UVP 7.445 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 7.069 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Reichen 48 PS? Unterschiede des Modells 2020 zum Vorgänger
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Was kann der Italo SuperSportler für 6.999 Euro?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrleistungen
  • Komfort
  • Durchzugsvermögen
  • Preis
Kontra:
  • Soziuskomfort
  • Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.065mm
Gewicht198kg
Radstand1.420mm
Länge2.090mm
Radstand1.420mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.155mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil
Hubraum554ccm
Hub71mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km
Leistung56 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment54 NM bei 5.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite413km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartGitterrahmen
Federung vorne41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm
Federung hinten45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 - 17'
Reifen hinten160/60 - 17'

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorne2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse  (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.
 
Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen  ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
 
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2017
  • Farben: weiß, schwarz, schwarz-grün

Fazit

Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.
 
Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.999€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Weiß, Schwarz

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Kawasaki Z 650 vs Benelli Tornado 550 – Vergleich im Alltag und auf der Landstraße

Wenn zwei Naked Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Gefühl beim Anfahren, um die Art, wie sich das Motorrad durch den Verkehr bewegt, und darum, wie entspannt sich längere Strecken anfühlen. Genau das ist der Kern dieses Vergleichs zwischen der Kawasaki Z 650 und der Benelli Tornado 550. Beide Modelle zielen auf Fahrspaß im Alltag – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Daten

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z 650 wirkt insgesamt wie ein sehr rund abgestimmtes Gesamtpaket. Der Motor liefert die Leistung so, dass sich das Bike sowohl im Stadtverkehr als auch auf der Landstraße angenehm dosieren lässt. Besonders spürbar ist das bei gleichmäßiger Fahrt: Gas auf, Gas zu – das Motorrad reagiert ohne hektisches Eigenleben.

Die Benelli Tornado 550 setzt dagegen stärker auf einen spürbar sportlicheren Ansatz im Ansprechverhalten. Das macht sie attraktiv, wenn der Fokus mehr auf Dynamik und „Zug nach vorn“ liegt. Wer gern zügig beschleunigt und das Motorrad öfter im mittleren Drehzahlbereich nutzt, wird die Tornado 550 als lebendiger empfinden.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Kawasaki Z 650: Stärken liegen in der souveränen, gut kontrollierbaren Art der Leistungsentfaltung. Schwäche: Wer maximale „Aggressivität“ sucht, könnte die Charakteristik weniger fordernd finden.
  • Benelli Tornado 550: Stärken liegen in der dynamischeren Auslegung und dem sportlichen Gefühl beim Beschleunigen. Schwäche: Für sehr entspanntes Gleiten kann das Ansprechverhalten je nach Fahrstil etwas „präsenter“ wirken.

Fahrwerk und Handling: Wie leichtfüßig fühlt sich das Motorrad an?

Beim Handling spielen nicht nur die technischen Werte eine Rolle, sondern auch, wie das Motorrad beim Einlenken „mitgeht“. Die Kawasaki Z 650 vermittelt dabei einen sehr natürlichen Eindruck. Das Bike lässt sich in Kurven sauber positionieren und wirkt dabei stabil, ohne träge zu werden. Gerade auf kurvigen Landstraßen ist das ein Vorteil: Man kann Linien halten, ohne ständig gegen das Motorrad arbeiten zu müssen.

Die Benelli Tornado 550 zeigt sich ebenfalls agil, aber mit einem etwas anderen Schwerpunkt. Sie wirkt eher darauf ausgelegt, zügig in die Bewegung zu kommen und das Tempo zu unterstützen. Das ist besonders dann angenehm, wenn häufig gewechselt wird zwischen Beschleunigen, Bremsen und erneutem Aufrichten in der Kurve.

Kurvengefühl und Alltag

  • Kawasaki Z 650: Tendenziell sehr ausgewogenes Kurvenverhalten. Schwäche: Wer maximal „sportlich hart“ erwartet, könnte das Setup als eher harmonisch statt kompromisslos empfinden.
  • Benelli Tornado 550: Lebendiges Einlenken und sportliche Unterstützung beim Fahren. Schwäche: Bei sehr ruhigem Fahrstil kann das Motorrad etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen.

Bremsen: Vertrauen beim Verzögern

Beim Bremsen zählt vor allem, wie gut sich die Verzögerung dosieren lässt. Die Kawasaki Z 650 punktet hier mit einem kontrollierten Gefühl. Das macht sie besonders für Alltagssituationen interessant: Ampelstopps, Verkehrsschlangen und wechselnde Untergründe lassen sich meist sehr fein ansteuern.

Die Benelli Tornado 550 bietet ebenfalls ein überzeugendes Bremsgefühl. Im Vergleich wirkt sie jedoch etwas „direkter“, was beim sportlicheren Fahren Vorteile bringt. Wer gern früher bremst und dann zügig wieder beschleunigt, wird das als angenehm empfinden.

Bremsvergleich kurz zusammengefasst

  • Kawasaki Z 650: Sehr gut dosierbar und alltagstauglich. Schwäche: Wer maximale Sportlichkeit sucht, könnte die Charakteristik als weniger „attackierend“ wahrnehmen.
  • Benelli Tornado 550: Direkteres Ansprechverhalten. Schwäche: Für sehr sanftes Fahren braucht es je nach Gewohnheit etwas Feintuning im Gefühl.

Ergonomie und Sitzposition: Wie entspannt ist die Fahrt?

Gerade bei Naked Bikes entscheidet die Ergonomie darüber, ob man nach einer Stunde noch gern fährt oder ob sich der Rücken meldet. Die Kawasaki Z 650 bietet eine Sitzposition, die sich auf Alltag und längere Ausfahrten gut anfühlt. Die Haltung wirkt nicht übermäßig gestreckt, wodurch sich auch längere Strecken meist angenehmer gestalten.

Die Benelli Tornado 550 ist ebenfalls auf Fahrspaß ausgelegt, bringt aber eine etwas andere Sitzcharakteristik mit. Je nach Körpergröße und Fahrstil kann das sportlicher wirken – was für dynamische Fahrer attraktiv ist. Wer jedoch besonders viel Wert auf maximalen Komfort legt, sollte die Tornado 550 im direkten Sitztest prüfen.

Komfort vs. Sportlichkeit

  • Kawasaki Z 650: Tendenziell komfortorientierter für längere Fahrten. Schwäche: Wer eine deutlich sportlichere „Bissigkeit“ erwartet, könnte weniger Fokus auf dieses Gefühl finden.
  • Benelli Tornado 550: Kann sportlicher wirken und macht Lust auf zügige Fahrten. Schwäche: Komfort hängt stärker von der individuellen Statur ab.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „einfach los“

Im Alltag zählt, wie unkompliziert das Motorrad im Alltag bleibt: Anfahren, Rangieren, Sicht, Wärmeentwicklung und das generelle „Wohlfühlen“ im Verkehr. Die Kawasaki Z 650 spielt hier ihre Stärke aus: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schnell versteht und ohne große Umgewöhnung fahren kann. Das macht sie besonders interessant, wenn das Bike nicht nur für Wochenendtouren gedacht ist.

Die Benelli Tornado 550 ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit mehr Fokus auf Fahrspaß. Wer gern im Verkehr „mitnimmt“, also kleine Beschleunigungen nutzt und das Motorrad aktiv bewegt, wird die Tornado 550 als motivierend erleben.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • Kawasaki Z 650: Sehr stimmig für den Alltag, unkompliziert im Handling. Schwäche: Wer das Motorrad ständig „ausreizen“ will, könnte weniger Anreiz verspüren.
  • Benelli Tornado 550: Mehr Dynamik im Fahrgefühl, macht Lust auf Tempo. Schwäche: Für sehr entspannte Pendelstrecken kann die Charakteristik je nach Vorlieben weniger „ruhig“ wirken.

Technik, Ausstattung und Gesamteindruck

Bei beiden Modellen steht der praktische Nutzen im Vordergrund. Dennoch unterscheiden sie sich im Gesamteindruck: Die Kawasaki Z 650 wirkt wie ein klassisches, sehr rundes Naked Bike, das auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Abstimmung, Fahrbarkeit und Alltagstauglichkeit setzt. Die Benelli Tornado 550 wirkt dagegen wie ein Modell, das bewusst sportlicher interpretiert ist und dadurch eine eigene Identität im Vergleich zeigt.

Wichtig ist: Der beste Eindruck entsteht meist beim Probefahren. Denn gerade bei Naked Bikes entscheidet das Zusammenspiel aus Motorcharakter, Sitzgefühl und Bremsdosierung darüber, ob man sich „sofort zu Hause“ fühlt.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Kawasaki Z 650 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert, auf der Landstraße souverän bleibt und sich auch für längere Touren angenehm anfühlt. Wer ein Bike möchte, das man einfach fährt – ohne ständig nachzujustieren – wird mit der Z 650 sehr wahrscheinlich glücklich.

Die Benelli Tornado 550 ist ideal, wenn der Fokus stärker auf Dynamik und einem sportlicheren Fahrgefühl liegt. Wer gern zügig beschleunigt, Kurven aktiv fährt und das Motorrad als „lebendig“ erleben möchte, findet in der Tornado 550 eine spannende Alternative.

Fazit:

Die Kawasaki Z 650 ist die rundere Wahl für alle, die ein Naked Bike für Alltag und längere Strecken suchen: kontrollierbar, harmonisch abgestimmt und angenehm zu fahren – besonders dann, wenn Komfort und unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen. Die Benelli Tornado 550 punktet dagegen mit einem sportlicheren Charakter und einem direkteren Gefühl beim Beschleunigen und Bremsen: ideal für Fahrer, die das Motorrad aktiver bewegen und mehr Dynamik aus jeder Ausfahrt ziehen möchten. Wer vor allem entspannt pendelt und Touren stressfrei genießen will, fährt mit der Z 650 meist entspannter. Wer dagegen den Fokus auf Fahrspaß, Tempo und lebendiges Ansprechverhalten legt, wird die Tornado 550 als motivierender erleben. Am Ende entscheidet das eigene Fahrgefühl: Probefahren lohnt sich, weil beide Bikes ihren Reiz haben – nur eben in unterschiedliche Richtungen.

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