| UVP | 7.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrleistungen
- Komfort
- Durchzugsvermögen
- Preis
- Soziuskomfort
- Windschutz
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.
MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Z 650 vs Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für Straße, Alltag und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin der Reiz eines Vergleichs. Die Kawasaki Z 650 steht für ein modernes, straßenorientiertes Konzept: leicht zugänglich, alltagstauglich und mit dem Anspruch, auf der Landstraße genauso Spaß zu machen wie im Stadtverkehr. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist stärker auf den Charakter eines Supermoto ausgelegt – mit dem Fokus auf Agilität, Handling und dem Gefühl, auch abseits des klassischen Asphalt-Rhythmus souverän zu bleiben.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerk- und Bremsgefühl, Sitzposition und Alltagstauglichkeit? Und vor allem: Für wen passt welches Motorrad besser?
Grundcharakter: Naked Street vs. Supermoto-Alltag
Wie sich die Kawasaki Z 650 anfühlt
Die Kawasaki Z 650 ist ein Motorrad, das man schnell versteht. Die Sitzposition ist auf Alltag und Kontrolle ausgelegt, das Handling wirkt direkt, ohne hektisch zu werden. Gerade auf kurzen Wegen und bei wechselnden Geschwindigkeiten spielt die Z 650 ihre Stärke aus: Sie ist unkompliziert, lässt sich sauber dosieren und vermittelt ein ruhiges, stabiles Fahrgefühl.
Wie sich die Suzuki DR-Z 4SM anfühlt
Die Suzuki DR-Z 4SM bringt dagegen mehr „Spiel“ ins Fahrgefühl. Das Supermoto-Konzept sorgt für ein agiles Einlenken und ein dynamisches Kurvenverhalten, das Lust auf zügige Passagen macht. Gleichzeitig ist die DR-Z 4SM weniger auf „komfortables Gleiten“ ausgelegt, sondern eher auf sportliche Impulse: Gas geben, umsetzen, wieder rausbeschleunigen – das Motorrad lädt zu einer aktiven Fahrweise ein.
Motor und Kraftentfaltung: Unterschiedliche Philosophien
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar, dass beide Maschinen unterschiedliche Ziele verfolgen. Die Kawasaki Z 650 wirkt im Alltag oft harmonischer: Die Kraft steht so zur Verfügung, dass man in vielen Situationen ohne großes Herumprobieren mit einem passenden Drehzahlbereich auskommt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn längere Strecken mit wechselndem Tempo anstehen.
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken eher dort aus, wo man das Motorrad „mitnimmt“: Beim Beschleunigen und beim Herausarbeiten aus Kurven wirkt die DR-Z 4SM lebendiger und direkter. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad spürbar arbeiten lässt, bekommt hier ein sehr motivierendes Setup. Wer dagegen vor allem gleichmäßig cruisen möchte, kann den Charakter der DR-Z 4SM als weniger „entspannt“ empfinden – sie fordert eher eine aktive Gangart.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Kawasaki Z 650: souverän auf der Straße
Die Z 650 zeigt sich im Vergleich als straßenorientiertes Motorrad mit einem Fahrwerk, das auf Stabilität und Vorhersagbarkeit ausgelegt ist. In schnellen Kurven und bei wechselndem Belag wirkt das Motorrad gut kontrollierbar. Gerade wenn die Strecke nicht perfekt glatt ist, hilft die insgesamt ausgewogene Abstimmung dabei, das Tempo sicher zu halten.
Suzuki DR-Z 4SM: wendig und „leichtfüßig“
Die DR-Z 4SM punktet mit ihrem supermoto-typischen Gefühl: Sie lässt sich schnell in die Kurve bringen und reagiert spürbar auf Lenkimpulse. Das macht sie besonders interessant, wenn man gern enge Kehren fährt oder wenn die Strecke viele Richtungswechsel hat. Gleichzeitig kann das agile Setup je nach Fahrstil und Untergrund weniger „gelassen“ wirken als bei einem straßenfokussierten Motorrad.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen im richtigen Moment
Beide Motorräder sind auf sportliche Nutzung ausgelegt, aber der Charakter unterscheidet sich. Die Kawasaki Z 650 vermittelt häufig ein gleichmäßiges Bremsgefühl, das sich gut dosieren lässt. Das ist im Alltag ein echter Vorteil, weil man in der Stadt oder bei wechselnden Bedingungen schnell die passende Bremswirkung findet.
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt beim Bremsen oft „direkter“ im Sinne von: weniger Trägheit, mehr unmittelbare Rückmeldung. Das kann in sportlichen Situationen ein Plus sein, verlangt aber auch etwas mehr Aufmerksamkeit, um die gewünschte Verzögerung sauber zu treffen. Wer gern zügig fährt, wird das als Vorteil sehen – wer eher entspannt unterwegs ist, könnte die feinere Dosierung als anspruchsvoller empfinden.
Komfort, Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern das Gesamtpaket aus Sitzposition, Übersicht und Handhabung. Die Kawasaki Z 650 ist in diesem Vergleich häufig die „Allround“-Wahl: Sie wirkt auf längeren Strecken angenehm, die Bedienung bleibt unkompliziert, und das Motorrad passt gut zu Pendelrouten ebenso wie zu Wochenendtouren.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Fokus. Durch den supermoto-orientierten Charakter steht das Fahrgefühl im Vordergrund. Wer kurze Wege fährt und dabei gern sportlich unterwegs ist, bekommt ein Motorrad, das schnell Spaß macht. Für sehr lange, entspannte Touren kann die DR-Z 4SM je nach persönlichem Empfinden weniger „komfortabel“ wirken als die Z 650.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Z 650
- Ausgewogenes Straßen-Setup: gut kontrollierbar und alltagstauglich.
- Harmonische Kraftentfaltung: lässt sich im Alltag leicht dosieren.
- Komfort und Ruhe: besonders auf längeren Strecken angenehm.
- Einfacher Einstieg: wirkt weniger „fordernd“ als ein supermoto-orientiertes Motorrad.
Schwächen der Kawasaki Z 650
- Weniger „Offroad-Feeling“: wer Supermoto-Charakter sucht, findet den eher bei der DR-Z 4SM.
- Sportlicher Kick weniger direkt: die Z 650 ist eher souverän als impulsiv.
Stärken der Suzuki DR-Z 4SM
- Agiles Handling: schnelle Richtungswechsel und viel Fahrspaß.
- Direktes Ansprechverhalten: macht dynamische Fahrweise besonders attraktiv.
- Supermoto-Charakter: ideal für Kurven, Kehren und „aktive“ Fahrten.
Schwächen der Suzuki DR-Z 4SM
- Weniger „entspanntes“ Langstrecken-Gefühl: je nach Fahrstil kann sie fordernder wirken.
- Feinere Dosierung nötig: sportliche Rückmeldung verlangt etwas mehr Aufmerksamkeit.
Welche Kaufentscheidung passt besser?
Wenn die Entscheidung zwischen Kawasaki Z 650 und Suzuki DR-Z 4SM ansteht, hilft der Blick auf die eigene Nutzung. Die Z 650 ist besonders dann die richtige Wahl, wenn das Motorrad ein verlässlicher Begleiter sein soll: Stadt, Landstraße, Wochenendtour – ohne dass man ständig an der Fahrweise „arbeiten“ muss. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtgefühl aus Motor, Fahrwerk und Komfort.
Die DR-Z 4SM ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll und man gern aktiv fährt. Das supermoto-typische Handling bringt schnell ein sportliches Lächeln ins Gesicht. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als „Werkzeug“ für dynamische Fahrmanöver sieht, wird die DR-Z 4SM besonders passend finden.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 ist die bessere Wahl für alle, die ein straßenorientiertes Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf längeren Strecken ein ruhiges, gut kontrollierbares Fahrgefühl bietet. Sie punktet mit harmonischer Kraftentfaltung, ausgewogenem Handling und einem Gesamtpaket, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Wer ein Motorrad möchte, das zuverlässig funktioniert – egal ob Stadt oder Landstraße – trifft mit der Z 650 meist die passendere Entscheidung.
Die Suzuki DR-Z 4SM empfiehlt sich vor allem dann, wenn Agilität und ein aktiver Fahrstil im Vordergrund stehen. Das Supermoto-Konzept sorgt für ein direktes, lebendiges Handling und macht dynamische Kurvenfahrten besonders reizvoll. Wer Spaß an schnellen Richtungswechseln hat und das Motorrad spürbar arbeiten lassen möchte, findet in der DR-Z 4SM den stärkeren Charakter. Kurz gesagt: Z 650 für den entspannten Allrounder, DR-Z 4SM für den sportlichen Kurven- und Fahrspaß-Fokus.