| UVP | 11.995 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 7.779 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor: Leistung & Kraft im Keller
- Motor: Charakter & Seele
- Motor: Samt & Seide
- einfache Bedienung
- fährt sich leichter als gedacht
- tolle Serienausstattung
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
- Navi nur nach Freischaltung
- Hebel könnten schöner sein
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Preis
- echter V2
- Harmonischer Gesamteindruck
- Soziustauglichkeit im Vergleich
- Materialqualität
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 197 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 8.100 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 363 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 17 M/C x MT 3.50 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 17 M/C x MT 5.00 160/60ZR17 M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit - was bleibt hängen
Für den Bikeralltag der meisten Motorradfahrer reicht eine Suzuki SV 650 allemal aus. Sie erfüllt die Bedürfnisse des Motorradfahrens ohne große Auffälligkeiten, den schönen V2-Motor gibt es als Alleinstellungsmerkmal dazu. Natürlich könnte die Materialqualität manchmal besser sein, namentlich die Carbon-Nachbildungen am Tank.
Aber: Für 6.595 Euro kann man noch in Windschutz, Koffer oder das Fahrwerk investieren – oder aber in alles oder nichts. Im Kern bleibt die Suzuki der unproblematische Begleiter für jeden Tag. Wer’s mag kann mehr Geld ausgeben: Den V2 hat natürlich auch die "X“-Variante der SV im Rahmen stecken, die 7.300 statt 6.595 Euro teuer ist. Dafür gibt es eine edle, gesteppte Sitzbank, Metallic-Lack, eine kleine Verkleidung und Retro-Look.
Das Testbike wurde uns von Zweirad-Technik Schielmann in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Kawasaki Z1100 vs. Suzuki SV 650: Vergleich für Alltag, Kurven und Touren
Wer zwischen der Kawasaki Z1100 und der Suzuki SV 650 schwankt, steht vor zwei sehr unterschiedlichen Philosophien. Die Z1100 steht für große, souveräne Leistung und ein Motorradgefühl, das eher nach „mehr“ klingt und sich auch so anfühlt. Die SV 650 dagegen wirkt im Vergleich oft leichter, direkter und alltagstauglicher – besonders dann, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und spontane Touren im Vordergrund stehen. Genau hier lohnt sich der Blick auf die typischen Unterschiede: Wie verändert sich das Fahrgefühl, wenn man von der einen zur anderen Maschine wechselt? Und welche Stärken spielen im Alltag wirklich die größere Rolle?
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen
Im direkten Vergleich zeigt sich schnell: Die Kawasaki Z1100 ist eher das Motorrad für Fahrer, die gern mit viel Reserven unterwegs sind. Der Motor wirkt in vielen Situationen gelassen und drückt aus unteren bis mittleren Bereichen spürbar nach vorn. Dadurch entsteht ein souveränes Tempo, ohne dass ständig „getaktet“ werden muss. Das ist besonders auf Landstraßen angenehm, wenn man nicht ständig zwischen Gängen jonglieren möchte.
Die Suzuki SV 650 setzt dagegen stärker auf Agilität und ein lebendiges Ansprechverhalten. Der Motor fühlt sich oft unmittelbarer an, was das Motorrad beim Beschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Wechseln der Fahrweise sehr dynamisch wirken lässt. Wer gern sportlich fährt, findet hier ein Setup, das sich schnell „einrastet“: Gas auf, Motorrad reagiert – ohne dass man das Gefühl hat, erst eine große Maschine „in Schwung“ bringen zu müssen.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
Kawasaki Z1100: Stärke ist die entspannte Leistungsentfaltung und das Gefühl von Kraftreserven. Schwäche kann sein, dass das Motorrad je nach Einsatzprofil weniger „leichtfüßig“ wirkt als die SV 650 – vor allem dann, wenn häufig enge Kehren, langsame Manöver oder viel Stadtverkehr anstehen.
Suzuki SV 650: Stärke ist die direkte Reaktion und die insgesamt handlichere Art, die den Alltag leichter macht. Schwäche ist, dass wer dauerhaft sehr hohe Geschwindigkeiten oder lange Autobahnabschnitte bevorzugt, die Z1100 als „komfortableren“ Kraftspender empfinden könnte – einfach, weil sie mehr Reserven mitbringt.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Unterschiede im Alltag zeigen
Beim Fahrwerk unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar in der Art, wie sie Kurven „erzählen“. Die Kawasaki Z1100 wirkt oft stabil und ruhig, was dem Fahrer ein sicheres Gefühl gibt, besonders bei zügiger Fahrt oder wenn die Straße nicht perfekt ist. Die Maschine vermittelt eher das Gefühl von „Stabilität“ als von „Spielerei“.
Die Suzuki SV 650 spielt dagegen mehr mit dem Fahrer: Sie lässt sich häufig spontaner umstellen, wirkt in vielen Situationen agiler und macht es leichter, die Linie in Kurven schnell anzupassen. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke aus vielen Wechseln besteht – etwa Landstraße mit häufigen Richtungsänderungen oder Touren mit wechselndem Tempo.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied zwischen „großer Reservemaschine“ und „leichtem Allrounder“. Die Z1100 wird in der Regel als Motorrad wahrgenommen, das kräftig verzögert und dabei ein gutes Gefühl von Kontrolle vermittelt. Die SV 650 punktet oft mit einem sehr direkten Ansprechverhalten, wodurch sich das Dosieren im Alltag besonders angenehm anfühlt.
Wichtig ist: Beide Motorräder können je nach Zustand, Belag und Reifen sehr gut funktionieren. Im Vergleich lohnt sich daher der Blick auf die typische Charakteristik: Die Z1100 wirkt eher wie „entschlossenes Verzögern mit Ruhe“, während die SV 650 eher „präzises Dosieren“ vermittelt.
Komfort und Sitzposition: Tourentauglichkeit vs. Alltag
Bei Komfort geht es nicht nur um die Sitzhöhe oder die Ergonomie, sondern auch darum, wie das Motorrad über längere Zeit „mitarbeitet“. Die Kawasaki Z1100 wird häufig als entspannter empfunden, wenn man längere Strecken fährt und das Tempo konstant halten möchte. Die große Maschine trägt sich oft souverän, was das Gefühl von Anstrengung reduziert.
Die Suzuki SV 650 ist dagegen oft die Wahl, wenn der Alltag dominiert. Kurze Strecken, häufiges Anfahren und das schnelle Wechseln zwischen Stadt und Landstraße machen die SV 650 besonders attraktiv. Wer nicht ständig „auf Tour“ ist, sondern auch im Alltag Spaß haben möchte, findet hier meist einen sehr stimmigen Kompromiss.
Stärken und Schwächen beim Komfort
Kawasaki Z1100: Stärke ist die ruhige Langstreckenwirkung und das souveräne Tempo. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im dichten Verkehr oder bei häufigen Stop-and-go-Situationen weniger „leicht“ wirkt als die SV 650.
Suzuki SV 650: Stärke ist die alltagstaugliche Handlichkeit und die einfache Nutzbarkeit. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahnphasen oder wenn dauerhaft hohe Last anliegt, die Z1100 als „komfortablerer“ Begleiter empfunden wird.
Wirtschaftlichkeit und Kaufentscheidung: Was passt besser zum Budget?
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrspaß auch die Rahmenbedingungen eine Rolle: Unterhaltskosten, Teileverfügbarkeit, Wartungsaufwand und der Wiederverkaufswert. Beide Marken sind am Markt gut vertreten, wodurch sich in der Praxis häufig ein solides Angebot an Ersatzteilen und Zubehör ergibt.
Die SV 650 wird oft als besonders zugänglich wahrgenommen – sowohl für Einsteiger als auch für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen. Die Z1100 richtet sich eher an diejenigen, die bewusst eine größere, kraftvollere Maschine wollen und bereit sind, das Motorrad als „Statement“ zu sehen: mehr Hubraum, mehr Charakter, mehr Präsenz.
Vergleich der typischen Zielgruppen
Die Z1100 passt eher zu Fahrern, die gern mit Reserven unterwegs sind, längere Strecken mögen und ein Motorrad suchen, das sich nicht ständig „beweisen“ muss. Die SV 650 passt eher zu Fahrern, die häufig fahren, flexibel bleiben wollen und ein Motorrad bevorzugen, das sich schnell anfühlt – vom Feierabendtrip bis zur Wochenendrunde.
Welche Maschine ist die bessere Wahl? Einfache Orientierung
Wenn es um Kurven und spontane Fahrten geht, hat die Suzuki SV 650 im Vergleich oft die Nase vorn. Sie wirkt handlich, reagiert direkt und macht es leicht, die Fahrweise zu variieren. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke nicht „planbar“ ist, sondern sich ständig verändert.
Wenn es um Leistung mit Ruhe und ein souveränes Tempo geht, spielt die Kawasaki Z1100 ihre Stärken aus. Sie vermittelt mehr Gelassenheit, besonders wenn man nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte, sondern einfach zügig vorankommen will.
Stärken-Schwächen kompakt
Kawasaki Z1100: + souveräne Kraftentfaltung, + stabiler Charakter, + entspannter für längere Strecken. – weniger „leichtfüßig“ im engen Alltag, – kann je nach Fahrprofil mehr Motorrad sein als nötig.
Suzuki SV 650: + direktes Ansprechverhalten, + agiles Handling, + sehr vielseitig im Alltag. – bei dauerhaft sehr hohen Lasten kann die Z1100 im Empfinden überlegen sein.
Fazit:
Die Suziuki SV 650 ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das im Alltag schnell Spaß macht und sich in Kurven unkompliziert fahren lässt. Wer häufig kurze Strecken fährt, gern spontan unterwegs ist und ein agiles Handling bevorzugt, wird mit der SV 650 meist sehr zufrieden sein. Die Kawasaki Z1100 empfiehlt sich dagegen eher für Fahrer, die mehr Reserven wollen, längere Strecken souverän abspulen möchten und ein Motorrad suchen, das mit seiner Kraft und Stabilität überzeugt. Wer die Z1100 wählt, bekommt ein deutlich „größeres“ Fahrgefühl – ideal, wenn Gelassenheit und Durchzug im Vordergrund stehen. Kurz gesagt: SV 650 für Agilität und Alltagstauglichkeit, Z1100 für Souveränität, Präsenz und entspannte Kraft.