UVP 11.995 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 12.690 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
Die Nachfolgerin der legendären Z1000 im Fahrbericht
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Änderungen an der Ducati Scrambler Familie 2023 am Beispiel der Full Throttle.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor: Leistung & Kraft im Keller
  • Motor: Charakter & Seele
  • Motor: Samt & Seide
  • einfache Bedienung
  • fährt sich leichter als gedacht
  • tolle Serienausstattung
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
Kontra:
  • Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
  • Navi nur nach Freischaltung
  • Hebel könnten schöner sein
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
Pro:
  • Sehr agiles, wendiges Bike
  • Herrlicher V2 mit viel Charakter
  • Schöne Details, tolles Design
  • Brabbeliger Sound
  • Sehr lebendiges Motorrad
Kontra:
  • Soziusfussrasten bei großen Stiefeln im Weg
  • Hinterradbremse könnte bissiger sein
  • Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig
  • Für große Leute etwas zu klein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht221kg
Radstand1.440mm
Länge2.055mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.085mm
Gewicht185kg
Radstand1.449mm
Länge2.100mm
Radstand1.449mm
Sitzhöhe: 795 mm
Höhe1.150mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartV
Hubraum803ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung136 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite304km
Leistung73 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment65 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite260km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down-Gabel von Kayaba mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm
Federung hintenFederbein von Kayaba mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R18
Reifen hinten180/55 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe,radial verschraubter 4-Kolben-Bremssattel mit Bosch Kurven-ABS ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe,schwimmend gelagerter 1-Kolben-Bremssattel ( Ø 245 mm)

Fazit

Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.


Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.995 €
  • Verfügbarkeit: seit 02/2026
  • Farben: Schwarz

Fazit - Das bringt Laune!

Die Full Throttle hat zum Glück das typische Ducati Scrambler Feeling auch in das Jahr 2023 transportieren können. Dieses Motorrad ist einfach eine echte Spaß-Granate, mit dem so ziemlich jeder Biker gut zurechtkommen sollte. Obendrauf gibt es zwei Jahre Garantie ohne Kilometer-Begrenzung. Wegen der komplexen Ventilspiel-Steuerung geht es allerdings alle 12.000 km zum Service.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Holger, einer der Verkäufer vor Ort, ist ein echter Ducatisti und erklärt Euch in aller Ruhe bei einem Kaffee, welche Ducati am besten zu Euch passt. Es gibt jede Menge Vorführer von Ducati und Suzuki und viele gebrauchte Maschinen. Auf nach Bremervörde!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.490€
  • Gebraucht (8 Jahre alt): 7.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2015
  • Farben: schwarz-rot

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Kawasaki Z1100 vs Ducati Scrambler Full Throttle: Motorradvergleich im Alltagstest

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z1100 steht für einen klassischen, kraftbetonten Street-Bike-Ansatz: viel Reserven, ein souveränes Auftreten und ein Fahrgefühl, das eher auf Durchzug als auf „Show“ setzt. Die Ducati Scrambler Full Throttle dagegen wirkt wie ein Statement im Retro-Look: kompakt, lebendig und mit einem Charakter, der sich vor allem dann entfaltet, wenn die Strecke nicht nur geradeaus verläuft.

Im Folgenden geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die beiden Maschinen im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk, Ergonomie und Bremsverhalten anfühlen. Dabei werden die Stärken und Schwächen beider Modelle gegeneinander abgewogen – damit die Entscheidung am Ende leichter fällt.

Grundcharakter: Kraftorientiert vs. Lifestyle mit Biss

Kawasaki Z1100: souveräne Power für lange Strecken

Die Kawasaki Z1100 ist ein Motorrad, das man oft als „erwachsen“ beschreibt. Der Motor wirkt wie ein Fundament: Er liefert spürbare Reserven und lässt sich so fahren, dass man nicht ständig nachlegen muss. Das macht das Bike besonders attraktiv, wenn Streckenplanung und entspanntes Tempo im Vordergrund stehen. Auch wenn es in der Stadt eng wird, bleibt die Z1100 meist gelassen – sie will nicht hektisch bewegt werden, sondern eher geführt.

Ducati Scrambler Full Throttle: kompakt, direkt und emotional

Die Ducati Scrambler Full Throttle spielt dagegen stärker mit dem Gefühl. Der Motor und die gesamte Abstimmung wirken unmittelbarer: Gasannahme, Antriebskonzept und die Art, wie das Motorrad auf Lastwechsel reagiert, sorgen für ein lebendiges Fahrbild. Wer gern „mit dem Bike“ fährt, statt nur „auf dem Bike zu sitzen“, findet hier schnell den Draht. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei häufigen Richtungswechseln zeigt die Scrambler ihre Stärken.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag bemerkbar macht

Beide Motorräder bringen genug Antrieb, um im Alltag Spaß zu machen. Der Unterschied liegt eher darin, wie die Leistung verfügbar ist. Die Z1100 wirkt wie ein großer Motor, der gleichmäßig zieht und dadurch das Fahren entspannter macht. Man kann häufig in einem Gang bleiben und trotzdem zügig vorankommen. Das ist besonders angenehm, wenn man nicht ständig schalten möchte oder wenn der Verkehr unruhig ist.

Die Scrambler Full Throttle fühlt sich dagegen dynamischer an. Sie reagiert spürbar direkter auf Gasbefehle und macht das Beschleunigen zu einem aktiven Erlebnis. Das kann in der Stadt Vorteile bringen, weil man schnell auf Situationen reagieren kann. Auf der anderen Seite kann die unmittelbare Art des Antriebs dazu führen, dass man – je nach Fahrstil – etwas mehr „Arbeit“ in die Dosierung steckt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Z1100: ruhiges Fahrverhalten mit Fokus auf Stabilität

Die Kawasaki Z1100 vermittelt ein Gefühl von Stabilität. In flotten Passagen bleibt sie berechenbar, und auch bei wechselnden Untergründen wirkt das Motorrad nicht überfordert. Das ist ein klarer Pluspunkt, wenn man gern zügig unterwegs ist, aber nicht ständig das Motorrad „neu ausrichten“ möchte. Die Maschine eignet sich damit gut für längere Touren, bei denen Komfort und Ruhe wichtiger sind als maximale Kurvenagilität.

Scrambler Full Throttle: wendig, verspielt und kurvenfreundlich

Die Ducati Scrambler Full Throttle ist spürbar agiler. Sie lädt dazu ein, Linien zu wechseln und Kurven aktiv anzusteuern. Das Fahrwerk unterstützt den Charakter: Das Motorrad wirkt leichter in der Handhabung und macht Lust auf kürzere Etappen. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern Landstraßen mit vielen Kurven fährt, profitiert von dieser direkten Art.

Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass ein sehr agiles Setup je nach Fahrstil und Beladung weniger „großzügig“ wirkt als ein stabil ausgelegtes Tourenfahrwerk. Wer also vor allem lange Strecken mit viel Gepäck plant, sollte genau hinschauen, wie die Maschine im eigenen Setup wirkt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Z1100 punktet typischerweise mit einem souveränen Ansprechverhalten: Man kann die Verzögerung gut dosieren, ohne dass das Motorrad plötzlich „zupackt“. Das ist besonders hilfreich im Alltag, wenn Ampeln, Kreisverkehre und wechselnde Verkehrslagen häufiges Bremsen bedeuten.

Die Scrambler Full Throttle wirkt beim Bremsen oft direkter und sportlicher im Gefühl. Das kann in dynamischen Situationen Vorteile bringen, weil die Maschine schnell auf Eingaben reagiert. Gleichzeitig ist es wichtig, die eigene Bremsdosierung zu finden, denn ein direkteres Setup belohnt präzises Fahren.

Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. „on the move“

Die Kawasaki Z1100 ist in der Regel auf eine entspannte, kontrollierte Sitzhaltung ausgelegt. Das macht sie interessant für Fahrer, die gern länger unterwegs sind und dabei nicht ständig „gegen“ die Sitzposition arbeiten möchten. Auch wenn man nicht jeden Tag Touren fährt, ist diese Art von Ergonomie ein Plus, wenn man das Motorrad auch für Wochenendfahrten nutzt.

Die Ducati Scrambler Full Throttle setzt stärker auf eine kompakte, aktive Haltung. Das unterstützt das agile Handling und passt gut zu Fahrern, die gern nah am Motorrad bleiben. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft ideal. Wer jedoch sehr lange am Stück fährt, sollte darauf achten, wie die Sitzposition im eigenen Körpergefühl funktioniert.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr und Parken

Im Alltag zählt, wie unkompliziert sich ein Motorrad bewegt. Die Z1100 kann im Stadtverkehr angenehm sein, weil sie nicht ständig nach Drehzahl verlangt und sich ruhig fahren lässt. Allerdings ist sie als klassisches, kraftvolles Street-Bike auch eher „präsent“ – wer häufig enge Parklücken ansteuert oder oft im Stop-and-go steht, sollte das Handling im eigenen Alltag testen.

Die Scrambler Full Throttle spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo häufige Richtungswechsel, kurze Wege und spontane Fahrten gefragt sind. Das Motorrad wirkt in vielen Situationen leichter zu kontrollieren. Als potenzieller Nachteil kann sich ergeben, dass der Fokus auf Fahrspaß und Charakter im Alltag manchmal mehr Aufmerksamkeit bei der Dosierung verlangt als ein sehr ruhiges, tourenorientiertes Setup.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Kawasaki Z1100

  • Souveränes Fahrgefühl mit viel Reserven im Alltag
  • Entspanntes Durchzug-Konzept, das weniger Schaltarbeit erfordert
  • Stabilität für zügige Fahrten und längere Touren
  • Gute Dosierbarkeit beim Bremsen für den Verkehr

Schwächen bzw. mögliche Grenzen der Kawasaki Z1100

  • Weniger „leichtfüßig“ als sehr kompakte Bikes in engen Situationen
  • Wer maximale Agilität sucht, könnte die Z1100 eher als „groß“ empfinden

Stärken der Ducati Scrambler Full Throttle

  • Lebendiger Charakter mit direkter Reaktion auf Gasbefehle
  • Agiles Handling für Kurven, Stadt und spontane Ausfahrten
  • Emotionales Fahrgefühl, das Fahrspaß in den Vordergrund stellt
  • Sportlicheres Bremsgefühl für dynamische Situationen

Schwächen bzw. mögliche Grenzen der Ducati Scrambler Full Throttle

  • Für sehr lange Strecken kann die aktive Sitzhaltung je nach Fahrer weniger komfortabel wirken
  • Der direkte Charakter verlangt oft etwas mehr Feingefühl in der Dosierung

Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welche Maschine „besser“ ist, sondern welche Art von Motorradgefühl besser zum eigenen Alltag passt. Die Kawasaki Z1100 ist besonders interessant, wenn das Ziel häufig aus längeren Strecken, entspanntem Tempo und einem souveränen Gesamtpaket besteht. Sie eignet sich für Fahrer, die gern mit Ruhe fahren und dabei trotzdem jederzeit Reserven haben möchten.

Die Ducati Scrambler Full Throttle ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll: kurze Wege, kurvige Strecken, häufiges Wechseln der Linien und ein direkter, emotionaler Antrieb. Wer ein Bike sucht, das sich nicht wie ein „Transportmittel“ anfühlt, sondern wie ein Erlebnis, wird mit der Scrambler sehr wahrscheinlich glücklich.

Fazit:

Die Kawasaki Z1100 ist die stimmige Wahl für Fahrer, die ein souveränes, kraftbetontes Street-Bike suchen: ruhiges Fahrverhalten, gutes Durchzugsgefühl und ein Setup, das längere Strecken angenehm macht. Wer im Alltag oft entspannt unterwegs ist und dabei nicht auf Reserven verzichten möchte, findet hier ein Motorrad, das zuverlässig funktioniert.

Die Ducati Scrambler Full Throttle passt besser zu dem Fahrprofil, das mehr Dynamik und unmittelbares Feedback will: agiles Handling, lebendiger Charakter und ein Fahrgefühl, das Kurven und spontane Ausfahrten besonders attraktiv macht. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad als Teil des Erlebnisses versteht, bekommt mit der Scrambler genau diese Art von Spaß.

Kurz gesagt: Z1100 für Souveränität und Langstreckenkomfort, Scrambler Full Throttle für Agilität, Emotion und „on the move“.

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