| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- Enorm wendig
- drehfreudiger Motor
- Verarbeitung
- harte Sitzbank
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Länge | 1.955 | mm |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.040 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80-17M/C 52S | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C 66S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
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Kawasaki Z 650 S vs. Yamaha MT-125 – Motorradvergleich für Alltag, Einsteiger und Fahrspaß
Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, merkt schnell: Schon die Basis ist unterschiedlich. Die Kawasaki Z 650 S steht für erwachsenes Naked-Bike-Feeling mit mehr Hubraum und einem Charakter, der auch außerhalb der Stadt souverän wirkt. Die Yamaha MT-125 dagegen ist die kompakte, agile Alternative für den Einstieg – besonders dort, wo Wendigkeit, unkomplizierte Handhabung und ein direkter Draht zum Motorrad zählen. Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt: Motor und Fahrgefühl, Alltagstauglichkeit, Komfort, Fahrwerk und Bremsen sowie die Frage, wie sich die Ausstattung und der Anspruch an den Fahrer in der Praxis anfühlen.
Grundidee: Zwei Naked-Bikes, zwei Zielgruppen
Beide Modelle gehören in die Kategorie der Naked Bikes, aber sie spielen nicht im selben Film. Die Z 650 S ist klar auf mehr Reserven ausgelegt: mehr Leistungspotenzial, mehr Durchzug und ein Fahrstil, der auch längere Strecken entspannt angehen kann. Die MT-125 ist dagegen auf Leichtigkeit und Alltagstauglichkeit optimiert. Sie wirkt besonders dann stimmig, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und ein unkomplizierter Einstieg im Vordergrund stehen.
Motorcharakter und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Der größte Unterschied liegt im Antriebskonzept. Die Kawasaki Z 650 S bietet im Vergleich zur Yamaha MT-125 deutlich mehr Leistungs- und Drehmomentreserven. Das bedeutet in der Praxis: Beim Beschleunigen aus dem Stand oder beim zügigen Überholen fühlt sich die Z 650 S weniger „angestrengt“ an. Sie kann Lastwechsel und Tempowechsel oft mit mehr Gelassenheit abfedern, was gerade auf Landstraßen oder bei wechselnden Verkehrssituationen spürbar wird.
Die MT-125 setzt hingegen auf einen lebendigen, direkten Charakter. Auch wenn die Leistungswerte naturgemäß niedriger sind, macht das Motorrad im Alltag vor allem durch seine Agilität Spaß. Die Yamaha verlangt eher nach dem richtigen Drehzahlfenster: Wer vorausschauend fährt und die Gänge passend wählt, bekommt ein sehr dynamisches Gefühl. Für viele Fahrten in der Stadt ist genau das ein Vorteil, weil das Motorrad schnell „da“ ist, ohne dass man ständig mit großen Reserven arbeiten muss.
Fahrgefühl: Agilität vs. Souveränität
Im Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Klassen: Die Yamaha MT-125 wirkt leichter und handlicher. Das macht sich besonders beim Rangieren, im dichten Verkehr und beim schnellen Richtungswechsel bemerkbar. Wer häufig zwischen Ampeln, engen Lücken und wechselnden Fahrbahnbedingungen unterwegs ist, profitiert von dieser unmittelbaren Kontrolle.
Die Kawasaki Z 650 S spielt ihre Stärken eher in Situationen aus, in denen Stabilität und gleichmäßiges Tempo wichtiger werden. Beim Beschleunigen aus mittleren Geschwindigkeiten und beim Fahren über längere Zeiträume wirkt die Kawasaki oft entspannter. Das liegt nicht nur am Motor, sondern auch daran, wie das Gesamtpaket aus Sitzposition, Gewicht und Fahrwerksabstimmung zusammenarbeitet.
Fahrwerk und Handling: Was in Kurven und auf der Strecke zählt
Beim Fahrwerk zeigt sich: Die MT-125 ist auf ein leichtes, unkompliziertes Handling ausgelegt. Das hilft, wenn die Straße unruhig ist oder wenn häufiges Anbremsen und Beschleunigen den Rhythmus bestimmt. Die Kawasaki Z 650 S hingegen vermittelt mehr „Biss“ im schnellen Wechsel zwischen Kurven und Geraden. Sie fühlt sich oft dann besonders stimmig an, wenn man zügig unterwegs ist und das Motorrad nicht nur im Stadtmodus bewegen möchte.
Beide Motorräder können Kurven – aber auf unterschiedliche Weise. Die Yamaha lädt eher dazu ein, aktiv zu fahren und die Dynamik über Drehzahl und Linie zu holen. Die Kawasaki belohnt dagegen häufig eine ruhigere, flüssigere Fahrweise, bei der der Motor Reserven liefert und das Fahrwerk das Tempo stabil hält.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Bremsen sind im Alltag entscheidend, weil sie in der Stadt ständig gefordert werden. Die Yamaha MT-125 bietet hier ein sehr gut dosierbares Gefühl, das gerade Einsteigern hilft, das Tempo kontrolliert zu reduzieren. Die Bremsleistung wirkt in typischen Alltagssituationen ausreichend und berechenbar.
Die Kawasaki Z 650 S bringt im Vergleich mehr Reserven mit. Das zeigt sich vor allem dann, wenn häufiger höhere Geschwindigkeiten erreicht werden oder wenn man zügiger fährt. Der Vorteil liegt weniger in „maximalen“ Werten, sondern in der Kombination aus Bremsgefühl und dem sicheren Eindruck, dass das Motorrad auch bei dynamischer Fahrweise stabil bleibt.
Komfort und Ergonomie: Wie lange man sich wohlfühlt
Komfort ist mehr als nur Sitzhöhe. Er entsteht aus der Ergonomie, der Wind- und Wetterwirkung sowie dem Zusammenspiel aus Motorlauf und Fahrwerkskomfort. Die MT-125 ist in der Regel die entspanntere Wahl für kurze bis mittlere Strecken, weil sie leicht zu bewegen ist und die Bedienung sehr direkt bleibt. Gerade im Alltag ist das ein Plus: weniger „Aufwand“ beim Fahren, mehr Fokus auf den Verkehr.
Die Z 650 S wirkt dagegen oft wie das Motorrad, das man eher auch für längere Ausfahrten auswählt. Durch die stärkere Motorbasis und die insgesamt erwachsenere Fahrcharakteristik entsteht schneller das Gefühl, dass man nicht ständig am Limit der Möglichkeiten fährt. Das kann den Unterschied machen, wenn Pendeln oder Wochenendtouren regelmäßig anstehen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und gelegentliche Touren
Für die Yamaha MT-125 ist die Stadtumgebung besonders passend. Sie lässt sich schnell bewegen, ist im Handling unkompliziert und eignet sich gut für Fahrten, bei denen häufiges Anfahren und Stop-and-go den Alltag prägen. Auch wenn die Reichweite und der Leistungsumfang begrenzt sind, passt das Konzept: Die Yamaha ist nicht dafür gemacht, lange Strecken „durchzuziehen“, sondern sie ist dafür gemacht, den Alltag leicht zu machen.
Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl, wenn Pendeln und Landstraßen häufiger vorkommen. Dort spielt die höhere Leistungsreserve ihre Vorteile aus: Überholmanöver wirken entspannter, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Geschwindigkeiten souverän. Wer regelmäßig Strecken fährt, auf denen man nicht nur im Stadtmodus unterwegs ist, wird die Kawasaki eher als „rund“ empfinden.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich spürt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr oder weniger“, sondern darum, wie gut die Komponenten im Alltag funktionieren. Die MT-125 wirkt in der Praxis oft als sehr zugängliches Motorrad: Bedienung, Übersicht und das Gesamtgefühl sind auf Einsteiger ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad vor allem als Einstieg in die Zweiradwelt dienen soll.
Die Z 650 S wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man auch nach der Einsteigerphase noch gerne fährt. Die Kombination aus Motor, Fahrwerk und dem insgesamt stimmigen Setup sorgt dafür, dass man sich nicht schnell „fertig“ fühlt. Gerade wenn man merkt, dass man mehr will – mehr Tempo, mehr Reserven, mehr Fahrspaß – bleibt die Kawasaki länger interessant.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha MT-125: Stärken
- Agiles Handling für Stadtverkehr und enge Situationen
- Direktes Fahrgefühl, das mit der richtigen Fahrweise viel Spaß macht
- Einsteigerfreundliche Bedienung und unkomplizierte Alltagstauglichkeit
Yamaha MT-125: Schwächen
- Begrenzte Reserven bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Überholvorgängen
- Mehr Drehzahl-Management nötig, um Dynamik konstant abzurufen
Kawasaki Z 650 S: Stärken
- Mehr Durchzug und Reserven im Vergleich zur 125er
- Entspannteres Fahren auf Pendel- und Landstraßen
- Stimmiges Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Fahrgefühl
Kawasaki Z 650 S: Schwächen
- Mehr Anspruch an das Handling im dichten Stadtverkehr durch die größere Dimension
- Höherer Leistungs- und Fahranspruch kann am Anfang „zu viel“ wirken, wenn Erfahrung noch fehlt
Welche Wahl passt besser? Fazit
Die Yamaha MT-125 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag zählt: Stadtverkehr, kurze Wege, häufiges Anfahren und ein unkompliziertes Handling. Wer mit einem kompakten Naked Bike einsteigen möchte und Spaß daran hat, die Dynamik über die richtige Drehzahl zu holen, findet in der MT-125 ein sehr stimmiges Konzept. Sie wirkt leicht zu kontrollieren und macht das Fahren im Alltag angenehm.
Die Kawasaki Z 650 S passt besser, wenn mehr Reserven, souveränes Tempo und entspannteres Fahren auf längeren Strecken gefragt sind. Beim Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo man nicht nur „durch die Stadt“ fährt, sondern regelmäßig Pendeln oder Landstraßenanteile hat. Wer ein Motorrad sucht, das auch nach der Einsteigerphase noch viel Fahrspaß bietet, wird mit der Z 650 S eher langfristig glücklich.
Kurz gesagt: MT-125 für den leichten Einstieg und den Stadtfokus, Z 650 S für mehr Durchzug, mehr Gelassenheit und mehr Reserven im Alltag.