UVP 11.995 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 15.990 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
Die Nachfolgerin der legendären Z1000 im Fahrbericht
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Was unterscheidet die neue Nightster Special (2023) von der Standard Nightster aus 2022?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor: Leistung & Kraft im Keller
  • Motor: Charakter & Seele
  • Motor: Samt & Seide
  • einfache Bedienung
  • fährt sich leichter als gedacht
  • tolle Serienausstattung
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
Kontra:
  • Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
  • Navi nur nach Freischaltung
  • Hebel könnten schöner sein
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
Pro:
  • Motor
  • Sound
  • überraschend sportlicher Angang
  • tolles TFT-Display mit Kartennavigation
  • Handy-Anbindung mit einfach bedienbarer App
  • hervorragendes Harley Einstiegs-Bike
Kontra:
  • Rückspiegel könnten etwas größer sein
  • für diesen Preis etwas viel Kunststoff
  • lieblos verlegte Kabel
  • rutschiger Sitz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht221kg
Radstand1.440mm
Länge2.055mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.085mm
Gewicht225kg
Radstand1.545mm
Länge2.250mm
Radstand1.545mm
Sitzhöhe: 715 mm
Höhe1.140mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum975ccm
Hub66mm
Bohrung97mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung136 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite304km
Leistung90 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment95 NM bei 5.750 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite213km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneShowa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 57H
Reifen hinten150/80B16 77H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneschwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial, 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 260 mm)

Fazit

Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.


Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.995 €
  • Verfügbarkeit: seit 02/2026
  • Farben: Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Nightster oder Nightster Special, das ist hier die Frage! Wir würden zur neuen Special greifen, alleine schon wegen des Sozius-Sitzes, den man dann und wann dann ja doch ganz gut gebrauchen kann. Besonders gut gefallen hat uns das tolle, neue Cockpit und vor allem dessen einfache Bedienung inklusive der App. Ob man das nun wirklich benötigt, ist sicherlich Ansichtssache, aber zumindest funktioniert es prächtig, was man ja nicht von allen Wettbewerbern behaupten kann.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die Nightster Special und die Standard Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - auf geht's!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.595 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2023
  • Farben: Matt-Schwarz, Gelb, Blau, Schwarz-Metallic

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Kawasaki Z1100 vs. Harley-Davidson Nightster Special – Vergleich & Kaufberatung

Wer zwischen der Kawasaki Z1100 und der Harley-Davidson Nightster Special schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Motorräder, sondern über zwei sehr unterschiedliche Philosophien. Die Z1100 steht traditionell für sportliche Präsenz, klare Fahrdynamik und einen Motor, der sich eher nach „zupacken“ anfühlt. Die Nightster Special verkörpert dagegen den klassischen Harley-Ansatz: Charakter, Sound und ein Fahrgefühl, das weniger auf maximale Effizienz und mehr auf Stil, Ruhe und „Vibe“ setzt.

Im Folgenden geht es darum, die typischen Eigenschaften beider Modelle gegeneinander abzuwägen – ohne einzelne Zahlen in den Vordergrund zu stellen. Stattdessen wird betrachtet, wie sich die aufgelisteten Werte in der Praxis auswirken: Wie verändert sich das Fahrverhalten? Wo liegen die Stärken, wo die Grenzen? Und welches Motorrad passt eher zu welchem Alltag?

Motorcharakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Kawasaki Z1100: Direkt, spritzig und „sportlich“

Die Kawasaki Z1100 wirkt im Vergleich oft wie das Motorrad für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und das Kurvenfahren aktiv gestalten. Der Motorcharakter zielt auf ein dynamisches Ansprechverhalten: Gas geben fühlt sich meist unmittelbarer an, und das Motorrad lädt dazu ein, die Drehzahl zu nutzen. Das macht die Z1100 besonders interessant, wenn Strecken mit vielen Wechseln zwischen Stadt, Landstraße und flotten Passagen anstehen.

Harley-Davidson Nightster Special: Drehmomentgefühl und Sound-Identität

Die Nightster Special spielt ihre Stärken eher im „Genießen“ aus. Der Motor wirkt in der Wahrnehmung häufig weniger wie ein Drehzahlwerkzeug, sondern mehr wie ein kräftiger Antrieb, der aus dem unteren bis mittleren Bereich souverän zieht. Dazu kommt der typische Harley-Sound, der das Fahrerlebnis deutlich prägt. Wer gern entspannt fährt, aber trotzdem spürbar Vortrieb möchte, findet in der Nightster Special oft genau den richtigen Charakter.

Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie – und warum das zählt

Bei der Sitzposition trennt sich die Spreu schnell. Die Z1100 ist vom Grundgefühl her eher auf eine aufrechtere, aber sportlichere Haltung ausgelegt. Das unterstützt ein aktives Handling, bei dem der Oberkörper mitarbeitet und das Motorrad in Kurven „geführt“ werden kann. Die Nightster Special hingegen setzt stärker auf Cruiser-typische Proportionen: Die Haltung wirkt entspannter, der Rücken bleibt eher ruhig, und das Motorrad lädt zu gleichmäßigem Fahren ein.

Das ist nicht nur Komfortfrage, sondern beeinflusst auch die Kontrolle. Auf längeren Strecken kann eine entspanntere Sitzposition Vorteile bringen. In engen Kurven oder bei häufigem Richtungswechsel kann eine sportlichere Ergonomie dagegen helfen, schneller und präziser zu reagieren.

Fahrwerk und Lenkverhalten: Stabilität vs. „Leichtigkeit“

Z1100: Agilität und präzises Einlenken

Die Kawasaki Z1100 wirkt im Vergleich häufig wie das Motorrad, das sich leichter in die gewünschte Linie bringen lässt. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Straße unruhig ist oder wenn es darum geht, zügig zwischen Kurvenradien zu wechseln. Die Stärken liegen hier in der Fahrdynamik: Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle und unterstützt sportliches Fahren.

Nightster Special: Ruhiger Lauf und souveräne Gelassenheit

Die Nightster Special steht eher für einen gleichmäßigen, stabilen Eindruck. Das Motorrad wirkt weniger „zackig“ im Sinne von sportlicher Agilität, sondern eher wie ein Cruiser, der die Strecke ruhig nimmt. Das kann auf Landstraßen und bei längeren Fahrten sehr angenehm sein. Wer allerdings häufig sehr sportlich fährt oder in engen Passagen maximal agil sein möchte, könnte die Z1100 als direkter empfinden.

Bremsen und Sicherheit: Wie sich die Werte in der Praxis übersetzen

Bei beiden Modellen sind die Bremsen ein entscheidender Punkt. In der Praxis zählt nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch die Dosierbarkeit und das Gefühl am Hebel. Die Z1100 wird im Vergleich oft als „sportlich“ wahrgenommen: Das Bremsverhalten passt eher zu dynamischem Fahren, bei dem man häufiger und präziser verzögert. Die Nightster Special kann ebenfalls sicher und kontrolliert bremsen, wirkt aber eher auf ein ruhigeres Fahrprofil abgestimmt.

Für den Alltag bedeutet das: Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist und häufig aus dem Tempo heraus bremsen muss, profitiert meist von einem Setup, das sich fein dosieren lässt. Wer dagegen eher gleichmäßige Strecken fährt, wird die Bremsen häufig als ausreichend souverän erleben – solange die Wartung und Reifenwahl stimmen.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Alltagspraxis

Im Alltag entscheidet oft Kleinkram: Übersichtlichkeit, Handlichkeit, Wärmeentwicklung, Windschutz und die Frage, wie gut sich das Motorrad im Stop-and-go bewegen lässt. Die Z1100 wirkt hier tendenziell „allroundiger“, weil sie vom Fahrgefühl her eher auf wechselnde Situationen vorbereitet ist. Sie eignet sich gut, wenn der Tagesplan spontan ist: mal kurz in die Stadt, mal eine längere Runde am Wochenende.

Die Nightster Special ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die nicht ständig „optimieren“, sondern vor allem ein Motorrad suchen, das sich stimmig anfühlt. Gerade wenn das Fahren mehr Erlebnis als Sportprogramm ist, spielt die Nightster Special ihre Stärken aus.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Z1100 – Stärken

  • Sportliches Fahrgefühl: dynamisches Ansprechen und aktives Handling.
  • Kurvenorientierung: unterstützt zügiges Fahren und präzises Einlenken.
  • Vielseitigkeit: wirkt wie ein Motorrad für unterschiedliche Streckenprofile.

Kawasaki Z1100 – Schwächen

  • Anspruch an Fahrstil: Wer eher entspannt cruisen möchte, empfindet das sportliche Setup manchmal als „zu präsent“.
  • Erwartungen an Komfort: Je nach persönlicher Ergonomie kann die sportlichere Ausrichtung auf längeren Strecken stärker ins Gefühl gehen.

Harley-Davidson Nightster Special – Stärken

  • Charakter und Sound: das Erlebnis steht im Vordergrund.
  • Entspanntes Fahren: souveränes Gefühl bei gleichmäßigem Tempo.
  • Cruiser-Feeling: passende Sitzhaltung für viele Fahrprofile.

Harley-Davidson Nightster Special – Schwächen

  • Weniger „Sportlichkeit“: in sehr dynamischen Situationen kann die Z1100 direkter wirken.
  • Fahrprofilabhängig: wer häufig maximal agil unterwegs ist, könnte das Setup weniger passend finden.

Wartung, Kosten und Kaufentscheidung: Worauf beim Vergleich achten

Beim Kauf spielen nicht nur die technischen Daten eine Rolle, sondern auch die Praxis: Wie gut ist das Motorrad im Alltag zu warten, wie verfügbar sind Teile, und wie passen Serviceintervalle zum eigenen Nutzungsprofil? Beide Modelle haben ihre Fangemeinde, was grundsätzlich positiv ist – entscheidend ist jedoch, wie die konkrete Maschine gepflegt wurde (bei Gebrauchten besonders).

Ein sinnvoller Ansatz ist, die aufgelisteten Werte im Kontext zu betrachten: Wenn ein Motorrad stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt ist, lohnt sich ein Blick auf den Zustand von Verschleißteilen, Fahrwerk und Reifen. Bei einem Cruiser mit Fokus auf Charakter und Komfort sollte ebenso auf Wartung geachtet werden – besonders dort, wo Fahrgefühl und Alltagstauglichkeit stark von Pflege und Einstellung abhängen.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?

Die Entscheidung wird leichter, wenn das eigene Fahrprofil klar ist. Die Z1100 ist besonders attraktiv für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, Kurven aktiv nutzen und ein Motorrad möchten, das sich wie ein Werkzeug für dynamisches Fahren anfühlt. Die Nightster Special ist dagegen ideal für Menschen, die das Motorrad als Erlebnis sehen: Sound, Stil und ein entspannteres Fahrgefühl stehen im Vordergrund, ohne dass der Vortrieb fehlt.

Für wen eher Kawasaki Z1100?

Wenn häufig flotte Landstraßen gefahren werden, wenn das Motorrad in wechselnden Situationen schnell reagieren soll und wenn ein sportlicheres Handling wichtiger ist als reines Cruiser-Feeling, ist die Z1100 die passendere Wahl.

Für wen eher Harley-Davidson Nightster Special?

Wenn längere Fahrten mit Genussfaktor im Vordergrund stehen, wenn der typische Harley-Charakter gesucht wird und wenn eine entspanntere Sitzposition sowie ein ruhigeres Fahrgefühl besser zum Alltag passt, ist die Nightster Special die bessere Entscheidung.

Fazit:

Die Kawasaki Z1100 gewinnt im Vergleich vor allem dann, wenn dynamisches Fahren, aktives Handling und ein direkteres Fahrgefühl wichtiger sind als reines Cruiser-Feeling. Sie passt besonders gut zu Strecken, auf denen häufig beschleunigt, gebremst und zügig gefahren wird – und zu Fahrern, die das Motorrad gern „mitnehmen“ und kontrolliert bewegen.

Die Harley-Davidson Nightster Special ist dagegen die stimmigere Wahl, wenn das Motorrad vor allem als Erlebnis zählt: Sound, Charakter und ein entspannteres, souveränes Fahrgefühl stehen im Mittelpunkt. Wer eher gleichmäßig unterwegs ist, längere Touren genießt und eine Cruiser-typische Ergonomie bevorzugt, wird mit der Nightster Special deutlich glücklicher.

Kurz gesagt: Z1100 für sportlich ambitionierte Nutzung, Nightster Special für Genuss, Stil und entspanntes Cruisen.

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