UVP 7.445 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 7.819 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Reichen 48 PS? Unterschiede des Modells 2020 zum Vorgänger
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Ausgewogenes, zugängliches und sportliches A2-Naked-Bike.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrleistungen
  • Komfort
  • Durchzugsvermögen
  • Preis
Kontra:
  • Soziuskomfort
  • Windschutz
Pro:
  • Fahrwerk
  • Sound
  • zugängliches Motorrad
  • einfach zu fahren
  • viel Fahrspaß
  • gute Navi-Lösung
Kontra:
  • etwas klobige Spiegel
  • Sozius-Sitzkomfort 1b

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.065mm
Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.080mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.060mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum471ccm
Hub67mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km
Leistung48 PS bei 8.600 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite489km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm
Federung hintenMonostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm
Aufhängung hintenKastenschwinge mit ProLink­-Aufhängung
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-­Bremszange ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse  (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.
 
Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen  ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
 
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2017
  • Farben: weiß, schwarz, schwarz-grün

Fazit

Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß. 
 
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.050 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 3.250 €
  • Farben: Rot, Weiß, Schwarz

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Kawasaki Z 650 vs Honda CB 500 Hornet: Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrspaß

Wenn zwei beliebte Naked Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Viel spannender ist, wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen: beim Anfahren im Stadtverkehr, beim entspannten Rollen auf der Landstraße oder wenn die Straße doch mal kurviger wird. Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen Kawasaki Z 650 und Honda CB 500 Hornet. Beide Modelle stehen für Fahrspaß, moderne Alltagstauglichkeit und einen Einstieg in die Welt der größeren Motorräder – aber sie setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte.

Erster Eindruck: Charakter statt nur Leistung

Die Kawasaki Z 650 wirkt auf den ersten Blick „präsenter“: Das Design ist kantig, die Sitzposition wirkt sportlich aufrecht und das Gesamtpaket zielt klar auf dynamisches Fahren. Die Honda CB 500 Hornet dagegen präsentiert sich als sehr stimmiges, leicht zu beherrschendes Naked Bike. Sie wirkt kompakter, vermittelt schnell ein sicheres Gefühl und ist besonders dann stark, wenn man unkompliziert unterwegs sein möchte.

Beide Motorräder sind für viele Fahrerinnen und Fahrer interessant – aber der Weg dorthin ist verschieden. Die Z 650 spielt ihre Stärken eher aus, wenn man mehr Schwung und „Biss“ aus dem Motor heraus erwartet. Die Hornet punktet, wenn man ein Motorrad sucht, das sich leichtfüßig anfühlt und im Alltag sehr gut funktioniert.

Motor im Vergleich: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z 650 bringt durch ihre größere Hubraumklasse mehr Reserven mit. Das merkt man besonders beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten und beim zügigen Überholen auf der Landstraße. Die Z 650 wirkt dabei oft „durchzugsstärker“, weil sie weniger Drehzahl braucht, um wieder auf Tempo zu kommen.

Die Honda CB 500 Hornet setzt dagegen auf einen Motor, der sich sehr kultiviert und kontrollierbar anfühlt. Sie ist nicht darauf ausgelegt, mit maximalem Druck aus dem Stand zu beeindrucken, sondern eher mit einem gleichmäßigen, gut nutzbaren Leistungsbild. Wer gerne sauber dosiert fährt, findet in der Hornet ein Motorrad, das sich harmonisch in den Fahrfluss einfügt.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Z 650 ist im „mehr Tempo“-Szenario oft im Vorteil, während die Hornet im „entspannt und effizient“-Szenario besonders überzeugt. Wer häufig im Stadtverkehr startet und stoppt, profitiert von der gut dosierbaren Art der Hornet. Wer öfter Landstraße fährt und gern zügig beschleunigt, wird an der Z 650 mehr Freude haben.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Thema Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die Honda CB 500 Hornet fühlt sich häufig besonders agil an. Das macht sie attraktiv für enge Straßen, Stadtfahrten und Situationen, in denen man häufig die Linie wechseln muss. Das Motorrad wirkt dabei leicht zu bewegen, was gerade Einsteigern oder Wiedereinsteigern entgegenkommt.

Die Kawasaki Z 650 wirkt im Vergleich oft etwas „erwachsener“ in der Stabilität. In flotteren Passagen und bei höheren Geschwindigkeiten vermittelt sie ein sicheres Gefühl. Das heißt nicht, dass sie unhandlich wäre – im Gegenteil: Auch die Z 650 lässt sich gut fahren. Aber sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn man nicht nur um die Kurve „hüpft“, sondern länger in einem Rhythmus unterwegs ist.

Schwächen zeigen sich meist nicht als „Problem“, sondern als Unterschied im Fahrstil: Die Hornet belohnt eher das dynamische, schnelle Wechseln der Linie. Die Z 650 belohnt eher das ruhige, flüssige Fahren mit Reserven. Wer häufig zwischen Stadt und Landstraße pendelt, kann je nach persönlichem Stil klar zu einem der beiden Konzepte tendieren.

Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen in jeder Situation

Bei den Bremsen zählt vor allem, wie gut man dosieren kann und wie konstant die Verzögerung bleibt. Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z 650 bietet ein Bremsgefühl, das sich sportlich und direkt anfühlt. Das ist besonders angenehm, wenn man in Kurven oder bei zügiger Fahrt stärker eingreifen möchte.

Die Honda CB 500 Hornet punktet ebenfalls mit einem gut kontrollierbaren Setup. Gerade im Alltag, bei häufigem Stop-and-go, ist das ein Vorteil: Man kann die Verzögerung fein dosieren, ohne dass sich das Motorrad „zickig“ anfühlt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, wird die intuitive Handhabung besonders schätzen.

Als Schwäche kann man hier eher den jeweiligen Fokus sehen: Die Z 650 wirkt im „sportlicheren“ Einsatz oft souveräner, während die Hornet im „Alltag und Kontrolle“-Einsatz sehr stark ist. Beide sind alltagstauglich – aber die Prioritäten sind unterschiedlich.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Sicht und Komfort

Im Alltag entscheidet die Ergonomie oft darüber, ob ein Motorrad nach kurzer Zeit Spaß macht oder ob man sich nach längerer Fahrt unwohl fühlt. Die Kawasaki Z 650 bietet eine sportlichere Ausrichtung. Das kann auf der Landstraße ein Plus sein, weil man sich aktiv fühlt und das Motorrad gut „mitfährt“. Für sehr lange Touren hängt es davon ab, wie man die eigene Sitzhaltung bevorzugt.

Die Honda CB 500 Hornet wirkt in der Praxis häufig entspannter. Die Sitzposition ist aufrecht genug, um im Stadtverkehr nicht zu verkrampfen, und gleichzeitig sportlich genug, um nicht wie ein reines Komfortbike zu wirken. Gerade wenn man häufig kurze Strecken fährt oder regelmäßig durch den Verkehr muss, ist das ein klarer Vorteil.

Auch bei der Übersicht und dem Handling im Stand gibt es Unterschiede im Gefühl: Die Hornet wirkt oft leichter zu manövrieren, während die Z 650 durch ihre Präsenz und Stabilität eher „groß“ wirkt. Das ist kein Nachteil – aber es beeinflusst, wie sicher man sich beim Rangieren und bei langsamen Geschwindigkeiten fühlt.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

Bei Naked Bikes ist die Ausstattung nicht nur „nice to have“, sondern beeinflusst den Alltag: Licht, Bedienbarkeit, Übersicht, sowie die Frage, wie gut man das Motorrad für den eigenen Bedarf anpassen kann. Im Vergleich zeigt sich, dass beide Modelle moderne Grundlagen mitbringen, aber unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

Die Kawasaki Z 650 wirkt wie ein Motorrad, das man gern „weiterentwickelt“: Wer Zubehör plant, findet eine Basis, die sich gut für individuelle Setups eignet. Die Honda CB 500 Hornet ist oft die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das direkt im Alltag funktioniert – ohne dass man sofort das Gefühl hat, etwas „nachbessern“ zu müssen.

Stärken und Schwächen zeigen sich hier weniger in einzelnen Komponenten, sondern in der Philosophie: Die Z 650 ist häufig die bessere Wahl für alle, die mehr Dynamik und Reserven suchen. Die Hornet ist häufig die bessere Wahl für alle, die ein leicht zu handhabendes, unkompliziertes Bike bevorzugen.

Für wen passt welches Motorrad? Klare Tendenzen

Kawasaki Z 650 – ideal, wenn mehr Dynamik gefragt ist

Die Kawasaki Z 650 passt besonders gut, wenn häufig Landstraße oder zügiges Fahren auf dem Plan steht. Wer gern aus dem Drehzahlbereich heraus beschleunigt, Reserven nutzen möchte und ein Motorrad sucht, das sich bei flotter Fahrt stabil anfühlt, wird mit der Z 650 sehr glücklich. Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die sich eine sportlichere Ausrichtung wünschen, ist sie eine starke Option.

Honda CB 500 Hornet – ideal, wenn Alltag und Agilität im Vordergrund stehen

Die Honda CB 500 Hornet ist besonders interessant, wenn der Alltag dominiert: Stadtverkehr, kurze Strecken, häufiges Rangieren und ein Motorrad, das sich leicht und kontrolliert anfühlt. Wer ein harmonisches Leistungsbild bevorzugt, gern sauber dosiert fährt und ein agiles Handling schätzt, findet in der Hornet eine sehr stimmige Wahl. Auch für Einsteiger oder Wiedereinsteiger ist sie oft die entspanntere Option.

Fazit:

Die Kawasaki Z 650 und die Honda CB 500 Hornet sind beide starke Naked Bikes, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Die Z 650 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn mehr Dynamik gefragt ist: beim zügigen Fahren auf der Landstraße, beim Beschleunigen mit Reserven und wenn Stabilität bei flotteren Passagen wichtiger wird. Ihre sportlichere Ausrichtung und das insgesamt „druckvollere“ Fahrgefühl machen sie zur besseren Wahl für alle, die öfter mehr Tempo wollen.

Die Honda CB 500 Hornet überzeugt dagegen besonders im Alltag: Sie wirkt leicht zu bewegen, lässt sich agil fahren und vermittelt ein sehr kontrollierbares Gefühl. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, kurze bis mittlere Strecken fährt und ein Motorrad sucht, das unkompliziert funktioniert, trifft mit der Hornet häufig die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: Z 650 für mehr Fahrspaß mit Reserven, Hornet für Agilität, Alltagstauglichkeit und entspanntes Handling.

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