UVP 7.445 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 14.995 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Reichen 48 PS? Unterschiede des Modells 2020 zum Vorgänger
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Was kann die neue und derzeit günstigste Harley Davidson?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrleistungen
  • Komfort
  • Durchzugsvermögen
  • Preis
Kontra:
  • Soziuskomfort
  • Windschutz
Pro:
  • Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
  • Gute Fahrleistungen
  • Erstaunlich wendig
  • Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
Kontra:
  • Sound 1b
  • Verarbeitung hier und da etwas lieblos

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.065mm
Gewicht221kg
Radstand1.545mm
Länge2.250mm
Radstand1.545mm
Sitzhöhe: 705 mm
Höhe1.140mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum975ccm
Hub66mm
Bohrung97mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km
Leistung90 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment95 NM bei 5.750 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite229km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneShowa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 57H
Reifen hinten150/80B16 77H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneschwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse  (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.
 
Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen  ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
 
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2017
  • Farben: weiß, schwarz, schwarz-grün

Fazit - was bleibt hängen

Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.999€
  • Verfügbarkeit: seit 06/2022
  • Farben: rot, schwarz, grau

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Kawasaki Z 650 vs Harley-Davidson Nightster – Vergleich, Stärken & Schwächen

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z 650 steht für ein agiles, alltagstaugliches Konzept mit sportlicher Ausstrahlung. Die Harley-Davidson Nightster dagegen bringt den typischen Cruiser-Ansatz mit: markanter Look, eigenständiger Motorcharakter und ein Fahrgefühl, das eher nach Stil als nach Tempo klingt. Genau darum lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – nicht nur auf dem Papier, sondern vor allem in der Praxis.

Grundidee und Motorrad-Philosophie

Die Kawasaki Z 650 ist als straßentaugliches Naked Bike gedacht: aufrechte bis leicht sportliche Haltung, unkomplizierte Bedienung und ein Fahrverhalten, das sich sowohl in der Stadt als auch auf der Landstraße wohlfühlt. Die Harley-Davidson Nightster folgt einer anderen Linie: Sie wirkt wie ein Statement, ist auf Cruiser-typische Ergonomie ausgelegt und setzt stärker auf den „Ride“-Moment – also auf das Gefühl beim Fahren, auf Sound und Präsenz.

Das macht die Entscheidung nicht leichter, aber klarer: Wer ein Motorrad sucht, das sich flexibel an verschiedene Strecken anpasst und sich schnell „richtig“ anfühlt, landet oft bei der Z 650. Wer dagegen Wert auf den Harley-typischen Charakter, eine markante Optik und ein entspanntes, aber dennoch dynamisches Cruiser-Gefühl legt, schaut genauer zur Nightster.

Motorcharakter: Fahrgefühl statt reiner Zahlenvergleich

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z 650 wirkt insgesamt „motorisch“ wie ein moderner Allrounder. Das Ansprechverhalten ist meist so abgestimmt, dass man in vielen Situationen ohne großes Umdenken fahren kann – vom zügigen Beschleunigen bis zum entspannten Dahingleiten. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das im Alltag nicht ständig nach Drehzahl verlangt.

Die Harley-Davidson Nightster spielt dagegen stärker mit dem eigenen Rhythmus. Der Motorcharakter ist deutlich erkennbar und vermittelt mehr „Vibe“: Gas geben fühlt sich anders an, das Klangbild ist Teil des Erlebnisses. Wer gerne gleichmäßig fährt, kurze Schaltvorgänge mag oder einfach den Cruiser-Flow sucht, wird die Nightster oft als emotionaler empfinden.

Stärken und Schwächen beim Motor

  • Kawasaki Z 650: Stärke liegt in der Alltagstauglichkeit und dem unkomplizierten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „ikonisch“ wirkt als bei einem Cruiser.
  • Harley-Davidson Nightster: Stärke ist der unverwechselbare Charakter und das emotionale Fahrerlebnis. Schwäche kann sein, dass das Fahrgefühl stärker auf Stil und Rhythmus ausgelegt ist und nicht auf maximale Allround-„Sportlichkeit“.

Sitzposition und Ergonomie: Naked vs. Cruiser

Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen liegt in der Sitzposition. Die Kawasaki Z 650 bietet typischerweise eine Haltung, die das Fahren dynamisch unterstützt, ohne gleich komplett sportlich zu werden. Dadurch bleibt die Kontrolle im Stadtverkehr angenehm, und auch auf längeren Strecken ist das Handling meist ermüdungsärmer als bei sehr „gestreckten“ Sportpositionen.

Die Harley-Davidson Nightster setzt auf eine Cruiser-typische Sitzhaltung. Das führt oft zu einem entspannteren Gefühl, bei dem man eher „sitzt“ als „liegt“. Für viele ist das ein Vorteil, weil sich das Motorrad dadurch besonders stimmig anfühlt, wenn man nicht ständig aggressiv beschleunigt, sondern eher gleichmäßig fährt.

Ergonomie im Alltag

  • Z 650: Vorteil bei Wendigkeit und direkterem Fahrgefühl. Nachteil kann sein, dass die Haltung für manche Fahrer je nach Körpergröße weniger „Cruiser-entspannt“ wirkt.
  • Nightster: Vorteil bei Komfort und Stil. Nachteil kann sein, dass die Sitzposition bei sehr sportlichem Fahrstil weniger „leichtfüßig“ wirkt.

Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder „anfühlen“

Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich im Vergleich eine klare Tendenz: Die Kawasaki Z 650 ist darauf ausgelegt, Kurvenfahrten und Richtungswechsel souverän zu unterstützen. Das Motorrad wirkt dabei oft wie ein „Werkzeug“, das man schnell versteht: Gas, Blick, Linie – und das Bike folgt. Gerade auf Landstraßen oder bei wechselnden Bedingungen ist das ein Plus.

Die Harley-Davidson Nightster fährt sich ebenfalls kontrolliert, aber mit einem anderen Schwerpunkt im Gefühl. Cruiser-typisch steht weniger die maximale Kurvenagilität im Vordergrund, sondern das ruhige, stabile Vorankommen. Das kann ein Vorteil sein, wenn man lieber fließt statt ständig zu attackieren.

Stärken und Schwächen beim Fahrverhalten

  • Kawasaki Z 650: Stärke in der Agilität und dem präzisen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der „Cruiser-Vibe“ weniger im Vordergrund steht.
  • Nightster: Stärke in Stabilität und Charakter. Schwäche kann sein, dass sich sehr sportliche Passagen weniger „leicht“ anfühlen als bei einem Naked-Bike-Konzept.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo

Im Vergleich der Bremsen geht es weniger um „wer ist besser“, sondern darum, wie gut sich das jeweilige Setup in den Alltag übersetzt. Die Kawasaki Z 650 wirkt in der Regel wie ein Motorrad, das Bremsmanöver berechenbar macht und sich sauber dosieren lässt. Das ist besonders praktisch, wenn man häufig in Verkehrssituationen unterwegs ist.

Die Harley-Davidson Nightster bietet ebenfalls ein sicheres Gefühl, aber der Fokus liegt stärker auf dem gesamten Fahr-Erlebnis. Wer vorausschauend fährt und das Tempo eher cruisermäßig plant, wird die Bremsleistung meist als passend wahrnehmen. Wer hingegen häufig sehr sportlich bremst, sollte sich im Testfahrten-Check genau ansehen, wie sich die Dosierung anfühlt.

Ausstattung und Praxisnutzen

Bei der Ausstattung zeigt sich oft ein Unterschied in der Philosophie: Die Kawasaki Z 650 ist häufig auf praktische Bedienbarkeit und einen modernen Gesamtauftritt ausgelegt. Das macht sie attraktiv, wenn man ein Motorrad möchte, das sich schnell in den Alltag integrieren lässt – inklusive unkomplizierter Handhabung.

Die Harley-Davidson Nightster punktet stärker mit dem „Look & Feel“ und dem typischen Harley-Ansatz. Das kann bedeuten, dass die Ausstattung nicht nur technisch betrachtet wird, sondern auch als Teil des Stils. Für viele ist das genau der Grund, warum sie zur Nightster greifen.

Design und Markenidentität: Der Unterschied, den man sieht

Design ist bei diesem Vergleich kein Beiwerk. Die Kawasaki Z 650 wirkt modern, klar und sportlich. Die Harley-Davidson Nightster ist dagegen ein Motorrad, das man nicht übersehen kann: markante Linien, Cruiser-Optik und eine starke Markenidentität. Wer Wert darauf legt, dass das Motorrad auch im Stand „spricht“, wird die Nightster oft bevorzugen.

Stärken und Schwächen beim Design

  • Z 650: Stärke: zeitgemäßer, vielseitiger Look. Schwäche: weniger „ikonisch“ als ein Harley-Cruiser.
  • Nightster: Stärke: starke Präsenz und unverwechselbarer Stil. Schwäche: nicht jeder mag den Cruiser-Charakter optisch oder vom Gesamtkonzept her.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Kawasaki Z 650 ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich flexibel an unterschiedliche Situationen anpasst: Stadtverkehr, Feierabendrunde, Wochenendtour – ohne dass man ständig das Fahrgefühl neu „einstellen“ muss. Wer gerne dynamisch fährt, Kurven mag und ein Motorrad möchte, das sich schnell beherrschen lässt, findet in der Z 650 häufig die stimmigere Basis.

Die Harley-Davidson Nightster ist dagegen ideal für Menschen, die das Motorrad als Erlebnis sehen: Sound, Charakter, Stil und ein Fahrgefühl, das eher auf Genuss als auf sportliche Effizienz setzt. Wer Cruiser-typisch entspannt unterwegs sein möchte, Wert auf Markenidentität legt und sich an einem unverwechselbaren Motorrhythmus erfreut, wird mit der Nightster sehr zufrieden sein.

Fazit:

Die Kawasaki Z 650 ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges, agiles Motorrad im Vordergrund steht: ein Fahrgefühl, das im Alltag funktioniert, Kurvenfahrten unterstützt und sich unkompliziert in unterschiedliche Streckenprofile einfügt. Sie richtet sich an Fahrer, die ein Naked Bike-Konzept mögen und ein Motorrad suchen, das schnell „mitfährt“ – ohne viel Umgewöhnung.

Die Harley-Davidson Nightster spielt ihre Stärken aus, wenn Charakter und Stil wichtiger sind als reines Allround-Handling: der unverwechselbare Motor-Vibe, die Cruiser-Ergonomie und die starke Markenidentität machen den Unterschied. Sie passt besonders zu Fahrern, die das Motorrad nicht nur als Transportmittel sehen, sondern als Erlebnis – mit Sound, Präsenz und einem Fahrstil, der eher fließt als attackiert.

Wer also maximale Alltagsflexibilität und sportliche Leichtigkeit sucht, landet eher bei der Z 650. Wer dagegen Cruiser-Feeling, Emotion und ikonisches Auftreten bevorzugt, trifft mit der Nightster die passendere Wahl.

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