UVP 7.445 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 6.220 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
Reichen 48 PS? Unterschiede des Modells 2020 zum Vorgänger
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Die Honda-Enduro mit Kultfaktor für 6.500 Euro im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrleistungen
  • Komfort
  • Durchzugsvermögen
  • Preis
Kontra:
  • Soziuskomfort
  • Windschutz
Pro:
  • geringes Gewicht
  • einsteigerfreundlich
  • gutmütiger Motor und einfache Handhabung
  • günstiger Unterhalt
  • alltagstauglich
  • solide Honda-Qualität
Kontra:
  • Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
  • kleiner Tank, begrenzte Reichweite
  • Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.065mm
Gewicht142kg
Radstand1.455mm
Länge2.230mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 880 mm
Höhe1.200mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor
Hubraum286ccm
Hub63mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km
Leistung27 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment27 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.132km/h
Tankinhalt8Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite250km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorne43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm
Federung hintenPro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne80/100-21M/C 51P
Reifen hinten120/80-18M/C 62P

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse  (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.
 
Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen  ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
 
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2017
  • Farben: weiß, schwarz, schwarz-grün

Fazit - was bleibt hängen

Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.

Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.220 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.700 €
  • Baujahre: 2021 - heute
  • Farben: rot, grau

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Kawasaki Z 650 vs Honda CRF 300 L: Welches Motorrad passt besser?

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Kawasaki Z 650 steht für den klassischen Straßen-Charakter: aufgeräumt, alltagstauglich und mit dem Anspruch, auf dem Asphalt schnell Spaß zu machen. Die Honda CRF 300 L dagegen ist eher die pragmatische Offroad-Einstiegsmaschine, die auch abseits befestigter Wege nicht sofort klein beigibt. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Beide Modelle sind interessant, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.

Grundcharakter: Naked-Allrounder vs. Offroad-orientierter Einsteiger

Die Kawasaki Z 650 ist als Naked Bike konzipiert. Das bedeutet: freie Sicht nach vorn, eine sportlich aufrechte Sitzposition und ein Fahrgefühl, das sich vor allem auf der Straße wohlfühlt. Die Maschine wirkt wie gemacht für Pendeln, kurze Ausfahrten und längere Touren, bei denen man nicht ständig an Grenzen stößt.

Die Honda CRF 300 L ist dagegen deutlich stärker in Richtung Gelände gedacht. Auch wenn sie straßenzugelassen ist, bleibt ihr Schwerpunkt klar: leichtes Handling, unkomplizierte Offroad-Tauglichkeit und ein Konzept, das besonders Einsteigern den Einstieg erleichtert. Wer regelmäßig Schotter, Feldwege oder unbefestigte Strecken fährt, findet hier eine Maschine, die eher „mitdenkt“ als „verlangt“.

Motor und Fahrgefühl: Drehfreude auf der Straße vs. kontrollierte Traktion im Gelände

Im direkten Vergleich zeigen sich die Unterschiede vor allem im Charakter. Die Kawasaki Z 650 setzt auf einen Motor, der auf der Straße spürbar mehr Reserven bietet. Das merkt man besonders bei Beschleunigungen aus dem Stand, beim zügigen Überholen oder wenn die Strecke mehr Tempo fordert. Die Leistungsentfaltung ist dabei so abgestimmt, dass sie auch im Alltag nicht „zu hektisch“ wirkt, sondern ein gleichmäßiges Vorankommen unterstützt.

Die Honda CRF 300 L verfolgt einen anderen Ansatz. Der Motor ist eher auf kontrollierbares Fahren ausgelegt: nicht primär auf maximale Geschwindigkeit, sondern auf sauberes Ansprechverhalten und gute Beherrschbarkeit. Gerade im Gelände zählt das: Man fährt oft in niedrigeren Geschwindigkeitsbereichen, muss fein dosieren und braucht ein Gefühl, das auch bei wechselnder Traktion stabil bleibt. Hier spielt die CRF ihre Stärken aus.

Was heißt das für die Praxis?

Wer überwiegend Asphalt fährt, profitiert von der Z 650: Sie wirkt entspannter, wenn es schneller wird, und macht das „einfach Weiterfahren“ leichter. Wer dagegen häufig auf unbefestigten Strecken unterwegs ist, wird die CRF 300 L eher als passende Wahl empfinden. Sie fühlt sich in Situationen wohler, in denen man nicht nur geradeaus fährt, sondern ständig anpassen muss.

Fahrwerk und Handling: Stabilität und Komfort vs. Beweglichkeit und Offroad-Feeling

Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Klassenunterschied. Die Kawasaki Z 650 ist auf Straßenkomfort und kontrollierte Stabilität ausgelegt. Das hilft besonders bei längeren Fahrten, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist. Schlaglöcher, Kanten und wechselnder Belag werden zwar nicht „weggezaubert“, aber die Maschine bleibt insgesamt gut beherrschbar und vermittelt ein sicheres Gefühl.

Die Honda CRF 300 L ist dagegen auf Beweglichkeit und Offroad-typische Anforderungen ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt das dynamische Umsetzen von Fahrbefehlen: Man kann die Maschine leichter in Schräglage bringen, sie wirkt wendiger und eignet sich besser für Situationen, in denen man Bodenwellen, Spurrillen oder unebene Untergründe nicht vermeiden kann.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • Kawasaki Z 650: Stärke ist die Straßenstabilität und der Komfort bei gemischten Alltagsstrecken. Schwäche ist, dass sie im Gelände weniger „von Natur aus“ dafür gemacht ist, wenn es wirklich ruppig wird.
  • Honda CRF 300 L: Stärke ist die Offroad-Nähe und das unkomplizierte Handling. Schwäche ist, dass sie auf der Straße bei hohem Tempo weniger souverän wirkt als die Z 650 – einfach weil das Konzept ein anderes ist.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition für lange Strecken vs. aufrechte Kontrolle

Auch die Sitzposition und Ergonomie unterscheiden sich deutlich. Die Kawasaki Z 650 bietet eine Haltung, die für viele Fahrerinnen und Fahrer „einfach passt“: aufrecht genug für den Alltag, sportlich genug, um Kurvenfahrten nicht zu langweilig werden zu lassen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man nicht nur kurze Strecken fährt, sondern auch Touren plant.

Die Honda CRF 300 L setzt auf eine Position, die Kontrolle erleichtert. Im Gelände ist das wichtig, weil man sich oft bewegt, das Motorrad „mitarbeitet“ und die Arme sowie der Oberkörper flexibel bleiben müssen. Für Offroad-Einsteiger ist das ein Vorteil: Die Maschine wirkt weniger wie ein „großes Straßenmotorrad“, sondern eher wie ein Werkzeug, das man schnell versteht.

Bremsen und Sicherheit: Straßenfokus vs. Offroad-typische Dosierbarkeit

Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z 650 ist auf das Bremsverhalten im Straßenbetrieb optimiert. Das bedeutet, dass sie bei typischen Geschwindigkeiten und Lastwechseln sehr berechenbar bleibt. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen ist das ein Plus, weil man sich auf das Ansprechverhalten verlassen kann.

Die Honda CRF 300 L punktet eher über die Dosierbarkeit und das Gefühl, das beim Fahren auf wechselndem Untergrund entsteht. Im Gelände ist nicht nur die Bremsleistung entscheidend, sondern auch die Kontrolle. Hier wirkt die CRF oft „intuitiver“, weil man mit kleinen Eingriffen viel erreichen kann.

Verbrauch, Kosten und Wartung: Effizienz im Alltag vs. Offroad-spezifische Pflege

Bei den laufenden Kosten sind beide Modelle grundsätzlich interessant, aber die Schwerpunkte liegen unterschiedlich. Die Kawasaki Z 650 ist als Straßenmaschine darauf ausgelegt, im Alltag effizient zu funktionieren. Wer viel auf Asphalt fährt, profitiert davon, dass das Konzept auf „regelmäßiges Nutzen“ ausgelegt ist.

Die Honda CRF 300 L kann ebenfalls wirtschaftlich sein, aber Offroad-Nutzung bringt zwangsläufig mehr Pflegeaufwand mit sich. Kette, Antrieb und Verschleißteile werden bei Schotter und Dreck schneller Thema. Dafür bekommt man im Gegenzug eine Maschine, die genau dafür gemacht ist.

Welche Kosten entstehen typischerweise?

Im Alltag sind die Unterschiede oft weniger dramatisch als man denkt. Der größere Faktor ist die Nutzung: Wer die Z 650 vor allem auf Asphalt bewegt, fährt meist „im Komfortbereich“. Wer die CRF 300 L regelmäßig im Gelände nutzt, sollte von vornherein einplanen, dass Wartung und Reinigung stärker ins Gewicht fallen.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrprofil passt.

Kawasaki Z 650: Ideal für…

Die Kawasaki Z 650 ist besonders passend, wenn der Alltag und die Touren im Vordergrund stehen. Wer gerne zügig fährt, Kurven auf Landstraßen genießt und ein Motorrad sucht, das auf Asphalt souverän wirkt, trifft hier eine sehr stimmige Wahl. Auch für Einsteiger, die bewusst ein Straßenmotorrad möchten und nicht ständig ins Gelände ausweichen wollen, ist die Z 650 eine starke Option.

Honda CRF 300 L: Ideal für…

Die Honda CRF 300 L lohnt sich vor allem, wenn regelmäßig Schotter, Feldwege oder „einfach mal abseits“ gefahren wird. Wer ein Motorrad sucht, das leicht zu handeln ist und Offroad-Feeling vermittelt, bekommt hier ein Konzept, das schnell Vertrauen aufbaut. Besonders attraktiv ist sie für Fahrerinnen und Fahrer, die das Gelände als Teil des Fahrspaßes sehen – nicht nur als Ausnahme.

Direkter Vergleich: Stärken und Schwächen in einem Satz

  • Z 650: Starke Straßenperformance und entspannter Alltagscharakter – weniger geeignet, wenn das Gelände häufiger und anspruchsvoller wird.
  • CRF 300 L: Offroad-nahes Handling und kontrolliertes Fahren – auf der Straße weniger „Highspeed-orientiert“ als die Z 650.

Fazit:

Die Kawasaki Z 650 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Straße, Alltag und Touren liegt. Sie wirkt dort souverän, macht Beschleunigung und Tempo leichter und bietet ein Fahrgefühl, das viele Kilometer entspannt werden lässt. Wer häufig Asphalt fährt und ein Motorrad sucht, das ohne große Umwege Spaß bringt, findet in der Z 650 einen sehr stimmigen Begleiter.

Die Honda CRF 300 L ist die passendere Option, wenn unbefestigte Strecken zum Alltag gehören oder das Gelände regelmäßig ausprobiert wird. Sie vermittelt mehr Kontrolle bei wechselnder Traktion, ist im Handling oft unkompliziert und unterstützt Offroad-Einsteiger dabei, sich schnell sicher zu fühlen. Wer also „Straße plus Abenteuer“ sucht, wird mit der CRF 300 L glücklicher.

Kurz gesagt: Asphalt-lastig = Z 650, Schotter und Gelände = CRF 300 L.

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