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Was macht die neue Z650 S besser als die alte Z650?
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Suzuki DR-Z4SM im Test: Kleine Supermoto, großer Spaßfaktor
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
  • brummeliger Sound
  • einfachstes Fahrverhalten
  • gutes Fahrwerk
  • hoher Fahrspaß
Kontra:
  • ab 7.000 Umin geht die Puste aus
  • eingeschränkter Sozius-Komfort
  • Bremse vorne könnte besser sein
Pro:
  • einstellbares, gutes Fahrwerk
  • sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
  • LED rundum in Serie
  • solide Bauweise
Kontra:
  • harte Sitzbank
  • Motor obenrum ohne Puste
  • nur 5 Gänge

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.065mm
Gewicht154kg
Radstand1.465mm
Länge2.195mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.190mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder, 4-Takt
Hubraum398ccm
Hub63mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km
Leistung38 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.139km/h
Tankinhalt9Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite249km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorneUpside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm
Federung hintenKYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge (Aluminium)
Reifen vorne120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch)
Reifen hinten140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneScheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm)

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Kawasaki Z 650 S vs. Suzuki DR-Z 4SM – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber in der Praxis ganz unterschiedliche Stärken ausspielen, lohnt sich ein genauer Blick. Die Kawasaki Z 650 S steht für ein agiles Naked-Bike-Konzept, das im Alltag schnell zur Lieblingsmaschine wird. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen bringt den Charakter eines Supermotos mit – mit Fokus auf Fahrspaß, Handling und dem gewissen „Mehr“ abseits der klassischen Komfortzone. Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie fühlt sich die Fahrt an, wie gut passen die Bikes zu verschiedenen Strecken und wo liegen die jeweiligen Grenzen?

Grundidee und Charakter: Naked-Bike vs. Supermoto

Kawasaki Z 650 S – sportlich, aber alltagstauglich

Die Z 650 S ist als Naked Bike ausgelegt: aufrechte bis leicht sportliche Sitzhaltung, freie Sicht nach vorn und ein Fahrgefühl, das sich besonders auf der Straße zuhause fühlt. Das Konzept zielt darauf ab, dass man sich schnell wohlfühlt – egal ob kurze Wege in der Stadt oder eine längere Runde über Landstraßen. Der Motorcharakter und die Abstimmung sind darauf getrimmt, dass das Motorrad nicht nur „läuft“, sondern sich auch harmonisch anfühlt, wenn man zügig unterwegs sein möchte.

Suzuki DR-Z 4SM – supermoto-typisch direkt und lebendig

Die DR-Z 4SM ist ein anderes Kapitel: Supermoto-Feeling bedeutet meist mehr Direktheit im Handling, ein anderes Reifen- und Fahrwerkskonzept und insgesamt ein Motorrad, das Lust auf Kurven macht – auch dort, wo man mit einem klassischen Straßenbike eher vorsichtig wäre. Die Maschine wirkt dadurch oft „präsenter“: Man spürt schneller, wie sich das Motorrad auf Gasbefehle und Lenkimpulse reagiert. Gleichzeitig ist das Einsatzprofil klar: Wer vor allem Straße fährt, bekommt zwar auch dort Spaß, aber die DR-Z 4SM spielt ihre Stärken besonders aus, wenn das Terrain abwechslungsreicher wird.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht

Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind für ihre Klasse so ausgelegt, dass sie im Alltag funktionieren und nicht nur auf dem Papier überzeugen. Die Kawasaki Z 650 S setzt dabei stärker auf ein gleichmäßiges, straßenorientiertes Ansprechverhalten. Das macht sie besonders angenehm, wenn man häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder auf Landstraßen konstant fahren möchte. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt dagegen oft „mechanischer“ und direkter im Gefühl – das kann sich wie mehr Spielfreude anfühlen, verlangt aber auch etwas mehr Aufmerksamkeit, je nachdem, wie man fährt und wie die Strecke beschaffen ist.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich: Die Z 650 S punktet eher mit einem runden, entspannten Fahrbild. Die DR-Z 4SM punktet eher mit dem Charakter, der schneller Lust auf dynamisches Fahren macht. Wer häufig lange Strecken am Stück fährt, wird die Z 650 S meist als stressfreier empfinden. Wer dagegen Kurven, Wechsel im Untergrund und „Action“ sucht, findet in der DR-Z 4SM oft den passenden Spieltrieb.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Agilität

Beim Fahrwerk unterscheiden sich die Konzepte deutlich. Die Kawasaki Z 650 S ist auf Straßenkomfort und kontrollierte Dynamik ausgelegt. Das Motorrad liegt spürbar stabil, lässt sich aber dennoch gut bewegen – besonders dann, wenn man zügig durch Kurven fährt. Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen stärker auf Agilität und „Supermoto-typische“ Rückmeldung getrimmt. Das kann bedeuten, dass sich das Motorrad in Kurven sehr lebendig anfühlt und man schneller das Gefühl bekommt, die Linie aktiv zu gestalten.

Schwäche der jeweiligen Ausrichtung: Die Z 650 S ist weniger dafür gemacht, sich auf unebenen Untergrund „durchzubeißen“. Die DR-Z 4SM kann zwar auch Straße, aber sie ist im Grundgedanken eher für ein anderes Fahrprofil gebaut. Wer also regelmäßig schlechte Straßen, Schotteranteile oder wechselnde Beläge hat, wird die DR-Z 4SM oft als passender erleben. Wer dagegen vor allem glatten Asphalt fährt und Wert auf ein ruhiges, berechenbares Fahrverhalten legt, wird mit der Z 650 S zufriedener sein.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Anhalten und in der Kurve

Beide Motorräder zielen darauf ab, dass man sich auf die Bremsleistung verlassen kann. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Straßenbetrieb oft „harmonischer“, weil das Gesamtpaket aus Geometrie, Reifenwahl und Fahrwerksabstimmung auf Asphalt optimiert ist. Die Suzuki DR-Z 4SM kann beim Bremsen sehr direkt wirken, was im Supermoto-Umfeld ein Vorteil ist. Gleichzeitig hängt das Gefühl stark davon ab, wie die Strecke und die Reifenbedingungen sind.

Kurz gesagt: Die Z 650 S vermittelt häufig mehr Komfort und Vorhersehbarkeit im Alltag. Die DR-Z 4SM kann in ihrem Einsatzbereich sehr souverän wirken, verlangt aber eher danach, dass man das Motorrad bewusst fährt und nicht nur „durchrollen“ lässt.

Sitzposition und Ergonomie: Wie lange macht Spaß?

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, wenn man das Motorrad nicht nur einmal testet, sondern regelmäßig fährt. Die Kawasaki Z 650 S bietet eine Haltung, die sich für viele Fahrerinnen und Fahrer gut mit dem Alltag vereinbaren lässt. Das macht sie besonders interessant, wenn man häufig zwischen Stadtverkehr und Landstraße wechselt. Die Suzuki DR-Z 4SM sitzt sich ebenfalls sportlich, aber das Gefühl ist stärker „supermoto-orientiert“: Man bewegt sich mehr mit dem Motorrad, was auf kurzen bis mittleren Strecken oft Spaß macht. Für sehr lange, entspannte Touren kann die Z 650 S dadurch im Komfortvorteil liegen.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und „mal eben los“

Im Alltag zählt, wie schnell man sich auf das Motorrad einstellen kann. Die Z 650 S ist in dieser Hinsicht oft die unkompliziertere Wahl: Naked Bike bedeutet meist weniger „Spezialgefühl“, dafür mehr Alltagstauglichkeit. Die DR-Z 4SM ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahrspaß-Modus“ an. Wer gerne spontan fährt und das Motorrad als aktives Hobby betrachtet, wird das lieben. Wer dagegen vor allem pendelt und möglichst wenig „Handling-Denken“ möchte, wird die Z 650 S als entspannter wahrnehmen.

Wartung, Teile und Kaufentscheidung: Worauf man beim Vergleich achten sollte

Beim Motorradvergleich spielt neben dem Fahrgefühl auch die Praxis eine Rolle: Wartung, Ersatzteilverfügbarkeit und der Zustand beim Gebrauchtkauf. Beide Marken sind grundsätzlich breit vertreten, was die Beschaffung von Teilen in der Regel erleichtert. Trotzdem lohnt sich immer ein Blick auf die konkrete Historie: Wartungsintervalle, Verschleißteile und ob das Motorrad eher straßen- oder eher „härter“ bewegt wurde. Bei der DR-Z 4SM sollte man besonders darauf achten, wie mit Fahrwerk und Antrieb umgegangen wurde, weil das Supermoto-Feeling oft mehr dynamisches Fahren begünstigt. Bei der Z 650 S ist der Verschleiß meist stärker vom normalen Straßenbetrieb geprägt.

Für wen passt welches Motorrad?

Kawasaki Z 650 S – die bessere Wahl für…

Die Kawasaki Z 650 S passt besonders gut, wenn der Schwerpunkt auf Straße liegt: Stadtfahrten, Landstraßen, gelegentliche Touren und ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Wer ein Naked Bike sucht, das sportlich wirkt, aber im Alltag nicht überfordert, trifft mit der Z 650 S häufig eine sehr stimmige Entscheidung. Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die ein ausgewogenes Verhältnis aus Komfort, Dynamik und Alltagstauglichkeit möchten, ist sie eine starke Option.

Suzuki DR-Z 4SM – die bessere Wahl für…

Die Suzuki DR-Z 4SM ist ideal, wenn Fahrspaß und Agilität im Vordergrund stehen und das Motorrad auch mal „anders“ bewegt werden darf. Wer Kurven liebt, gerne dynamisch fährt und ein supermoto-typisches Gefühl sucht, wird mit der DR-Z 4SM oft mehr emotionale Rückmeldung bekommen. Auch dann, wenn die Strecken nicht immer perfekt sind oder wenn der Wunsch nach mehr „Spiel“ im Handling groß ist, kann die DR-Z 4SM die passendere Wahl sein.

Fazit:

Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl, wenn vor allem Asphalt im Fokus steht und ein ausgewogenes, straßenorientiertes Gesamtpaket gefragt ist: harmonisches Fahrgefühl, alltagstaugliche Ergonomie und ein Motorrad, das sich für viele Fahrprofile unkompliziert anfühlt. Wer regelmäßig pendelt, Touren plant oder einfach ein Naked Bike sucht, das zuverlässig Spaß macht, wird mit der Z 650 S meist glücklicher.

Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken aus, wenn Agilität, Direktheit und Supermoto-Charakter wichtiger sind als reiner Komfort. Wer Kurven aktiv fahren möchte, auch mal abwechslungsreichere Strecken ins Programm nimmt und ein Motorrad sucht, das schneller nach „Fahrspaß“ ruft, trifft mit der DR-Z 4SM eine sehr passende Entscheidung. Kurz: Z 650 S für den straßenbetonten Alltag, DR-Z 4SM für das lebendige, supermoto-inspirierte Fahrgefühl.

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