| UVP | 11.995 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2009 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Motor: Leistung & Kraft im Keller
- Motor: Charakter & Seele
- Motor: Samt & Seide
- einfache Bedienung
- fährt sich leichter als gedacht
- tolle Serienausstattung
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
- Navi nur nach Freischaltung
- Hebel könnten schöner sein
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Extrem gute Bremsen
- Fährt sich wie ein Intercity
- Touring-tauglich
- guter Soziuskomfort
- bulliger Motor
- Traktionskontrolle erst ab 2012
- schwere Maschine, nix für Anfänger
- Drehmomentschwäche bis 3.500 UMin
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Viertakt-V-Motor | |
| Hubraum | 1.237 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 173 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 129 NM bei 8.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 43 mm Rohrdurchmesser (Federweg 109)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse vorn mit Sechskolben-Festsättel, schwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse hinten mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda VFR 1200 F zählt für mich zu den schönsten Motorrädern überhaupt. Sie ist nicht weniger als eine Design-Ikone und es gibt kein Motorrad, dass ihr auch nur annährend ähnlich sieht. Zugegeben: Design ist Geschmackssache, aber zumindest dürfte die VFR niemanden kalt lassen. Ihr Aussehen weckt Emotionen und genau das sollten Motorräder doch auch tun, oder?Die VFR ist sicherlich kein Anfänger-Motorrad, dafür hat sie viel zu viel Leistung und ist auch zu schwer. Doch wer schon Motorrad-Erfahrung mitbringt und auf Dickschiffe steht, der wird begeistert sein von der absolut souveränen Vorstellung, die die VFR auf Autobahn und Landstraße abliefert. Wer dagegen ein kleines, wendiges Motorrad für die Stadt sucht, wird diesen Testartikel vermutlich sowieso nicht bis hier gelesen haben. ;-)
Das Testmotorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Kawasaki Z1100 vs. Honda VFR1200F: Vergleich für Tour, Alltag und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedliche Philosophien verfolgen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z1100 steht für eine direkte, kraftvolle Art zu fahren – mit dem Gefühl, dass der Motor und das Fahrwerk sehr unmittelbar auf Eingaben reagieren. Die Honda VFR1200F dagegen ist stärker auf das abgestimmt, was viele bei längeren Strecken suchen: Ruhe, Stabilität und ein Konzept, das auch bei zügigem Tempo souverän bleibt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – und darauf, welche Stärken im Alltag wirklich zählen.
Grundcharakter: Direktheit der Z1100 vs. souveräne Sporttourer-Logik der VFR1200F
Die Kawasaki Z1100 wirkt wie ein Motorrad, das man gern „spürt“. Der Fokus liegt auf dem unmittelbaren Antriebserlebnis: Gas auf, Wirkung da. Das macht sie besonders interessant, wenn kurze Strecken, Landstraßen und spontane Ausfahrten im Vordergrund stehen. Die Maschine lädt dazu ein, den Motor als zentrales Element der Fahrt zu betrachten – nicht nur als Antrieb, sondern als Teil des Fahrgefühls.
Die Honda VFR1200F verfolgt dagegen eine klar sporttouristische Linie. Sie ist darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad auch über längere Zeit stabil und kontrolliert anfühlt. Das merkt man vor allem dann, wenn die Strecke länger wird oder wenn das Tempo steigt. Während die Z1100 eher „agil und direkt“ wirkt, steht bei der VFR1200F „souverän und durchdacht“ im Vordergrund.
Motor & Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Fahralltag anfühlen
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich: Beide liefern Kraft, aber sie liefern sie auf unterschiedliche Art. Die Kawasaki Z1100 spielt ihre Stärke dort aus, wo man häufig beschleunigt, schaltet und den Motor in einem Bereich bewegt, der sich dynamisch anfühlt. Das Motorrad wirkt dabei wie geschaffen für Fahrten, bei denen man Kurven nicht nur durchfährt, sondern aktiv gestaltet.
Die Honda VFR1200F punktet dagegen mit einem Charakter, der sich besonders gut für konstantes Fahren eignet. Gerade auf Autobahnabschnitten oder bei längeren Etappen zeigt sich die Stärke: Das Motorrad bleibt ruhig, die Leistungsentfaltung wirkt kontrolliert, und das Gesamtpaket unterstützt ein entspanntes Vorankommen – ohne dass dabei der sportliche Anspruch verloren geht.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Kawasaki Z1100 wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das man gern „führt“: Man spürt, wie das Fahrwerk auf Lastwechsel reagiert, und man hat das Gefühl, dass die Maschine schnell auf Richtungsänderungen antwortet. Das ist ein Plus, wenn die Strecke kurvig ist oder wenn man im Alltag häufig zwischen Beschleunigen, Verzögern und Neu-Ausrichten wechselt.
Die Honda VFR1200F legt den Schwerpunkt stärker auf Stabilität. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei wechselnden Fahrbahnbedingungen fühlt sich das Motorrad berechenbar an. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn man nicht nur „Spaß auf der Runde“ sucht, sondern auch „Sicherheit über die Distanz“. In schnellen Kurven wirkt die VFR1200F oft wie ein Motorrad, das sich nicht aus dem Konzept bringen lässt.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es weniger um reine Zahlen und mehr um das Gefühl beim Verzögern. Die Kawasaki Z1100 bietet ein Ansprechverhalten, das zu einer sportlichen Fahrweise passt: Man kann dosiert verzögern und die Maschine dabei gut kontrollieren. Das unterstützt dynamische Manöver, etwa beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Wechsel zwischen Tempo und Kurvenfahrt.
Die Honda VFR1200F wirkt im Vergleich besonders dann stark, wenn man wiederholt aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder wenn man längere Strecken mit wechselnden Geschwindigkeiten fährt. Das Gesamtpaket aus Bremsgefühl und Stabilität sorgt dafür, dass man sich auch bei längeren Fahrten auf gleichbleibende Kontrolle verlassen kann.
Komfort & Ergonomie: Für kurze Sprünge oder lange Etappen
Komfort ist bei Motorradvergleichen oft der Punkt, der im Prospekt gut klingt, in der Praxis aber entscheidend ist. Die Kawasaki Z1100 ist tendenziell die Wahl, wenn die Fahrt eher „lebendig“ sein soll: Man sitzt so, dass man das Motorrad aktiv bewegt, und die Maschine unterstützt eine Fahrweise, bei der man öfter mal die Position verändert oder bewusst in den Kurven arbeitet.
Die Honda VFR1200F ist dagegen stärker auf Langstrecke ausgelegt. Gerade wenn Wind, Wetter und Streckenlänge eine Rolle spielen, zeigt sich die Sporttourer-Logik: Das Motorrad wirkt darauf abgestimmt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert und entspannt bleibt. Wer häufig pendelt oder Touren plant, wird den Komfortvorteil der VFR1200F schnell zu schätzen wissen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Autobahn im Vergleich
Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie gut sich ein Motorrad in unterschiedlichen Situationen bewegt. Die Kawasaki Z1100 eignet sich besonders gut für Fahrten, bei denen man öfter stop-and-go oder kurze Tempowechsel hat. Das Motorrad wirkt dabei „handlich im Gefühl“, weil die direkte Motoranbindung und das agile Handling das Fahren unkompliziert machen.
Die Honda VFR1200F spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo man längere Strecken am Stück fährt. Auf der Autobahn und auf schnellen Landstraßen wirkt sie wie ein Motorrad, das für gleichmäßiges Tempo gemacht ist. Wer häufig weite Strecken fährt oder regelmäßig Touren plant, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Ausstattung & Konzept: Was die Philosophie der Modelle verrät
Auch ohne in einzelne Ausstattungsdetails abzutauchen, lässt sich das Konzept beider Motorräder gut vergleichen. Die Kawasaki Z1100 steht für ein Motorrad, das den Fokus auf Fahrgefühl und Dynamik legt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man nicht nur von A nach B will, sondern die Fahrt selbst als Erlebnis betrachtet.
Die Honda VFR1200F ist stärker auf „Fahren als Gesamterlebnis“ ausgelegt: Motor, Fahrwerk und Komfort greifen zusammen, damit sich das Motorrad auch bei längeren Fahrten stimmig anfühlt. Das ist ideal, wenn man sportlich unterwegs sein möchte, aber dabei nicht auf Komfort verzichten will.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Z1100: sehr direktes Fahrgefühl, dynamische Reaktionen, macht Lust auf kurvige Strecken und aktive Fahrweise. Schwächen im Vergleich: weniger „Tour-Relax“-Charakter, wenn man vor allem lange Etappen mit maximaler Ruhe sucht.
Stärken der Honda VFR1200F: souveräne Stabilität, komfortorientierte Sporttourer-Logik, besonders stark bei längeren Fahrten und höheren Geschwindigkeiten. Schwächen im Vergleich: wer vor allem maximale Agilität und „Naked-Feeling“ erwartet, könnte den sporttouristischen Fokus als weniger verspielt empfinden.
Welche Wahl passt? Kaufberatung nach Fahrprofil
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Z1100 und Honda VFR1200F hängt am Ende weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren wird. Wer gern kurvig fährt, das Motorrad spüren möchte und Dynamik im Vordergrund steht, wird mit der Z1100 sehr wahrscheinlich mehr Freude haben. Wer dagegen häufig lange Strecken fährt, Wert auf Stabilität und Komfort legt und auch bei zügigem Tempo entspannt bleiben möchte, findet in der VFR1200F die passendere Basis.
Für viele ist es auch eine Frage der Prioritäten: Die Z1100 belohnt aktive Fahrweise und spontane Touren. Die VFR1200F belohnt Planung, Distanz und ein Fahrgefühl, das über Stunden konstant bleibt.
Fazit:
Die Kawasaki Z1100 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf direktem Fahrgefühl, dynamischer Reaktion und kurvenorientiertem Spaß liegt. Sie passt besonders zu Fahrern, die das Motorrad aktiv bewegen möchten und bei kürzeren bis mittleren Strecken die Lebendigkeit des Antriebs und das agile Handling schätzen. Die Honda VFR1200F ist dagegen die stimmigere Option, wenn lange Etappen, Stabilität und ein sporttouristisches Gesamtpaket wichtiger sind als maximale Unmittelbarkeit. Wer häufig Autobahn fährt oder Touren plant, profitiert von dem souveränen Charakter und dem Komfort, der auch nach mehreren Stunden noch trägt. Kurz gesagt: Z1100 für dynamische Kurvenfahrten und spontane Ausfahrten, VFR1200F für entspannte Distanz mit sportlichem Anspruch.