| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- sauber durchkonstruiertes Motorrad
- Motor - kräftig und drehmomentstark
- Preis/Leistung
- Sitzposition
- Verarbeitung
- sauber durchkonstruiertes Motorrad ;) - siehe Fazit
- TFT-Display lädt zur Ablenkung ein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 215 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 847 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 115 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 310 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 137)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 142)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Der Autor dieser Zeilen gibt es gerne zu: Er hat ein Faible für etwas schräge Motorräder, Typen und Tätigkeiten. Mir ist die Yamaha deshalb in ihrer Unaufgeregtheit zu distanziert, was aber eine rein persönliche Wertung ist.Die Yamaha versucht sehr erfolgreich alles Schräge außer Schräglagen aus ihrem Leben zu verbannen. Sie ist ein echter Tipp und wird sich auf dem Markt mit all ihren Fähigkeiten sicher behaupten - die Yamaha Tracer 900 GT ist ideal für Leute, die ungern Fehler machen oder fahren.
Typen wie ich müssen weitersuchen. Kennt man ja ...
Unser Dank an Motorrad Ruser für das Bereitstellen des Testbikes.
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Kawasaki Z 650 S vs Yamaha Tracer 900 GT: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z 650 S und die Yamaha Tracer 900 GT, wird der Vergleich besonders spannend. Die Z 650 S steht für ein agiles, leicht zu beherrschendes Naked-Bike, das sich im Alltag schnell wohlfühlt und auf kurzen Strecken wie auch auf kurvigen Feierabendrunden Spaß macht. Die Tracer 900 GT dagegen ist klar auf Komfort und Reichweite ausgelegt: mehr Windschutz, mehr Ausstattung, mehr „Touring-Feeling“ – und damit ein Motorrad, das lange Strecken deutlich entspannter machen kann.
Im Folgenden geht es nicht um reine Zahlen, sondern um das, was im Fahralltag wirklich zählt: Wie verändert sich das Fahrgefühl? Wie wirken sich Komfort, Elektronik und Ergonomie auf die Praxis aus? Und wo liegen die typischen Stärken und Schwächen der beiden Modelle im direkten Vergleich?
Grundcharakter: Naked-Bike vs. sportlicher Tourer
Wie sich die Kawasaki Z 650 S anfühlt
Die Kawasaki Z 650 S ist ein Motorrad, das auf Direktheit setzt. Die Sitzposition ist sportlich, aber nicht übertrieben, und das Handling wirkt insgesamt leichtfüßig. Gerade im Stadtverkehr oder auf Landstraßen mit vielen Richtungswechseln spielt die Z 650 S ihre Vorteile aus: Sie lässt sich spontan bewegen, wirkt wendig und vermittelt ein klares, unverfälschtes Fahrgefühl. Wer gerne „mit dem Motorrad arbeitet“, statt sich von Komfortfunktionen tragen zu lassen, wird hier schnell warm.
Wie sich die Yamaha Tracer 900 GT anfühlt
Die Yamaha Tracer 900 GT ist dagegen ein Motorrad, das den Fokus auf entspannte Kontrolle legt. Der sporttourerartige Aufbau sorgt für mehr Ruhe im Fahrbetrieb, vor allem bei höheren Geschwindigkeiten. Der Windschutz und die insgesamt tourorientierte Auslegung machen sich auf längeren Strecken bemerkbar: weniger Ermüdung, mehr Konzentration auf die Strecke. Gleichzeitig bleibt die Tracer reaktionsfreudig – sie ist nicht „nur“ komfortabel, sondern kann auch sportlich gefahren werden.
Motor und Antrieb: Drehfreude vs. souveräne Langstrecken-Performance
Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Weise. Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Alltag besonders dann stark, wenn es um zügiges Beschleunigen aus dem Drehzahlbereich und um dynamisches Herausbeschleunigen aus Kurven geht. Der Charakter ist eher „direkt“: Gas auf, Motorrad reagiert, und man fühlt sich schnell im Rhythmus.
Die Yamaha Tracer 900 GT spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn es um gleichmäßiges Vorankommen geht. Der Antrieb wirkt insgesamt souveräner für längere Etappen, weil die Leistungsentfaltung gut dosierbar bleibt und das Motorrad auch bei konstantem Tempo stabil läuft. Wer häufig Autobahnanteile oder längere Landstraßenstrecken fährt, profitiert spürbar von dieser Art von Fahrbarkeit.
Fahrwerk und Bremsen: Agilität vs. Stabilität
Im Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Kawasaki Z 650 S ist auf Agilität und ein lebendiges Fahrgefühl ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt das schnelle Umlegen in Kurven und vermittelt ein sportliches „Mitgehen“. Auf gutem Asphalt fühlt sich das besonders harmonisch an, weil das Motorrad schnell auf Lenkimpulse reagiert.
Die Yamaha Tracer 900 GT legt den Schwerpunkt stärker auf Stabilität und Komfort. Gerade wenn die Strecke unruhiger wird oder wenn es länger geht, wirkt die Tracer insgesamt gelassener. Das Fahrwerk nimmt Unebenheiten souveräner auf und hält die Linie auch bei wechselnden Bedingungen besser. Damit wird sie zur klaren Wahl für alle, die nicht nur kurze Runden fahren, sondern regelmäßig größere Distanzen abspulen.
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied im Einsatzprofil: Die Z 650 S wirkt als sportliches Alltagsmotorrad sehr handlich und bietet eine direkte Rückmeldung. Die Tracer 900 GT ist eher auf wiederholtes, stressfreies Bremsen ausgelegt – ein Vorteil, wenn man häufig im Reiseverkehr unterwegs ist oder mit Gepäck plant.
Sitzposition und Ergonomie: Kurze Wege vs. lange Etappen
Die Kawasaki Z 650 S bietet eine Sitzposition, die sportlich genug ist, um aktiv zu fahren, aber gleichzeitig alltagstauglich bleibt. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das der Sweet Spot: nicht zu unbequem, aber trotzdem mit genug Kontrolle, um Kurven dynamisch anzugehen. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder öfter mal spontan die Route wechselt, profitiert von dieser „flexiblen“ Ergonomie.
Die Yamaha Tracer 900 GT ist ergonomisch stärker auf längere Fahrten ausgelegt. Der Windschutz und die tourorientierte Haltung reduzieren den Stressfaktor, der sich bei langen Autobahn- oder Landstraßenetappen schnell aufbaut. Dazu kommt: Die Tracer wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das man gerne „einfach laufen lässt“, ohne ständig gegen Ermüdung anzukämpfen.
Windschutz und Alltag: Naked-Look vs. Reisekomfort
Beim Thema Windschutz trennt sich die Spreu schnell. Die Kawasaki Z 650 S ist als Naked-Bike natürlich offener gebaut. Das kann im Stadtverkehr sogar angenehm sein, weil man weniger „eingepackt“ fährt. Auf längeren Strecken kann der fehlende oder geringere Windschutz aber spürbar werden – je nach Körpergröße und Fahrtempo.
Die Yamaha Tracer 900 GT ist hier klar im Vorteil: Der Aufbau mit Windschutz sorgt für spürbar mehr Ruhe. Das macht sich besonders bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Fahrten bemerkbar. Wer regelmäßig auf der Strecke unterwegs ist, wird den Komfortvorsprung schnell zu schätzen wissen.
Elektronik und Ausstattung: Minimalismus vs. „Touring-Paket“
Die Kawasaki Z 650 S steht eher für ein Motorrad, das sich auf das Wesentliche konzentriert. Das bedeutet nicht, dass sie „unmodern“ wäre, aber im Vergleich wirkt sie weniger wie ein Komplettpaket für jede Eventualität. Das kann ein Vorteil sein: weniger Ablenkung, mehr Fokus auf das direkte Fahrgefühl.
Die Yamaha Tracer 900 GT ist dagegen deutlich stärker auf Assistenz und Komfort ausgelegt. Gerade auf Touren kann das helfen, weil man sich weniger um Kleinigkeiten kümmern muss. Die Ausstattung zielt darauf ab, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar zu machen – etwa bei wechselnden Bedingungen oder wenn man über längere Zeit konzentriert bleiben möchte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Z 650 S
- Agiles Handling für Stadt und kurvige Landstraßen
- Direktes Fahrgefühl, das Lust auf aktives Fahren macht
- Sportliche Ergonomie, die nicht komplett auf Komfort verzichtet
- Klare Ausrichtung auf Alltagstauglichkeit statt „Touring-Komplettpaket“
Schwächen der Kawasaki Z 650 S
- Weniger Windschutz bei längeren Autobahn- oder schnellen Strecken
- Komfortfokus geringer als bei einem sporttourerorientierten Motorrad
Stärken der Yamaha Tracer 900 GT
- Reisekomfort durch Windschutz und tourorientierte Auslegung
- Stabile Langstrecken-Performance für entspannteres Fahren
- Umfangreiche Ausstattung für mehr Sicherheit und Bequemlichkeit
- Gelassener Charakter, wenn die Strecke länger wird
Schwächen der Yamaha Tracer 900 GT
- Weniger „Naked-Agilität“ im Vergleich zu einem leichteren, direkteren Naked-Bike
- Touring-Fokus kann für reine Kurzstreckenfahrten „overkill“ wirken
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Wahl zwischen Kawasaki Z 650 S und Yamaha Tracer 900 GT hängt stark davon ab, wie und wo gefahren wird. Die Z 650 S ist besonders passend für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag schnell verfügbar ist, sich leicht bewegen lässt und bei Kurvenfahrten ein unmittelbares Feedback liefert. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, gerne spontan unterwegs ist und dabei nicht auf maximalen Reise-Komfort angewiesen ist, findet in der Z 650 S einen sehr stimmigen Begleiter.
Die Tracer 900 GT ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Windschutz und Komfort legen und ein Motorrad möchten, das auch nach vielen Stunden Fahrt noch „frisch“ wirkt. Dazu passt sie besonders, wenn Touren mit Gepäck oder häufige Autobahnanteile zum Alltag gehören. Die GT-Variante ist damit weniger das Motorrad für „mal eben um die Ecke“, sondern eher für das nächste große Ziel.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist das Motorrad für alle, die ein agiles Naked-Bike suchen: direktes Fahrgefühl, wendige Handhabung und eine sportlich-alltagstaugliche Sitzposition. Sie punktet vor allem dort, wo kurze Strecken, Stadtverkehr und kurvige Landstraßen im Vordergrund stehen. Wer weniger Wert auf Windschutz und maximale Tour-Komfortfunktionen legt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Yamaha Tracer 900 GT ist die bessere Wahl für Tourenfahrerinnen und Tourenfahrer: mehr Ruhe bei höheren Geschwindigkeiten, spürbarer Reisekomfort durch den Aufbau und eine Ausstattung, die das Fahren über lange Zeit entspannter macht. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt, häufig Autobahnanteile hat oder einfach ein Motorrad möchte, das auf Reisen souverän bleibt, trifft mit der Tracer 900 GT die passendere Entscheidung.