| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 4.820 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- leicht und wendig
- lässige Sitzposition
- Leistung überschaubar, herrlich entschleunigend
- sehr einfache Bedienung
- eignet sich auch für kleinere und ältere Piloten
- Schaltwippe gewöhnungsbedürftig
- Bedienungselemente und Tankdeckel vom Material her etwas lieblos
- Leistung überschaubar, nix für Raser
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 191 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 765 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 570 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19 Zoll | |
| Reifen hinten | 140/70 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wie eingangs schon gesagt, dieses Motorrad muss man einfach mögen, selbst wenn schon eine 1290er SuperDuke in der Garage steht. Die Meteor 350 ist einfach ein sympathisches Bike, an das man keine besonderen Erwartungen hat. Sie ist günstig, solide gemacht, fährt sich einfach, lässig und sicher. Und irgendwie hat man das Gefühl, dass dieses Bike niemals kaputt gehen wird. Was sollte auch kaputt gehen, ist ja nichts dran!Wir finden, dass die Meteor ein hervorragendes Bike ist - und zwar z.B. auch für ältere Personen, die nicht mehr ein 300 kg Gefährt durch die Gegend schleppen wollen und auch beim Auf- und Absitzen nicht mehr ganz so gelenk sind. Aber bitte nicht missverstehen: Es handelt sich nicht um ein Seniorenfahrzeug, die Meteor wird auch viele junge Freunde finden. Vielleicht und gerade auch wegen des Preises. Welches Bike über 125 ccm bekommt man neu heute noch für unter 4.000 Euro? Unsere Datenbank sagt: Genau drei.
Testbike von 2Radstadie/Pinneberg. Dort stehen alle aktuellen Royal Enfields als Vorführer. Besuch lohnt sich.
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Kawasaki Z 650 S vs. Royal Enfield Meteor 350 – Vergleich für Alltag, Landstraße und den eigenen Fahrstil
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z 650 S steht für sportlich-dynamisches Fahren im Naked-Bike-Format: aufrecht genug für den Alltag, aber mit klarer Tendenz zur zügigen Gangart. Die Royal Enfield Meteor 350 dagegen bringt eine entspannte, klassische Retro-Anmutung mit. Wer eher gleichmäßig cruisen möchte, findet hier einen Charakter, der sich nicht übertrumpfen will, sondern gefallen möchte.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern um das, was im Fahralltag wirklich zählt: Wie fühlt sich das Motorrad an? Wie passt die Sitzposition? Wie unterscheiden sich Motorcharakter und Fahrverhalten? Und welche Stärken bzw. Schwächen zeigen sich im Vergleich zwischen Kawasaki Z 650 S und Royal Enfield Meteor 350?
Erster Eindruck: Naked-Dynamik vs. Retro-Cruiser-Feeling
Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie ein Motorrad, das jederzeit bereit ist, die nächste Kurve zu nehmen. Der Look ist modern, die Haltung sportlich-nüchtern. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass man zügig unterwegs sein kann, ohne ständig „auf Kante“ zu fahren.
Die Royal Enfield Meteor 350 setzt dagegen auf eine ruhige, klassische Linie. Das Design erinnert an die Zeit, in der Motorräder vor allem für Stil und Gelassenheit standen. Das Fahrgefühl ist entsprechend weniger „aggressiv“, dafür oft angenehm entspannt – ideal für Strecken, bei denen man nicht nur ankommt, sondern auch unterwegs sein möchte.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie?
Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen zeigt sich in der Ergonomie. Die Kawasaki Z 650 S bietet eine Sitzposition, die zwar alltagstauglich bleibt, aber dennoch eine gewisse Aktivität im Fahrstil unterstützt. Hände und Oberkörper sind so ausgerichtet, dass man das Motorrad kontrolliert führen kann, ohne dass der Rücken dauerhaft „durchhängt“.
Die Royal Enfield Meteor 350 zielt stärker auf Komfort und entspannte Haltung. Die Sitzposition wirkt weniger darauf ausgelegt, das Motorrad permanent sportlich zu „arbeiten“, sondern eher darauf, entspannt zu gleiten. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn der Fokus auf entspanntem Cruisen liegt oder wenn längere Fahrten ohne ständige Konzentration auf die Fahrhaltung im Vordergrund stehen.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- Kawasaki Z 650 S: Pluspunkte bei aktiver Kontrolle und sportlicherem Handling-Gefühl; als Schwäche kann sich ergeben, dass die Haltung für sehr lange, gemütliche Touren je nach Körpergröße weniger „sofaartig“ wirkt.
- Royal Enfield Meteor 350: Pluspunkte bei entspannter Sitzhaltung und klassischem Cruiser-Komfort; als Schwäche kann gelten, dass das Motorrad weniger „sportlich“ vermittelt und sich für sehr dynamische Fahrstile weniger direkt anfühlt.
Motorcharakter: Wie fühlt sich die Leistung an?
Der Motor ist bei beiden Motorrädern der Kern der Persönlichkeit. Die Kawasaki Z 650 S steht für einen Motor, der sich in der Praxis oft harmonisch und drehfreudig anfühlt. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen man häufiger beschleunigt, zügiger überholt oder einfach das Gefühl von „Ansprechverhalten“ genießen möchte.
Die Royal Enfield Meteor 350 spielt dagegen eher die Karte des gleichmäßigen, souveränen Cruisens. Der Motorcharakter ist weniger darauf ausgelegt, ständig maximale Dynamik abzurufen, sondern eher darauf, dass sich das Motorrad in einem angenehmen Rhythmus bewegt. Das passt gut zu Stadtfahrten, Landstraßen und Touren, bei denen man nicht permanent den nächsten Gang „erzwingen“ will.
Stärken und Schwächen beim Motor
- Kawasaki Z 650 S: Stärke im dynamischen Fahrgefühl und in der Möglichkeit, zügig zu reagieren; Schwäche kann sein, dass der „sportliche“ Charakter nicht jedem gefällt, der bewusst auf Ruhe und Gelassenheit setzt.
- Royal Enfield Meteor 350: Stärke im entspannten, klassischen Antriebskonzept; Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitioniertem Tempo oder häufigen Überholmanövern das sportliche „Durchziehen“ weniger im Vordergrund steht.
Fahrverhalten: Agilität, Stabilität und Alltagstauglichkeit
Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z 650 S ist stärker auf Agilität und präzises Handling ausgelegt. In Kurven wirkt sie oft wie ein Motorrad, das man gern „führt“. Das gibt Sicherheit, wenn die Straße wechselhaft ist oder wenn man in der Stadt zwischen Verkehr und Ampeln schnell reagieren muss.
Die Royal Enfield Meteor 350 fühlt sich dagegen oft wie ein Motorrad an, das Stabilität und Ruhe priorisiert. Das bedeutet nicht, dass es träge wäre – aber der Fokus liegt eher auf einem gleichmäßigen Fahrfluss. Gerade auf längeren Strecken kann das angenehm sein, weil man weniger „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.
Kurven, Stadt und Landstraße – was passt besser?
Für kurvige Landstraßen und eine Fahrweise, die öfter „mit Schwung“ stattfindet, ist die Kawasaki Z 650 S meist die passendere Wahl. Wer dagegen viel in der Stadt unterwegs ist oder Strecken bevorzugt, bei denen man entspannt rollt und das Motorrad nicht ständig „ausreizen“ muss, findet in der Royal Enfield Meteor 350 häufig den besseren Begleiter.
Alltag: Handling im Verkehr und Komfort im Alltag
Im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad im Verkehr bewegt und wie entspannt man es im Alltag nutzen kann. Die Kawasaki Z 650 S spielt hier ihre Stärken aus, wenn es darum geht, schnell zu reagieren und das Motorrad sicher zu positionieren. Das Naked-Konzept unterstützt dabei oft eine gute Übersicht und ein direktes Fahrgefühl.
Die Royal Enfield Meteor 350 punktet im Alltag vor allem durch den entspannten Charakter. Das Motorrad wirkt weniger „technisch“ und mehr „klassisch“. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das sich nicht wie ein Projekt anfühlt, sondern wie ein unkomplizierter Begleiter, wird den Meteor häufig als angenehm unkompliziert erleben.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Kawasaki Z 650 S: Stärke bei direktem Handling und sportlicherem Fahrgefühl; Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „entspannt“ wirkt, wenn man bewusst auf Komfort und Ruhe setzt.
- Royal Enfield Meteor 350: Stärke bei entspannter Nutzung und klassischem Fahrgefühl; Schwäche kann sein, dass bei sehr zügiger Fahrweise oder häufigen Autobahnabschnitten die Prioritäten anders liegen.
Wartung, Service und Langzeitgedanken
Bei der Kaufentscheidung spielt neben dem Fahrspaß auch die Frage eine Rolle, wie unkompliziert ein Motorrad im Alltag bleibt. Beide Marken haben ihre Fangemeinde und ein gewisses Maß an Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Service-Strukturen. Im Vergleich zeigt sich jedoch häufig ein typisches Muster: Die Kawasaki Z 650 S wird oft als „moderne Alltagsmaschine“ wahrgenommen, während die Royal Enfield Meteor 350 stärker als „klassisches Motorrad mit Charakter“ gesehen wird.
Das bedeutet nicht, dass das eine besser oder schlechter ist – aber es beeinflusst, wie man sich mit dem Motorrad identifiziert. Wer gerne ein Motorrad fährt, das sich wie ein zeitgemäßes Gesamtpaket anfühlt, ist bei der Kawasaki Z 650 S oft gut aufgehoben. Wer dagegen den Retro-Look und den besonderen Vibe priorisiert, findet im Royal Enfield Meteor 350 häufig genau das, was man sucht.
Für wen eignet sich welche Maschine?
Der Vergleich zwischen Kawasaki Z 650 S und Royal Enfield Meteor 350 lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie liefern unterschiedliche Arten von Freude.
Kawasaki Z 650 S: Ideal für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad für Stadt und Landstraße suchen und dabei gern zügig unterwegs sind.
- Menschen, die ein direktes, sportliches Fahrgefühl mögen und das Motorrad aktiv führen möchten.
- Alle, die ein Naked Bike bevorzugen, das modern wirkt und sich vielseitig einsetzen lässt.
Royal Enfield Meteor 350: Ideal für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die entspannt cruisen möchten und den klassischen Stil schätzen.
- Menschen, die ein Motorrad für ruhige Touren und alltagstaugliche Fahrten suchen, ohne ständig „Dampf“ zu brauchen.
- Wer ein Motorrad sucht, das Charakter ausstrahlt und sich weniger nach Sport, mehr nach Genuss anfühlt.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag agil bleibt und auf der Landstraße ein dynamisches, direktes Fahrgefühl vermittelt. Wer Kurven gern zügig nimmt, häufig beschleunigt und ein modernes Naked-Bike-Konzept bevorzugt, wird mit der Kawasaki meist glücklicher.
Die Royal Enfield Meteor 350 passt dagegen besser, wenn der Fokus auf entspanntem Cruisen, klassischem Look und einem ruhigen Fahrrhythmus liegt. Wer vor allem Stadtfahrten, gemütliche Landstraßen und Touren mit Genusscharakter plant, findet im Meteor oft den stimmigeren Begleiter.
Kurz gesagt: Kawasaki Z 650 S für mehr Dynamik und aktives Fahren, Royal Enfield Meteor 350 für Stil, Ruhe und entspanntes Motorradvergnügen.