UVP 7.545 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 8.990 €
Baujahr von 2017 bis 2021
Was macht die neue Z650 S besser als die alte Z650?
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Suzukis Dauerbrenner
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
  • brummeliger Sound
  • einfachstes Fahrverhalten
  • gutes Fahrwerk
  • hoher Fahrspaß
Kontra:
  • ab 7.000 Umin geht die Puste aus
  • eingeschränkter Sozius-Komfort
  • Bremse vorne könnte besser sein
Pro:
  • Sehr handlich
  • Stabiles Fahrgefühl
  • Günstig
  • Bedienung
Kontra:
  • Soziuskomfort
  • Motor im Vergleich zur Konkurrenz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.065mm
Gewicht213kg
Radstand1.455mm
Länge2.125mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.055mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum749ccm
Hub46mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km
Leistung114 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment81 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.235km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite327km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartBrücken
Federung vorneUpside-Down 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 138)mm
Aufhängung hintenTrapezschwinge Stahl
Reifen vorne17 M/C x MT 3.50 120/70ZR17 M/C (58W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)

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Kawasaki Z 650 S vs. Suzuki GSX-S 750 – Vergleich im Alltag & auf Tour

Wer ein Naked Bike sucht, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auf der Feierabendrunde genauso Spaß macht wie auf längeren Touren, landet schnell bei zwei beliebten Kandidaten: der Kawasaki Z 650 S und der Suzuki GSX-S 750. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick ähnlich – auf den zweiten Blick zeigen sich jedoch klare Unterschiede in Charakter, Fahrgefühl und Schwerpunktsetzung. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht um einzelne Zahlen, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Eigenschaften der beiden Motorräder im echten Fahrbetrieb zueinander verhalten.

Grundidee der beiden Bikes: Charakter statt Kompromiss

Die Kawasaki Z 650 S steht für ein agiles, unkompliziertes Naked-Bike-Konzept. Die Maschine ist darauf ausgelegt, sich leicht zu bewegen, schnell auf Richtungswechsel zu reagieren und dabei ein gutmütiges Gesamtpaket abzugeben. Die Suzuki GSX-S 750 verfolgt dagegen eine etwas sportlichere Ausrichtung: Sie wirkt insgesamt „präsenter“, wenn es um Durchzug, Antritt und das Gefühl geht, dass mehr Reserven bereitstehen.

Beide Motorräder sind damit keine „Show-Bikes“, sondern ernsthafte Alltagswerkzeuge. Der Unterschied liegt vor allem darin, wie sie Spaß liefern: Die Kawasaki eher über Harmonie und Alltagstauglichkeit, die Suzuki eher über mehr Temperament und eine sportlichere Gangart.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Alltag besonders stimmig, weil sie sich sehr kontrolliert dosieren lässt. Das macht sie angenehm, wenn häufiges Beschleunigen aus dem Stadtverkehr heraus oder entspanntes Fahren auf der Landstraße im Vordergrund steht. Die Suzuki ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie vermittelt schneller das Gefühl, dass „mehr geht“. Dadurch entsteht ein anderer Fahrstil: weniger Schalten für den gleichen Effekt, mehr Lust auf zügiges Vorankommen.

Die aufgelisteten Werte sprechen hier eine klare Sprache: Die GSX-S 750 liegt beim Leistungsniveau und beim Durchzugsgefühl spürbar vorn, während die Z 650 S eher auf ein ausgewogenes, leicht zu beherrschendes Gesamtpaket setzt. Wer häufig im Verkehr unterwegs ist und das Motorrad nicht ständig „an der Kante“ fahren möchte, findet in der Kawasaki oft die entspanntere Lösung. Wer dagegen gern dynamisch beschleunigt und auch bei zügiger Fahrweise Reserven spürt, wird mit der Suzuki glücklicher.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. sportliche Stabilität

Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich in der Art, wie sie Kurven „annehmen“. Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Vergleich besonders leichtfüßig. Das zeigt sich vor allem beim Wechsel zwischen engen Passagen und flüssigem Fahren: Richtungswechsel gelingen unkompliziert, und das Motorrad bleibt dabei berechenbar. Das ist ein großer Vorteil, wenn die Strecke nicht nur aus langen Kurven besteht, sondern aus vielen kleinen Entscheidungen besteht.

Die Suzuki GSX-S 750 spielt ihre Stärken eher in der Kombination aus Stabilität und Dynamik aus. Sie fühlt sich bei zügigerem Tempo souveräner an und vermittelt mehr „Biss“, wenn es darum geht, das Tempo in Kurven oder beim Herausbeschleunigen zu halten. Das kann sich wie ein Upgrade anfühlen – allerdings ist das Motorrad dadurch auch etwas weniger „spielerisch“ als die Kawasaki, wenn man sehr langsam und häufig rangiert.

Stärken und Schwächen beim Fahrwerk

  • Kawasaki Z 650 S: Stärken liegen in der Agilität und im unkomplizierten Handling. Schwäche: Wer sportlich sehr ambitioniert fährt, wünscht sich eventuell mehr Reserven bei hoher Gangart.
  • Suzuki GSX-S 750: Stärken liegen in Stabilität und dynamischerem Fahrgefühl. Schwäche: Im sehr langsamen Alltag kann die sportlichere Auslegung weniger „leicht“ wirken.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen ist der Unterschied weniger „entweder oder“, sondern eher eine Frage der Charakteristik. Die Kawasaki Z 650 S bietet ein gut dosierbares Gefühl, das im Alltag hilft, sauber zu verzögern – besonders dann, wenn Ampeln, Kreuzungen und wechselnde Verkehrssituationen den Takt vorgeben. Die Suzuki GSX-S 750 wirkt im Vergleich tendenziell kräftiger und spricht schneller an, was bei sportlicherem Fahren oder bei zügigen Anbremsmanövern Vorteile bringt.

Beide Motorräder sind auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt, aber die Suzuki gibt bei dynamischer Fahrweise mehr „Sicherheitsmarge“ im Kopf, während die Kawasaki eher durch die intuitive Dosierbarkeit überzeugt.

Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie lange bequem?

Im Alltag entscheidet die Ergonomie oft darüber, ob ein Motorrad „einfach passt“. Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Vergleich tendenziell so, dass sie für viele Fahrer eine angenehme Balance aus aufrechter Haltung und sportlicherer Ausrichtung bietet. Das macht sie besonders interessant für Menschen, die nicht nur kurze Strecken fahren, sondern auch mal eine längere Runde planen.

Die Suzuki GSX-S 750 kann sich je nach Körpergröße und Fahrstil etwas sportlicher anfühlen. Das ist kein Nachteil, solange die Sitzposition zum eigenen Komfortprofil passt. Wer gern zügig fährt und dabei eine dynamische Haltung bevorzugt, wird die Suzuki oft als stimmiger empfinden. Wer dagegen maximal entspannt unterwegs sein möchte, findet in der Kawasaki häufig die unkompliziertere Lösung.

Komfort im Vergleich

  • Kawasaki Z 650 S: Stärken in der alltagstauglichen Ergonomie und in der entspannten Langstreckenwirkung. Schwäche: Bei sehr sportlicher Fahrweise kann die „Alltagsharmonie“ weniger aggressiv wirken.
  • Suzuki GSX-S 750: Stärken in der sportlichen Ausrichtung und im dynamischen Fahrgefühl. Schwäche: Je nach Fahrer kann die Haltung bei langen, entspannten Touren weniger „neutral“ wirken.

Ausstattung und Alltag: Was zählt, wenn man nicht nur am Wochenende fährt

Im Alltag sind es oft die kleinen Dinge, die den Unterschied machen: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit, Wind- und Wetterschutzgefühl, sowie die Frage, wie gut sich das Motorrad im Stadtverkehr bewegt. Die Kawasaki Z 650 S punktet hier häufig mit einem unkomplizierten Gesamtpaket. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern täglich nutzt, weil es sich nicht „zu ernst“ anfühlt.

Die Suzuki GSX-S 750 bringt ebenfalls eine alltagstaugliche Basis mit, aber sie wirkt stärker auf Fahrspaß getrimmt. Das zeigt sich besonders dann, wenn der Tag nicht nur aus Pendelstrecke besteht, sondern auch aus spontanen Ausfahrten. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Autobahnabschnitten wechselt, profitiert von der Suzuki, wenn man gern zügig unterwegs ist und das Motorrad dabei nicht „ausreizen“ muss.

Für wen passt welches Bike? Direktentscheidung nach Fahrprofil

Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Kawasaki Z 650 S ist besonders attraktiv, wenn ein Motorrad gesucht wird, das leicht zu handeln ist, sich im Alltag angenehm dosieren lässt und auch auf Touren nicht anstrengend wird. Sie ist eine starke Wahl für Fahrer, die ein Naked Bike wollen, das zuverlässig funktioniert und dabei nicht ständig nach „mehr“ verlangt.

Die Suzuki GSX-S 750 ist die bessere Wahl, wenn Fahrspaß und Reserven stärker im Vordergrund stehen. Wer gern dynamisch beschleunigt, zügig fährt und das Motorrad auch bei flotter Gangart souverän erleben möchte, findet in der Suzuki oft den passenderen Charakter. Sie wirkt wie ein Schritt Richtung sportlicheres Naked-Fahren, ohne den Alltag komplett zu vernachlässigen.

Typische Entscheidungssituationen

  • Viel Stadtverkehr, häufiges Stop-and-Go: eher Kawasaki Z 650 S, weil sie sich sehr kontrolliert und entspannt fahren lässt.
  • Regelmäßig Landstraße mit zügigem Tempo: eher Suzuki GSX-S 750, weil sie mehr Dynamik und Durchzug vermittelt.
  • Gemischte Nutzung mit Fokus auf Komfort: Kawasaki Z 650 S wirkt oft harmonischer.
  • Gemischte Nutzung mit Fokus auf Fahrspaß: Suzuki GSX-S 750 wirkt oft „lebendiger“.

Fazit:

Die Kawasaki Z 650 S und die Suzuki GSX-S 750 sind beide überzeugende Naked Bikes, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Kawasaki spielt ihre Stärken vor allem in der Alltagsharmonie: leichtes Handling, gut dosierbares Fahrgefühl und eine Ergonomie, die für viele Fahrer auch auf längeren Strecken angenehm bleibt. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert ist und auf Touren nicht „zu viel“ verlangt, trifft mit der Z 650 S meist die passendere Wahl.

Die Suzuki GSX-S 750 punktet dagegen mit mehr Temperament. Im Vergleich wirkt sie dynamischer, vermittelt schneller Reserven und fühlt sich bei zügiger Fahrweise souveräner an. Wer gern dynamisch fährt, häufiger zügig beschleunigt und das Motorrad als sportlicheren Begleiter erleben möchte, findet in der GSX-S 750 die bessere Option.

Kurz gesagt: Kawasaki für entspanntes, agiles Alltagsfahren, Suzuki für mehr Durchzug und sportlichere Dynamik.

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