| UVP | 11.995 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.600 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Motor: Leistung & Kraft im Keller
- Motor: Charakter & Seele
- Motor: Samt & Seide
- einfache Bedienung
- fährt sich leichter als gedacht
- tolle Serienausstattung
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
- Navi nur nach Freischaltung
- Hebel könnten schöner sein
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Verarbeitung
- Leistung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.230 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
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Kawasaki Z1100 vs. BMW G 310 GS – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z1100 und die BMW G 310 GS, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Vielmehr entscheidet sich, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen, wie sie sich auf der Straße bewegen und welche Erwartungen man an Motor, Fahrwerk und Ergonomie mitbringt. Genau darum soll es hier gehen: Die Stärken und Schwächen der beiden Modelle werden gegeneinander abgewogen – damit klar wird, welches Motorrad eher zu bestimmten Strecken, Fahrstilen und Ansprüchen passt.
Grundcharakter: große Zylinder vs. kompakte Reiseenduro
Die Kawasaki Z1100 steht für den klassischen, kraftvollen Auftritt einer großen Straßenmaschine. Der Fokus liegt spürbar auf Durchzug, souveräner Leistungsentfaltung und dem Gefühl, dass Reserven jederzeit abrufbar sind. Wer gerne zügig unterwegs ist, lange Strecken entspannt abspulen möchte oder einfach den Charakter einer großen Maschine sucht, findet hier eine klare Richtung.
Die BMW G 310 GS dagegen ist als kompakte Reiseenduro gedacht. Sie wirkt leichter, agiler und alltagstauglicher im Handling – besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlich unebene Wege umfasst. Die G 310 GS ist weniger auf „maximale Kraft“ ausgelegt, sondern auf praktische Nutzbarkeit und ein Motorradgefühl, das auch in anspruchsvollen Situationen kontrollierbar bleibt.
Motor und Fahrgefühl: wie sich Leistung im Alltag bemerkbar macht
Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z1100 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um kräftigen Vortrieb geht. Der Motorcharakter ist typischerweise darauf ausgelegt, dass man nicht ständig hochdrehen muss, um zügig voranzukommen. Das macht das Fahren auf Landstraßen und bei Überholmanövern besonders angenehm, weil die Maschine den Takt vorgibt.
Die BMW G 310 GS setzt dagegen auf ein anderes Prinzip: Sie ist darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad leichtfüßig bewegt und der Fahrer schnell ein sicheres Gefühl für Gasannahme und Tempo bekommt. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken ist das oft ein Vorteil, weil man nicht „gegen“ die Maschine arbeiten muss. Statt maximaler Reserven steht hier die harmonische Alltagsdynamik im Vordergrund.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Kawasaki Z1100: Stärken liegen in der spürbaren Leistungsbreite und dem souveränen Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Schwächen können sich dort zeigen, wo Wendigkeit und leichtes Handling wichtiger sind als reine Kraft.
- BMW G 310 GS: Stärken liegen in der handlichen Auslegung und dem praxisnahen Charakter für gemischte Strecken. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn man konsequent sportlich „viel“ Tempo und maximale Reserven erwartet.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk unterscheiden sich die Philosophien deutlich. Die Kawasaki Z1100 wirkt auf der Straße oft wie ein Motorrad, das Stabilität und ruhiges Gleiten in den Vordergrund stellt. Gerade bei zügiger Fahrt profitiert man von einem Fahrgefühl, das Vertrauen gibt. In schnellen Kurven oder auf längeren Strecken ist das ein Pluspunkt, weil die Maschine nicht ständig „neu“ interpretiert werden muss.
Die BMW G 310 GS ist dagegen auf Beweglichkeit ausgelegt. Das merkt man besonders im Alltag: beim Rangieren, beim schnellen Richtungswechsel und auf Strecken, die nicht perfekt asphaltiert sind. Die GS-typische Ausrichtung macht sie interessant, wenn man gerne auch mal abseits der klassischen Route unterwegs ist – ohne gleich ein reines Offroad-Motorrad zu erwarten.
Kurvenverhalten und Alltagstauglichkeit
Im Vergleich wird klar: Die Kawasaki Z1100 punktet eher mit einem „großen“ Fahrgefühl, das auf der Straße sehr souverän wirkt. Die BMW G 310 GS punktet mit einem Motorradgefühl, das sich leichter kontrollieren lässt und dadurch in vielen Alltagssituationen entspannter sein kann.
Sitzposition und Ergonomie: wie bequem ist das Motorrad über Zeit?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Faktor, weil sie den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht auf Dauer Freude“ ausmacht. Die Kawasaki Z1100 bietet typischerweise eine sportlichere, straßenorientierte Auslegung. Das kann sich dynamisch anfühlen und unterstützt ein aktives Fahren. Wer jedoch lange Strecken fährt oder häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, achtet besonders darauf, wie gut sich die Haltung über Zeit trägt.
Die BMW G 310 GS ist ergonomisch eher auf eine aufrechte, vielseitige Nutzung ausgelegt. Das ist oft angenehm, wenn man zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Schotter- oder Feldwegen wechselt. Außerdem hilft eine aufrechte Position vielen Fahrern dabei, den Kopf frei zu halten und die Umgebung besser wahrzunehmen.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- Kawasaki Z1100: Stärken: straßenorientiertes Fahrgefühl, dynamische Haltung. Schwächen: kann bei sehr langen, entspannten Fahrten oder häufigem Stop-and-go weniger „entschleunigend“ wirken als eine aufrechtere Auslegung.
- BMW G 310 GS: Stärken: vielseitige, alltagstaugliche Ergonomie, oft angenehm für gemischte Strecken. Schwächen: wer eine sehr sportliche Sitzposition sucht, könnte die Ausrichtung weniger „rennmäßig“ empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Vergleich der Bremsen geht es vor allem um das Gefühl: Wie dosierbar ist die Verzögerung, wie stabil bleibt das Motorrad beim Bremsen und wie gut lässt sich die Maschine in kritischen Situationen kontrollieren? Die Kawasaki Z1100 wirkt dabei häufig wie ein Motorrad, das auf der Straße klare Reserven vermittelt. Das kann gerade bei zügiger Fahrt und häufigen Geschwindigkeitswechseln ein Vorteil sein.
Die BMW G 310 GS spielt ihre Stärken eher in der Praxis aus: kontrollierbares Bremsen, gut nutzbare Dosierbarkeit und ein Gesamtpaket, das sich auch auf wechselndem Untergrund sinnvoll anfühlt. Gerade wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht, ist dieses „Sicherheitsgefühl“ oft wichtiger als maximale Bremskraft.
Ausstattung und Alltag: was man wirklich merkt
Im Alltag zählt nicht nur, was auf dem Papier steht, sondern was sich im täglichen Gebrauch bemerkbar macht. Die Kawasaki Z1100 ist eher die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich wie eine klassische Straßenmaschine anfühlt: mit Fokus auf Fahrspaß, Durchzug und einem Charakter, der auf der Straße funktioniert.
Die BMW G 310 GS ist dagegen stärker auf „Nutzbarkeit“ ausgelegt. Dazu gehören typischerweise die Eigenschaften, die man auf gemischten Strecken schätzt: gute Übersicht, ein handliches Handling und die Bereitschaft, auch mal nicht nur den perfekten Asphalt zu suchen. Wer regelmäßig pendelt, Touren plant oder gerne flexibel bleibt, findet hier oft den größeren Alltagsnutzen.
Unterhalt und Kaufentscheidung
Auch wenn konkrete Kosten je nach Zustand, Nutzung und Wartung variieren, lässt sich im Vergleich eine Tendenz erkennen: Die BMW G 310 GS wird häufig als pragmatische Wahl gesehen, wenn man ein modernes, alltagstaugliches Motorrad sucht, das sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt. Die Kawasaki Z1100 ist eher die Wahl für Fahrer, die bewusst den Charakter einer großen Straßenmaschine wollen und bereit sind, sich intensiver mit Zustand und Pflege auseinanderzusetzen – besonders beim Gebrauchtkauf.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Kawasaki Z1100 und BMW G 310 GS lässt sich am besten über die Frage entscheiden: Welche Art von Motorrad-Erlebnis wird gesucht?
Typische Profile für die Kawasaki Z1100
- Fahrer, die auf der Straße viel Wert auf Durchzug und Reserven legen
- Menschen, die gerne zügig unterwegs sind und dabei ein souveränes Fahrgefühl möchten
- Tourenfahrer, die das „große“ Motorradgefühl genießen
Typische Profile für die BMW G 310 GS
- Fahrer, die ein handliches Motorrad für Alltag und gemischte Strecken suchen
- Menschen, die gelegentlich auch abseits des perfekten Asphalts unterwegs sind
- Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht kontrollieren lässt und vielseitig bleibt
Fazit:
Die Kawasaki Z1100 ist im Vergleich die bessere Wahl, wenn im Mittelpunkt ein kraftvolles Straßenfahrgefühl steht: kräftiger Vortrieb, souveräne Dynamik und ein Motorradcharakter, der auf der Straße besonders viel Spaß macht. Wer häufig zügig fährt, lange Strecken mag und ein „großes“ Motorrad-Erlebnis sucht, wird mit der Z1100 eher glücklich.
Die BMW G 310 GS passt dagegen besser zu Fahrern, die ein vielseitiges, alltagstaugliches Motorrad wollen. Im direkten Vergleich überzeugt sie vor allem durch Agilität, eine ergonomisch angenehme Auslegung und die Fähigkeit, auch auf gemischten Strecken sicher und unkompliziert zu bleiben. Wer pendelt, Touren plant und dabei flexibel bleiben möchte, findet in der G 310 GS oft die passendere Basis.
Kurz gesagt: Z1100 für straßenorientierten Fahrspaß mit viel Reserven, G 310 GS für praktische Vielseitigkeit und leichtes Handling.