UVP 11.995 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 12.499 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
Die Nachfolgerin der legendären Z1000 im Fahrbericht
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Mal ganz was anderes
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor: Leistung & Kraft im Keller
  • Motor: Charakter & Seele
  • Motor: Samt & Seide
  • einfache Bedienung
  • fährt sich leichter als gedacht
  • tolle Serienausstattung
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
Kontra:
  • Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
  • Navi nur nach Freischaltung
  • Hebel könnten schöner sein
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
Pro:
  • Fahrkomfort
  • Wendigkeit
  • Krawalliger, kräftiger Motor
  • Geländetauglichkeit
Kontra:
  • Soziusbetrieb
  • Reisetauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht221kg
Radstand1.440mm
Länge2.055mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.085mm
Gewicht158kg
Radstand1.504mm
Radstand1.504mm
Sitzhöhe: 920 mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub84mm
Bohrung102mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung136 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite304km
Leistung75 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment74 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.193km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite342km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneTelegabel Upside-Down (Federweg 275)mm
Federung hintenWP (Federweg 275)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.


Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.995 €
  • Verfügbarkeit: seit 02/2026
  • Farben: Schwarz

Spaß ohne Ende - leider ein teurer

Also, hat das Experiment geklappt? Tja, ein eindeutiges Fazit ist schwierig. Für die Fernreise ist der Serientank klein, Sitzposition, Sitzbank und Fahrwerk auf der Anreise zum Ziel eher anstrengend.

Ansonsten ist die Husqvarna 701 Enduro ein echtes Spaßgerät. Als Erstmotorrad spielt sie sicher nicht die Idealbesetzung in der Garage, aber wer möchte und kann, sollte das mal ausprobieren. Wie schön doch kurzer Radstand und 75 PS harmonieren können!

Zum Schluss noch ein kleiner Wermutstropfen: Ist schon Mama KTM nicht für ihre zurückhaltende Preisgestaltung berühmt, tut die Tochter es ihr gleich: Das Motorrad mit praktisch null Ausstattung und wenig Neigung zum Soziusbetrieb kostet 10.395 Euro. Glückwunsch an die, die es sich leisten können.

Also: Wer ein Moped mit einem Klasse-Motor, tollem Fahrwerk, niedrigem Gewicht und brutalen Bremsen sucht, aber kaum etwas anderem, der kann einchecken. Wer Unvernunft für vernünftig im tieferen Sinn hält, der ist hier richtig. Für alle anderen gilt: „zurückbleiben bitte“.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10,395€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.700€
  • Baujahre: seit 2017
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: weiß

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Kawasaki Z1100 vs Husqvarna 701 Enduro: Vergleich für Straße, Alltag und Abenteuer

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z1100 und die Husqvarna 701 Enduro, wird der Vergleich besonders spannend. Die Z1100 steht für souveräne Straßenperformance und einen klassischen Charakter, während die 701 Enduro auf Vielseitigkeit setzt: sportlich, leichtfüßig und mit dem Anspruch, auch abseits der üblichen Strecken Spaß zu machen. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im direkten Vergleich schlagen – und wo sie jeweils ihre Stärken ausspielen.

Grundcharakter: Straßenfokus vs. Enduro-Vielseitigkeit

Die Kawasaki Z1100 ist als straßenorientiertes Motorrad gedacht, das vor allem auf Fahrkomfort, ruhige Kontrolle und einen kraftvollen Auftritt ausgelegt ist. Die Husqvarna 701 Enduro dagegen ist stärker auf Flexibilität ausgelegt: Sie fühlt sich nicht nur auf Asphalt wohl, sondern will auch dort überzeugen, wo der Untergrund weniger planbar ist. Genau diese Grundausrichtung zieht sich durch den gesamten Vergleich.

Motor und Fahrgefühl: Kraftentfaltung im Vergleich

Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Kawasaki Z1100 wirkt in der Regel wie ein Motorrad, das seine Stärke in einem gleichmäßigen, durchzugsstarken Fahrstil ausspielt. Das macht sie besonders interessant, wenn häufiges Schalten nicht im Mittelpunkt steht und man lieber entspannt beschleunigt. Die Husqvarna 701 Enduro hingegen steht oft für ein direkteres, lebendigeres Ansprechverhalten. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das stärker nach „Gas geben und reagieren“ aussieht – ideal, wenn Kurven, wechselnde Strecken oder auch Schotterabschnitte mehr Dynamik verlangen.

Beide Motorräder können Spaß machen, aber auf unterschiedliche Weise: Die Z1100 punktet eher mit souveräner Kraft und ruhiger Kontrolle, während die 701 Enduro mit Agilität und dem Gefühl, jederzeit bereit zu sein, überzeugt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Beim Fahrwerk trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Kawasaki Z1100 ist typischerweise auf Stabilität und ein sicheres Gefühl auf der Straße ausgelegt. Das hilft besonders bei zügigem Fahren, wenn die Maschine „auf Linie“ bleiben soll. Die Husqvarna 701 Enduro ist dagegen so konzipiert, dass sie Unebenheiten besser wegsteckt und auch bei wechselnden Bedingungen kontrollierbar bleibt. Das Handling wirkt oft wendiger und „freier“, was sich gerade dann bemerkbar macht, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht.

Stärken der Z1100 liegen damit eher in der Straßenruhe, während die 701 Enduro ihre Stärken im Offroad-ähnlichen Alltag ausspielt: mehr Gefühl für Untergrund, mehr Spielraum für spontane Streckenwechsel.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort auf Distanz vs. aufrechte Kontrolle

Auch die Sitzposition spielt im Vergleich eine große Rolle. Die Kawasaki Z1100 wirkt in der Regel auf eine straßenorientierte Ergonomie abgestimmt: Man sitzt so, dass man längere Strecken angenehm abspulen kann und dabei nicht ständig „gegen“ die Maschine arbeiten muss. Die Husqvarna 701 Enduro bietet dagegen häufig eine aufrechtere, kontrollorientierte Haltung. Das ist praktisch, wenn man im Gelände oder auf holprigen Abschnitten mehr Stabilität über den Oberkörper braucht.

Wer viel auf der Straße unterwegs ist und Wert auf entspanntes Fahren legt, findet in der Z1100 oft den passenderen Charakter. Wer dagegen regelmäßig Strecken fährt, die nicht ganz „planbar“ sind, profitiert eher von der Enduro-typischen Ergonomie der 701.

Bremsen und Sicherheit: Gefühl und Dosierbarkeit im Alltag

Im Bereich Bremsen geht es weniger um reine Leistungsdaten als um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit und Fahrgefühl. Die Kawasaki Z1100 zielt typischerweise auf ein sicheres, gut berechenbares Bremsverhalten im Straßenbetrieb. Die Husqvarna 701 Enduro muss dagegen auch mit wechselnden Reibwerten klarkommen. Dadurch wird das Thema Dosierung und Kontrolle besonders wichtig: Die 701 wirkt häufig dann im Vorteil, wenn man nicht nur trockenen Asphalt erwartet.

Beide Motorräder können sicher gefahren werden – aber die Art, wie sich Sicherheit anfühlt, unterscheidet sich: Z1100 eher „straßenstabil“, 701 eher „untergrundsensibel“.

Alltagstauglichkeit: Werkstatt, Alltag und Nutzungsszenarien

Bei der Alltagstauglichkeit zählt vor allem, wie gut das Motorrad zu typischen Tagesroutinen passt. Die Kawasaki Z1100 ist häufig dann im Vorteil, wenn das Motorrad als zuverlässiger Begleiter für Pendeln, Ausfahrten und längere Touren genutzt wird. Der Fokus liegt dabei auf einem runden Gesamtpaket: Motorcharakter, Fahrkomfort und ein Straßenauftritt, der nicht ständig nach „Offroad-Setup“ verlangt.

Die Husqvarna 701 Enduro ist dagegen besonders interessant, wenn der Alltag mehr Abwechslung bietet: kurze Wege, spontane Umwege, Feldwege oder Strecken, die man nicht immer vorher planen kann. Die 701 kann dabei den Charakter eines „Alleskönners“ annehmen – mit dem Hinweis, dass Enduro-typische Nutzung auch bedeutet, dass man mit dem Motorrad entsprechend umgehen möchte.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Z1100 – Stärken

  • Straßenfokus: fühlt sich auf Asphalt besonders stimmig an.
  • Gleichmäßiger Fahrstil: macht entspanntes Beschleunigen attraktiv.
  • Stabilität im Handling: wirkt wie ein Motorrad, das Ruhe ausstrahlt.
  • Komfortorientierte Ergonomie: unterstützt längere Fahrten.

Kawasaki Z1100 – Schwächen

  • Weniger Offroad-Anspruch: abseits befestigter Strecken ist nicht der Hauptfokus.
  • Charakter nicht „leichtfüßig“: wer maximale Agilität im Gelände sucht, könnte eher zur 701 greifen.

Husqvarna 701 Enduro – Stärken

  • Vielseitigkeit: funktioniert auch dort, wo die Strecke unruhiger wird.
  • Agiles Fahrgefühl: reagiert oft direkt und dynamisch.
  • Kontrollorientierte Sitzposition: unterstützt aktives Fahren.
  • Abenteuer-Charakter: macht Umwege und Schotterabschnitte reizvoll.

Husqvarna 701 Enduro – Schwächen

  • Anspruch an den Einsatz: wer nur „klassisch Straße“ fährt, bekommt nicht immer den maximalen Mehrwert.
  • Fahrgefühl stärker situationsabhängig: je nach Untergrund muss man den Charakter bewusst nutzen.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welche Art von Fahrten steht im Vordergrund? Die Kawasaki Z1100 ist besonders passend, wenn die meisten Kilometer auf Asphalt stattfinden und ein souveränes, straßenorientiertes Fahrgefühl gefragt ist. Sie eignet sich für Menschen, die gern zügig unterwegs sind, aber dabei nicht ständig „arbeiten“ wollen – eher genießen als kämpfen.

Die Husqvarna 701 Enduro ist dagegen die bessere Wahl, wenn die Strecken abwechslungsreich sind und auch mal der Weg abseits der Standardroute interessant wird. Wer gern spontan fährt, Kurven dynamisch angeht und dabei auch unbefestigte Abschnitte nicht ausschließt, bekommt mit der 701 oft genau die richtige Mischung aus Kontrolle und Abenteuer.

Fazit:

Die Kawasaki Z1100 ist für alle die erste Wahl, die vor allem auf der Straße unterwegs sind und ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl suchen. Sie punktet mit straßenorientierter Stabilität, einem eher gleichmäßigen Motorcharakter und einer Ergonomie, die längere Fahrten angenehm macht. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das nicht nur Asphalt kann, sondern auch wechselnde Untergründe als Teil des Plans sieht, liegt mit der Husqvarna 701 Enduro oft richtig. Ihre Stärken liegen in Agilität, direkterem Ansprechverhalten und einer kontrollorientierten Haltung, die auch bei unruhigen Strecken Sicherheit vermittelt. Kurz gesagt: Z1100 für die Straße und entspanntes Tourenfahren, 701 Enduro für Vielfalt, Dynamik und Abenteuerlust.

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