| UVP | 12.995 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- samtiger, seidiger Motor
- frecher, rotziger Sound
- mächtig Dampf im Kessel
- viel Technik, aber wenig Ablenkung
- Optik zum Niederknien
- Sozius hat keine Haltegriffe (Zubehör)
- Fahrwerk komfortabel und sportlich
- Leistungsstarker Motor
- Soziuskomfort
- Sicherheitspaket
- Aufpreispolitik
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
| Gewicht | 268 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzylinder | |
| Hubraum | 948 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 9.300 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 7.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 30 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontale Back-Link-Hinterradfederung, Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelbremsscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Z900 RS 2026 überzeugt als gelungene Symbiose aus Retro-Charme und moderner Technik. Das Design ist liebevoll umgesetzt, die Verarbeitung hochwertig und die technischen Daten sind auf dem neuesten Stand. Im Fahrbetrieb zeigt sich das Motorrad vielseitig, komfortabel und dynamisch – ideal für Fahrer, die sowohl Genuss als auch Sportlichkeit schätzen. Die Ausstattung ist umfassend, das Preis-Leistungs-Verhältnis fair und die Alltagstauglichkeit hoch.
Insgesamt ist die Z900 RS 2026 eine klare Empfehlung für all jene, die ein charakterstarkes Retro-Bike mit moderner Technik suchen. Kawasaki hat mit diesem Modell einmal mehr bewiesen, wie erfolgreich Tradition und Innovation verbunden werden können.
Probefahren könnt Ihr die neue RS bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn. Dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Z900RS besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr dort.MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Z 900 RS vs. BMW R 1250 GS Adventure: Vergleich für Alltag, Tour und lange Strecken
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die Kawasaki Z 900 RS und die BMW R 1250 GS Adventure, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine steht für klassischen Roadster-Charme, die andere für das große Reiseabenteuer. Genau da liegt der Reiz: Beide Bikes können viel – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Grundcharakter: Roadster-Vibe vs. Reiseenduro-Gen
Die Kawasaki Z 900 RS wirkt wie ein modernes Motorrad mit Retro-Seele. Der Fokus liegt spürbar auf dem Fahrgefühl im Alltag und auf dynamischen Fahrten auf der Straße. Das Bike ist dabei so ausgelegt, dass es sich leicht anfühlt, schnell auf Tempo reagiert und Kurvenfahrten angenehm unterstützt.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen klar auf Weite und Vielseitigkeit getrimmt. Sie ist das Motorrad für Menschen, die nicht nur von A nach B fahren wollen, sondern die Strecke selbst als Erlebnis sehen. Der Charakter ist souverän, die Auslegung auf Touren und Langstrecke deutlich spürbar. Wer häufig große Distanzen fährt oder auch mal abseits der typischen Route unterwegs ist, findet hier eine passende Basis.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern genug Antrieb für zügiges Fahren, aber sie vermitteln das Gefühl auf unterschiedliche Weise. Die Kawasaki Z 900 RS wirkt im Stadtverkehr und auf Landstraßen besonders lebendig. Das Ansprechverhalten und die Art, wie das Motorrad aus Kurven heraus beschleunigt, machen sie zu einer Maschine, die man gern „mitnimmt“ – also aktiv fährt und die Dynamik ausnutzt.
Die BMW R 1250 GS Adventure setzt stärker auf Durchzug und Gelassenheit. Gerade bei längeren Etappen spielt das Bike seine Stärke aus: gleichmäßiges Tempo, ruhige Leistungsentfaltung und ein Fahrgefühl, das auch nach vielen Stunden nicht „kippt“. Das macht die GS Adventure besonders attraktiv, wenn die Tour mehr ist als nur ein kurzes Ausflugsprogramm.
Stärken und Schwächen im Motor-Charakter
Kawasaki Z 900 RS: Stärke ist die straßenorientierte Dynamik und das direkte Feedback. Schwäche kann sein, dass sie weniger „Reise-Ruhe“ ausstrahlt als die GS Adventure – wer sehr lange Etappen plant, merkt eher, dass der Fokus stärker auf der Straße liegt.
BMW R 1250 GS Adventure: Stärke ist die souveräne Langstrecken-Performance und die Fähigkeit, auch bei wechselnden Bedingungen entspannt zu bleiben. Schwäche: Das Motorrad ist naturgemäß kein Leichtgewicht im Gefühl – wer primär kurze Stadtfahrten und enge Kurven sucht, empfindet die GS Adventure möglicherweise als weniger agil als die Z 900 RS.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein klarer Unterschied in der Philosophie. Die Kawasaki Z 900 RS ist auf ein sportlich-nahes Fahrgefühl ausgelegt. Das Motorrad lässt sich gut bewegen, unterstützt zügiges Kurvenfahren und wirkt dabei nicht übertrieben „schwerfällig“. Gerade auf kurvigen Strecken macht das Bike Spaß, weil es die Linie sauber unterstützt und das Tempo ohne große Umstände mitgeht.
Die BMW R 1250 GS Adventure steht für Stabilität und Komfort über Distanz. Das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, Unebenheiten zu entschärfen und das Motorrad auch bei längeren Fahrten kontrolliert zu halten. In Kombination mit der Sitzposition und dem Gesamtkonzept entsteht ein Gefühl von Sicherheit – besonders dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn Wind und Beladung eine Rolle spielen.
Handling in der Praxis
Die Z 900 RS punktet, wenn das Ziel „Fahren“ ist: Kurven, Landstraße, spontane Touren. Die GS Adventure punktet, wenn das Ziel „Reisen“ ist: lange Etappen, wechselnde Straßen, Gepäck und ein Fahrgefühl, das auch nach vielen Kilometern noch angenehm bleibt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie in Alltag und Tour zuverlässig verzögern. Im Vergleich zeigt sich jedoch, dass die Kawasaki Z 900 RS stärker auf sportliche Straßenfahrten ausgelegt ist: Das Bremsgefühl wirkt direkt und passend zum dynamischen Charakter. Wer gern zügig unterwegs ist, profitiert von der klaren Rückmeldung.
Die BMW R 1250 GS Adventure setzt auf ein Sicherheitskonzept, das besonders auf längere Fahrten und unterschiedliche Bedingungen abzielt. Das Motorrad vermittelt dabei ein ruhiges, kontrolliertes Bremsverhalten. Gerade mit Gepäck und bei längeren Abfahrten ist diese Art von Stabilität ein echter Vorteil.
Ausstattung und Komfort: Was man auf Tour wirklich merkt
Bei der Ausstattung trennt sich die Spreu schnell. Die Kawasaki Z 900 RS wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche fokussiert: Fahrspaß, Stil und ein unkompliziertes Handling. Das passt besonders gut, wenn die Touren nicht zwingend „vollgepackt“ sind und der Fokus auf dem Fahrgefühl liegt.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen ein echtes Reisegerät. Hier spielt Komfort eine größere Rolle: Schutz vor Wind, eine auf Distanz ausgelegte Sitzposition und ein Gesamtkonzept, das lange Fahrten angenehmer macht. Dazu kommt die typische Adventure-Logik: Das Motorrad ist so gedacht, dass es mit der Tour mitwächst – auch wenn sich die Planung unterwegs ändert.
Stärken und Schwächen bei Komfort und Alltag
Kawasaki Z 900 RS: Stärke ist die unkomplizierte Handhabung und der klare Fokus auf Straße. Schwäche kann sein, dass der Komfort für sehr lange Etappen weniger „tourig“ wirkt als bei der GS Adventure.
BMW R 1250 GS Adventure: Stärke ist der Komfort für lange Strecken und die Reiseorientierung. Schwäche: Im reinen Stadtbetrieb oder bei sehr engen Strecken kann die größere Gesamterscheinung und das Reise-Setup weniger „leichtfüßig“ wirken.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren wird. Die Kawasaki Z 900 RS ist besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das auf der Straße Spaß macht, sich dynamisch anfühlt und den Fokus auf Kurven, Landstraße und Alltag legt. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad als „Begleiter“ für spontane Touren sieht, wird mit der Z 900 RS sehr glücklich.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist die bessere Wahl, wenn Touren groß gedacht sind. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, Wert auf Komfort und Stabilität legt und ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, trifft mit der GS Adventure eine sehr passende Entscheidung. Sie ist ideal für Menschen, die nicht nur eine schöne Strecke suchen, sondern das Motorrad als Reiseplattform verstehen.
Typische Einsatzszenarien im Vergleich
- Stadt und Feierabendrunde: Die Kawasaki Z 900 RS wirkt leichter im Handling und passt gut zu kurzen, dynamischen Fahrten.
- Landstraße und Kurven: Die Z 900 RS spielt ihre straßenorientierte Agilität aus.
- Wochenendtour mit längeren Etappen: Die BMW R 1250 GS Adventure punktet mit Komfort und Reise-Setup.
- Langstrecke und „einfach losfahren“: Die GS Adventure ist klar im Vorteil, weil sie auf Distanz ausgelegt ist.
Fazit:
Die Kawasaki Z 900 RS ist die Wahl für alle, die ein straßenorientiertes Motorrad mit direktem Fahrgefühl suchen: dynamisch, lebendig und besonders dann stark, wenn Kurven, Landstraße und spontane Touren im Mittelpunkt stehen. Sie wirkt wie ein Bike, das man gern bewegt und das den Fokus auf Fahrspaß legt.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen die bessere Entscheidung, wenn Reisen und lange Etappen wichtiger sind als maximale Agilität. Sie bietet ein souveränes, komfortorientiertes Gesamtpaket und vermittelt auch über viele Stunden ein sicheres Gefühl. Wer häufig größere Strecken fährt, Wert auf Stabilität legt und ein Motorrad möchte, das mit wechselnden Bedingungen gut klarkommt, wird mit der GS Adventure deutlich zufriedener sein.
Kurz gesagt: Z 900 RS für die Straße und den aktiven Fahrstil, GS Adventure für Touren, Komfort und große Pläne.