| UVP | 19.595 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Drehmoment
- Maximalleistung
- Fahrwerk
- Sicherheitsausstattung
- Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder mit Kompressor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 200 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 137 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 317 | km |
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer von Showa (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/55ZR17M/C (75W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Petal-Doppelscheibe, 4-Kolben Festsattel, radial montiert ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Petal-Einzelscheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
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Kawasaki Z H2 vs. Benelli Tornado 550 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick beide nach „Spaß“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z H2 steht für kompromisslose Performance und ein sehr direktes, sportlich geprägtes Fahrgefühl. Die Benelli Tornado 550 wirkt dagegen wie ein moderner Allrounder, der den Fokus stärker auf Alltag, Alltagstempo und ein stimmiges Gesamtpaket legt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Details: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Ergonomie und die Art, wie sich beide Maschinen im Alltag und auf der Landstraße anfühlen?
Grundidee der beiden Motorräder
Die Kawasaki Z H2 ist als Naked Bike klar auf Dynamik ausgelegt. Das Konzept zielt darauf, dass Beschleunigung und Durchzug nicht nur „gut“, sondern spürbar dominant sind. Die Maschine vermittelt dabei das Gefühl, dass sie jederzeit bereit ist, mehr zu geben – auch dann, wenn man eigentlich nur entspannt losfahren wollte.
Die Benelli Tornado 550 verfolgt dagegen einen Ansatz, der stärker auf ein ausgewogenes Fahrerlebnis setzt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern täglich nutzt, ohne ständig das Gefühl zu haben, man müsse es „ausfahren“. Gerade für Strecken mit wechselnden Geschwindigkeiten und für Fahrten, bei denen Komfort und Übersichtlichkeit zählen, kann das ein echter Vorteil sein.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Der größte Unterschied zeigt sich beim Motorcharakter. Die Kawasaki Z H2 ist auf maximale Leistungsentfaltung ausgelegt und bietet einen sehr kraftvollen Vortrieb. Das merkt man vor allem beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich: Die Maschine zieht zügig durch und wirkt dabei oft wie ein „Turbo-Effekt“ – nicht im Sinne eines Schalters, sondern als durchgehende Bereitschaft, schnell Tempo aufzubauen.
Die Benelli Tornado 550 setzt dagegen auf einen Motor, der sich eher wie ein stimmiger Begleiter anfühlt. Sie ist ebenfalls dynamisch, aber die Art der Kraftentfaltung ist weniger „aggressiv“ und eher auf kontrolliertes Fahren ausgelegt. Dadurch kann sie sich in der Praxis entspannter anfühlen, besonders wenn die Strecke nicht nur aus langen, gleichmäßigen Abschnitten besteht.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Kawasaki Z H2: Stärke ist die spürbare Performance und das sehr direkte Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass das Leistungsniveau je nach Fahrpraxis schneller „zu viel“ sein kann, wenn man eher gemütlich unterwegs ist oder häufig im Stadtverkehr bremst und beschleunigt.
Benelli Tornado 550: Stärke ist die alltagstaugliche, gut dosierbare Dynamik. Schwäche ist, dass sie bei sehr sportlicher Fahrweise weniger „Druck“ aufbaut als die Kawasaki – wer vor allem maximale Beschleunigung sucht, wird die Unterschiede merken.
Fahrwerk, Handling und Kurvengefühl
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „hart oder weich“, sondern um die Frage, wie stabil das Motorrad in unterschiedlichen Situationen bleibt. Die Kawasaki Z H2 ist spürbar auf sportliches Handling ausgelegt. In schnellen Kurven und bei zügiger Gangart wirkt sie oft wie ein Motorrad, das die Linie sauber hält und dem Fahrer ein klares Rückmeldungssystem gibt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gern dynamisch fährt und das Motorrad aktiv einsetzt.
Die Benelli Tornado 550 ist dagegen eher auf ein ausgewogenes Gesamtgefühl getrimmt. Sie kann in Kurven ebenfalls überzeugen, wirkt aber häufig etwas „freundlicher“ im Grenzbereich. Das ist gerade dann angenehm, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man nicht jedes Mal maximal angreifen möchte.
Kurvenverhalten und Alltag
Kawasaki Z H2: Vorteil bei sportlicher Fahrweise und bei Fahrten, bei denen man Kurven bewusst ansteuert. Nachteil kann sein, dass das sportliche Setup weniger verzeiht, wenn man häufig über schlechte Straßenabschnitte fährt oder sehr entspannt unterwegs ist.
Benelli Tornado 550: Vorteil bei wechselnden Bedingungen und auf Strecken, die eher „gemischt“ sind. Nachteil: Wer ein besonders aggressives, sportlich „zackiges“ Gefühl sucht, wird die Kawasaki als klarer empfunden.
Bremsen und Sicherheitsempfinden
Die Bremsen sind in der Praxis oft entscheidend, weil sie das Vertrauen in das Motorrad prägen. Die Kawasaki Z H2 zielt auf ein sehr sportliches Sicherheitsgefühl: Beim Verzögern wirkt sie oft standfest und kontrolliert, sodass man auch bei zügiger Fahrweise das Tempo gezielt reduzieren kann. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven oder in den Verkehr hinein bremst.
Die Benelli Tornado 550 bietet ebenfalls ein solides Bremssystem, das auf Alltag und kontrolliertes Fahren ausgelegt ist. Sie fühlt sich dabei häufig so an, dass man die Verzögerung gut dosieren kann. Für viele Fahrer ist das genau die richtige Mischung: ausreichend sportlich, aber nicht übertrieben.
Wo liegen die Unterschiede?
Kawasaki Z H2: Stärken liegen im sportlichen Bremsgefühl und in der Stabilität bei dynamischerem Fahren. Schwäche: Wer sehr häufig im Stadtverkehr stop-and-go fährt, kann den „Sportfokus“ als weniger nötig empfinden.
Benelli Tornado 550: Stärken liegen in der gutmütigen Dosierbarkeit und im alltagstauglichen Sicherheitsgefühl. Schwäche: Bei maximal sportlicher Fahrweise kann das Gefühl weniger „Biss“ vermitteln als bei der Kawasaki.
Ergonomie, Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Bei Naked Bikes entscheidet die Ergonomie darüber, ob man sich nach einer Stunde noch genauso wohl fühlt wie am Anfang. Die Kawasaki Z H2 ist tendenziell sportlicher positioniert, was das Fahrgefühl dynamischer macht. Das kann auf längeren Strecken angenehm sein, wenn man gern aktiv fährt und die Haltung bewusst einnimmt. Wer jedoch sehr viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder häufig kurze Strecken fährt, könnte die sportlichere Ausrichtung als intensiver wahrnehmen.
Die Benelli Tornado 550 wirkt in der Gesamtheit oft etwas „allroundiger“. Die Sitzposition und die Art, wie man sich auf dem Motorrad bewegt, passen häufig gut zu Alltagstempo und zu Fahrten, bei denen man nicht ständig in den Sportmodus schaltet. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am Wochenende funktioniert.
Stärken und Schwächen in der Praxis
Kawasaki Z H2: Stärke ist das sportliche Fahrgefühl durch die ergonomische Ausrichtung. Schwäche ist, dass die Maschine für manche Fahrer im Alltag „zu viel“ sein kann, wenn man vor allem Komfort und Entspannung priorisiert.
Benelli Tornado 550: Stärke ist die entspanntere Nutzung im Alltag und die gute Passform für gemischte Strecken. Schwäche ist, dass der sportliche Anspruch weniger im Vordergrund steht als bei der Kawasaki.
Ausstattung und Gesamteindruck
Auch wenn beide Motorräder als Naked Bikes auftreten, unterscheiden sie sich in der Art, wie sie „komplett“ wirken. Die Kawasaki Z H2 bringt den Fokus klar auf Performance und ein sehr technisches, sportliches Gesamtbild. Das kann sich in Details zeigen, die das Motorrad wie ein ernstzunehmendes Sportgerät wirken lassen.
Die Benelli Tornado 550 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das auf ein stimmiges Preis-Leistungs-Gefühl und auf praktische Nutzung ausgelegt ist. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger“ wäre – eher, dass die Prioritäten anders gesetzt sind: weniger maximaler Sportanspruch, mehr Alltagstauglichkeit und ein rundes Fahrerlebnis.
Worauf sollte man achten?
Wer sich für die Kawasaki Z H2 entscheidet, sollte sich bewusst sein, dass das Motorrad stark auf Dynamik getrimmt ist. Wer sich für die Benelli Tornado 550 entscheidet, sollte prüfen, ob das eigene Fahrprofil eher „Allround“ oder eher „maximal sportlich“ ist. In beiden Fällen lohnt sich ein Probefahren, weil das subjektive Gefühl bei Naked Bikes besonders stark ist.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Kawasaki Z H2 passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das bei sportlicher Fahrweise konsequent liefert: starker Vortrieb, sportliches Handling und ein Bremsgefühl, das Vertrauen gibt. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven dynamisch fährt und das Motorrad als „Werkzeug“ für Fahrspaß sieht, wird hier sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Benelli Tornado 550 ist dagegen eine gute Wahl für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das im Alltag funktioniert und auf der Landstraße nicht nur „irgendwie“, sondern angenehm und kontrolliert fährt. Wer ein ausgewogenes Gesamtpaket sucht, häufig gemischte Strecken fährt und dabei nicht ständig das Maximum ausreizen will, findet in der Benelli oft den passenderen Charakter.
Fazit:
Die Kawasaki Z H2 ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Performance und sportliche Dynamik suchen. Ihr Motorcharakter, das sportlichere Handling und das insgesamt sehr direkte Sicherheitsgefühl machen sie besonders attraktiv, wenn zügiges Fahren und aktives Kurvenfahren im Mittelpunkt stehen. Wer dagegen häufig entspannt unterwegs ist, viel Stadtverkehr hat oder ein Motorrad möchte, das sich nicht ständig nach „mehr“ anfühlt, könnte den sportlichen Fokus als weniger passend empfinden.
Die Benelli Tornado 550 punktet eher mit einem ausgewogenen, alltagstauglichen Fahrgefühl. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die ein Motorrad für unterschiedliche Strecken suchen – von kurzen Wegen bis zu längeren Touren – und dabei Wert auf kontrollierbare Dynamik und ein stimmiges Gesamtpaket legen. Wer maximale Beschleunigung und kompromisslose Sportlichkeit priorisiert, wird zur Kawasaki greifen. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das im Alltag Spaß macht und auf der Landstraße angenehm bleibt, findet in der Benelli Tornado 550 die passendere Option.