| UVP | 11.995 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.899 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor: Leistung & Kraft im Keller
- Motor: Charakter & Seele
- Motor: Samt & Seide
- einfache Bedienung
- fährt sich leichter als gedacht
- tolle Serienausstattung
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
- Navi nur nach Freischaltung
- Hebel könnten schöner sein
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- wieselflinker Kurvenflitzer
- obenrum ordentliche Leistung
- wertige Verarbeitung
- leicht und einfach zu beherrschen
- untenrum wenig Leistung
- Federbein hinten etwas zu soft
- Getriebe kalt etwas hakelig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 164 | kg |
| Radstand | 1.340 | mm |
| Radstand | 1.340 | mm |
| Sitzhöhe: | 824 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 373 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 44 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 395 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
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Kawasaki Z1100 vs KTM RC 390: Vergleich für Fahrgefühl, Alltag und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z1100 und die KTM RC 390, lohnt sich ein genauer Blick. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wie unterscheiden sich Motorcharakter und Fahrwerk, und wo liegen die typischen Schwächen der jeweiligen Ausrichtung? Dabei werden die Eigenschaften beider Modelle nicht isoliert betrachtet, sondern direkt gegeneinander abgewogen – damit am Ende klar wird, welches Motorrad besser zu den eigenen Vorstellungen passt.
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Charakter vs. sportliche Kompaktheit
Die Kawasaki Z1100 steht für einen souveränen, erwachsenen Auftritt. Das Konzept zielt auf ein Motorrad, das sich in vielen Situationen gelassen bewegt: vom entspannten Cruisen bis zum zügigen Fahren auf der Landstraße. Die KTM RC 390 dagegen ist klar sportlich gedacht. Sie wirkt wie ein kompaktes Werkzeug für Kurven, Beschleunigung und ein agiles Fahrgefühl – besonders dort, wo Dynamik und schnelle Richtungswechsel zählen.
Wie sich das im Fahrgefühl bemerkbar macht
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z1100 spielt ihre Stärken eher über Durchzug und Ruhe aus. Die KTM RC 390 wirkt dagegen lebendiger und „spritziger“ im Umgang mit Gas und Lenkimpulsen. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt, wird bei der Z1100 eher glücklich. Wer dagegen das Gefühl liebt, dass das Bike sofort auf jede Bewegung reagiert, findet in der RC 390 den passenden Charakter.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Beim Motor geht es nicht nur um reine Leistungswerte, sondern um die Art, wie Kraft verfügbar gemacht wird. Die Kawasaki Z1100 ist auf einen gleichmäßigen, kraftvollen Rhythmus ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Schaltvorgänge nicht im Vordergrund stehen sollen und wenn man auch bei moderater Drehzahl souverän vorankommen möchte.
Die KTM RC 390 setzt dagegen auf einen sportlichen Antrieb, der eher nach „ziehen und beschleunigen“ verlangt. Im Vergleich wirkt die RC 390 dadurch oft dynamischer im Antritt, während die Z1100 eher mit einem breiten, entspannten Leistungsbild überzeugt.
Stärken und Schwächen im Alltag
Kawasaki Z1100 – Stärke: Durchzug und Gelassenheit bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Kawasaki Z1100 – Schwäche: Wer sehr häufig im engen Stadtverkehr mit ständigem Stop-and-Go unterwegs ist, kann den Fokus auf Komfort und souveräne Fahrweise weniger „spielerisch“ erleben als bei einem kompakteren Sportbike.
KTM RC 390 – Stärke: Agilität und sportliche Reaktion, die gerade im Stadt- und Landstraßenmix Spaß macht. KTM RC 390 – Schwäche: Wer lange Strecken besonders entspannt und mit wenig Drehzahlstress fahren möchte, muss sich stärker an den sportlichen Charakter anpassen.
Sitzposition und Ergonomie: Wie die Körperhaltung den Unterschied macht
Die Sitzposition ist bei diesem Vergleich ein entscheidender Punkt. Die Kawasaki Z1100 bietet typischerweise eine Haltung, die eher auf Kontrolle und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Die KTM RC 390 ist sportlicher positioniert: Das fördert eine aktive Fahrweise, kann aber auf längeren Strecken oder bei häufigem Stadtverkehr spürbar fordernder sein.
Lenken, Blickführung und Kontrolle
Im Vergleich zeigt sich: Die RC 390 unterstützt eine direkte, sportliche Blickführung und macht es leichter, das Motorrad „in die Kurve zu legen“. Die Z1100 fühlt sich dagegen oft stabiler und ruhiger an, besonders wenn man nicht ständig maximal sportlich unterwegs sein möchte.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Souveränität
Beim Fahrwerk unterscheiden sich die Philosophien. Die KTM RC 390 ist darauf ausgelegt, schnell zu reagieren und Kurvenfahrten dynamisch zu unterstützen. Das macht sie besonders interessant, wenn häufiges Wechseln zwischen Beschleunigen und Bremsen sowie zügiges Kurvenfahren zum Alltag gehören.
Die Kawasaki Z1100 wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das Stabilität und ein ruhiges Fahrverhalten in den Vordergrund stellt. Das ist ein Plus, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist oder wenn man lieber gleichmäßig und souverän unterwegs ist.
Stärken und Schwächen auf unterschiedlichen Strecken
KTM RC 390 – Stärke: Wendigkeit und sportliches Handling, das Kurvenfahrten „einfacher“ wirken lässt. KTM RC 390 – Schwäche: Auf sehr langen, entspannten Autobahnabschnitten kann der sportliche Fokus weniger Komfort bieten als ein eher alltagstaugliches Setup.
Kawasaki Z1100 – Stärke: Souveränität und ein ruhigeres Gesamtgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen überzeugt. Kawasaki Z1100 – Schwäche: Wer maximale Agilität und „leichtes“ Sportbike-Feeling sucht, muss sich stärker auf die Charakteristik des größeren, erwachseneren Konzepts einstellen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei der Bremsleistung zählt vor allem, wie gut sich das Motorrad dosieren lässt. Im Vergleich zeigt sich: Die KTM RC 390 wirkt tendenziell sportlich abgestimmt und unterstützt eine direkte Bremsdosierung, die zu einer aktiven Fahrweise passt. Die Kawasaki Z1100 bietet dagegen häufig ein Gefühl von Stabilität beim Verzögern, das besonders dann wichtig ist, wenn man nicht nur „sportlich“, sondern auch kontrolliert und vorausschauend fährt.
Was das für den Fahrstil bedeutet
Wer häufig hart in Kurven hineinbremst oder sportliche Linien fährt, wird die RC 390 als sehr passend empfinden. Wer dagegen Wert auf ein gleichmäßiges, souveränes Bremsverhalten legt – auch bei längeren Fahrten – findet in der Z1100 oft die passendere Basis.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Touren
Die Alltagstauglichkeit ist bei diesem Vergleich nicht nur eine Frage von Komfort, sondern auch von Handhabung und „Stresslevel“. Die KTM RC 390 punktet mit ihrer kompakten Art: Sie lässt sich im Stadtverkehr leichter bewegen und macht kurze Wege oft unkompliziert. Gleichzeitig ist sie sportlich ausgelegt, was bei längeren Touren spürbar werden kann.
Die Kawasaki Z1100 ist eher der Typ Motorrad, der sich für längere Fahrten und entspannteres Tempo anbietet. Im Vergleich wirkt sie wie ein Bike, das man auch über längere Zeit gerne fährt, ohne ständig das Gefühl zu haben, man müsse „im Sportmodus“ bleiben.
Stärken und Schwächen im täglichen Einsatz
Kawasaki Z1100 – Stärke: entspannte Fahrweise, souveränes Auftreten und ein Gefühl von „mitfahren statt kämpfen“. Kawasaki Z1100 – Schwäche: In sehr engen Situationen kann die größere Auslegung weniger spielerisch wirken als bei einem kleineren Sportbike.
KTM RC 390 – Stärke: leichtes Handling, sportlicher Spaß und gute Eignung für dynamische Strecken. KTM RC 390 – Schwäche: Wer vor allem Komfort und entspannte Langstrecke priorisiert, muss die sportliche Ausrichtung stärker berücksichtigen.
Kaufberatung: Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich zwischen Kawasaki Z1100 und KTM RC 390 lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil lösen. Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Weise.
Wann die Kawasaki Z1100 die bessere Wahl ist
Die Kawasaki Z1100 ist besonders dann sinnvoll, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag souverän bleibt, auf der Landstraße durch Durchzug überzeugt und auch längere Fahrten angenehm unterstützt. Wer ein erwachsenes Fahrgefühl mag, bei dem man nicht ständig „arbeiten“ muss, wird mit der Z1100 eher das passende Gesamtpaket finden.
Wann die KTM RC 390 die bessere Wahl ist
Die KTM RC 390 passt besonders gut, wenn Kurven, Agilität und sportliche Dynamik im Vordergrund stehen. Wer gerne zügig unterwegs ist, schnelle Richtungswechsel mag und ein Motorrad sucht, das sich leicht anfühlt, trifft mit der RC 390 häufig genau den richtigen Nerv.
Fazit:
Die Kawasaki Z1100 ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein souveränes, erwachsenes Motorrad suchen: mit starkem Durchzug, ruhigerem Fahrgefühl und einer Ausrichtung, die auch längere Strecken angenehm macht. Sie punktet vor allem dann, wenn nicht jede Fahrt maximal sportlich sein muss, sondern wenn Kontrolle, Gelassenheit und ein gleichmäßiger Rhythmus wichtiger sind.
Die KTM RC 390 eignet sich dagegen besonders für alle, die sportliche Kompaktheit wollen: agiles Handling, direkte Reaktionen und ein Fahrgefühl, das Kurvenfahrten und dynamische Strecken besonders lebendig macht. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gerne zügig fährt, wird die RC 390 als sehr passend empfinden.
Kurz gesagt: Z1100 für Souveränität und entspanntes Reisen, RC 390 für Agilität, Sportlichkeit und kurvenorientierten Spaß.