UVP 19.595 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 23.030 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Der neue Vorzeige-Super-Tourer von BMW.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Drehmoment
  • Maximalleistung
  • Fahrwerk
  • Sicherheitsausstattung
Kontra:
  • Soziuskomfort
Pro:
  • totaler Luxus auf langen Reisen
  • Platz ohne Ende
  • bäriger Motor mit sattem Durchzug
  • gute Serienausstattung
  • Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
Kontra:
  • schwer
  • Tempomat nicht Serie
  • satte Preise für Zubehör

Abmessungen & Gewicht

Gewicht239kg
Radstand1.455mm
Länge2.085mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.130mm
Gewicht281kg
Radstand1.500mm
Länge2.229mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 820-840 mm
Höhe1.387mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder mit Kompressor
Hubraum998ccm
Hub55mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung200 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment137 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite317km
Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.235km/h
Tankinhalt24Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite490km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneShowa 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer von Showa (Federweg 134)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/55ZR17M/C (75W)
RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 158)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vornePetal-Doppelscheibe, 4-Kolben Festsattel, radial montiert ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenPetal-Einzelscheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)

Fazit

Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 23.030€
  • Gebrauchte 1250er RT (3 Jahre alt): 15.000€
  • Verfügbarkeit (RT 1300): seit 11/2025
  • Farben: Weiß, Schwarz, Grün, Blau

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Kawasaki Z H2 vs BMW R 1300 RT: Vergleich für Fahrspaß und Tourenkomfort

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die Kawasaki Z H2 und die BMW R 1300 RT, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki steht für einen klaren, direkten Fahrcharakter: kompakt, agil und mit dem Anspruch, jede Fahrt spürbar zu machen. Die BMW dagegen ist stärker auf den großen Reiseeinsatz ausgerichtet – mit Fokus auf Komfort, Langstrecken-Eignung und moderner Elektronik. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Philosophie: maximaler Punch im Alltag oder komfortorientierte Tourenmaschine.

Grundcharakter: Naked-Agilität trifft auf Reise-Genie

Die Kawasaki Z H2 wirkt wie ein Motorrad, das auf kurze Wege und spontane Ausfahrten optimiert ist. Die Sitzposition ist sportlich-nah am Fahrer, das Handling fühlt sich schnell und wendig an. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das stark von der eigenen Aktivität lebt: Gas auf, Linie finden, Kurve arbeiten – und das Motorrad reagiert unmittelbar.

Die BMW R 1300 RT verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist als Tourer gedacht, der lange Strecken entspannt macht. Das Motorrad wirkt stabil, souverän und auf gleichmäßiges Tempo ausgelegt. Gerade auf Autobahn und bei längeren Tagesetappen spielt die BMW ihre Stärken aus: weniger Ermüdung, mehr Ruhe im Fahrbetrieb und ein Gesamtpaket, das auf „einfach fahren“ optimiert ist.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich zeigt sich vor allem der Unterschied im Charakter der Motoren. Die Kawasaki Z H2 setzt auf einen sehr durchzugsstarken, spürbar „druckvollen“ Antrieb. Das merkt man besonders beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich: Das Motorrad zieht zügig durch, ohne dass man ständig in den Drehzahlkeller greifen muss. Dadurch entsteht ein Fahrspaß, der sich weniger nach „Touren-Tempo halten“ anfühlt, sondern nach „Tempo aufbauen“.

Die BMW R 1300 RT ist ebenfalls kraftvoll, aber die Art der Kraftentfaltung ist stärker auf gleichmäßiges Gleiten und souveräne Reserve ausgelegt. Beim Überholen oder beim Beschleunigen aus niedrigerem Tempo wirkt die BMW sehr kontrolliert und berechenbar. Das ist besonders angenehm, wenn man nicht nur kurze Sprints fährt, sondern auch längere Abschnitte mit konstanten Geschwindigkeiten.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • Kawasaki Z H2: Stärken liegen im unmittelbaren Ansprechverhalten und im „direkten“ Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der sportliche Charakter weniger nach „entspanntes Gleiten“ klingt, wenn man wirklich viel Autobahn und lange Etappen am Stück plant.
  • BMW R 1300 RT: Stärken liegen in der Reise-Performance, der Ruhe im Fahrbetrieb und der souveränen Kraftentfaltung. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Komfort und Stabilität sich im engen Stadtverkehr oder in sehr dynamischen Passagen weniger „leichtfüßig“ anfühlt als bei einer Naked-Orientierung.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Auslegung. Die Kawasaki Z H2 ist darauf getrimmt, schnell zu reagieren. In Kurven wirkt sie lebendig, die Linie lässt sich zügig anpassen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gern dynamisch fährt oder wenn die Strecke nicht nur aus Autobahn besteht, sondern aus Landstraßen mit wechselnden Radien.

Die BMW R 1300 RT setzt dagegen auf Stabilität und Komfort. Das Fahrwerk arbeitet so, dass Unebenheiten weniger „durchrutschen“ und man auch nach vielen Kilometern noch entspannt bleibt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei wechselnden Fahrbahnbelägen ist das ein echter Vorteil: Das Motorrad bleibt ruhig, die Lenkbewegungen wirken kontrolliert, und das Gesamtgefühl ist weniger hektisch.

Was das für die Praxis bedeutet

Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, profitiert von der Agilität der Kawasaki. Wer dagegen regelmäßig lange Touren plant – mit Gepäck, mit wechselnden Wetterbedingungen oder einfach mit dem Ziel, möglichst stressarm anzukommen – wird die BMW als deutlich passender empfinden.

Bremsen und Fahrdynamik: Vertrauen in jeder Situation

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man sich auf die Bremsleistung verlassen kann. Im Vergleich fällt jedoch auf, dass die Kawasaki Z H2 stärker auf sportliche Dynamik ausgelegt wirkt: Die Verzögerung fühlt sich direkt an, und das Motorrad unterstützt ein zügiges Fahrtempo. Das ist ideal, wenn man gern „mit dem Motorrad arbeitet“ und die Fahrdynamik aktiv nutzt.

Die BMW R 1300 RT spielt ihre Stärken vor allem in der Kombination aus Bremsgefühl und Stabilität aus. Gerade bei längeren Fahrten, bei wechselnden Bedingungen oder wenn man nicht ständig am Limit unterwegs ist, wirkt das Paket sehr souverän. Das gibt Sicherheit, ohne dass man ständig nachjustieren muss.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich

Bei beiden Modellen spielt Elektronik eine wichtige Rolle, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Kawasaki Z H2 wirkt so, als würde sie Fahrspaß und Kontrolle eng miteinander verbinden: Die Systeme unterstützen das Fahrgefühl, ohne es komplett zu „glätten“. Das passt zu Fahrern, die gern selbst entscheiden, wie dynamisch es wird.

Die BMW R 1300 RT ist stärker auf Assistenz und Komfort-Integration ausgelegt. Das zeigt sich besonders darin, wie das Motorrad das Gesamtpaket aus Motorcharakter, Fahrmodi und Fahrhilfen zusammenführt. Für Tourenfahrer ist das ein Vorteil, weil es die Belastung im Alltag reduziert: weniger Stress, mehr Fokus auf die Strecke.

Stärken und Schwächen der Elektronik

  • Kawasaki Z H2: Stärken: Unterstützung, die sich sportlich anfühlt und das eigene Fahrgefühl nicht überdeckt. Schwäche: Wer maximale „Entlastung“ sucht, könnte die BMW als noch konsequenter in Richtung Tourenassistenz empfinden.
  • BMW R 1300 RT: Stärken: sehr stimmige Integration für lange Fahrten und unterschiedliche Bedingungen. Schwäche: Wer ein möglichst puristisches, direktes Gefühl bevorzugt, kann die zusätzliche „Schicht“ an Assistenz als weniger unmittelbar wahrnehmen.

Komfort, Ergonomie und Windschutz: Der Unterschied wird schnell spürbar

Hier liegt der größte Kontrast. Die BMW R 1300 RT ist klar auf Komfort ausgelegt. Sitzposition, Windschutz und die Art, wie das Motorrad den Fahrtwind und die Vibrationen „sortiert“, sorgen dafür, dass lange Strecken weniger anstrengend werden. Gerade wenn man regelmäßig mit Gepäck fährt oder auch mal mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, ist das ein entscheidendes Kriterium.

Die Kawasaki Z H2 bietet einen sportlichen Komfort: angenehm für kürzere bis mittlere Fahrten, mit einer Sitzhaltung, die eher auf Fahrspaß als auf Langstreckenruhe abzielt. Das bedeutet nicht, dass sie unkomfortabel wäre – aber sie ist nicht so konsequent „Reise-first“ wie die BMW.

Für wen welcher Komfortansatz passt

Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern kurvenreiche Strecken fährt und das Motorrad als „Alltagsmaschine mit Charakter“ sieht, wird die Kawasaki als sehr passend empfinden. Wer hingegen Touren plant, bei denen Ankommen genauso wichtig ist wie Losfahren, findet in der BMW den besseren Reisebegleiter.

Alltagstauglichkeit: Wendigkeit, Übersicht und Nutzung

Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie leicht sich das Motorrad im Alltag bewegt. Die Kawasaki Z H2 wirkt durch ihre Naked-Form und das kompakter wirkende Gesamtkonzept besonders handlich. Das macht sie attraktiv, wenn Parken, Rangieren und spontane Fahrten in den Vordergrund rücken.

Die BMW R 1300 RT ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Sie ist eher „komfortorientiert“ als „leichtfüßig“. Wer viel auf längeren Strecken unterwegs ist, profitiert von der Reiseauslegung. Wer dagegen überwiegend kurze Wege fährt, kann den Tourenfokus als weniger agil wahrnehmen.

Fazit: Welches Bike ist für wen die bessere Wahl?

Die Kawasaki Z H2 ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Motorrad mit direktem Charakter suchen: sportliches Handling, unmittelbares Ansprechverhalten und Fahrspaß, der sich besonders auf Landstraßen und bei dynamischen Fahrten zeigt. Sie passt ideal, wenn der Alltag aus kurzen bis mittleren Touren besteht und das Motorrad vor allem als lebendige Maschine erlebt werden soll.

Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig lange Strecken fahren und dabei Komfort, Ruhe und moderne Unterstützung priorisieren. Die Reiseauslegung zeigt sich in der Art, wie das Motorrad Wind, Komfort und Stabilität zusammenbringt – besonders dann, wenn man nicht nur schnell, sondern auch entspannt ankommen möchte. Wer viel tourt, Gepäck mitnimmt und den Fokus auf Langstrecken-Eignung legt, wird mit der BMW deutlich glücklicher.

Kurz gesagt: Kawasaki Z H2 für dynamischen Fahrspaß und Agilität – BMW R 1300 RT für souveräne Touren, Komfort und entspannte Kilometer.

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