UVP 11.995 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Die Nachfolgerin der legendären Z1000 im Fahrbericht
Weiter zum Testbericht
Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Motor: Leistung & Kraft im Keller
  • Motor: Charakter & Seele
  • Motor: Samt & Seide
  • einfache Bedienung
  • fährt sich leichter als gedacht
  • tolle Serienausstattung
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
Kontra:
  • Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
  • Navi nur nach Freischaltung
  • Hebel könnten schöner sein
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht221kg
Radstand1.440mm
Länge2.055mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.085mm
Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1

Fahrleistungen

Leistung136 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite304km
Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)
Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)

Fazit

Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.


Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.995 €
  • Verfügbarkeit: seit 02/2026
  • Farben: Schwarz

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

MotorradTest.de auf YouTube

Kawasaki Z1100 vs Honda WN7: Vergleich für die richtige Wahl

Wenn zwei Motorräder auf dem Papier und in der Praxis unterschiedlich wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z1100 und die Honda WN7 stehen für zwei Herangehensweisen: Die Z1100 setzt auf den klassischen, kräftigen Charakter einer großen Z-Klasse und bringt eine gewisse „Straßenmaschine“-Mentalität mit. Die WN7 dagegen wirkt in vielen Situationen ruhiger, oft etwas zugänglicher und kann gerade dann punkten, wenn Alltag, Komfort und ein stimmiges Gesamtgefühl wichtiger sind als maximale Lautstärke im Kopf.

Im Folgenden werden die typischen Unterschiede zwischen den beiden Modellen herausgearbeitet – ohne einzelne Zahlenwerte aufzuzählen. Stattdessen geht es darum, wie sich die Eigenschaften im Alltag bemerkbar machen: beim Anfahren, in der Stadt, auf Landstraßen und auf längeren Strecken. So lässt sich besser einschätzen, welches Motorrad zum eigenen Fahrstil passt.

Grundcharakter: Wie sich die Motorräder „anfühlen“

Die Kawasaki Z1100 ist häufig dann im Vorteil, wenn ein direkter Zugriff auf Leistung und ein spürbar dynamischer Motorlauf gefragt sind. Das Motorrad vermittelt oft das Gefühl, dass es „bereitsteht“, sobald Gas gegeben wird. Gerade bei zügigen Überholmanövern oder beim sportlichen Fahren auf kurvigen Strecken wirkt diese Art von Antrieb wie ein Vorteil.

Die Honda WN7 wird dagegen häufig als Motorrad wahrgenommen, das den Fokus stärker auf ein harmonisches Gesamtpaket legt. Der Motor und die Abstimmung wirken in vielen Situationen weniger aggressiv, dafür gleichmäßiger. Das kann besonders dann überzeugen, wenn entspannter gefahren wird oder wenn das Motorrad auch im Alltag zuverlässig funktionieren soll.

Motor und Ansprechverhalten im Vergleich

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Z1100 spielt ihre Stärken eher in Situationen aus, in denen der Motor „mitzieht“ und schnell reagiert. Das macht sie interessant für Fahrer, die gern zügig beschleunigen und die Dynamik aktiv nutzen.

Die WN7 kann dagegen punkten, wenn ein gleichmäßiger, gut dosierbarer Vortrieb wichtiger ist. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder längere Strecken ohne ständiges „Nachregeln“ fahren möchte, profitiert oft von dieser Art von Fahrbarkeit.

Fahrverhalten: Stabilität, Handling und Alltagstauglichkeit

Beide Motorräder können auf ihre Weise Spaß machen – aber sie liefern das Erlebnis unterschiedlich. Die Kawasaki Z1100 wirkt oft dann souverän, wenn die Fahrweise etwas dynamischer ist. In Kurven kann sie ein sportliches Gefühl vermitteln, solange die Fahrbahnbedingungen passen und die Sitzposition zum eigenen Stil passt.

Die Honda WN7 wird im Vergleich häufig als Motorrad beschrieben, das sich leichter in den Alltag integrieren lässt. Das Handling wirkt oft gutmütig und die Abstimmung unterstützt ein entspanntes Fahren. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrten, bei denen Komfort und Stressfreiheit im Vordergrund stehen.

Lenkung und Kurvengefühl

Bei der Z1100 ist das Kurvengefühl häufig stärker von der eigenen Fahrtechnik abhängig: Wer das Motorrad aktiv führt, bekommt mehr Dynamik zurück. Wer eher ruhig und gleichmäßig fährt, kann zwar ebenfalls Spaß haben, aber die „sportliche“ Ausrichtung wird dann weniger stark genutzt.

Die WN7 bietet dagegen oft ein gut kontrollierbares Gefühl. Das kann gerade für Fahrer interessant sein, die nicht permanent „auf Anschlag“ fahren möchten, sondern lieber eine stabile, verlässliche Linie halten.

Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl auf kurzen und langen Strecken

Komfort ist bei einem Motorradvergleich entscheidend, weil er die Alltagstauglichkeit direkt beeinflusst. Die Kawasaki Z1100 kann je nach Fahrhaltung und Setup sehr sportlich wirken. Das ist ein Plus, wenn die eigene Sitzposition zur dynamischen Fahrweise passt. Gleichzeitig kann eine sportlichere Ausrichtung auf Dauer bei langen Fahrten spürbarer werden, vor allem wenn die Strecke unruhig ist oder häufig gestoppt und gestartet wird.

Die Honda WN7 wird oft als angenehmer empfunden, wenn es um entspannte Fahrten geht. Das Motorrad unterstützt häufig eine Haltung, die nicht permanent „gegenarbeitet“. Dadurch kann die WN7 besonders dann überzeugen, wenn das Motorrad auch für längere Touren oder regelmäßige Pendelstrecken genutzt wird.

Windschutz, Vibrationen und Streckenbelastung

Im Vergleich zeigt sich häufig: Die Z1100 ist stärker auf Fahrspaß ausgelegt, während die WN7 eher auf ein ausgewogenes Gesamtgefühl optimiert wirkt. Das bedeutet nicht, dass die Z1100 unkomfortabel wäre – aber die Prioritäten liegen anders. Wer viel Autobahn oder lange Strecken fährt, achtet meist stärker auf das Zusammenspiel aus Sitzposition, Fahrwerksruhe und dem subjektiven „Ermüdungsgefühl“.

Bremsen und Fahrwerksgefühl: Sicherheit und Kontrolle

Beim Vergleich der beiden Modelle spielt die Frage eine große Rolle, wie gut das Motorrad in kritischen Situationen kontrollierbar bleibt. Die Kawasaki Z1100 kann beim Bremsen und Einlenken ein sportliches Sicherheitsgefühl vermitteln, wenn die Komponenten in gutem Zustand sind und die Wartung stimmt. Gerade bei zügiger Fahrweise ist das ein Vorteil.

Die Honda WN7 punktet häufig mit einem eher gleichmäßigen, berechenbaren Fahrwerksgefühl. Das ist besonders wertvoll, wenn die Fahrten gemischt sind: Stadt, Landstraße, wechselnde Beläge. Ein gut abgestimmtes Setup sorgt dafür, dass das Motorrad nicht „aus dem Konzept“ gerät, wenn die Straße nicht perfekt ist.

Stärken und Schwächen im Fahrwerksvergleich

Stärken der Kawasaki Z1100: dynamisches Fahrgefühl, spürbare Reserven bei aktiver Fahrweise, oft mehr „Biss“ beim Beschleunigen und in zügigen Passagen.

Schwächen der Kawasaki Z1100: weniger „entspannt“ als die WN7, wenn man eher ruhig unterwegs ist; das Setup und die persönliche Sitzposition entscheiden stärker darüber, wie komfortabel sich lange Fahrten anfühlen.

Stärken der Honda WN7: gutmütiger Charakter, häufig angenehmer für Alltag und längere Touren, ausgewogenes Gesamtgefühl.

Schwächen der Honda WN7: wer maximale Dynamik und sportliche Reaktion sucht, empfindet die Z1100 oft als „direkter“ und intensiver.

Wartung, Ersatzteile und Gebrauchtkauf: Worauf beim Vergleich achten?

Gerade bei älteren oder gebrauchten Motorrädern entscheidet nicht nur die Technik, sondern auch der Zustand. Im Vergleich zwischen Kawasaki Z1100 und Honda WN7 lohnt es sich, die typischen Punkte beim Gebrauchtkauf gegeneinander abzuwägen: Wartungshistorie, Verschleißteile, Zustand von Antrieb und Fahrwerk sowie die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag betreiben lässt.

Beide Marken haben ihre Fangemeinde, und entsprechend ist die Ersatzteil- und Zubehörlage oft solide. Dennoch gilt: Ein gepflegtes Motorrad schlägt in der Praxis fast immer ein „auf dem Papier“ besseres, aber vernachlässigtes Exemplar. Deshalb ist es sinnvoll, vor dem Kauf genau hinzuschauen: Geräusche im Antrieb, Spiel in Fahrwerkskomponenten, Zustand der Bremsanlage und ob alle Wartungsintervalle nachvollziehbar dokumentiert sind.

Welche Unterschiede merkt man beim Alltag?

Die Z1100 wird im Alltag häufig dann geschätzt, wenn man das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel sieht, sondern als Maschine, die man regelmäßig „nutzt“. Wer gern fährt, wird die Z1100 oft als motivierender erleben.

Die WN7 wird dagegen häufig dann bevorzugt, wenn das Motorrad zuverlässig funktionieren soll und der Fokus auf einem stimmigen, entspannten Fahrgefühl liegt. Gerade bei gemischten Strecken ist das ein echter Pluspunkt.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen Kawasaki Z1100 und Honda WN7 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird.

Typische Profile für die Kawasaki Z1100

Die Kawasaki Z1100 ist besonders interessant für Fahrer, die Dynamik aktiv nutzen möchten. Wer gern zügig beschleunigt, Kurven dynamisch angeht und das Motorrad als „Straßenmaschine“ erlebt, findet in der Z1100 oft einen passenden Charakter. Auch wenn das Motorrad nicht ausschließlich für sportliche Einsätze gedacht ist, wird die Stärke dort sichtbar, wo man Leistung und Antrieb spürbar einsetzen kann.

Typische Profile für die Honda WN7

Die Honda WN7 passt gut zu Fahrern, die ein ausgewogenes, ruhigeres Gesamtpaket suchen. Wer viel im Alltag unterwegs ist, längere Strecken entspannt fahren möchte oder ein Motorrad bevorzugt, das sich leicht kontrollieren lässt, wird die WN7 häufig als angenehme Wahl empfinden. Sie ist besonders dann stark, wenn die Freude am Fahren nicht zwingend aus maximaler Dynamik, sondern aus einem stimmigen Fahrgefühl entsteht.

Fazit:

Die Kawasaki Z1100 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf spürbarer Dynamik, direktem Motorzug und einem Motorrad liegt, das bei aktiver Fahrweise besonders viel Spaß macht. Wer gern zügig unterwegs ist und das Fahrgefühl der Z-Klasse als „lebendig“ erlebt, wird die Stärken der Z1100 klarer herausarbeiten können. Als Schwäche kann sich dabei weniger „Entspannung“ im Alltag bemerkbar machen – vor allem dann, wenn die eigene Sitzposition oder das Setup nicht optimal zum Fahrstil passt.

Die Honda WN7 empfiehlt sich, wenn ein harmonisches, gutmütiges Gesamtpaket wichtiger ist: Alltagstauglichkeit, gleichmäßiges Ansprechverhalten und ein komfortableres Gefühl über längere Zeit. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und auch auf gemischten Strecken zuverlässig wirkt, trifft mit der WN7 oft die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: Z1100 für Dynamik-Fans, WN7 für ausgewogene Alltags- und Tourenfahrer.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙