| UVP | 11.995 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 32.600 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor: Leistung & Kraft im Keller
- Motor: Charakter & Seele
- Motor: Samt & Seide
- einfache Bedienung
- fährt sich leichter als gedacht
- tolle Serienausstattung
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
- Navi nur nach Freischaltung
- Hebel könnten schöner sein
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- majestätischer Auftritt
- Motor mit Bazooka Doppel-Wumms
- technisch volle Hütte
- hervorragendes Display mit Vollkarten-Navigation
- starke Bremse hinten
- sehr schwer
- nur für gestandene Biker
- Apple Car Play Ja, Android Auto Nein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 380 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.410 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Höhe | 1.310 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 108 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 55)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 300 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit
Uff, was für ein Erlebnis. Wie schon eingangs erwähnt sollte jeder Interessent eine Probefahrt machen und sich nicht mit Testberichten wie diesem zufrieden geben. Harley-Fans kommen bei der Road Glide sicher voll auf ihre Kosten, aber auch und gerade Harley-Neulingen sei eine Probefahrt ans Herz gelegt. Egal, ob man sich danach für oder gegen die Road Glide entscheidet, vergessen wird man diese garantiert nicht mehr!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Road Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Road oder Street Glide? Viel Spaß!
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Kawasaki Z1100 vs. Harley-Davidson Road Glide: Vergleich für Touren, Alltag und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z1100 und die Harley-Davidson Road Glide, steckt dahinter meist mehr als nur ein anderes Design. Es geht um Philosophie: Die Z1100 steht für eine direkte, sportlich geprägte Art zu fahren – agil, lebendig und mit einem Charakter, der Lust auf Kurven macht. Die Road Glide dagegen ist auf Langstrecke und entspanntes Reisen ausgelegt: viel Komfort, viel Ruhe im Fahrbetrieb und ein Auftritt, der auf der Straße sofort auffällt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit klar wird, welches Motorrad besser zu welchem Fahrstil und zu welchen Anforderungen passt.
Grundcharakter: Fahrdynamik vs. Touring-Genuss
Wie sich die Kawasaki Z1100 anfühlt
Die Kawasaki Z1100 ist im Kern ein Motorrad, das auf Dynamik setzt. Die Sitzposition wirkt eher aktiv, das Motorrad reagiert spürbar auf Lenkimpulse und vermittelt das Gefühl, dass man nicht nur „mitfährt“, sondern aktiv steuert. Gerade auf Landstraßen und bei wechselnden Geschwindigkeiten spielt die Z1100 ihre Stärken aus: Sie wirkt weniger wie ein „Transportmittel“, sondern mehr wie ein Gerät, das man gern bewegt.
Wie sich die Harley-Davidson Road Glide anfühlt
Die Harley-Davidson Road Glide ist dagegen klar auf Touring getrimmt. Der Fokus liegt auf einem ruhigen, komfortablen Fahrgefühl. Das Motorrad nimmt Fahrbahnunebenheiten gelassener, die Ergonomie ist auf längere Strecken ausgelegt und der Windschutz unterstützt dabei, dass die Fahrt auch nach vielen Stunden noch angenehm bleibt. Wer vor allem lange Strecken plant, bekommt hier das typische „Road-Glide“-Gefühl: weniger hektisch, mehr fließend.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Charakter vs. sportliche Durchzugskraft
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich häufig der größte Unterschied im Alltag: Die Road Glide wirkt in der Regel wie ein Drehmoment-Motor, der aus niedrigen bis mittleren Drehzahlen souverän zieht. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig mit moderaten Geschwindigkeiten gefahren wird oder wenn man entspannt beschleunigen möchte, ohne ständig zu drehen.
Die Z1100 spielt dagegen oft ihre Stärken im Bereich, in dem man mehr Dynamik erwartet: Sie wirkt lebendiger, lässt sich sportlicher bewegen und belohnt ein aktiveres Fahrverhalten. Wer gern zügig beschleunigt, häufiger schaltet oder das Motorrad in Kurven „mitnimmt“, findet in der Z1100 meist den direkteren Draht.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Stärken der Z1100 im Handling
Die Kawasaki Z1100 wirkt im Vergleich oft leichter zu „lesen“: Lenkbewegungen werden zügig umgesetzt, das Motorrad lässt sich in der Linie halten und vermittelt ein sportliches Feedback. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke nicht nur geradeaus führt, sondern wenn Kurven, Anstiege oder wechselnde Fahrbahnbeläge den Fahrspaß bestimmen.
Stärken der Road Glide auf langen Strecken
Die Harley-Davidson Road Glide punktet vor allem mit Stabilität und Komfort. Bei höheren Reisegeschwindigkeiten und auf Autobahnabschnitten fühlt sie sich häufig „souveräner“ an, weil das Gesamtpaket auf ruhiges Gleiten ausgelegt ist. Das kann bedeuten, dass man weniger ständig nachjustieren muss und sich stärker auf die Strecke konzentriert.
Als Schwäche kann sich bei Touring-Schwergewichten allerdings ergeben, dass enge Passagen oder sehr langsame Manöver weniger „leichtfüßig“ wirken als bei einem sportlicheren Motorrad. Wer häufig in der Stadt oder auf sehr kurvigen Strecken mit niedriger Geschwindigkeit unterwegs ist, spürt das eher.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beim Thema Bremsen geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um das Gefühl und die Konstanz im Betrieb. Die Z1100 wird häufig als Motorrad wahrgenommen, das bei sportlicherer Fahrweise ein direktes Ansprechverhalten bietet. Das hilft, wenn man in Kurven oder beim zügigen Wechsel zwischen Beschleunigen und Verzögern präzise reagieren möchte.
Die Road Glide spielt ihre Stärke eher in der Kombination aus Bremsleistung und Fahrstabilität. Gerade auf langen Touren zählt, dass das Motorrad auch bei wiederholtem Bremsen kontrollierbar bleibt und das Gesamtpaket nicht „aus dem Tritt“ gerät. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist, profitiert davon, dass das Motorrad für genau solche Szenarien ausgelegt ist.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl entscheidet
Hier trennt sich die Spreu schnell: Die Harley-Davidson Road Glide ist typischerweise die Wahl, wenn Komfort auf langen Strecken Priorität hat. Windschutz, entspannte Sitzposition und ein insgesamt tourentaugliches Setup sorgen dafür, dass die Fahrt weniger anstrengend wirkt. Gerade bei längeren Tagesetappen ist das ein echter Vorteil.
Die Kawasaki Z1100 kann ebenfalls komfortabel sein, aber sie richtet sich eher an Fahrer, die nicht nur „ankommen“ wollen, sondern auch „genießen durch Bewegung“. Auf kürzeren bis mittleren Strecken kann das sehr gut funktionieren. Bei sehr langen Etappen kann sich jedoch je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit zeigen, dass die Touring-Ergonomie der Road Glide im Vorteil ist.
Windschutz, Verkleidung und Alltagstauglichkeit
Der Windschutz ist bei der Road Glide ein zentrales Element. Er reduziert spürbar den Luftdruck und macht das Fahren bei höheren Geschwindigkeiten angenehmer. Das wirkt sich besonders auf Autobahnfahrten und auf Strecken mit konstantem Tempo aus.
Die Z1100 setzt dagegen stärker auf Offenheit: weniger Verkleidung, mehr „direkter Kontakt“ zur Fahrt. Das kann im Alltag ein Plus sein, weil das Motorrad leichter wirkt und man sich schneller an wechselnde Situationen anpasst. Gleichzeitig bedeutet es bei längeren Autobahnabschnitten oft mehr Wind- und Wettergefühl.
Gepäck, Touring-Setup und praktische Nutzung
Die Harley-Davidson Road Glide ist in der Regel die passendere Basis, wenn das Motorrad regelmäßig für Reisen genutzt wird. Touring-Zubehör, Gepäckoptionen und die generelle Ausrichtung auf längere Fahrten passen gut zusammen. Wer häufig mit Tasche, Koffer oder zusätzlichem Equipment unterwegs ist, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Kawasaki Z1100 kann natürlich auch für längere Fahrten genutzt werden, aber sie wirkt eher wie ein Motorrad, das man „mitnimmt“, statt es als Reiseplattform zu betrachten. Wer flexibel bleiben möchte und nicht zwingend auf ein großes Touring-Setup angewiesen ist, findet in der Z1100 oft die passendere Wahl.
Verarbeitung, Stil und Markencharakter
Bei der Harley-Davidson Road Glide spielt der Markencharakter eine große Rolle: Das Design, der Sound und die Art, wie das Motorrad auftritt, sind Teil des Erlebnisses. Viele Fahrer wählen sie nicht nur wegen der Technik, sondern wegen des gesamten „Pakets“ aus Optik und Fahrkultur.
Die Kawasaki Z1100 steht dagegen für einen eher funktionalen, sportlich geprägten Ansatz. Der Fokus liegt stärker auf Fahrdynamik und dem Gefühl, dass das Motorrad „macht, was man will“. Wer auf der Suche nach einem Motorrad ist, das sich wie ein Werkzeug für Fahrspaß anfühlt, wird hier häufig fündig.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Wo die Kawasaki Z1100 typischerweise punktet
- Agiles Handling und sportlicheres Fahrgefühl
- Direkte Reaktion auf Lenk- und Gasimpulse
- Mehr „Fahren statt Reisen“ – besonders auf Landstraßen
Wo die Kawasaki Z1100 typischerweise nachgibt
- Weniger Touring-Fokus bei sehr langen Autobahnabschnitten
- Je nach Setup kann Windkomfort nicht so stark im Vordergrund stehen wie bei einer Road Glide
Wo die Harley-Davidson Road Glide typischerweise punktet
- Komfort und Ruhe für lange Strecken
- Windschutz und tourentaugliche Ergonomie
- Stimmiges Touring-Gesamtpaket mit Gepäckoptionen
Wo die Harley-Davidson Road Glide typischerweise nachgibt
- In engen oder sehr langsamen Situationen kann das Handling weniger leicht wirken
- Wer maximal sportliche Agilität sucht, findet sie eher bei der Z1100
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „welches ist besser“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrt im Vordergrund steht. Die Kawasaki Z1100 ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad häufig für Kurven, zügige Landstraßenfahrten und ein lebendiges Fahrgefühl genutzt wird. Sie passt gut zu Fahrern, die gern aktiv fahren und das Motorrad als dynamischen Begleiter erleben möchten.
Die Harley-Davidson Road Glide ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Touren liegt: lange Strecken, entspannte Tagesetappen, Windschutz und ein komfortorientiertes Setup. Wer regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist oder vor allem Autobahn und Fernstraßen fährt, bekommt hier ein Motorrad, das genau dafür gemacht wirkt.
Fazit:
Die Kawasaki Z1100 ist die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad mit spürbarer Dynamik suchen: direktes Handling, lebendiges Fahrgefühl und mehr Spaß bei wechselnden Strecken. Sie eignet sich besonders dann, wenn Landstraße und aktives Fahren im Vordergrund stehen und Komfort eher „angenehm genug“ sein soll, statt maximal tourentauglich.
Die Harley-Davidson Road Glide überzeugt vor allem dort, wo lange Fahrten zählen: Komfort, Windschutz, ruhiges Reisegefühl und ein stimmiges Touring-Konzept. Wer regelmäßig größere Strecken plant, mit Gepäck unterwegs ist oder einfach entspannter ankommen möchte, findet in der Road Glide meist die passendere Basis.
Kurz gesagt: Z1100 für Fahrspaß und Agilität, Road Glide für Touring-Genuss und entspannte Langstrecke.