| UVP | 19.595 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 9.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Drehmoment
- Maximalleistung
- Fahrwerk
- Sicherheitsausstattung
- Soziuskomfort
- Starke Serienausstattung mit allem - sogar beheizte Sitzbank
- komfortables, voll einstellbares Fahrwerk von KYB
- Motor mit ordentlich Dampf und typischen Reihentwin-Charakter
- Brembo-Bremsen
- erhabenes Fahrgefühl
- Geländegängige Federwege und Bodenfreiheit
- spürbare Lastwechsel-Reaktionen
- Traktionskontrolle verbesserungswürdig
- Windschutz 1b
- etwas Feinschliff fehlt noch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.425 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder mit Kompressor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 946 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 93 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 200 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 137 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 317 | km |
| Leistung | 112 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 105 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 208 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer von Showa (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/55ZR17M/C (75W) | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit einem angeschraubten Heckrahmen | |
| Federung vorne | 48 mm USD-Gabel von KYB (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB Zentralfederbein (Federweg 230)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Petal-Doppelscheibe, 4-Kolben Festsattel, radial montiert ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Petal-Einzelscheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo radial montierte Vierkolbensättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Mit der 1000 MT-X präsentiert CFMOTO eine Reise-Enduro, das nicht nur durch einen attraktiven Preis, sondern auch durch eine umfangreiche Ausstattung, solide Technik und ein gelungenes Design überzeugt. Die Maschine bietet hohen Fahrkomfort, moderne Elektronik und ausreichend Leistung für Touren und Alltagsfahrten. Kleine Schwächen im Gelände und die fehlende Feinabstimmung sind verschmerzbar, wenn man das Gesamtpaket betrachtet. Die CFMOTO 1000 MT-X ist eine ernstzunehmende Alternative zu etablierten Marken und dürfte vor allem Reise-Einsteiger begeistern
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS in Bokel zur Verfügung gestellt. Bei ZTS gibt es Vorführer und Motorräder von CFMOTO, Suzuki, Moto Guzzi, Aprilia und Vespa.
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Kawasaki Z H2 vs. CF Moto 1000 MT-X: Vergleich im Motorrad-Test
Wenn zwei 1000er-Konzepte aufeinandertreffen, wird es spannend: Die Kawasaki Z H2 steht für kompromisslose Performance und einen Charakter, der sich wie ein Statement anfühlt. Die CF Moto 1000 MT-X dagegen setzt stärker auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Alltagstauglichkeit, moderner Ausstattung und einem Fahrgefühl, das auch auf längeren Strecken Spaß macht. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn beide Motorräder sind nicht einfach nur „schnell“, sondern sie erzählen unterschiedliche Geschichten.
Grundidee: Sportliche Aggressivität vs. vielseitiger Allround-Ansatz
Die Kawasaki Z H2 ist als Naked Bike klar auf Dynamik und Direktheit ausgelegt. Das merkt man schon daran, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert und wie konsequent die Linie auf sportliche Performance getrimmt ist. Die CF Moto 1000 MT-X wirkt dagegen wie ein Motorrad, das nicht nur für die Feierabendrunde gebaut wurde, sondern auch für längere Touren und wechselnde Bedingungen. Das „X“ im Namen steht dabei sinnbildlich für den Anspruch, mehr zu können als nur Stadt und Landstraße.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z H2 spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo es um spontane Beschleunigung und ein sehr intensives Ansprechverhalten geht. Der Motorcharakter wirkt dabei zielgerichtet und „druckvoll“, wodurch sich das Motorrad dynamisch aus jeder Situation heraus bewegen lässt. Wer häufig zügig beschleunigt, wird die direkte Kraftentfaltung schnell zu schätzen wissen.
Die CF Moto 1000 MT-X setzt hingegen stärker auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Durchzug und Alltagstauglichkeit. Die Kraft kommt gleichmäßiger, wodurch sich das Motorrad sehr gut dosieren lässt – gerade dann, wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Verkehr, Ampeln und längeren Autobahnabschnitten. Während die Kawasaki eher nach „mehr Attacke“ ruft, wirkt die CF Moto wie „mehr Kontrolle bei gleichzeitigem Tempo“.
Fahrwerk und Fahrdynamik: Stabil in der Kurve, leicht im Handling
Bei der Fahrdynamik unterscheiden sich die beiden Bikes spürbar in der Art, wie sie Kurven angehen. Die Kawasaki Z H2 vermittelt ein sportliches Gefühl: Das Motorrad liegt spürbar zielstrebig auf der Linie, unterstützt zügiges Kurvenfahren und belohnt Fahrer, die aktiv arbeiten. Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass man das Potenzial des Motors auch fahrerisch ausspielen kann.
Die CF Moto 1000 MT-X ist im Vergleich oft die entspanntere Wahl, wenn es um wechselnde Streckenbedingungen geht. Das Handling wirkt zugänglicher, und das Motorrad bleibt auch dann souverän, wenn die Straße nicht perfekt ist. Wer viel pendelt oder Touren plant, profitiert davon, dass das Bike nicht nur schnell, sondern auch angenehm zu fahren ist.
Bremsen und Kontrolle
Beide Motorräder bieten eine solide Bremsbasis, aber die Charakteristik ist unterschiedlich. Die Kawasaki wirkt tendenziell „sportlicher“ in der Ansprache, was sie für dynamisches Fahren attraktiv macht. Die CF Moto punktet eher mit einem gut kontrollierbaren Gefühl, das sich im Alltag besonders angenehm anfühlt – vor allem, wenn man nicht ständig am Limit fährt.
Elektronik und Fahrmodi: Welche Unterstützung passt besser?
Moderne Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema. Die Kawasaki Z H2 setzt dabei stärker auf ein Paket, das sportliche Ambitionen unterstützt: Fahrmodi und Eingriffe greifen so, dass man die Leistung je nach Situation besser dosieren kann. Das macht das Motorrad nicht nur schneller, sondern auch berechenbarer – besonders, wenn die Straße mal weniger griffig ist.
Die CF Moto 1000 MT-X zielt ebenfalls auf Fahrbarkeit und Komfort. Die Abstimmung der Elektronik wirkt in der Praxis oft darauf ausgelegt, dass das Motorrad auch ohne „Sport-Modus-Fokus“ gut funktioniert. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich schnell anfühlt und nicht ständig „eingestellt“ werden muss.
Ergonomie und Sitzposition: Sportlich vs. tourentauglich
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die Kawasaki Z H2 wirkt tendenziell sportlicher: Die Haltung unterstützt aktives Fahren und passt gut zu Fahrern, die Kurven dynamisch angehen. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft ein echter Pluspunkt, weil das Motorrad direkt „mitarbeitet“.
Die CF Moto 1000 MT-X ist dagegen eher auf längere Nutzung ausgelegt. Die Ergonomie wirkt so gewählt, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt. Wer regelmäßig Touren fährt oder viel Zeit im Sattel verbringt, wird den Komfortvorteil schnell merken.
Komfort und Alltag: Wind, Handling im Verkehr, Nutzbarkeit
Im Alltag zählt nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch, wie gut das Motorrad im Verkehr und auf wechselnden Strecken funktioniert. Die Kawasaki Z H2 ist zwar alltagstauglich, aber ihr Fokus liegt klar auf Fahrspaß und sportlicher Performance. Das Motorrad fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Strecke mehr „Fahren“ als „Warten“ ist.
Die CF Moto 1000 MT-X wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man einfach öfter nutzt. Die Ausstattung und die Auslegung auf Vielseitigkeit machen sie attraktiv für Pendler, Tourenfahrer und alle, die ein Bike möchten, das nicht nur am Wochenende glänzt.
Design und Verarbeitung: Eindruck zählt – aber wie wirkt es in der Praxis?
Optisch sind beide Motorräder klar positioniert. Die Kawasaki Z H2 wirkt markant und aggressiv, was zur sportlichen Ausrichtung passt. Die CF Moto 1000 MT-X wirkt dagegen moderner und „touriger“, ohne dabei ihren Street-Charakter zu verlieren. In der Praxis zeigt sich: Das Design ist nicht nur Show, sondern beeinflusst auch, wie das Motorrad im Alltag wahrgenommen wird – etwa durch die Anmutung von Ausstattung und die Gesamtharmonie.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z H2 – Stärken
- Sehr intensives, sportliches Ansprechverhalten und ein dynamischer Motorcharakter
- Sportlich abgestimmtes Fahrgefühl, das aktives Fahren unterstützt
- Elektronik, die Performance-Ansprüche mit Kontrollgefühl verbindet
- Klare Ausrichtung auf Fahrspaß und zügige Strecken
Kawasaki Z H2 – mögliche Schwächen
- Wer vor allem Komfort und entspannte Langstrecke sucht, könnte die sportlichere Auslegung als weniger „entspannt“ empfinden
- Der Fokus auf Performance kann dazu führen, dass man das Motorrad bewusst „ruhiger“ fahren muss, wenn die Strecke eher gemütlich ist
CF Moto 1000 MT-X – Stärken
- Ausgewogenes Gesamtpaket aus Fahrbarkeit, Komfort und moderner Ausstattung
- Gut dosierbarer Charakter, der auch im Alltag Spaß macht
- Tourenorientierte Ergonomie für längere Strecken
- Elektronik und Fahrmodi, die das Motorrad alltagstauglich abrunden
CF Moto 1000 MT-X – mögliche Schwächen
- Wer ausschließlich sportliche Attacke sucht, findet bei der Kawasaki den noch direkteren Performance-Fokus
- Die Ausrichtung auf Vielseitigkeit kann sich für Puristen weniger „radikal“ anfühlen
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Kawasaki Z H2 ist besonders passend für Fahrer, die ein Naked Bike wollen, das sich wie ein Hochleistungswerkzeug anfühlt: schnell, direkt und mit einem Motorcharakter, der Lust auf dynamisches Fahren macht. Wer Kurven liebt, häufig zügig unterwegs ist und die Performance auch fahrerisch ausspielen möchte, bekommt hier ein Motorrad, das genau dafür gebaut wirkt.
Die CF Moto 1000 MT-X ist die bessere Wahl für alle, die ein 1000er suchen, das im Alltag funktioniert und auf Touren nicht an Komfort verliert. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht handhaben lässt, modern ausgestattet ist und auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt, findet in der CF Moto einen sehr stimmigen Allrounder.
Fazit:
Die Kawasaki Z H2 gewinnt vor allem dort, wo es um sportliche Direktheit, intensives Beschleunigungsgefühl und ein fahrerisch forderndes, aber lohnendes Handling geht. Sie ist ideal für Fahrer, die ein Naked Bike suchen, das Performance nicht nur verspricht, sondern spürbar liefert – besonders auf kurvigen Strecken und bei dynamischer Fahrweise.
Die CF Moto 1000 MT-X ist hingegen die überzeugendere Wahl, wenn Vielseitigkeit und Alltagstauglichkeit im Vordergrund stehen. Das Motorrad wirkt ausgewogen, gut dosierbar und tourenfreundlich, ohne den Spaßfaktor zu verlieren. Wer ein 1000er möchte, das man regelmäßig fährt – egal ob Pendeln, Landstraße oder längere Tour – bekommt mit der CF Moto ein stimmiges Gesamtpaket.
Kurz gesagt: Kawasaki für sportliche Attacke, CF Moto für den vielseitigen Alltag mit Tourenfokus.