| UVP | 12.995 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- samtiger, seidiger Motor
- frecher, rotziger Sound
- mächtig Dampf im Kessel
- viel Technik, aber wenig Ablenkung
- Optik zum Niederknien
- Sozius hat keine Haltegriffe (Zubehör)
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzylinder | |
| Hubraum | 948 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 9.300 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 7.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontale Back-Link-Hinterradfederung, Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelbremsscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Z900 RS 2026 überzeugt als gelungene Symbiose aus Retro-Charme und moderner Technik. Das Design ist liebevoll umgesetzt, die Verarbeitung hochwertig und die technischen Daten sind auf dem neuesten Stand. Im Fahrbetrieb zeigt sich das Motorrad vielseitig, komfortabel und dynamisch – ideal für Fahrer, die sowohl Genuss als auch Sportlichkeit schätzen. Die Ausstattung ist umfassend, das Preis-Leistungs-Verhältnis fair und die Alltagstauglichkeit hoch.
Insgesamt ist die Z900 RS 2026 eine klare Empfehlung für all jene, die ein charakterstarkes Retro-Bike mit moderner Technik suchen. Kawasaki hat mit diesem Modell einmal mehr bewiesen, wie erfolgreich Tradition und Innovation verbunden werden können.
Probefahren könnt Ihr die neue RS bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn. Dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Z900RS besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr dort.Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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Kawasaki Z 900 RS vs Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vergleich für Alltag, Tour und Fernweh
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten stammen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z 900 RS steht für den klassischen, markanten Look und einen Fahrstil, der sich wie ein „einfach losfahren“ anfühlt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen ist klar auf Touren ausgelegt: mehr Komfort, mehr Elektronik und ein Konzept, das lange Strecken deutlich entspannter machen soll. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrgefühl, Ausstattung und Praxis unterscheiden – ohne Zahlenfriedhof, aber mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt.
Grundcharakter: Retro-Naked vs. Tourer mit Reise-Gen
Kawasaki Z 900 RS: Der Stil eines Klassikers
Die Kawasaki Z 900 RS wirkt wie ein Motorrad, das bewusst nicht nach „Maximal“ schreit, sondern nach „Stimmig“. Das Design mit Retro-Anmutung und die Art, wie sich das Bike im Stadtverkehr und auf der Landstraße bewegt, machen sie besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die gerne kurvenorientiert unterwegs sind. Der Fokus liegt spürbar auf dem unmittelbaren Kontakt zur Straße: Gasannahme, Linienführung und das Gefühl, dass man das Motorrad aktiv „mitfährt“.
Yamaha Tracer 9 GT Plus: Komfort und Technik für die Reise
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen ein Motorrad, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt. Der Tourenanspruch zeigt sich nicht nur am äußeren Erscheinungsbild, sondern vor allem an der Gesamtkonzeption: Windschutz, Sitzkomfort und die Ausstattung zielen darauf ab, dass man auch nach vielen Kilometern noch konzentriert fahren möchte. Dazu kommt eine moderne Elektronik-Philosophie, die das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbarer und entspannter macht.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Weise. Die Kawasaki Z 900 RS spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo man häufig zwischen Schräglage, Beschleunigung und zügigem Herausbeschleunigen wechselt. Der Motorcharakter wirkt dabei „direkt“: Man bekommt ein Gefühl dafür, wie viel Drehmoment gerade anliegt, und kann das Bike fein dosieren. Das macht sie zu einer starken Wahl für Kurvenfahrten, für dynamische Landstraßenrunden und für alle, die lieber mit dem Motorrad arbeiten als es „automatisch“ erledigen zu lassen.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist hingegen stärker auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Auf längeren Strecken zeigt sich, dass das Motorrad nicht nur schnell sein will, sondern auch souverän. Die Kombination aus Motorleistung und moderner Abstimmung sorgt dafür, dass sich das Tempo stabil anfühlt – gerade dann, wenn der Wind, die Fahrbahnbeschaffenheit oder die Tagesform ins Spiel kommen. Wer häufig Autobahnabschnitte oder längere Etappen fährt, profitiert davon, dass das Motorrad „mitdenkt“ und das Fahren weniger anstrengend macht.
Handling und Fahrwerk: Agilität vs. Reise-Stabilität
Im Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Kawasaki Z 900 RS wirkt im Alltag besonders wendig. Sie lädt dazu ein, zügig zu reagieren, früh einzulenken und die Linie aktiv zu halten. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn der Verkehr dichter ist, wenn Ampeln und Kreuzungen das Tempo bestimmen oder wenn man auf kurvigen Strecken gerne „spielt“.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus steht dagegen für Stabilität und Ruhe. Das Motorrad fühlt sich bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen weniger „nervös“ an. Das Fahrwerk ist so ausgelegt, dass es Unebenheiten besser wegsteckt und die Konzentration eher beim Fahren bleibt als beim ständigen Ausgleichen. Wer oft mit Gepäck unterwegs ist oder einfach entspannter ankommen möchte, wird diese Eigenschaft besonders schätzen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder sind auf sportliche Nutzung ausgelegt, aber die Schwerpunkte liegen unterschiedlich. Bei der Kawasaki Z 900 RS steht das Gefühl im Vordergrund: Die Bremsen lassen sich in der Regel gut dosieren, und das Motorrad reagiert direkt. Das passt zu einem Fahrstil, der auf Dynamik und präzise Steuerung setzt.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus bringt zusätzlich den Tourenfokus in die Brems- und Sicherheitslogik. Gerade auf langen Strecken, bei wechselnden Bedingungen oder wenn man nicht jedes Mal „voll“ bremsen möchte, spielt die Kombination aus moderner Bremsunterstützung und Elektronik ihre Vorteile aus. Das Ergebnis ist ein Sicherheitsgefühl, das weniger vom eigenen „Timing“ abhängt und mehr auf Stabilität und Kontrolle setzt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Kawasaki Z 900 RS ist zwar modern genug, um im Alltag zuverlässig zu funktionieren, aber sie bleibt in der Grundstimmung eher „fahrerorientiert“. Das heißt: Man spürt, dass das Motorrad nicht versucht, jede Situation komplett zu entschärfen, sondern dass der Fahrer die Hauptrolle behält.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus geht einen Schritt weiter. Die Elektronik unterstützt spürbar dabei, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar zu halten. Das ist besonders praktisch, wenn Wetter, Beladung oder Fahrbahnverhältnisse variieren. Wer gerne entspannt fährt, ohne ständig über die Feinheiten nachdenken zu müssen, wird die Assistenzfunktionen als echten Komfortgewinn erleben.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Der größte Unterschied im Alltag liegt oft nicht im Motor, sondern im Komfortpaket. Die Kawasaki Z 900 RS punktet mit einer Sitzposition, die eher auf „Fahren“ als auf „Reisen“ ausgelegt ist. Das Motorrad fühlt sich dadurch besonders passend an für kürzere Strecken, für Feierabendrunden und für Fahrten, bei denen man häufiger stoppt oder die Route spontan anpasst.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen klar auf Langstrecke optimiert. Windschutz und die generelle Ergonomie zielen darauf ab, dass der Körper weniger ermüdet. Das macht einen spürbaren Unterschied, wenn man mehrere Stunden unterwegs ist oder wenn man regelmäßig auf Autobahnabschnitte trifft. Auch bei wechselndem Wetter ist das Konzept oft im Vorteil, weil das Motorrad den Fahrer besser „abschirmt“ und die Fahrt dadurch ruhiger wirkt.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich mitnimmt
Bei der Kawasaki Z 900 RS liegt der Fokus stärker auf dem Fahrerlebnis und auf einer stimmigen, klassischen Motorrad-Identität. Das Motorrad wirkt dadurch besonders attraktiv, wenn man gerne „pur“ unterwegs ist und das Motorrad nicht als rollendes Technikzentrum betrachtet.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen eine Maschine, die für Touren gedacht ist: Sie bringt mehr Komfort- und Technik-Elemente mit, die das Planen und Durchführen einer Reise erleichtern. Wer häufig mit Gepäck fährt, längere Strecken am Stück macht oder einfach Wert auf eine moderne, gut integrierte Ausstattung legt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Z 900 RS
- Sehr direkter, lebendiger Fahrcharakter für Kurven und Landstraße
- Retro-Charakter und Motorradgefühl stehen im Mittelpunkt
- Agiles Handling, das im Alltag Spaß macht
Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki Z 900 RS
- Weniger „Reisekomfort“ im Sinne von Wind- und Langstreckenfokus
- Elektronik und Assistenz sind nicht im gleichen Umfang wie bei der Tour-Orientierung der Yamaha
Stärken der Yamaha Tracer 9 GT Plus
- Tourenorientierter Komfort für längere Etappen
- Moderne Elektronik unterstützt das Fahren und erhöht die Alltagssicherheit
- Stabilität und Ruhe bei höheren Geschwindigkeiten
Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha Tracer 9 GT Plus
- Weniger „klassische Direktheit“ im Fahrgefühl – mehr Komfort und Systemlogik
- Für reine Kurzstrecken oder sehr spontane Stadtfahrten kann der Tourenfokus „zu viel“ sein
Welche Maschine passt zu welchem Fahrertyp?
Die Kawasaki Z 900 RS ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich leicht anfühlt, schnell auf Eingaben reagiert und auf der Landstraße sowie in der Stadt Spaß macht. Wer gerne kurvenorientiert fährt, Wert auf Stil und ein unmittelbares Fahrerlebnis legt und längere Autobahn-„Dauerläufe“ nicht als Hauptszenario hat, findet in der Z 900 RS eine sehr stimmige Wahl.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus eignet sich dagegen für Menschen, die regelmäßig weitere Strecken fahren, Komfort priorisieren und moderne Technik als Unterstützung sehen. Wer Touren plant, auch bei wechselnden Bedingungen entspannt ankommen möchte und das Motorrad als langfristigen Reisebegleiter betrachtet, wird mit der Tracer 9 GT Plus deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Kawasaki Z 900 RS ist die bessere Wahl für alle, die Motorradfahren als unmittelbares Erlebnis verstehen: lebendig, direkt und mit einem Charakter, der auf Landstraße und Alltag zugeschnitten ist. Sie punktet mit Agilität, Fahrgefühl und dem klassischen Look – genau dann, wenn kurze bis mittlere Strecken im Vordergrund stehen und man das Motorrad gerne aktiv bewegt.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken vor allem auf Reisen aus: mehr Komfort, mehr Wind- und Langstreckenfokus sowie eine Elektronik, die das Fahren in vielen Situationen entspannter und kontrollierter macht. Wer häufig längere Etappen fährt, auch bei wechselnden Bedingungen souverän unterwegs sein möchte und ein modernes Gesamtpaket sucht, bekommt mit der Tracer 9 GT Plus das passendere Motorrad.