UVP 7.545 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 9.479 €
Baujahr von 2005 bis 2025
Was macht die neue Z650 S besser als die alte Z650?
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So viel aus so wenig
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
  • brummeliger Sound
  • einfachstes Fahrverhalten
  • gutes Fahrwerk
  • hoher Fahrspaß
Kontra:
  • ab 7.000 Umin geht die Puste aus
  • eingeschränkter Sozius-Komfort
  • Bremse vorne könnte besser sein
Pro:
  • Fahrkomfort
  • Durchzugsstarker Motor
  • Alltagstauglich
  • Preis-Leistung
Kontra:
  • Mischbereifung überflüssig

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.065mm
Gewicht213kg
Radstand1.560mm
Länge2.275mm
Radstand1.560mm
Sitzhöhe: 830-835 mm
Höhe1.405mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum645ccm
Hub63mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km
Leistung71 PS bei 8.800 U/Min
Drehmoment62 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.185km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite488km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartBrücken
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 150)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 159)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V
Reifen hinten150/70 R 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 260 mm)

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Suzuki V-Strom 650 vs. Kawasaki Z 650 S – welcher Allrounder passt wirklich?

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber am Ende ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Vergleich zwischen Suzuki V-Strom 650 und Kawasaki Z 650 S zeigt genau das: Die eine Maschine ist klar auf vielseitige Einsätze ausgelegt, die andere auf agiles, straßennahes Fahrvergnügen. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur von A nach B wollen, sondern auf dem Weg dorthin Spaß haben möchten – nur eben mit unterschiedlichem Stil.

Im Folgenden werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie wirkt sich die Motorcharakteristik auf den Alltag aus? Wie unterscheiden sich Fahrwerk, Bremsen und Ergonomie? Und vor allem: Welche Stärken und Schwächen zeigen sich im Vergleich, wenn man das Motorrad wirklich nutzt – in der Stadt, auf Landstraßen und auf längeren Touren?

Grundcharakter: Reiseorientiert vs. straßenfokussiert

Die Suzuki V-Strom 650 steht für einen „mach alles“-Ansatz. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern auch für längere Strecken nimmt, weil es Komfort und Alltagstauglichkeit in den Vordergrund stellt. Der Charakter ist eher ruhig und souverän: Man kann entspannt fahren, aber auch zügig unterwegs sein, ohne dass das Bike ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.

Die Kawasaki Z 650 S dagegen ist stärker auf das unmittelbare Fahrgefühl ausgelegt. Sie vermittelt mehr „Straßenmaschine“-Vibes: direkter, lebendiger und oft auch etwas sportlicher in der Art, wie sie auf Gasbefehle und Lenkimpulse reagiert. Wer gern dynamisch fährt und Kurven als Spielplatz versteht, findet hier schnell ein vertrautes Gefühl.

Motor und Antrieb: Wie sich der Fahrstil anfühlt

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich: Beide Modelle bewegen sich im Bereich, der für viele Fahrerinnen und Fahrer als ideal gilt – nicht zu groß, nicht zu klein. Entscheidend ist aber, wie die Leistung ankommt.

Die V-Strom 650 wirkt im Alltag oft wie die „entspannte“ Wahl. Der Antrieb unterstützt gleichmäßiges Fahren, lässt sich gut dosieren und eignet sich besonders, wenn Strecken nicht nur aus Kurven bestehen, sondern auch aus Verkehr, Ampeln und wechselnden Bedingungen. Gerade auf längeren Fahrten ist diese Art von Kraftentfaltung angenehm, weil sie nicht ständig nach Drehzahl verlangt.

Die Z 650 S spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn man das Motorrad aktiv bewegt. Der Motor fühlt sich oft „freier“ an und lädt dazu ein, schneller zu reagieren – etwa beim Überholen oder beim sportlichen Herausbeschleunigen aus Kurven. Wer gern mit dem Gas arbeitet und das Motorrad spürbar in die Fahrt einbindet, bekommt hier mehr unmittelbaren Fahrspaß.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Handling unterscheiden sich die beiden Bikes deutlich in der Priorität. Die Suzuki V-Strom 650 ist so abgestimmt, dass sie auf wechselnde Strecken gut funktioniert. Das merkt man besonders, wenn die Straße nicht perfekt ist: Unebenheiten, längere Autobahnabschnitte oder auch mal ein schlechterer Belag werden eher „weggetragen“. Dadurch entsteht ein Gefühl von Ruhe und Kontrolle.

Die Kawasaki Z 650 S wirkt dagegen wendiger und direkter. Das Motorrad lässt sich leichter in die gewünschte Linie bringen und unterstützt ein zügiges Fahrtempo. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern kurvenreiche Strecken fährt, profitiert von dieser Agilität. Gleichzeitig kann das sportlichere Setup im Alltag je nach Fahrstil und Beladung weniger „komfortabel“ wirken als bei der V-Strom.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag

Bei den Bremsen geht es im Vergleich weniger um „wer bremst besser“, sondern darum, wie gut sich das Gefühl dosieren lässt. Die V-Strom 650 vermittelt dabei häufig ein sehr berechenbares Setup: Man kann die Verzögerung sauber dosieren, was im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen ein echter Vorteil ist. Gerade wenn man nicht immer gleich fährt, sondern mal gemütlich, mal zügig, zählt diese Konstanz.

Die Z 650 S bietet ebenfalls ein starkes Bremsgefühl, wirkt aber oft etwas „sportlicher“ in der Reaktion. Das kann sich positiv anfühlen, wenn man gern dynamisch fährt und die Verzögerung bewusst einsetzt. Wer jedoch sehr entspannt unterwegs ist oder häufig im Stop-and-Go-Verkehr unterwegs ist, wird die eher souveräne Art der V-Strom als angenehm empfinden.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort auf Strecke oder Kontrolle im Stadtverkehr

Die Ergonomie ist einer der größten Unterschiede im Vergleich. Die Suzuki V-Strom 650 ist so ausgelegt, dass man auch längere Zeit bequem sitzt. Die Sitzposition wirkt alltagstauglich, ohne dass man das Gefühl hat, „zu sportlich“ zu sitzen. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig Touren planen oder einfach gern mehrere Stunden am Stück unterwegs sind.

Die Kawasaki Z 650 S setzt eher auf eine sportlichere, straßenorientierte Haltung. Das kann sich in der Stadt und auf kurvigen Strecken sehr gut anfühlen, weil man schneller „im Motorrad“ ist. Wer allerdings häufig lange Strecken fährt oder viel Wert auf maximalen Komfort legt, könnte die V-Strom als entspannter empfinden.

Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt

Im Alltag zählt nicht nur die reine Technik, sondern auch, wie gut das Motorrad zum eigenen Nutzungsprofil passt. Die V-Strom 650 ist typischerweise die Maschine, die man gern für mehr als nur kurze Fahrten nimmt. Dazu passt auch die Art, wie sie sich als Reise-Allrounder anfühlt: Man kann sie mit Zubehör und Gepäckkonzepten gut in Richtung „Tour“ denken, ohne dass das Motorrad dabei seinen Charakter verliert.

Die Z 650 S ist eher die Wahl für den Alltag mit Fokus auf Fahrspaß. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach startet“, um kurz rauszufahren – und dann doch länger bleibt, weil das Handling und der Antrieb Lust machen. Für viele ist das genau die richtige Mischung aus Alltag und sportlichem Feeling.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Suzuki V-Strom 650

  • Touren- und alltagstauglicher Charakter: angenehm für längere Strecken und wechselnde Bedingungen.
  • Ruhiges Fahrgefühl: unterstützt entspanntes Fahren und souveräne Kontrolle.
  • Komfortorientierte Ergonomie: macht auch längere Fahrten leichter.

Schwächen der Suzuki V-Strom 650

  • Weniger „direkt sportlich“ als die Z 650 S: Wer maximale Agilität sucht, fühlt sich bei der Kawasaki oft schneller „im Spiel“.
  • Charakter eher Reise-Allround: Wer nur kurze, dynamische Fahrten plant, könnte den Komfortfokus als weniger „spontan“ wahrnehmen.

Stärken der Kawasaki Z 650 S

  • Agiles Handling: ideal für Stadtverkehr und kurvenreiche Strecken.
  • Direktes Fahrgefühl: macht dynamisches Fahren besonders attraktiv.
  • Sportlichere Ausrichtung: unterstützt ein aktives Fahrverhalten.

Schwächen der Kawasaki Z 650 S

  • Komfortfokus geringer als bei der V-Strom: für sehr lange Touren kann die V-Strom entspannter wirken.
  • Stärker straßenorientiert: wer auch mal „mehr“ will (z. B. mit Gepäckkonzepten), findet bei der V-Strom oft die passendere Basis.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Suzuki V-Strom 650 ist besonders passend, wenn regelmäßige Touren, Komfort und ein souveränes Gesamtgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur Spaß macht, sondern auch zuverlässig durch den Alltag und auf längeren Strecken trägt – ohne dass man ständig „gegen“ das Bike arbeiten muss.

Die Kawasaki Z 650 S ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf agilerem Handling, direktem Ansprechverhalten und straßennahem Fahrspaß liegt. Wer oft kurze Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als dynamisches Werkzeug versteht, wird mit der Z 650 S sehr schnell warm.

Fazit:

Wer ein Motorrad sucht, das für viele Einsätze taugt und sich auf längeren Strecken besonders entspannt anfühlt, liegt mit der Suzuki V-Strom 650 meist richtig. Sie punktet im Vergleich vor allem mit souveränem Fahrgefühl, komfortorientierter Ergonomie und einer Art von Alltagstauglichkeit, die auch bei längeren Touren angenehm bleibt. Die Kawasaki Z 650 S ist dagegen die bessere Wahl, wenn Agilität und ein direktes, straßenfokussiertes Fahrverhalten wichtiger sind als maximaler Komfort. Sie macht dynamisches Fahren leicht und wirkt im Stadtverkehr sowie auf kurvigen Strecken besonders lebendig.

Kurz gesagt: V-Strom 650 für Touren-Allround und entspanntes Reisen, Z 650 S für Fahrspaß, Wendigkeit und eine sportlichere Interpretation des Alltags.

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