UVP 7.545 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 10.195 €
Baujahr von 2016 bis 2026~
Was macht die neue Z650 S besser als die alte Z650?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
  • brummeliger Sound
  • einfachstes Fahrverhalten
  • gutes Fahrwerk
  • hoher Fahrspaß
Kontra:
  • ab 7.000 Umin geht die Puste aus
  • eingeschränkter Sozius-Komfort
  • Bremse vorne könnte besser sein
Pro:
  • Schöne Details
  • enorm durchzugskräftig
  • Sound
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.065mm
Gewicht216kg
Radstand1.435mm
Länge2.090mm
Radstand1.435mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.115mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartParallel-Twin, 8 Ventile, SOHC, 270°-Zündfolge
Hubraum900ccm
Hub80mm
Bohrung85mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km
Leistung65 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment80 NM bei 3.800 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite293km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartZentralrohrrahmen mit zwei Unterzügen
Federung vorne43 mm Upside-Down-Gabel von Marzocchi (Federweg 120)mm
Federung hintenMarzocchi Stereo-Federbeine mit externen Reservoiren (Piggy Back), einstellbare Vorspannung (Federweg 116)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-18
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneschwimmend gelagerte Ø 320 mm-Bremsscheibe, radialer Vierkolben- Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)

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Kawasaki Z 650 S vs Triumph Speed Twin 900 – Naked Bike Vergleich

Wenn zwei moderne Roadster aufeinandertreffen, wird es spannend: Die Kawasaki Z 650 S steht für ein agiles, alltagstaugliches Naked Bike mit klarer Linie und unkompliziertem Fahrgefühl. Die Triumph Speed Twin 900 spielt dagegen die Karte „klassisch, aber modern“ – mit einem Charakter, der sich deutlich nach britischer Handschrift anfühlt. Beide Bikes machen Spaß, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich Motor, Handling, Komfort und der typische Einsatzbereich – und welches Motorrad passt eher zu welchem Fahrstil?

Erster Eindruck: Stil und Philosophie

Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie ein Bike, das man einfach nutzt: sportlich im Look, aber nicht übertrieben. Die Triumph Speed Twin 900 dagegen wirkt wie ein Statement – Retro-Design, runde Formen und ein Motor, der sich eher „seidig“ als „hart“ anfühlt. Schon beim ersten Blick wird klar: Hier treffen zwei unterschiedliche Zielgruppen aufeinander. Wer ein Naked Bike sucht, das sich schnell in den Alltag einfügt, landet oft bei Kawasaki. Wer Wert auf Stil, Sound und ein emotionales Fahrgefühl legt, schaut häufiger zur Triumph.

Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen

Beide Motorräder sind für dynamisches Fahren gemacht, aber sie liefern die Leistung auf unterschiedliche Art. Die Kawasaki Z 650 S ist bekannt dafür, dass sie sich leichtfüßig bewegt und Drehzahlen gut „mitnimmt“. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Ampelphasen und zügiges Anfahren vorkommen. Das Ansprechverhalten wirkt direkt, und das Bike lässt sich in vielen Situationen souverän dosieren.

Die Triumph Speed Twin 900 setzt stärker auf einen Motorcharakter, der sich wie ein „Erlebnis“ anfühlt. Der 900er-Vibe ist weniger auf hektisches Hochdrehen ausgelegt, sondern eher auf gleichmäßige Schubkraft und ein spürbares Drehmomentgefühl. Das kommt besonders auf der Landstraße zur Geltung: Man fährt oft in einem Bereich, in dem das Motorrad nicht nur schnell ist, sondern auch angenehm zu kontrollieren. Wer gerne im mittleren Drehzahlband unterwegs ist, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Kawasaki Z 650 S: Stärken liegen in der unkomplizierten Handhabung und dem „einfach losfahren“-Gefühl. Schwäche kann sein, dass der Motorcharakter weniger emotional wirkt, wenn man genau darauf Wert legt.
  • Triumph Speed Twin 900: Stärken liegen in der Ausstrahlung und dem Fahrgefühl, das sich mehr nach „Genuss“ anfühlt. Schwäche kann sein, dass das Bike nicht für jeden das gleiche „sportliche Direktheit“-Empfinden liefert, wenn man sehr aggressiv Drehzahl fahren möchte.

Handling und Fahrwerk: Agil oder souverän?

Beim Handling zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung: Die Kawasaki Z 650 S spielt ihre Stärken vor allem in Situationen aus, in denen man häufig umsetzt – enge Kurven, wechselnde Geschwindigkeiten, mal zügig, mal entspannt. Das Motorrad wirkt dabei wie ein Werkzeug, das schnell auf Befehle reagiert. Gerade wenn man gerne „flüssig“ fährt, ist das ein Vorteil: Man kann Linien sauber halten und das Bike wirkt dabei stabil, ohne träge zu werden.

Die Triumph Speed Twin 900 fühlt sich im Vergleich oft etwas „runder“ an. Das heißt nicht, dass sie ungenau wäre – im Gegenteil: Sie vermittelt ein sehr kontrolliertes Gefühl. Aber die Art, wie sie Kurven aufnimmt, wirkt weniger wie „sofort maximal“ und mehr wie „harmonisch und souverän“. Das ist besonders angenehm, wenn die Strecke wellig ist oder wenn man nicht permanent am Limit fahren will.

Bremsen, Stabilität und Alltag

In der Praxis sind beide Bikes so ausgelegt, dass sie im Alltag Vertrauen geben. Die Kawasaki wirkt dabei oft etwas „direkter“ in der Rückmeldung, während die Triumph eher mit einem gleichmäßigen, gut dosierbaren Gefühl punktet. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist, profitiert von einem Bike, das sich leicht dosieren lässt und schnell wieder in die nächste Position findet. Wer häufiger Landstraße fährt, achtet stärker darauf, wie das Motorrad bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt.

Sitzposition und Komfort: Wie gut passt das Bike zum Alltag?

Bei Naked Bikes ist die Sitzposition entscheidend, weil man nicht nur „schnell“ sein will, sondern auch bequem genug, um längere Strecken zu genießen. Die Kawasaki Z 650 S bietet eine Position, die sportlich genug wirkt, um dynamisch zu fahren, aber nicht so kompromisslos, dass sie im Alltag sofort ermüdet. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad sowohl für kurze Wege als auch für längere Touren genutzt wird.

Die Triumph Speed Twin 900 ist ebenfalls alltagstauglich, aber der Komfort kommt eher über das Gesamtgefühl: Das Bike wirkt „zusammenhängend“, also Motor, Sitzgefühl und Fahrwerk greifen gut ineinander. Wer gerne entspannt unterwegs ist und dabei trotzdem ein Motorrad mit Charakter fahren möchte, findet hier häufig eine sehr stimmige Balance.

Komfort-Stärken im Vergleich

  • Kawasaki Z 650 S: Stärken in der Alltagstauglichkeit und im unkomplizierten Handling. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf sportlicher Nutzung liegt, wenn man maximalen Langstreckenkomfort erwartet.
  • Triumph Speed Twin 900: Stärken in der harmonischen Gesamtwirkung und dem „Genuss“-Gefühl. Schwäche kann sein, dass der sportliche Anspruch je nach Fahrstil weniger „hart“ wirkt, wenn man sehr aggressiv unterwegs ist.

Ausstattung und Praxis: Was zählt wirklich?

Bei der Ausstattung geht es weniger um einzelne Features, sondern darum, wie sie sich im Alltag anfühlen. Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie ein Motorrad, das auf praktische Nutzung ausgelegt ist: Man steigt ein, fährt los und muss sich weniger Gedanken machen. Das ist ein Plus, wenn das Bike regelmäßig genutzt wird und nicht nur für gelegentliche Wochenendfahrten gedacht ist.

Die Triumph Speed Twin 900 punktet stärker über die emotionale Seite und die Art, wie das Motorrad „komplett“ wirkt. Gerade wenn man Wert auf eine stimmige Optik und ein Motorrad legt, das sich nicht wie ein reines Transportmittel anfühlt, kann das ein entscheidender Faktor sein. In der Praxis bedeutet das: Man fährt öfter, weil es einfach Spaß macht.

Für wen welches Bike? Klare Empfehlung nach Fahrprofil

Am Ende entscheidet nicht nur das Motorrad, sondern das eigene Fahrprofil. Hier eine Orientierung, ohne dass es „das eine richtige“ gibt:

Kawasaki Z 650 S – die Empfehlung für…

  • Fahrerinnen und Fahrer, die ein agiles Naked Bike für Stadt und Landstraße suchen.
  • Menschen, die ein unkompliziertes Gesamtpaket wollen: leicht zu fahren, schnell im Alltag einsatzbereit.
  • Wer gerne dynamisch unterwegs ist, aber dabei nicht ständig „auf Drehzahl“ angewiesen sein möchte.

Triumph Speed Twin 900 – die Empfehlung für…

  • Fahrerinnen und Fahrer, die Charakter und ein emotionaleres Fahrgefühl suchen.
  • Menschen, die Landstraßenfahrten genießen und oft im mittleren Drehzahlbereich unterwegs sind.
  • Wer ein Bike möchte, das optisch und vom Motorgefühl her mehr Persönlichkeit ausstrahlt.

Fazit:

Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl, wenn ein Naked Bike vor allem praktisch, agil und leicht zu beherrschen sein soll. Sie passt besonders gut zu einem Alltag mit vielen wechselnden Situationen und zu Fahrern, die ein direktes, unkompliziertes Handling schätzen. Die Triumph Speed Twin 900 gewinnt dagegen dort, wo emotionale Ausstrahlung, ein stimmiger Motorcharakter und ein harmonisches Gesamtgefühl zählen. Wer das Motorrad nicht nur „fährt“, sondern bewusst genießt – vor allem auf der Landstraße – wird mit der Triumph häufig glücklicher.

Kurz gesagt: Kawasaki für den unkomplizierten Allrounder mit sportlicher Note, Triumph für den charakterstarken Roadster mit Retro-Vibe. Beide machen Spaß – die Entscheidung hängt vor allem davon ab, ob mehr Effizienz und Agilität oder mehr Genuss und Persönlichkeit im Vordergrund steht.

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