| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.749 € | |
| Baujahr | von 2006 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- Leicht und wendig
- leicht zu bedienen
- auch für kleinere Piloten geeignet
- quirliger Reihentwin
- einfache Ausstattung
- untenrum etwas mau
- Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.035 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 30 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 367 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | USD 37mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17M/C (54H) Tubeless | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C (66H) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.
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Kawasaki Z 650 S vs Yamaha MT-03: Vergleich der Naked Bikes
Wenn zwei Naked Bikes gegeneinander antreten, geht es meist um mehr als nur Zahlen. Genau das macht den Vergleich zwischen der Kawasaki Z 650 S und der Yamaha MT-03 so spannend: Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie typische Alltagsmaschinen – doch im Fahrgefühl, in der Art wie Leistung nutzbar wird und wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt, zeigen sich deutliche Unterschiede. Wer ein Bike für Stadt, Pendelstrecke und gelegentliche Ausflüge sucht, findet hier zwei sehr unterschiedliche Antworten auf dieselbe Frage: „Welches Naked Bike passt besser zu mir?“
Grundidee: Charakter und Einsatzprofil
Kawasaki Z 650 S – erwachsenes Naked-Bike für mehr Reserven
Die Kawasaki Z 650 S ist vom Konzept her klar auf „mehr Motorrad“ ausgelegt. Das spürt man besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus Ampeln besteht, sondern auch aus zügigem Fahren auf Landstraßen. Die Maschine wirkt stabil und souverän, und sie vermittelt das Gefühl, dass sie auch bei längeren Fahrten nicht schnell an ihre Grenzen kommt. Das „S“ steht dabei nicht nur für Optik, sondern für ein insgesamt stimmiges Paket aus Fahrbarkeit und Alltagstauglichkeit.
Yamaha MT-03 – leicht, agil und besonders anfängerfreundlich
Die Yamaha MT-03 verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist darauf ausgelegt, sich unkompliziert zu bewegen. Gerade im Stadtverkehr spielt das eine große Rolle. Das Motorrad ist handlich, wirkt in engen Situationen weniger „schwer im Kopf“ und lässt sich intuitiv dosieren. Wer neu in der Motorradszene ist oder einfach ein Bike möchte, das sich jederzeit kontrolliert anfühlt, findet in der MT-03 eine sehr zugängliche Basis.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der beiden Motoren geht es weniger um „wer ist stärker“, sondern darum, wie die Leistung verfügbar ist. Die Kawasaki Z 650 S bringt durch ihr größeres Hubraum-Konzept mehr Reserven mit. Das zeigt sich vor allem beim Beschleunigen aus niedrigeren Drehzahlen und beim Überholen auf Landstraßen: Die Maschine wirkt oft so, als müsse man weniger „arbeiten“, um zügig voranzukommen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken abwechslungsreich sind und nicht jede Fahrt nur aus kurzen Sprints besteht.
Die Yamaha MT-03 setzt dagegen auf ein leichtes, lebendiges Ansprechverhalten. Sie fühlt sich in der Regel dann besonders gut an, wenn man das Motorrad aktiv bewegt und die Drehzahl im passenden Bereich hält. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Gerade im Stadtverkehr kann das sogar Vorteile bringen, weil das Motorrad schnell auf Gasbefehle reagiert und sich dynamisch anfühlt. Wer gerne „mit dem Motor arbeitet“, wird die MT-03 schnell schätzen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die Kawasaki Z 650 S wirkt auf längeren Strecken oft ruhiger und vermittelt ein Gefühl von Stabilität. Das ist besonders dann angenehm, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man zügig unterwegs ist. Das Fahrwerk unterstützt das souveräne Vorankommen und macht die Maschine zu einer guten Wahl für Pendler, die auch mal länger fahren.
Die Yamaha MT-03 spielt ihre Stärken in der Wendigkeit aus. In engen Gassen, beim Rangieren oder in Situationen, in denen man häufig die Richtung wechselt, wirkt sie sehr unkompliziert. Das Motorrad lässt sich leichter „durchdenken“ und wirkt dadurch oft entspannter, als es die Leistungsklasse vermuten lässt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, profitiert von dieser Agilität deutlich.
Bremsen und Sicherheit im Alltag
Bei beiden Motorrädern steht die Alltagstauglichkeit im Vordergrund. In der Praxis zeigt sich: Die Kawasaki Z 650 S spielt ihre Vorteile eher dann aus, wenn man aus höheren Geschwindigkeiten zügig verzögern möchte oder wenn man häufiger auf Landstraßen unterwegs ist. Die Bremsleistung wirkt insgesamt „erwachsener“, weil das Motorrad auch bei flotterem Tempo stabil bleibt.
Die Yamaha MT-03 ist ebenfalls gutmütig zu fahren und bremst kontrolliert. Gerade für Einsteiger ist das wichtig, weil man sich auf eine berechenbare Dosierbarkeit verlassen möchte. Wer überwiegend im Stadtverkehr fährt, wird die MT-03 häufig als sehr angenehm empfinden, weil sich das Motorrad nicht „überfordert“ anfühlt.
Sitzposition und Komfort: Wie lange macht das Fahren Spaß?
Komfort ist beim Naked Bike mehr als nur „bequem sitzen“. Es geht darum, wie die Sitzposition die Belastung verteilt und wie gut man sich auf längeren Strecken konzentrieren kann. Die Kawasaki Z 650 S wirkt in der Regel so, als sei sie für längere Fahrten ausgelegt: Die Haltung ist sportlich, aber nicht unnötig aggressiv, und das Motorrad bleibt auch nach einer Weile angenehm zu kontrollieren.
Die Yamaha MT-03 bietet eine sehr zugängliche Sitzposition, die besonders für kürzere bis mittlere Strecken und für Einsteiger gut funktioniert. Das Motorrad wirkt leicht zu beherrschen, was den Komfort indirekt erhöht: Wenn man sich sicher fühlt, fährt man entspannter. Für sehr lange Touren kann es je nach Körpergröße und Fahrstil sinnvoll sein, genauer hinzuschauen, wie die Ergonomie im eigenen Alltag funktioniert.
Verbrauch und Alltagskosten: Was man im Kopf behält
Beim Thema Verbrauch und laufende Kosten gilt: Beide Motorräder sind grundsätzlich darauf ausgelegt, im Alltag nicht unnötig teuer zu werden. Die Kawasaki Z 650 S kann durch ihr größeres Leistungsangebot im Alltag oft so gefahren werden, dass man nicht ständig am Limit arbeiten muss. Das kann sich positiv auf den Fahrstil auswirken, weil man Reserven hat und nicht zwingend „hochdrehen“ muss.
Die Yamaha MT-03 punktet häufig durch ihre Effizienz im typischen Stadt- und Kurzstreckenbetrieb. Gerade wenn die Fahrten aus vielen Stop-and-go-Situationen bestehen, kann das Motorrad sehr angenehm „wirtschaftlich“ wirken. Wer vor allem im urbanen Umfeld unterwegs ist, wird die MT-03 deshalb oft als unkomplizierte Wahl wahrnehmen.
Ausstattung und Alltagspraxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei Naked Bikes ist die Ausstattung nicht nur „nice to have“. Sie beeinflusst, wie gut man sich auf dem Motorrad fühlt. Die Kawasaki Z 650 S wirkt insgesamt wie ein Paket, das auf einen modernen Alltagsbetrieb ausgelegt ist: Die Ergonomie, die Abstimmung und das Gesamtgefühl passen zusammen. Dadurch entsteht eine Art „Rundheit“, die man besonders dann merkt, wenn man nicht jedes Detail einzeln bewertet, sondern das Motorrad als Ganzes nutzt.
Die Yamaha MT-03 ist dagegen häufig die Wahl, wenn man ein Motorrad sucht, das sich schnell erschließt. Gerade für Fahranfänger oder für Menschen, die nach einer Pause wieder einsteigen, ist das ein entscheidender Punkt: Man muss sich weniger „an das Motorrad gewöhnen“, weil es sich von Anfang an leicht kontrollieren lässt. Das macht sie auch für Pendler interessant, die jeden Tag zuverlässig unterwegs sein wollen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Z 650 S
- Mehr Reserven für zügiges Fahren auf Landstraßen und beim Überholen.
- Souveränes Fahrgefühl, das auch bei längeren Strecken angenehm bleibt.
- Stabilität im Handling, wodurch das Motorrad „erwachsen“ wirkt.
Schwächen der Kawasaki Z 650 S
- Im reinen Stadtbetrieb kann sie sich im Vergleich zur MT-03 etwas weniger „leichtfüßig“ anfühlen.
- Wer vor allem kurze Strecken fährt, nutzt die Reserven möglicherweise nicht vollständig aus.
Stärken der Yamaha MT-03
- Sehr zugängliches Handling, besonders für Einsteiger und Stadtfahrten.
- Agilität in engen Situationen und beim häufigen Richtungswechsel.
- Lebendiges Ansprechverhalten, das Fahrspaß erzeugt, wenn man aktiv fährt.
Schwächen der Yamaha MT-03
- Für sehr flotten Landstraßenbetrieb braucht es oft mehr „Arbeit“ mit der Drehzahl.
- Bei längeren Touren kann je nach Körpergröße und Fahrstil der Komfort stärker ins Gewicht fallen.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Z 650 S und Yamaha MT-03 hängt vor allem davon ab, wie die Fahrten aussehen. Wer überwiegend Pendelstrecken fährt, aber auch regelmäßig Landstraßen oder längere Ausfahrten einplant, wird an der Z 650 S besonders viel Freude haben. Die Maschine wirkt dann wie ein „Allrounder“, der nicht ständig nach Drehzahl verlangt und der sich auch bei flotterem Tempo kontrolliert anfühlt.
Wer dagegen vor allem in der Stadt unterwegs ist, häufig kurze Strecken fährt oder ein Motorrad sucht, das sich leicht beherrschen lässt, trifft mit der MT-03 oft eine sehr passende Wahl. Die Yamaha belohnt einen Fahrstil, der das Motorrad aktiv bewegt, und sie macht das Motorradfahren gerade am Anfang deutlich entspannter.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl, wenn mehr Reserven, souveränes Fahrgefühl und ein erwachsener Charakter im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen Landstraße und zügiges Vorankommen regelmäßig vorkommen, und sie fühlt sich auch auf längeren Strecken stimmig an. Wer ein Naked Bike sucht, das nicht nur in der Stadt funktioniert, sondern auch darüber hinaus überzeugt, wird mit der Z 650 S häufig glücklicher.
Die Yamaha MT-03 ist dagegen ideal, wenn Agilität, einfache Beherrschbarkeit und ein unkomplizierter Einstieg zählen. Im Stadtverkehr spielt sie ihre Stärken aus, weil sie leicht zu manövrieren ist und schnell auf Gasbefehle reagiert. Für Einsteiger, Wiedereinsteiger oder alle, die vor allem kurze Strecken fahren und dabei Fahrspaß ohne Stress möchten, ist die MT-03 oft die passendere Entscheidung.