| UVP | 11.995 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 10.578 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor: Leistung & Kraft im Keller
- Motor: Charakter & Seele
- Motor: Samt & Seide
- einfache Bedienung
- fährt sich leichter als gedacht
- tolle Serienausstattung
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
- Navi nur nach Freischaltung
- Hebel könnten schöner sein
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- toller Motor
- präzises Fahrwerk
- gute Bremsen
- QuickShifter Serie
- alltagstaugliche Sitzposition
- gut ablesbares Cockpit mit einfacher Bedienung
- etwas schwerer als die Wettbewerber
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Schraubenfedern / Cartridge-System, Öldämpfung (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | SHOWA Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit
Die Suzuki GSX-8R ist ein sportlicher Renner für Jedermann. Aufgrund der moderaten Sitzposition darf man auch Ü30 sein, um mit dieser Maschine seinen Spaß zu haben. Sie ist ausgewogen, fährt sich toll und hat diesen bärigen 800er Motor, der im Zusammenspiel mit dem fluffigen QuickShifter jede Menge Endorphine freisetzt. Die GSX-8R ist fair eingepreist und kommt mit einer vernünftigen Ausstattung.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort stehen die GSX-8R und die GSX-8S als Vorführer. Unser Tipp: Einfach mal beide Bikes Probe fahren, dann merkt man trotz der ähnlichen Technik die Unterschiede dieser beiden Spaß-Granaten.
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Kawasaki Z1100 vs. Suzuki GSX-8R: Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z1100 steht für einen klassischen, kraftvollen Charakter und ein Fahrgefühl, das viele Fahrer mit „einfach draufsetzen und losfahren“ verbinden. Die Suzuki GSX-8R dagegen wirkt moderner und sportlich fokussiert: Sie richtet sich an alle, die ein agiles Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht bewegt und auf der Landstraße schnell Vertrauen aufbaut.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt – also wie sich Motor, Fahrwerk, Bremsen, Ergonomie und das Gesamtpaket im Alltag und beim sportlichen Fahren anfühlen. Dabei geht es nicht darum, ein Motorrad pauschal als „besser“ zu deklarieren, sondern darum, die Stärken und Schwächen dort zu beleuchten, wo sie im echten Fahrbetrieb zählen.
Grundcharakter: Klassisch kraftvoll vs. modern sportlich
Kawasaki Z1100: Drehmoment-orientiert und souverän
Die Kawasaki Z1100 vermittelt vor allem eines: Souveränität. Der Motorcharakter ist auf Durchzug ausgelegt, wodurch sich das Motorrad besonders angenehm im flüssigen Fahrstil bewegt. In Situationen, in denen andere Maschinen erst „hochdrehen müssen“, kann die Z1100 oft schon aus niedrigeren Drehzahlen zügig beschleunigen. Das macht sie für viele Fahrer attraktiv, die nicht ständig am Gas spielen möchten, sondern lieber gleichmäßig vorankommen.
Suzuki GSX-8R: Agil, präzise und auf sportliche Nutzung ausgelegt
Die Suzuki GSX-8R setzt dagegen stärker auf ein sportliches Gesamtgefühl. Sie wirkt leichter in der Handhabung, reagiert direkt auf Lenkimpulse und unterstützt einen dynamischen Fahrstil. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich, dass die GSX-8R nicht nur „schnell sein will“, sondern auch dabei hilft, schnell zu werden: durch ein Fahrwerk, das Stabilität mit Wendigkeit verbindet, und durch eine Motorabstimmung, die das Beschleunigen aus Kurven heraus unkompliziert macht.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag bemerkbar macht
Beim Vergleich der Kawasaki Z1100 und der Suzuki GSX-8R zeigt sich ein klarer Unterschied im Nutzungsprofil. Die Z1100 spielt ihre Stärken vor allem im „Kraft von unten“-Bereich aus. Dadurch entsteht ein entspanntes Fahrgefühl, besonders im Stadtverkehr oder auf Strecken, auf denen häufig gebremst und wieder beschleunigt wird. Die GSX-8R hingegen wirkt im Vergleich stärker darauf ausgelegt, den Fahrer in einen sportlicheren Rhythmus zu bringen: Sie lässt sich zügig hochziehen und unterstützt ein dynamisches Schalten, ohne dass es sich hektisch anfühlt.
Beide Motorräder können natürlich schnell fahren – aber der Weg dorthin ist unterschiedlich. Die Z1100 belohnt einen gleichmäßigen, souveränen Stil. Die GSX-8R belohnt einen aktiveren Fahrstil mit klaren Gas- und Lenkreaktionen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Kawasaki Z1100: Ruhig und standfest
Die Kawasaki Z1100 vermittelt beim Fahren viel Ruhe. Das Fahrwerk wirkt darauf abgestimmt, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt. Auf längeren Strecken ist das ein Vorteil, weil sich das Bike weniger „unruhig“ anfühlt, wenn die Straße nicht perfekt ist. In schnellen Kurven kann die Z1100 ihre Standfestigkeit ausspielen und gibt dem Fahrer das Gefühl, dass man die Linie sauber halten kann.
Suzuki GSX-8R: Präzise in Kurven, leicht in der Bewegung
Die Suzuki GSX-8R punktet vor allem mit ihrem agilen Handling. Gerade beim Wechsel zwischen engen Kurven oder beim zügigen Durchfahren von Serpentinen wirkt sie besonders handlich. Das Fahrwerk unterstützt dabei, das Motorrad schnell in die gewünschte Schräglage zu bringen und die Linie anschließend stabil zu halten. Wer häufig kurvige Strecken fährt oder im Alltag zwischen Verkehr und Ampeln „durchschlängelt“, wird die Wendigkeit der GSX-8R oft als großen Pluspunkt empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es weniger um „maximale Werte“, sondern um das Gefühl: Wie gut lässt sich dosieren, wie schnell ist das Motorrad wieder stabil, und wie vorhersehbar ist die Verzögerung? Im Vergleich zeigt sich, dass die Suzuki GSX-8R durch ihr sportliches Setup oft ein sehr direktes Bremsgefühl bietet. Das hilft besonders dann, wenn häufig aus moderater Geschwindigkeit zügig verzögert werden muss.
Die Kawasaki Z1100 kann ebenfalls stark bremsen und wirkt dabei eher souverän und gleichmäßig. Wer einen ruhigen, kontrollierten Stil bevorzugt, wird mit der Z1100 häufig ein sehr stimmiges Gesamtgefühl bekommen. Als Schwäche kann sich bei sehr sportlicher Fahrweise eher bemerkbar machen, dass das Motorrad nicht ganz so „leicht“ in die sportliche Dynamik springt wie die GSX-8R – wobei das stark vom individuellen Fahrstil abhängt.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort im Alltag vs. sportliche Ausrichtung
Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch genauso Spaß macht wie am Anfang. Die Kawasaki Z1100 wirkt tendenziell auf Komfort und entspannteres Handling ausgelegt. Das macht sie interessant für Fahrten, bei denen nicht jede Kurve im Fokus steht, sondern eher das „einfach fahren“.
Die Suzuki GSX-8R ist dagegen stärker sportlich ausgerichtet. Das kann ein Vorteil sein, wenn eine aktive Fahrhaltung gewünscht ist und das Motorrad „mitarbeiten“ soll. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder längere Strecken fährt, sollte darauf achten, wie die eigene Körpergröße und Beweglichkeit zur Sitzposition passt. In der Praxis zeigt sich: Die GSX-8R belohnt sportliche Haltung, während die Z1100 eher den entspannten Komfort in den Vordergrund stellt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Touren
Im Alltag zählt vor allem, wie leicht sich das Motorrad bewegen lässt, wie gut es im Stop-and-Go funktioniert und wie unkompliziert es sich im Verkehr verhält. Die Suzuki GSX-8R wirkt hier oft im Vorteil, weil sie durch ihr modernes Konzept und das agile Handling schneller „im Flow“ ist. Das macht sie besonders attraktiv für Pendler oder für alle, die häufig kurze Strecken fahren.
Die Kawasaki Z1100 kann im Alltag ebenfalls überzeugen, vor allem durch ihren souveränen Motorcharakter. Wer lieber mit Durchzug statt mit ständigen Drehzahlwechseln fährt, wird die Z1100 als angenehm empfinden. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass das Motorrad im Vergleich weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn häufig enge Manöver und häufiges Rangieren nötig sind.
Langstrecke und Reisegefühl: Wer fühlt sich wohler?
Auf längeren Strecken entscheidet das Gesamtpaket: Stabilität, Sitzkomfort, Windgefühl und die Art, wie das Motorrad mit wechselnden Geschwindigkeiten umgeht. Die Kawasaki Z1100 wirkt auf Langstrecken oft besonders angenehm, weil sie ruhig läuft und der Motorcharakter das Fahren entspannter macht. Wer gerne gleichmäßig fährt, findet hier ein stimmiges Reisegefühl.
Die Suzuki GSX-8R kann ebenfalls lange Strecken gut abspulen, aber eher in dem Sinne, dass sie den Fahrer in eine sportlichere Dynamik bringt. Wer Kurven liebt und auch auf der Autobahn oder Landstraße gern zügig unterwegs ist, wird die GSX-8R als sehr passend empfinden. Wer dagegen maximalen Komfort sucht und eine eher entspannte Haltung bevorzugt, könnte bei der Z1100 schneller das „Wohlfühl“-Gefühl finden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Z1100
- Souveräner Motorcharakter mit starkem Durchzug für einen entspannten Fahrstil
- Ruhiges, standfestes Fahrgefühl besonders bei längeren Fahrten
- Komfortorientierte Ergonomie, die nicht zwingend eine sportliche Haltung verlangt
Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki Z1100
- Weniger agiles Handling im Vergleich zur GSX-8R, wenn es sehr dynamisch und „leicht“ sein soll
- Sportliche Fahrweise kann sich im direkten Vergleich weniger „spielerisch“ anfühlen
Stärken der Suzuki GSX-8R
- Agiles Handling mit präzisen Reaktionen in Kurven
- Sportlicher Gesamtcharakter, der dynamisches Fahren unterstützt
- Direktes Brems- und Fahrgefühl für zügige Einsätze
Schwächen bzw. Grenzen der Suzuki GSX-8R
- Sportliche Sitzposition kann je nach Körperbau und Fahrgewohnheit weniger komfortabel wirken
- Für maximal entspanntes Cruisen ist die Z1100 oft die passendere Wahl
Welche Kaufentscheidung passt? Eine klare Empfehlung
Wenn die Entscheidung zwischen Kawasaki Z1100 und Suzuki GSX-8R ansteht, hilft es, den eigenen Fahrstil ehrlich einzuordnen. Wer ein Motorrad sucht, das vor allem durch Durchzug, Ruhe und souveräne Langstrecken-Eigenschaften überzeugt, wird mit der Z1100 sehr glücklich. Wer dagegen ein Bike möchte, das agil ist, schnell Vertrauen in Kurven aufbaut und auch im Alltag dynamisch bleibt, trifft mit der GSX-8R häufig die bessere Wahl.
Für wen ist die Kawasaki Z1100 die beste Wahl?
Die Kawasaki Z1100 eignet sich besonders für Fahrer, die gerne entspannt fahren, viel Durchzug nutzen und ein Motorrad bevorzugen, das auf der Straße standfest und ruhig wirkt. Auch für alle, die längere Strecken mögen und dabei nicht ständig „sportlich arbeiten“ möchten, ist die Z1100 eine sehr stimmige Option.
Für wen ist die Suzuki GSX-8R die beste Wahl?
Die Suzuki GSX-8R passt besonders zu Fahrern, die Kurven lieben, im Alltag häufig unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das leicht zu bewegen ist und präzise reagiert. Wer gern zügig fährt, gerne schaltet und ein sportliches Gesamtgefühl bevorzugt, wird mit der GSX-8R schnell ein „richtiges“ Fahrgefühl finden.
Fazit:
Die Kawasaki Z1100 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit souveränem Durchzug, ruhigem Fahrverhalten und einem eher komfortorientierten Charakter suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn gleichmäßiges Fahren im Vordergrund steht – sei es auf längeren Strecken oder im Alltag, in dem man nicht ständig nach Drehzahl suchen möchte. Die Suzuki GSX-8R gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo Agilität, Präzision und sportliche Dynamik zählen. Sie fühlt sich im Alltag oft leichter an, macht in Kurven Spaß und unterstützt einen aktiven Fahrstil mit direktem Ansprechverhalten. Wer also eher entspannt cruisen will, findet in der Z1100 den passenden Partner. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das schnell „mitgeht“, Kurven liebt und auch im Stadtverkehr lebendig bleibt, ist mit der GSX-8R besser beraten.