hält oder in zügigen Passagen unterwegs ist. Das ist nicht nur eine Frage der reinen Zahlen, sondern auch der Art, wie Leistung anliegt und wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Kawasaki Z 650 S: Stärke ist die gutmütige, alltagstaugliche Abstimmung. Schwäche kann sein, dass sie im Vergleich zur MV Agusta weniger „Gänsehaut“ erzeugt, wenn man sehr sportlich unterwegs ist.
- MV Agusta Superveloce 800: Stärke ist der deutlich emotionalere Charakter und die sportlichere Anmutung. Schwäche kann sein, dass das Motorrad je nach Fahrprofil mehr Aufmerksamkeit verlangt und nicht ganz so „entspannt“ wirkt wie die Kawasaki.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. sportliche Präzision
Beim Thema Fahrwerk geht es vor allem um das Zusammenspiel aus Komfort, Rückmeldung und Stabilität. Die Kawasaki Z 650 S ist darauf ausgelegt, den Alltag gut zu überstehen und dabei trotzdem sportlich zu wirken. Das Handling ist meist direkt und nachvollziehbar, sodass man sich schnell sicher fühlt – besonders auf wechselnden Straßenbelägen.
Die MV Agusta Superveloce 800 legt den Fokus stärker auf Präzision. In flotten Kurven und bei dynamischer Fahrweise wirkt sie oft „zielgerichteter“. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn man gern zügig fährt und das Motorrad als Werkzeug für Kurven nutzt. Gleichzeitig kann das sportlichere Setup je nach persönlichem Geschmack weniger verzeihend sein, wenn die Straße rau ist oder man eher gemütlich unterwegs ist.
Kurvengefühl und Fahrbarkeit
Wer häufig kurvige Strecken fährt und dabei Wert auf ein klares Feedback legt, wird die MV Agusta als besonders reizvoll empfinden. Wer dagegen regelmäßig pendelt, längere Strecken fährt oder einfach ein Motorrad möchte, das jederzeit unkompliziert bleibt, findet in der Kawasaki meist die passendere Basis.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Verzögerung
Bei den Bremsen zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Motorräder ihre Fahrdynamik „absichern“. Die Kawasaki Z 650 S bietet in der Regel eine solide Bremsperformance, die sich gut dosieren lässt und damit im Alltag überzeugt. Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt im Vergleich oft noch einen Tick „sportlicher“, also mit einem stärkeren Fokus auf knackige Verzögerung und ein präziseres Ansprechverhalten.
Wichtig ist: Beide sind straßentauglich und auf Sicherheit ausgelegt. Der Unterschied liegt eher darin, wie schnell man sich an das jeweilige Gefühl gewöhnt und wie „direkt“ das Motorrad auf Bremsimpulse reagiert.
Ausstattung und Technik: Moderne Basis vs. Premium-Anspruch
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr Technik“, sondern um den Nutzen im Alltag. Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie ein durchdachtes Gesamtpaket: moderne Bedienbarkeit, sinnvolle Features und ein Setup, das man ohne großes Nachdenken nutzen kann. Das ist besonders attraktiv, wenn man das Motorrad regelmäßig fährt und nicht erst Zeit in Einstellungen investieren möchte.
Die MV Agusta Superveloce 800 spielt stärker in der Premium-Liga. Das zeigt sich in der Anmutung, im Detail und im Gesamteindruck. Wer Wert auf eine hochwertigere Ausstrahlung legt und das Motorrad auch als „Erlebnisobjekt“ sieht, wird hier eher abgeholt. Wer dagegen vor allem auf praktische Alltagstauglichkeit und unkomplizierte Nutzung setzt, kann die Kawasaki als entspannter empfinden.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
- Kawasaki: Stärke ist die unkomplizierte, alltagstaugliche Nutzung. Schwäche ist, dass der Premium-Faktor im Vergleich weniger im Vordergrund steht.
- MV Agusta: Stärke ist der Premium-Charakter und die sportlichere Gesamtwirkung. Schwäche kann sein, dass man den Mehrwert stärker „spüren“ muss – besonders, wenn man überwiegend gemütlich fährt.
Design und Charakter: Sichtbarkeit vs. Understatement
Design ist natürlich Geschmackssache – aber es beeinflusst, wie man das Motorrad wahrnimmt. Die Kawasaki Z 650 S wirkt modern und stimmig, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen auffälliger und wirkt wie ein echtes Highlight auf zwei Rädern. Wer gern gesehen wird oder sein Motorrad als Teil der eigenen Identität versteht, wird die MV Agusta besonders attraktiv finden.
Wartung, Service und Alltagskosten: Realistische Perspektive
Neben dem Fahrgefühl spielt die langfristige Perspektive eine große Rolle. Bei der Frage nach Wartung, Ersatzteilen und Service ist es sinnvoll, nicht nur auf den Kaufpreis zu schauen, sondern auch auf die Verfügbarkeit und die typischen Kosten im Betrieb. In der Praxis ist die Kawasaki Z 650 S häufig die „einfachere“ Wahl, weil sie im Alltag meist leichter in den Service- und Teilekontext passt. Die MV Agusta Superveloce 800 kann dagegen stärker in Richtung Premium-Ökosystem gehen, was je nach Region und Händlernetz spürbar sein kann.
Das heißt nicht, dass die MV Agusta unpraktisch wäre – aber wer ein Motorrad sucht, das möglichst wenig organisatorischen Aufwand macht, ist mit der Kawasaki oft besser beraten.
Für wen passt welches Motorrad?
Kawasaki Z 650 S – die passende Wahl für…
Die Kawasaki Z 650 S passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert und trotzdem Fahrspaß liefert. Ideal ist sie für Pendler, für Tourenfahrer, die gern flexibel bleiben, und für alle, die ein Naked Bike möchten, das nicht ständig „nach Sport“ verlangt. Auch wer Wert auf ein stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis legt, findet hier häufig die bessere Basis.
MV Agusta Superveloce 800 – die passende Wahl für…
Die MV Agusta Superveloce 800 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad mehr sein soll als Transport. Wer Kurven liebt, sportlich fährt und dabei ein Premium-Gefühl sucht, wird die MV Agusta deutlich stärker wahrnehmen. Auch für Fahrer, die Design und Charakter priorisieren und das Motorrad bewusst genießen möchten, ist sie besonders interessant.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die rundere Wahl für alle, die ein unkompliziertes, alltagstaugliches Naked Bike suchen, das sich leicht bewegen lässt und bei wechselnden Fahrbedingungen zuverlässig bleibt. Sie punktet mit einem ausgewogenen Motorcharakter, einem stimmigen Handling und einer Ausstattung, die im Alltag einfach funktioniert. Wer regelmäßig fährt, viel pendelt oder längere Strecken plant, bekommt hier ein Motorrad, das den Alltag angenehm macht und trotzdem sportlich genug ist, um Spaß zu liefern.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen die Wahl für Fahrer, die mehr Emotion, Premium-Anspruch und sportliche Präzision suchen. In zügigen Passagen und in Kurven wirkt sie präsenter und „zielgerichteter“, während Design und Gesamtgefühl stärker in den Vordergrund rücken. Wer das Motorrad als Erlebnis betrachtet und bereit ist, den sportlicheren Charakter stärker auszureizen, wird mit der MV Agusta besonders glücklich.
Kurz gesagt: Kawasaki für den entspannten Allrounder mit klarem Nutzen, MV Agusta für den Fahrer, der Fahrspaß, Stil und sportliche Direktheit priorisiert.