UVP 7.445 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 6.445 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Reichen 48 PS? Unterschiede des Modells 2020 zum Vorgänger
Weiter zum Testbericht
Was kann das 2025er Naked-Bike aus Japan?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrleistungen
  • Komfort
  • Durchzugsvermögen
  • Preis
Kontra:
  • Soziuskomfort
  • Windschutz
Pro:
  • sehr leichtes Bike
  • agiles Fahrverhalten
  • drehwilliger Motor
  • ausgewogenes Fahrwerk
  • superleichte Kupplung
  • für jederfrau geeignet
Kontra:
  • Hebel könnte schöner und einstellbar sein
  • schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.065mm
Gewicht168kg
Radstand1.375mm
Länge1.995mm
Radstand1.375mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.050mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum451ccm
Hub59mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km
Leistung45 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.179km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite311km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenBottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70R17M/C 54H
Reifen hinten150/60R17M/C 66H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse  (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.
 
Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen  ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
 
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2017
  • Farben: weiß, schwarz, schwarz-grün

Fazit

Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.345 €
  • Gebraucht (2,5 Jahre alt): 5.500€
  • Baujahre: 2024-heute
  • Farben: schwarz-grün, schwarz-rot

MotorradTest.de auf YouTube

Kawasaki Z 650 vs Kawasaki Z 500 SE: Vergleich für Alltag, Landstraße und Einsteiger

Wer sich in der Kawasaki-Z-Welt umsieht, landet schnell bei zwei Modellen, die auf den ersten Blick ähnlich wirken: die Kawasaki Z 650 und die Kawasaki Z 500 SE. Beide stehen für das typische Naked-Bike-Gefühl: aufrecht, direkt, unkompliziert. Doch im Detail unterscheiden sie sich spürbar – und genau diese Unterschiede entscheiden am Ende darüber, welches Motorrad besser zum eigenen Fahrstil passt.

Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt: Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Sitzposition und Ergonomie sowie Ausstattung. Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen.

Grundidee: Beide Z-Bikes – aber mit unterschiedlichem Fokus

Die Kawasaki Z 650 ist eher die „erwachsene“ Variante innerhalb der Z-Familie. Sie zielt auf Fahrerinnen und Fahrer, die ein Naked Bike wollen, das auf der Landstraße souverän wirkt und auch bei längeren Touren entspannt bleibt. Die Kawasaki Z 500 SE dagegen ist stärker auf den Einstieg und das unkomplizierte Handling ausgelegt. Sie vermittelt ein leichtes, agiles Fahrgefühl und wirkt besonders dann stimmig, wenn das Motorrad vor allem im Stadtverkehr und auf kürzeren Strecken genutzt wird.

Gemeinsamkeiten, die sofort auffallen

Beide Modelle teilen den Naked-Charakter: klare Linien, aufgeräumte Cockpit-Optik und eine Sitzposition, die nicht in Richtung Sportmaschine kippt. Dadurch sind beide Bikes alltagstauglich und machen Lust auf spontane Fahrten. Auch das Grundgefühl beim Anfahren und Beschleunigen ist ähnlich „direkt“ – allerdings mit unterschiedlichen Reserven und einem anderen Verlauf, je nachdem, wie man Gas gibt.

Motor und Fahrgefühl: Mehr Reserven vs. leichteres Ansprechen

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich der größte Unterschied im Charakter. Die Kawasaki Z 650 wirkt insgesamt „breiter“: Sie fühlt sich in höheren Drehzahlbereichen oft souveräner an und bietet mehr Spielraum, wenn die Strecke schneller wird oder wenn das Motorrad mit Gepäck bzw. zwei Personen genutzt wird. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen nicht ständig geplant werden muss, wann man schaltet oder wie man die Leistung „trifft“.

Die Kawasaki Z 500 SE spielt dagegen ihre Stärken im Alltag aus. Sie spricht spürbar leichter an und wirkt dadurch sehr handlich. In der Stadt und auf kurzen Landstraßenabschnitten ist das ein echter Vorteil: weniger „Arbeit“, mehr spontanes Vorankommen. Wer häufig im Stop-and-go unterwegs ist oder lieber entspannt fährt, wird das als angenehm empfinden.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • Kawasaki Z 650: Stärke ist die souveräne Leistungsentfaltung und das Gefühl von Reserven. Schwäche kann sein, dass man bei sehr ruhiger Fahrweise die „Mehrleistung“ nicht immer ausnutzt.
  • Kawasaki Z 500 SE: Stärke ist das leichte, unkomplizierte Ansprechverhalten und das agile Fahrgefühl. Schwäche ist, dass bei dynamischer Fahrweise schneller das Gefühl entsteht, man müsse öfter nachlegen bzw. stärker planen.

Fahrwerk und Handling: Agil in der Stadt, stabil auf der Strecke

Im Handling unterscheiden sich die beiden Z-Bikes vor allem in der Art, wie sie mit Tempo und Unebenheiten umgehen. Die Kawasaki Z 500 SE wirkt besonders wendig. Das macht sie zu einem Motorrad, das man gern „mit dem Körper“ bewegt: in engen Situationen, beim Rangieren und auf kurvigen Strecken mit vielen Richtungswechseln. Das Fahrwerk unterstützt dieses agile Konzept und vermittelt ein leichtes, kontrolliertes Gefühl.

Die Kawasaki Z 650 liegt dagegen oft einen Tick ruhiger auf der Straße. Gerade wenn die Strecke länger wird oder wenn man zügiger unterwegs ist, wirkt das Motorrad stabiler und weniger „nervös“. Das ist kein Widerspruch zur Agilität – eher eine andere Gewichtung: Die Z 650 fühlt sich wie das Bike an, das man auch für längere Touren nimmt, ohne ständig nach dem perfekten Rhythmus suchen zu müssen.

Bremsen: Gefühl vs. Durchzug

Auch bei den Bremsen zeigt sich ein Unterschied in der Praxis. Beide Modelle sind für den Alltag ausgelegt und bieten ein sicheres Bremsgefühl. Die Kawasaki Z 650 punktet tendenziell mit mehr Reserven, wenn es zügiger wird oder wenn man häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert. Die Kawasaki Z 500 SE ist ebenfalls gut zu dosieren und eignet sich hervorragend für vorausschauendes Fahren – gerade im Stadtverkehr, wo sanftes Bremsen und häufiges Anhalten im Vordergrund stehen.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort für unterschiedliche Fahrprofile

Die Sitzposition beider Motorräder ist typisch Naked: aufrecht, mit guter Sicht nach vorn und einer Haltung, die nicht zu stark in Richtung „Sport“ geht. Trotzdem gibt es Unterschiede im Empfinden. Die Kawasaki Z 500 SE wirkt oft etwas „kompakter“ im Handling und kann dadurch für kleinere Staturen oder für Fahrerinnen und Fahrer, die ein leicht zu kontrollierendes Motorrad suchen, besonders passend sein. Das macht sie auch für Einsteiger attraktiv, weil das Motorrad im Alltag schnell „beherrschbar“ wirkt.

Die Kawasaki Z 650 bietet tendenziell mehr Komfort für längere Fahrten. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder öfter mit wechselnden Geschwindigkeiten unterwegs ist, profitiert häufig von dem insgesamt souveränen Fahrgefühl. Die Ergonomie wirkt dabei wie ein Gesamtpaket: nicht nur Sitzhöhe oder Lenkerposition, sondern auch das Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk und dem, wie entspannt man im Takt der Straße bleibt.

Ausstattung und Alltag: SE-Charakter vs. „klassische“ Z-Logik

Bei der Ausstattung zeigt sich, wie die Modelle positioniert sind. Die Kawasaki Z 500 SE bringt einen „SE“-Charakter mit, der oft auf einen modernen Look und eine zeitgemäße Anmutung abzielt. Das kann besonders dann überzeugen, wenn das Motorrad nicht nur als Transportmittel, sondern auch als optisches Statement genutzt wird.

Die Kawasaki Z 650 steht dagegen stärker für die klassische Z-Logik: ein stimmiges Gesamtbild, das auf Fahrspaß und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das sich über die Jahre bewährt und sich nicht zu sehr auf „Show-Details“ konzentriert, findet in der Z 650 häufig die passendere Basis.

Was bedeutet das für die Kaufentscheidung?

  • Kawasaki Z 500 SE: Ideal, wenn der Fokus auf leichtem Handling, moderner Optik und unkomplizierten Fahrten liegt.
  • Kawasaki Z 650: Ideal, wenn mehr Reserven, souveränes Fahrverhalten und ein „Langstrecken-Gefühl“ im Vordergrund stehen.

Für wen passt welches Bike? Praxisorientierte Empfehlung

Die Kawasaki Z 500 SE ist besonders dann die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Stadtverkehr genutzt wird, wenn kurze bis mittlere Strecken im Alltag dominieren oder wenn ein Einsteiger ein Naked Bike sucht, das sich leicht kontrollieren lässt. Auch wer gern entspannt fährt und nicht ständig das Gefühl haben möchte, die Leistung „ausreizen“ zu müssen, wird mit der Z 500 SE sehr zufrieden sein.

Die Kawasaki Z 650 passt besser, wenn häufiger längere Strecken anstehen, wenn man öfter zügiger unterwegs ist oder wenn das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen – etwa mit Gepäck oder auf schnelleren Landstraßen – souverän funktionieren soll. Wer ein Naked Bike möchte, das sich nicht nur im ersten Jahr gut anfühlt, sondern auch dann noch überzeugt, wenn der Fahrstil etwas dynamischer wird, findet in der Z 650 meist die stimmigere Basis.

Typische Szenarien im Vergleich

  • Viel Stadt, viele Ampeln, enge Straßen: eher Kawasaki Z 500 SE.
  • Landstraße mit wechselndem Tempo, längere Wochenendfahrten: eher Kawasaki Z 650.
  • Einsteiger, der ein leichtes Gefühl sucht: eher Kawasaki Z 500 SE.
  • Fahrer, der Reserven und Ruhe bei Tempo möchte: eher Kawasaki Z 650.

Fazit: Kawasaki Z 650 oder Kawasaki Z 500 SE – die passende Z finden

Die Kawasaki Z 500 SE ist die Wahl, wenn ein Naked Bike vor allem im Alltag überzeugen soll: leichtes Handling, unkompliziertes Ansprechen und ein Fahrgefühl, das in der Stadt besonders angenehm ist. Sie wirkt wie ein Motorrad, das schnell Vertrauen aufbaut und auch bei häufigen Stopps und Richtungswechseln nicht anstrengend wird. Wer entspannt fährt, kurze bis mittlere Strecken bevorzugt und Wert auf eine moderne, „SE“-typische Anmutung legt, trifft damit meist die bessere Entscheidung.

Die Kawasaki Z 650 spielt ihre Stärken aus, wenn mehr Reserven gefragt sind: souveräneres Gefühl bei zügigerem Fahren, mehr Gelassenheit auf längeren Strecken und ein insgesamt ruhigerer Auftritt. Damit eignet sie sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die häufiger Landstraße fahren, das Motorrad auch für längere Touren nutzen und ein Naked Bike suchen, das mit dem eigenen Fahrstil mitwächst.

Kurz gesagt: Z 500 SE für den agilen Alltag und Einsteigerkomfort, Z 650 für mehr Durchzug, Ruhe und Langstrecken-Vibes.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙