| UVP | 11.995 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 12.995 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- Motor: Leistung & Kraft im Keller
- Motor: Charakter & Seele
- Motor: Samt & Seide
- einfache Bedienung
- fährt sich leichter als gedacht
- tolle Serienausstattung
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
- Navi nur nach Freischaltung
- Hebel könnten schöner sein
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Fahrleistungen
- Komfort
- Ausstattung
- Preis-Leistung
- Getriebe sehr kurz übersetzt
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 142 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 111 NM bei 7.300 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
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Kawasaki Z1100 vs Kawasaki Z1000 SX: Vergleich der beiden Kawasaki-Charaktere
Wer in der Kawasaki-Z-Welt unterwegs ist, trifft schnell auf zwei Modelle, die auf den ersten Blick nach „ähnlich“ aussehen, beim Fahren aber deutlich unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Der Vergleich Kawasaki Z1100 gegen Kawasaki Z-1000 SX zeigt vor allem, wie stark sich die Ausrichtung auf Fahrstil und Einsatzgebiet auswirken kann: Die Z1100 steht eher für den klassischen, direkten Naked-Charakter, während die Z1000 SX stärker in Richtung sportlich-komfortables Fahren mit mehr Schutz und Alltagstauglichkeit gedacht ist.
Im Folgenden werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet – ohne einzelne Zahlenwerte zu isolieren. Stattdessen geht es darum, wie sich die aufgelisteten Eckdaten der Modelle im Alltag gegenseitig beeinflussen: Motorcharakter, Fahrwerkseindruck, Ergonomie, sowie der praktische Nutzen von Ausstattung und Konzept.
Grundidee und Fahrcharakter: Naked-DNA vs. sportlicher Allrounder
Wie sich die Z1100 anfühlt
Die Kawasaki Z1100 wirkt wie ein Bike, das auf unmittelbares Feedback ausgelegt ist. Der Naked-Ansatz sorgt dafür, dass die Maschine „ehrlich“ bleibt: Wind, Temperatur und Fahrbahngefühl sind spürbar. Das ist für viele genau der Reiz – weniger Verkleidung, mehr Direktheit. Wer gern zügig durch die Stadt rollt, kurze Strecken dynamisch fährt oder einfach den Motor und die Gasannahme im Vordergrund haben möchte, bekommt hier ein Konzept, das nicht versucht, alles zu „glätten“.
Wie sich die Z1000 SX anfühlt
Die Kawasaki Z-1000 SX ist dagegen stärker als sportlicher Reise-Allrounder gedacht. Das merkt man vor allem daran, wie das Motorrad mit dem Fahrtwind umgeht und wie die Sitzposition auf längere Abschnitte ausgelegt ist. Der SX-Ansatz zielt darauf, dass sich auch längere Touren weniger anstrengend anfühlen. Gleichzeitig bleibt der Charakter sportlich: Die Maschine will nicht nur „komfortabel“ sein, sondern auch zügig bewegt werden.
Motor und Antrieb: Vergleich der Leistungsentfaltung
Beide Modelle stammen aus der Kawasaki-Z-Familie und bringen den typischen „Z“-Drive mit. Entscheidend ist aber, wie die Leistung nutzbar wird. In den aufgelisteten Daten zeigt sich, dass die Z1000 SX häufig als das vielseitigere Gesamtpaket wahrgenommen wird: Sie wirkt in vielen Situationen souveräner, weil sie den Spagat zwischen sportlichem Antritt und alltagstauglicher Dosierbarkeit besser abdeckt. Die Z1100 spielt dagegen oft ihre Stärken aus, wenn das Tempo bewusst angehoben wird und der Fahrer die Maschine „arbeitet“ – also wenn Drehzahl und Gasgriff gezielt genutzt werden.
Stärken der Z1100 liegen damit eher im direkten Fahrgefühl und im „klassischen“ Leistungsbild. Schwächen können dort auftauchen, wo viel Autobahn oder lange gleichmäßige Strecken im Fokus stehen: Dann wird der Komfortvorteil der SX-Philosophie besonders relevant.
Die Z1000 SX punktet häufig mit einer harmonischeren Nutzung der Leistung über verschiedene Geschwindigkeitsbereiche. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass der Charakter weniger „roh“ wirkt als bei der Z1100 – wer maximales Naked-Feeling sucht, könnte sich eher an der Z1100 zuhause fühlen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Vergleich der Fahrwerksdaten und der typischen Abstimmung zeigt sich ein klares Bild: Die Z1100 ist tendenziell auf ein lebendiges, direktes Handling ausgelegt. Das macht sie besonders interessant für kurvige Strecken, für spontane Richtungswechsel und für Fahrten, bei denen das Motorrad „mitdenkt“. Wer gern aktiv fährt und das Bike spürt, wird hier schnell warm.
Die Z1000 SX wirkt dagegen oft wie die stabilere Wahl bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Strecken. Das liegt nicht nur an der Geometrie, sondern auch an der Gesamtkonzeption: Mehr Schutz, mehr Ruhe im Fahrgefühl, weniger „Stress“ durch Wind und Fahrbahnunruhe. In den aufgelisteten Eckdaten spiegelt sich das als Tendenz zu einem ausgewogeneren Langstrecken-Setup wider.
Stärken der Z1100: agiles Gefühl, unmittelbare Rückmeldung, viel Fahrspaß auf kurzen bis mittleren Strecken. Schwächen: weniger entspannte Langstreckenwirkung, weil Wind und Aerodynamik stärker ins Fahrerlebnis eingreifen.
Stärken der Z1000 SX: souveränes Reisepaket, ruhigeres Gesamtgefühl, bessere Grundlage für Touren. Schwächen: Wer maximale Leichtigkeit im „Naked“-Sinn erwartet, könnte das Handling als etwas weniger „ungefiltert“ wahrnehmen.
Ergonomie und Sitzposition: Alltagstauglichkeit im Detail
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein zentraler Unterschied. Die Z1100 setzt stärker auf den klassischen Naked-Look und damit auf eine Position, die sportlich, aber oft weniger „tourig“ wirkt. Das kann für Stadtfahrten und kürzere Ausfahrten ideal sein. Auf langen Strecken kann jedoch genau diese Direktheit dazu führen, dass man häufiger nachjustiert oder Pausen früher einplant.
Die Z1000 SX ist im Konzept häufig auf längere Fahrten ausgelegt. Das zeigt sich in der Gesamthaltung und in der Art, wie das Motorrad den Fahrer unterstützt. In Kombination mit dem Windschutz ergibt sich ein spürbarer Komfortvorteil. Gerade wenn häufig Autobahn oder zügige Landstraßen gefahren werden, kann die SX-Variante deutlich entspannter wirken.
Stärken der Z1100: sportliche Haltung, schnelle Einsatzbereitschaft, unkompliziertes Handling im Alltag. Schwächen: weniger Schutz, dadurch tendenziell höhere Belastung bei langen Strecken.
Stärken der Z1000 SX: bessere Langstrecken-Ergonomie, weniger Windstress, komfortableres Gesamtpaket. Schwächen: durch den „Tour“-Charakter wirkt das Bike im Stadtverkehr manchmal weniger „leichtfüßig“ als die Z1100.
Windschutz und Aerodynamik: Der praktische Unterschied
Ein Punkt, der im Alltag oft mehr zählt als man denkt, ist der Windschutz. Die Z1000 SX ist hier klar im Vorteil, weil das Konzept mehr Abschirmung bietet. Das wirkt sich nicht nur auf den Komfort aus, sondern auch auf die Konzentration: Weniger Winddruck bedeutet oft, dass die Fahrhaltung stabiler bleibt und man sich weniger „gegen den Fahrtwind“ arbeiten muss.
Die Z1100 setzt dagegen auf Offenheit. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – es ist eher eine bewusste Entscheidung für das Naked-Erlebnis. Wer gern spürt, wie sich Geschwindigkeit anfühlt, und wer Touren eher kurz hält, wird das sehr schätzen. Für lange Fahrten bei wechselnden Wetterbedingungen kann die fehlende Abschirmung jedoch stärker ins Gewicht fallen.
Bremsen, Fahrassistenz und Alltag: Was zählt, wenn man wirklich fährt
Beim Vergleich der Bremsanlage und der typischen Fahreigenschaften zeigt sich: Beide Motorräder sind grundsätzlich dafür gemacht, sportlich bewegt zu werden. In der Praxis entscheidet jedoch die Abstimmung, wie gut sich das Motorrad dosieren lässt. Die Z1000 SX wirkt häufig als das Bike, das in Alltagssituationen und bei wechselnden Bedingungen souveräner bleibt, weil das Gesamtpaket auf „kontrolliertes Fahren“ ausgelegt ist. Die Z1100 kann dagegen in Situationen, in denen man bewusst sportlich fährt, sehr direkt und „handlich“ wirken.
Auch die Ausstattung spielt eine Rolle: Die SX-Variante ist oft die bessere Basis, wenn regelmäßig Gepäck, längere Strecken oder häufige Fahrten außerhalb der Stadt geplant sind. Die Z1100 ist dafür häufig die passendere Wahl, wenn das Motorrad eher als Spaßgerät oder als unkomplizierter Alltagsbegleiter genutzt wird.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z1100 – typische Stärken
- Sehr direkter Naked-Charakter mit viel Fahrgefühl
- Agiles Handling für kurvige Strecken und dynamische Fahrten
- Ideal, wenn Komfort nicht im Vordergrund steht, sondern das unmittelbare Fahrerlebnis
Kawasaki Z1100 – mögliche Schwächen
- Weniger Windschutz, dadurch tendenziell mehr Belastung auf langen Strecken
- Tourenkomfort kann im Vergleich zur SX-Variante zurückstehen
Kawasaki Z-1000 SX – typische Stärken
- Mehr Allround-Qualitäten durch sportlich-komfortables Konzept
- Ruhigeres Gesamtgefühl, besonders bei längeren Fahrten
- Windschutz und Ergonomie unterstützen die Alltagstauglichkeit
Kawasaki Z-1000 SX – mögliche Schwächen
- Weniger „ungefiltertes“ Naked-Erlebnis als bei der Z1100
- Wer maximale Leichtigkeit im Stadtverkehr sucht, könnte die SX als etwas „touriger“ empfinden
Für wen passt welches Motorrad?
Die Wahl zwischen Kawasaki Z1100 und Kawasaki Z-1000 SX hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrten im Alltag dominiert.
Z1100 passt besonders gut, wenn…
- kurze bis mittlere Strecken häufig sind
- das Naked-Feeling und die direkte Rückmeldung wichtiger sind als maximaler Windschutz
- die Fahrten eher spontan und dynamisch geplant werden
Z1000 SX passt besonders gut, wenn…
- regelmäßig längere Touren oder Autobahnanteile vorkommen
- Komfort, Ergonomie und Windschutz spürbar entlasten sollen
- ein Motorrad gesucht wird, das sportlich bleibt, aber im Alltag „einfach funktioniert“
Fazit:
Die Kawasaki Z1100 ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf direktem Fahrgefühl, Naked-Charakter und agilerem, ungefiltertem Handling liegt. Sie macht besonders dann Spaß, wenn Fahrten kurz bis mittel sind und das Motorrad als dynamisches Spaßgerät oder unkomplizierter Alltagsbegleiter genutzt wird. Wer Wind und Wetter bewusst spüren möchte und das Motorrad gern aktiv bewegt, findet hier einen stimmigen Ansatz.
Die Kawasaki Z-1000 SX spielt ihre Stärken aus, wenn längere Strecken, häufige Touren und ein insgesamt ruhigeres, komfortableres Fahrerlebnis im Vordergrund stehen. Der sportliche Anspruch bleibt erhalten, aber das Konzept reduziert spürbar den Stressfaktor durch Wind und unterstützt eine entspanntere Haltung. Wer ein Bike sucht, das sowohl zügig als auch alltagstauglich überzeugt, wird mit der SX meist glücklicher.
Kurz gesagt: Z1100 für maximalen Naked-Genuss, Z1000 SX für sportliche Langstrecken-Komfort.