UVP 12.995 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
UVP 20.299 €
Baujahr von 2013 bis 2025
Was ist neu, anders, besser, schlechter beim 2026er Retro-Klassiker von Kawa?
Weiter zum Testbericht
Darf es etwas mehr sein?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • samtiger, seidiger Motor
  • frecher, rotziger Sound
  • mächtig Dampf im Kessel
  • viel Technik, aber wenig Ablenkung
  • Optik zum Niederknien
Kontra:
  • Sozius hat keine Haltegriffe (Zubehör)
Pro:
  • Kraftvoller Motor
  • Stabiles Fahrwerk
  • Bedienung
  • Elektronische Helfer
  • Bremsen
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht216kg
Radstand1.465mm
Länge2.100mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.150mm
Gewicht198kg
Radstand1.497mm
Radstand1.497mm
Sitzhöhe: 835 mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenzylinder
Hubraum948ccm
Hub56mm
Bohrung73mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung116 PS bei 9.300 U/Min
Drehmoment98 NM bei 7.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite320km
Leistung180 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment140 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite287km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne41 mm Upside-down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontale Back-Link-Hinterradfederung, Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17 M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17 M/C (73W)
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenWP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten200/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, Radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelbremsscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 250 mm)
Bremsen vorne2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Kawasaki Z900 RS 2026 überzeugt als gelungene Symbiose aus Retro-Charme und moderner Technik. Das Design ist liebevoll umgesetzt, die Verarbeitung hochwertig und die technischen Daten sind auf dem neuesten Stand. Im Fahrbetrieb zeigt sich das Motorrad vielseitig, komfortabel und dynamisch – ideal für Fahrer, die sowohl Genuss als auch Sportlichkeit schätzen. Die Ausstattung ist umfassend, das Preis-Leistungs-Verhältnis fair und die Alltagstauglichkeit hoch.

Insgesamt ist die Z900 RS 2026 eine klare Empfehlung für all jene, die ein charakterstarkes Retro-Bike mit moderner Technik suchen. Kawasaki hat mit diesem Modell einmal mehr bewiesen, wie erfolgreich Tradition und Innovation verbunden werden können.  

Probefahren könnt Ihr die neue RS bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn. Dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Z900RS besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr dort. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.995 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: 2018 - heute
  • Farben: rot, schwarz

Fazit - doch kein Biest

Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.

Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.

Ansonsten: Daumen hoch!

Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 17.099 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 10.000 €
  • Baujahre: seit 2013
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: schwarz, weiß

MotorradTest.de auf YouTube

Kawasaki Z 900 RS vs KTM 1290 Super Duke R: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick beide zur Kategorie „Street“ gehören, aber in der Seele ganz unterschiedlich ticken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z 900 RS steht für eine stimmige Mischung aus klassischem Look, angenehmer Alltagstauglichkeit und einem Motor, der sich souverän und gut dosierbar anfühlt. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist eher die Ansage: kompromissloser Charakter, starke Performance und ein Setup, das auf Dynamik und Kontrolle bei sportlicher Gangart ausgelegt ist.

Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Bremsen, Elektronik und Fahrgefühl unterscheiden – und welche Stärken sich daraus für verschiedene Fahrertypen ergeben.

Motorcharakter: souverän und rund vs. brachial und direkt

Kawasaki Z 900 RS: Drehfreude mit „Alltag im Blick“

Die Z 900 RS wirkt wie ein Motorrad, das man gern öfter nutzt. Der Motor liefert spürbar Kraft, aber ohne ständig „auf Krawall“ zu schalten. Dadurch lässt sich die Leistung im Alltag leichter abrufen: Anfahren, zügiges Beschleunigen oder entspanntes Dahingleiten funktionieren ohne großes Umdenken. Gerade auf Strecken mit wechselndem Tempo spielt die Kawasaki ihre Stärke aus: Sie bleibt dabei kontrollierbar und vermittelt ein Gefühl von Harmonie.

KTM 1290 Super Duke R: Performance mit Ansage

Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen deutlich direkter. Der Motor ist auf Durchzug und Tempo ausgelegt und fühlt sich auch dann noch kraftvoll an, wenn man eigentlich schon „genug“ hätte. Das macht Spaß – kann aber auch anspruchsvoller sein, weil die Leistungsentfaltung sehr präsent ist. Wer gern dynamisch fährt, findet hier ein Motorrad, das nicht nur beschleunigt, sondern regelrecht nach vorn drückt.

Fahrwerk und Handling: komfortabel abgestimmt vs. sportlich fokussiert

Z 900 RS: stabil, angenehm und alltagstauglich

Im Vergleich wirkt die Kawasaki eher wie ein Motorrad, das lange Strecken und wechselnde Straßenbedingungen gut wegsteckt. Das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges, sicheres Gefühl und lässt sich so fahren, dass man auch bei weniger perfekten Bedingungen entspannt bleibt. In Kurven vermittelt die Z 900 RS eine klare Linie, ohne dabei zu „hart“ zu wirken. Das ist ein Vorteil für alle, die nicht nur am Wochenende unterwegs sind, sondern das Motorrad auch im Alltag nutzen.

Super Duke R: präzise, schnell und auf Dynamik getrimmt

Die KTM setzt stärker auf sportliche Rückmeldung. Das Handling wirkt agiler und zielgerichteter, besonders wenn es zügig durch die Kurven geht. Die Abstimmung unterstützt ein dynamisches Einlenken und lässt das Motorrad „arbeiten“, statt nur zu rollen. Gleichzeitig ist das Setup eher für Fahrer gemacht, die das Potenzial auch wirklich nutzen möchten – denn wer gemütlich unterwegs ist, merkt zwar den Komfort, aber die KTM bleibt im Kern ein Performance-Motorrad.

Bremsen: kontrolliert und sicher vs. sportlich standfest

Beide Motorräder sind grundsätzlich auf zügiges Fahren ausgelegt, aber der Charakter der Bremsen unterscheidet sich. Die Kawasaki bietet ein gut dosierbares Gefühl, das sich für Alltag, Stadtverkehr und flüssige Landstraßenfahrten sehr angenehm anfühlt. Die KTM hingegen wirkt in der sportlichen Nutzung standfester und „griffiger“ im Kopf: Man kann härter verzögern und spürt, dass das Motorrad für hohe Ansprüche gebaut ist. Für Kurvenkombinationen und dynamische Anbremszonen ist das ein klarer Vorteil.

Elektronik und Fahrmodi: entspannter Einstieg vs. fein abgestimmte Kontrolle

Kawasaki Z 900 RS: Elektronik als Unterstützung

Die Z 900 RS nutzt Elektronik, um das Motorrad im Alltag berechenbar zu halten. Das macht das Fahren leichter, gerade wenn die Bedingungen nicht perfekt sind oder wenn man einfach entspannt unterwegs sein möchte. Die Abstimmung wirkt so, dass man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann: Linie, Blickführung und Dosierung.

KTM 1290 Super Duke R: mehr Eingriff, mehr Reserven

Die KTM geht einen Schritt weiter: Die Elektronik unterstützt nicht nur die Stabilität, sondern hilft auch dabei, die Leistung in unterschiedlichen Situationen kontrollierbar zu machen. In Kombination mit dem starken Motor entsteht dadurch ein Setup, das sportliche Fahrer belohnt. Wer gern variiert – von zügig bis sehr dynamisch – profitiert von der Möglichkeit, das Motorrad passend zum eigenen Fahrstil zu „kalibrieren“.

Ergonomie und Alltag: klassisch bequem vs. sportlich kompromissbereit

Bei der Sitzposition und dem Gesamteindruck zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Kawasaki wirkt wie ein Motorrad, das man gern länger fährt, ohne dass man nach kurzer Zeit das Gefühl hat, „arbeiten“ zu müssen. Die KTM ist sportlicher positioniert und vermittelt dadurch mehr Dynamik – kann aber je nach Fahrweise und Körpergröße schneller das Gefühl erzeugen, dass man aktiver fahren muss.

Für Pendler oder Tourenfahrer, die Wert auf entspannte Kilometer legen, ist die Kawasaki meist die stimmigere Wahl. Wer dagegen bewusst sportlich unterwegs ist und die Position als Teil des Fahrgefühls versteht, findet in der KTM mehr „Wille zur Bewegung“.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Kawasaki Z 900 RS

  • Ausgewogener Motorcharakter: Kraft ist da, aber die Dosierung wirkt alltagstauglich.
  • Komfort und Ruhe: Fahrwerk und Gesamteindruck machen das Motorrad vielseitig.
  • Einfacher Zugang: Auch ohne sportliche „Vollgas-Mentalität“ macht das Fahren Spaß.

Schwächen der Kawasaki Z 900 RS

  • Performance-Fokus geringer: Wer maximale Beschleunigung und „Brachialgefühl“ sucht, wird stärker bei der KTM fündig.
  • Sportliche Ansprüche: In sehr dynamischen Szenarien wirkt die KTM insgesamt zielgerichteter.

Stärken der KTM 1290 Super Duke R

  • Starke Dynamik: Der Motor und das Gesamtpaket sind auf Tempo und Durchzug ausgelegt.
  • Sportliches Handling: Präzision und Agilität unterstützen zügige Fahrten.
  • Elektronik als Sicherheitsnetz: Kontrolle bei hoher Leistung.

Schwächen der KTM 1290 Super Duke R

  • Anspruch höher: Das Motorrad fordert mehr Aufmerksamkeit, besonders bei aggressiver Fahrweise.
  • Alltag kann „sportlich“ wirken: Je nach Nutzung ist die Kawasaki entspannter.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ als von „passender“ ab. Die Kawasaki Z 900 RS ist ideal, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich im Alltag leicht anfühlt, auf Touren angenehm bleibt und dabei trotzdem genug Punch für flotte Landstraßen bietet. Sie ist die Wahl für Fahrer, die ein stimmiges Gesamtpaket möchten: Charakter, Komfort und ein Motor, der sich gut dosieren lässt.

Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die richtige Option, wenn der Fokus klar auf Dynamik liegt: starke Beschleunigung, sportliches Handling und ein Setup, das bei zügiger Fahrweise Reserven zeigt. Wer gern die Grenzen auslotet, Kurven energisch angeht und das Motorrad als „Performance-Werkzeug“ versteht, wird mit der KTM deutlich mehr „Kick“ erleben.

Fazit:

Die Kawasaki Z 900 RS ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Streetbike suchen: angenehm im Alltag, souverän auf Tour und mit einem Motorcharakter, der sich leicht beherrschen lässt. Sie punktet mit einem ausgewogenen Gesamtgefühl aus Komfort, kontrollierbarer Leistung und einem Fahrstil, der nicht ständig nach „mehr“ ruft.

Die KTM 1290 Super Duke R passt am besten zu Fahrern, die Performance wirklich wollen: kräftiger Durchzug, sportliches Handling und eine Elektronik, die bei hoher Dynamik unterstützt. Wer gern zügig fährt, Kurven dynamisch nimmt und das Motorrad spürbar als Antrieb für Tempo versteht, bekommt mit der KTM das intensivere Erlebnis.

Kurz gesagt: Z 900 RS für entspannte Vielseitigkeit, Super Duke R für maximale Dynamik.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙