UVP 11.995 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 6.999 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
Die Nachfolgerin der legendären Z1000 im Fahrbericht
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Wie schlägt sich günstige Adventure-Bike mit 60 PS aus Italien?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor: Leistung & Kraft im Keller
  • Motor: Charakter & Seele
  • Motor: Samt & Seide
  • einfache Bedienung
  • fährt sich leichter als gedacht
  • tolle Serienausstattung
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
Kontra:
  • Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
  • Navi nur nach Freischaltung
  • Hebel könnten schöner sein
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
Pro:
  • eigenständiges Design
  • komfortabler Tourer
  • auffällig stabile Straßenlage
  • Preis / Leistung
Kontra:
  • Windschild macht Geräusche
  • knapp bemessene Leistung
  • Getriebe etwas hakelig

Abmessungen & Gewicht

Gewicht221kg
Radstand1.440mm
Länge2.055mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.085mm
Gewicht213kg
Radstand1.470mm
Länge2.200mm
Radstand1.470mm
Sitzhöhe: 820-845 mm
Höhe1.390mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung136 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite304km
Leistung60 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment54 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt18Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)
RahmenbauartStahlbrückenrahmen
Federung vorneUpside-Down Marzocchi 50 mm, Federweg 175 mm, einstellbar in Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zug- und Druckstufe (Federweg 175)mm
Federung hintenKayaba Monofederbein, Federweg 165 mm, einstellbar für Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zugstufe (Federweg 165)mm
Aufhängung hintenAluminiumschwinge
Reifen vorne110/80-19
Reifen hinten150/70-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe 298 mm, Brembo Schwimmsättel, 2 Kolben ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 255 mm)

Fazit

Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.


Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.995 €
  • Verfügbarkeit: seit 02/2026
  • Farben: Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die Moto Morini X-Cape 650 ist ein gutes Adventure-Bike für kleines Geld. Es gibt noch Verbesserungs- und Update-Potenzial, aber so richtig schlimme Dinge sind uns nicht aufgefallen. Die Maschine fährt sich klasse und besticht mit einer sehr gut austarierten Straßenlage und einer bequemen Sitzposition. Einzig die etwas beschränkte Leistung trübt den Eindruck ein wenig - aber natürlich nur dann, wenn man diese überhaupt von einem Adventure-Bike fordert.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Stephan aus Lübeck zur Verfügung gestellt. Stephan ist ein "alter Hase" was Motorräder angeht und weiß die X-Cape als Tourer zu schätzen - genau wie seine Frau, die sich nach eigenen Angaben als Sozia hier besonders wohl fühlt...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.985 €
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: Weiß, Rot, Grau

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Kawasaki Z1100 vs. Moto Morini X-Cape 650: Vergleich der zwei Charaktere

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedliche Welten bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z1100 steht für den klassischen, kraftvollen Auftritt eines großen Naked Bikes. Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt dagegen wie ein pragmatischer Allrounder mit Adventure-Genen: aufrecht, vielseitig und darauf ausgelegt, sowohl im Alltag als auch auf längeren Strecken Spaß zu machen. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen – denn je nach Fahrprofil kann das eine Motorrad klar im Vorteil sein, während das andere seine Qualitäten eher in bestimmten Situationen ausspielt.

Grundidee und Fahrgefühl: Naked Power vs. Reise- und Allround-Ansatz

Wie sich die Kawasaki Z1100 anfühlt

Die Kawasaki Z1100 ist ein Motorrad, das vor allem über seine Präsenz und seinen Motorcharakter überzeugt. Der Fokus liegt auf direktem Ansprechverhalten und dem Gefühl, dass Leistung jederzeit verfügbar ist. Das macht sie besonders interessant, wenn zügiges Fahren auf Landstraßen, dynamische Beschleunigungen und ein souveränes Auftreten im Vordergrund stehen. Gleichzeitig ist das Fahrgefühl stark „motorgetrieben“: Wer gerne mit Gas und Drehmoment arbeitet, wird sich schnell zuhause fühlen.

Wie sich die Moto Morini X-Cape 650 anfühlt

Die Moto Morini X-Cape 650 setzt dagegen auf einen ausgewogeneren, alltagstauglichen Ansatz. Die Sitzposition wirkt aufrecht und entspannt, wodurch sich längere Fahrten angenehmer anfühlen können. Der Charakter ist weniger „rohe Kraft“ und mehr „kontrollierte Vielseitigkeit“. Gerade wenn Strecken nicht nur aus schnellen Passagen bestehen, sondern aus Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlichen Ausflügen abseits des Gewohnten, spielt die X-Cape ihre Stärken aus.

Motor und Antrieb: Wo die Stärken liegen

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z1100 profitiert deutlich von ihrem größeren Hubraum- und Leistungsansatz. Das bedeutet in der Praxis vor allem mehr Reserven bei Überholmanövern und ein souveränes Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt hingegen wie das Motorrad, das mit einem moderneren Allround-Setup punktet: Sie ist oft die bessere Wahl, wenn gleichmäßiges Fahren, effizientes Tempo und ein gut nutzbares Leistungsband wichtiger sind als maximale Durchzugskraft.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Z1100 ist im „Punch“-Moment überlegen, während die X-Cape 650 eher über Alltagstauglichkeit und ein harmonisches Gesamtpaket überzeugt. Wer häufig sehr sportlich unterwegs ist, wird die Kawasaki eher als „Werkzeug“ für dynamische Fahrten sehen. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich vielseitig einsetzen lässt, findet in der Moto Morini häufig den passendsten Kompromiss.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Stärken der Kawasaki Z1100

Die Kawasaki Z1100 vermittelt ein Gefühl von Stabilität und Ruhe, besonders dann, wenn die Straße schneller wird. In flotten Kurven und bei zügigem Tempo wirkt das Motorrad berechenbar. Gleichzeitig kann das Handling – je nach Fahrstil und Setup – weniger „leichtfüßig“ wirken als bei kleineren, adventure-orientierten Maschinen. Das ist nicht automatisch ein Nachteil, aber es beeinflusst, wie sich das Motorrad in engen Situationen anfühlt.

Stärken der Moto Morini X-Cape 650

Die Moto Morini X-Cape 650 spielt ihre Vorteile vor allem dort aus, wo es nicht nur um Tempo geht: bei wechselndem Untergrund, bei längeren Etappen und in Situationen, in denen ein Motorrad komfortabel und unkompliziert bleiben soll. Das Handling wirkt oft zugänglicher, weil die Maschine auf eine breitere Nutzung ausgelegt ist. Wer gerne entspannt fährt oder auch mal abseits der perfekten Asphaltstrecke unterwegs ist, wird die X-Cape als angenehm erleben.

Schwächen zeigen sich entsprechend spiegelbildlich: Die Kawasaki kann bei sehr engen, langsamen Manövern weniger „spielerisch“ wirken, während die Moto Morini bei maximalem sportlichem Anspruch an ihre Grenzen stoßen kann – nicht unbedingt im Fahrgefühl, aber im Anspruch an Reserven und Durchzug.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition entscheidet

Bei beiden Motorrädern ist die Sitzposition ein zentraler Punkt. Die Kawasaki Z1100 richtet sich eher an Fahrer, die eine sportlichere Auslegung mögen und bei denen der Fokus auf dynamischem Fahren liegt. Das kann auf kurzen Strecken großartig sein, während längere Fahrten stärker davon abhängen, wie gut die Ergonomie zum eigenen Körper passt.

Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt dagegen häufig wie ein Motorrad, das für längere Zeit „einfach funktioniert“. Die aufrechtere Haltung unterstützt eine entspanntere Körperführung, was besonders auf Touren oder im gemischten Alltag spürbar wird. Wer häufig pendelt oder regelmäßig längere Strecken fährt, wird diese Eigenschaft besonders zu schätzen wissen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag

Im Vergleich zeigt sich, dass beide Motorräder grundsätzlich auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt sind. Die Kawasaki Z1100 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn kräftige Verzögerung und Reserven bei höheren Geschwindigkeiten gefragt sind. Die Moto Morini X-Cape 650 punktet eher über die Alltagstauglichkeit: gut dosierbare Bremsleistung, ein verständliches Ansprechverhalten und ein Gesamtpaket, das auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleibt.

Schwächen sind hier weniger „technisch“, sondern eher fahrprofilabhängig: Wer sehr sportlich bremst und häufig aus höheren Tempi verzögert, wird die Kawasaki als souveräner empfinden. Wer dagegen gleichmäßig fährt und Wert auf kontrolliertes, stressfreies Bremsen legt, findet in der Moto Morini oft die passendere Wahl.

Ausstattung und Alltag: Wer nutzt wofür?

Die Kawasaki Z1100 ist typischerweise die Maschine für Fahrer, die das Motorrad als Erlebnis sehen: Motor, Sound und Fahrdynamik stehen im Vordergrund. In der Praxis bedeutet das: Sie passt besonders gut zu Touren, bei denen die Strecke und das Fahrgefühl im Mittelpunkt stehen. Für den täglichen Einsatz kann sie ebenfalls funktionieren, aber der Charakter ist klar „naked und dynamisch“.

Die Moto Morini X-Cape 650 ist stärker auf den Alltag und die Vielseitigkeit ausgelegt. Sie eignet sich besonders, wenn das Motorrad nicht nur für eine Art von Fahrt genutzt wird. Ob Stadt, Landstraße oder längere Tour: Die X-Cape wirkt wie ein Motorrad, das man gerne stehen lässt, um es einfach zu nehmen – ohne jedes Mal das Gefühl zu haben, dass man „für den Zweck“ ein anderes Bike bräuchte.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Kawasaki Z1100: Die richtige Wahl für dynamische Fahrer

Die Kawasaki Z1100 ist besonders passend für Fahrer, die viel Wert auf Durchzug, Reserven und ein kraftvolles Naked-Bike-Gefühl legen. Wer häufig zügig unterwegs ist, gerne beschleunigt und das Motorrad als sportliches Gesamtpaket erleben möchte, trifft mit der Z1100 eine sehr stimmige Wahl. Auch dann, wenn die Ergonomie individuell passt, kann sie auf Touren richtig Spaß machen – vor allem, wenn die Fahrten eher „Fahren statt Schleichen“ sind.

Moto Morini X-Cape 650: Die richtige Wahl für vielseitige Nutzung

Die Moto Morini X-Cape 650 empfiehlt sich vor allem für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das flexibel bleibt. Wer eine entspannte Sitzposition, ein alltagstaugliches Fahrgefühl und ein stimmiges Gesamtpaket für gemischte Strecken bevorzugt, wird mit der X-Cape häufig glücklicher. Gerade wenn nicht jede Fahrt maximal sportlich sein soll, sondern Komfort, Kontrolle und Vielseitigkeit zählen, spielt die Moto Morini ihre Stärken aus.

Fazit:

Die Kawasaki Z1100 ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Kraft, Reserven und ein dynamisches Naked-Bike-Gefühl suchen. Sie überzeugt besonders dann, wenn zügiges Fahren, souveräne Beschleunigung und ein stabiler Auftritt im Vordergrund stehen. Wer gerne sportlich unterwegs ist und das Motorrad als „Antriebserlebnis“ versteht, wird mit der Z1100 sehr wahrscheinlich mehr Freude haben.

Die Moto Morini X-Cape 650 passt dagegen besser zu Fahrern, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren möchten. Die aufrechtere Ergonomie, das zugängliche Handling und der allround-orientierte Charakter machen sie zur stimmigen Option, wenn unterschiedliche Streckenarten zum Alltag gehören. Wer Komfort, Kontrolle und unkomplizierte Nutzung priorisiert, findet in der X-Cape 650 den sinnvolleren Kompromiss.

Kurz gesagt: Z1100 für maximale Dynamik, X-Cape 650 für vielseitigen Alltag und entspannte Touren.

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