| UVP | 11.995 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Motor: Leistung & Kraft im Keller
- Motor: Charakter & Seele
- Motor: Samt & Seide
- einfache Bedienung
- fährt sich leichter als gedacht
- tolle Serienausstattung
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
- Navi nur nach Freischaltung
- Hebel könnten schöner sein
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
- Gute Fahrleistungen
- Erstaunlich wendig
- Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
- Sound 1b
- Verarbeitung hier und da etwas lieblos
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 229 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit - was bleibt hängen
Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!
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Kawasaki Z1100 vs. Harley-Davidson Nightster – welcher Vergleich passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z1100 und die Harley-Davidson Nightster, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Gefühl beim Losfahren, um die Art, wie sich Leistung auf der Straße anfühlt, und darum, wie gut ein Motorrad zu den eigenen Wegen passt – Stadt, Landstraße oder längere Touren. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Er ordnet die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle zueinander ein und hilft dabei, die richtige Wahl zu treffen.
Erster Eindruck: Charakter statt reiner Technik
Die Kawasaki Z1100 steht für einen sportlich-direkten Ansatz. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrerinnen und Fahrer, die Dynamik mögen und gern zügig unterwegs sind. Die Harley-Davidson Nightster dagegen bringt den klassischen Cruiser-Charakter mit: markanter Auftritt, ein Motorgefühl, das stark über den Drehmoment- und Soundeindruck geprägt ist, und eine Sitzposition, die eher nach „entspannt fahren“ klingt als nach „agil attackieren“.
Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Z1100 zielt auf ein Motorrad-Erlebnis mit klarer Straßenorientierung, während die Nightster stärker auf Stil, Fahrkultur und ein souveränes Cruisen ausgelegt ist.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag unterscheidet
Leistungsbild und Drehmomentgefühl
Beim direkten Vergleich der Motorleistung und des Drehmomentverhaltens wird der Unterschied im Fahrgefühl deutlich: Die Kawasaki Z1100 wirkt tendenziell „motorisch breiter“, also so, dass sie sich in vielen Situationen spontan beschleunigen lässt. Die Harley-Davidson Nightster spielt dagegen häufig ihre Stärken dort aus, wo ein kräftiger Schub aus niedrigeren bis mittleren Drehzahlbereichen gefragt ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr oder auf Landstraßen mit wechselnden Geschwindigkeiten gefahren wird.
Gasannahme und Fahrbarkeit
Die Z1100 wird im Vergleich oft als Motorrad wahrgenommen, das sich fein dosieren lässt und bei zügigem Fahren ein sportliches Gefühl vermittelt. Die Nightster punktet eher mit einem gleichmäßigen, „ruhigen“ Vortrieb, der sich weniger nach hektischer Beschleunigung anfühlt, sondern nach kontrollierter Kraftentfaltung.
Stärken der Kawasaki Z1100: dynamischer Vortrieb, sportlichere Abstimmung, gutes Gefühl beim zügigen Fahren.
Schwächen der Kawasaki Z1100: weniger „Cruiser-Entspannung“ im Grundcharakter, eher sportlich als gemütlich.
Stärken der Harley-Davidson Nightster: kräftiger Schub im passenden Drehzahlfenster, starker Charakter, angenehmes Cruisen.
Schwächen der Harley-Davidson Nightster: wer maximale Sportlichkeit sucht, wird den Fokus eher woanders finden.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort entscheidet
Ein Vergleich bleibt unvollständig, wenn die Sitzposition nicht berücksichtigt wird. Die Kawasaki Z1100 bietet typischerweise eine Haltung, die sportlicher ausfällt: Fahrerinnen und Fahrer sitzen oft so, dass man schneller „im Fahrgefühl“ ist und das Motorrad aktiv führen kann. Die Harley-Davidson Nightster setzt dagegen auf eine ergonomische Ausrichtung, die mehr auf entspanntes Sitzen und eine natürliche Armhaltung abzielt.
Für kurze Wege in der Stadt kann beides funktionieren – aber für längere Strecken zeigt sich im Vergleich häufig ein klarer Trend: Wer gern dynamisch fährt, profitiert von der sportlicheren Ergonomie der Z1100. Wer dagegen Wert auf entspannte Touren legt, findet in der Nightster oft die passendere Grundhaltung.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveränes Cruisen
Kurvengefühl und Stabilität
Im Fahrverhalten unterscheiden sich die Modelle spürbar. Die Kawasaki Z1100 wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das Kurven gern „mitnimmt“ und bei zügigem Tempo ein direktes Feedback liefert. Die Harley-Davidson Nightster fühlt sich dagegen häufig stabil und gelassen an – nicht unbedingt als „Sportgerät“, aber als Motorrad, das die Straße ruhig interpretiert.
Alltagstauglichkeit auf wechselnden Straßen
Auf schlechten Fahrbahnen oder bei wechselnden Bedingungen zeigt sich ein weiterer Unterschied: Die Z1100 wird oft als Motorrad beschrieben, das man aktiv steuern kann. Die Nightster punktet eher mit einem souveränen, gleichmäßigen Fahrgefühl, das nicht ständig nach Korrekturen verlangt.
Stärken der Kawasaki Z1100: agiles Handling, sportliches Kurvengefühl.
Schwächen der Kawasaki Z1100: weniger „entspanntes“ Rollen, wenn man genau das sucht.
Stärken der Harley-Davidson Nightster: ruhige Stabilität, Cruiser-typischer Komfort.
Schwächen der Harley-Davidson Nightster: weniger Fokus auf maximale Agilität.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Vergleich der Bremsen geht es nicht nur um die reine Bremsleistung, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Kawasaki Z1100 wird häufig als Motorrad wahrgenommen, das sich präzise anfühlen kann – besonders dann, wenn zügig gefahren wird und schnelle Reaktionen gefragt sind. Die Harley-Davidson Nightster kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber im Gesamtkonzept oft stärker auf kontrolliertes, gleichmäßiges Fahren ausgelegt.
Wer häufig in dichtem Verkehr bremst oder sportlich unterwegs ist, achtet im Vergleich besonders auf die Bremsdosierung. Wer dagegen eher entspannt fährt, profitiert von einem gut abgestimmten Sicherheitsgefühl im Alltag.
Technik, Wartung und Alltag: Was im Besitz zählt
Auch wenn der Vergleich vor allem das Fahrgefühl in den Mittelpunkt stellt, spielt die Praxis eine große Rolle: Wartung, Service und die Verfügbarkeit von Teilen sind entscheidend, gerade wenn ein Motorrad gebraucht gekauft wird. Bei der Kaufentscheidung hilft es, nicht nur auf den ersten Eindruck zu schauen, sondern auch darauf, wie gut sich das jeweilige Modell im Alltag betreuen lässt.
Im Vergleich zeigt sich: Die Z1100 wird oft als Motorrad gewählt, das sich technisch „klassisch“ und straßenorientiert anfühlt. Die Nightster steht häufig für eine Szene, in der Individualisierung und Zubehör eine größere Rolle spielen. Das kann ein Vorteil sein, wenn Umbauten oder ein bestimmter Look wichtig sind.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Kawasaki Z1100: Die Wahl für Dynamik und sportliche Fahrten
Die Kawasaki Z1100 ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Vergleich mit sportlicherem Charakter überzeugt: zügige Beschleunigung, aktives Handling und ein Fahrgefühl, das Kurven und Tempo gern annimmt. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, gern dynamisch fährt und dabei ein Motorrad möchte, das sich „direkt“ anfühlt, trifft mit der Z1100 oft eine stimmige Entscheidung.
Harley-Davidson Nightster: Die Wahl für Stil, Drehmomentgefühl und Cruisen
Die Harley-Davidson Nightster eignet sich besonders, wenn der Fokus auf Cruiser-Feeling liegt: markanter Auftritt, ein Motorcharakter, der sich stark über Schub und Sound vermittelt, und eine Sitzposition, die für entspannte Fahrten gemacht ist. Wer vor allem Stadt und Überland mag, dabei aber nicht ständig „sportlich“ unterwegs sein muss, findet in der Nightster häufig das passendere Gesamtpaket.
Fazit:
Im Vergleich zwischen der Kawasaki Z1100 und der Harley-Davidson Nightster entscheidet am Ende vor allem der gewünschte Fahrstil. Die Z1100 ist die bessere Wahl, wenn Dynamik, direktes Handling und ein sportlicheres Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen Kurven, Tempo und eine aktive Fahrweise Spaß machen. Die Nightster ist dagegen die stimmigere Option, wenn Cruiser-Charakter, Drehmomentgefühl und entspanntes Cruisen wichtiger sind als maximale Agilität. Wer Wert auf Stil, ein markantes Motorradgefühl und eine ergonomisch angenehmere Grundhaltung legt, wird mit der Nightster zufriedener sein. Kurz gesagt: Für sportlich orientierte Fahrerinnen und Fahrer ist die Kawasaki Z1100 oft die klarere Wahl. Für alle, die das Motorrad-Erlebnis stärker über Charakter, Sound und entspanntes Fahren definieren, spielt die Harley-Davidson Nightster ihre Stärken besonders überzeugend aus.