UVP 11.995 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 10.969 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Die Nachfolgerin der legendären Z1000 im Fahrbericht
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Was macht die straßenorientierte V-Strom anders als die DE?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor: Leistung & Kraft im Keller
  • Motor: Charakter & Seele
  • Motor: Samt & Seide
  • einfache Bedienung
  • fährt sich leichter als gedacht
  • tolle Serienausstattung
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
Kontra:
  • Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
  • Navi nur nach Freischaltung
  • Hebel könnten schöner sein
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
Pro:
  • sehr vielseitiges Motorrad
  • extrem zugänglich und einfach zu fahren
  • QuickShifter Serie
  • einfache Bedienung, gut ablesbares Display
  • Motor mit überraschend viel Dampf
Kontra:
  • Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
  • bei uns teilweise Lärm und Turbulenzen am Helm
  • Endschalldämpfer könnte schöner sein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht221kg
Radstand1.440mm
Länge2.055mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.085mm
Gewicht223kg
Radstand1.515mm
Länge2.255mm
Radstand1.515mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.355mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor
Hubraum776ccm
Hub70mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung136 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite304km
Leistung84 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment78 NM bei 6.800 U/Min
Höchstgeschw.192km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite455km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneSHOWA Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 150)mm
Federung hintenMono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne110/80R19M/C 59V tubeless
Reifen hinten150/70R17M/C 69V tubeless

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, 2-Kolben Faustsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 260 mm)

Fazit

Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.


Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.995 €
  • Verfügbarkeit: seit 02/2026
  • Farben: Schwarz

Fazit

Die Suzuki V-Strom 800 hält, was sie verspricht. Sie ist ein echter Allrounder für die lange Reise, den Weg zur Arbeit oder die kurze Tour zum Eismann. Auch sportliches Vorankommen ist dank des tollen Motors kein Problem. Wer sich nur ein Motorrad leisten kann oder will, der findet in der V-Strom 800 einen treuen Begleiter, der nicht nur gut gemacht ist, sondern auch viel Spaß bereitet. Schlaflose Nächte oder gar emotionale Adrenalinschübe vermittelt sie zwar nicht gerade, aber das will sie auch gar nicht.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki und Ducati, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.800€
  • Verfügbarkeit: seit 2024
  • Farben: Blau, Grün, Schwarz

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Kawasaki Z1100 vs. Suzuki V-Strom 800 – Vergleich für Alltag, Tour & Fahrgefühl

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z1100 steht für einen markanten, direkten Fahrstil und eine klassische, kraftvolle Ausstrahlung. Die Suzuki V-Strom 800 dagegen zielt klar auf Vielseitigkeit: Alltag, längere Touren und ein komfortableres Gesamtpaket sollen sich leicht anfühlen. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Details – denn die Stärken liegen nicht nur im Motor, sondern auch in der Art, wie sich die Maschinen im Alltag und auf längeren Strecken verhalten.

Grundcharakter: Direktheit vs. Reise-Allround

Die Kawasaki Z1100 wirkt wie ein Motorrad, das man spürt, bevor man es richtig fährt. Der Fokus liegt auf dem unmittelbaren Ansprechverhalten und dem Gefühl, dass jede Bewegung schnell in Vortrieb übersetzt wird. Das macht sie besonders interessant, wenn kurze Strecken, zügiges Fahren auf der Landstraße oder einfach das „Draufsetzen und los“ im Vordergrund stehen.

Die Suzuki V-Strom 800 ist dagegen stärker auf „funktioniert immer“ ausgelegt. Sie vermittelt ein ruhigeres, tourorientiertes Fahrgefühl und unterstützt den Fahrer dabei, auch über längere Zeit entspannt zu bleiben. Wer regelmäßig pendelt, am Wochenende spontan losfährt oder längere Strecken plant, findet hier einen klaren Vorteil.

Motor und Fahrgefühl im Vergleich

Beim Motor zeigt sich der Unterschied zwischen Charakter und Konzept. Die Kawasaki Z1100 setzt auf einen kräftigen, spürbaren Punch, der sich vor allem dann gut anfühlt, wenn das Tempo zügig aufgebaut werden soll. Das Ansprechverhalten wirkt dabei eher „mechanisch direkt“ – man hat das Gefühl, dass der Motor eng mit dem Fahrgefühl verbunden ist.

Die Suzuki V-Strom 800 spielt ihre Stärken anders aus. Sie wirkt in der Abstimmung darauf ausgelegt, dass sich der Vortrieb gleichmäßig und kontrolliert abrufen lässt. Das ist besonders angenehm, wenn man nicht ständig am Gas arbeiten möchte, sondern lieber gleichmäßige Fahrt genießt – etwa auf Autobahnpassagen oder bei längeren Landstraßenetappen.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Kawasaki Z1100: Stärke ist das direkte, lebendige Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf „Fahren mit Gefühl“ liegt und weniger auf maximaler Langstrecken-Entspannung.
  • Suzuki V-Strom 800: Stärke ist die alltagstaugliche, tourfreundliche Abstimmung. Schwäche kann sein, dass das Gefühl weniger „roh“ und weniger unmittelbar wirkt als bei der Z1100.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?

Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob sich ein Motorrad nach einer Stunde noch genauso gut anfühlt wie nach zehn Minuten. Die Kawasaki Z1100 bringt eine eher sportlich-präzise Haltung mit, die den Fahrer aktiver einbindet. Das ist ideal, wenn man Kurven dynamisch angehen möchte und das Motorrad „mitfahren“ lassen will.

Die Suzuki V-Strom 800 setzt auf eine ergonomische Auslegung, die auf Komfort und Kontrolle ausgelegt ist. Gerade bei wechselnden Streckenprofilen – Stadt, Landstraße, Autobahn – wirkt die Haltung entspannter. Das hilft besonders dann, wenn man nicht nur kurze Runden fährt, sondern auch längere Touren plant.

Komfort im Alltag

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Z1100 belohnt eine aktive Fahrweise und kann dadurch auf kurzen Strecken sehr begeistern. Die V-Strom 800 ist im Alltag oft die stressfreiere Wahl, weil sie den Fahrer weniger „fordert“ und mehr „trägt“ – vor allem bei längeren Fahrten.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „hart oder weich“, sondern um das Zusammenspiel aus Stabilität, Rückmeldung und Alltagstauglichkeit. Die Kawasaki Z1100 vermittelt ein agiles Gefühl, das sich besonders in zügigen Passagen und beim dynamischen Wechsel zwischen den Kurven auszahlt. Wer gerne präzise Linien fährt, wird hier schnell ein gutes Vertrauen aufbauen.

Die Suzuki V-Strom 800 wirkt dagegen auf Stabilität und souveräne Kontrolle ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei wechselndem Untergrund kann das ein echter Vorteil sein. Das Motorrad bleibt dabei gut berechenbar, ohne dass man ständig gegen die Situation arbeiten muss.

Kurven und Tempo

  • Kawasaki Z1100: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und dem direkten Feedback. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr langen Autobahnabschnitten weniger „entspannt“ wirkt als eine tourorientierte Maschine.
  • Suzuki V-Strom 800: Stärken liegen in der Ruhe, Stabilität und dem komfortablen Fahrrhythmus. Schwäche kann sein, dass die maximale „Sportlichkeit“ weniger im Vordergrund steht als bei der Z1100.

Windschutz, Komfort und Alltagstauglichkeit

Gerade auf längeren Strecken wird Windschutz schnell zum Thema. Die Suzuki V-Strom 800 ist als Reise- und Tourenmaschine konzipiert, wodurch sie in diesem Punkt meist klarer punktet. Der Fahrer profitiert von einem Gesamtpaket, das auf angenehmes Gleiten ausgelegt ist – weniger Ermüdung, mehr Fokus auf die Strecke.

Die Kawasaki Z1100 kann dagegen ihren Reiz aus dem „Naked“-Charakter ziehen. Das Motorrad wirkt freier, direkter und weniger „eingepackt“. Wer vor allem Stadt und Landstraße fährt, empfindet das oft als Vorteil. Bei sehr langen Strecken kann der fehlende oder geringere Windschutz jedoch stärker ins Gewicht fallen.

Technik, Assistenz und Fahrmodi

Bei modernen Motorrädern spielt Technik eine große Rolle, weil sie den Alltag erleichtert. Die Suzuki V-Strom 800 ist in der Regel stärker auf Assistenz und Fahrmodi ausgelegt, die das Motorrad je nach Situation anpassbar machen. Das hilft besonders dann, wenn unterschiedliche Bedingungen herrschen oder wenn man nicht jedes Mal „neu einstellen“ möchte.

Die Kawasaki Z1100 steht eher für den klassischen Fahransatz: weniger „Regie“, mehr direkte Verbindung zwischen Fahrer und Maschine. Das kann für viele genau der Grund sein, warum sie so beliebt ist. Wer jedoch maximale Unterstützung im Alltag sucht, findet bei der V-Strom 800 typischerweise mehr Komfort durch moderne Features.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Z1100 – für wen lohnt sie sich besonders?

Die Kawasaki Z1100 passt besonders gut, wenn ein Motorrad vor allem Spaß machen soll: direktes Ansprechverhalten, lebendiges Fahrgefühl und ein Charakter, der nicht nach „Tour-Programm“ klingt, sondern nach Fahrfreude. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, gerne zügig unterwegs ist und das Motorrad als Teil des Erlebnisses versteht, wird hier schnell glücklich.

Die Schwächen liegen eher dort, wo Komfort und Langstreckenroutine gefragt sind. Wer sehr lange Autobahnabschnitte plant oder maximalen Wind- und Komfortfokus möchte, könnte sich bei der Z1100 schneller „gefordert“ fühlen.

Suzuki V-Strom 800 – für wen ist sie die bessere Wahl?

Die Suzuki V-Strom 800 ist ideal, wenn ein Motorrad vielseitig sein soll: Alltag, Wochenendtouren und längere Strecken – ohne dass man jedes Mal neu planen muss. Die Kombination aus tourorientierter Ergonomie, stabiler Fahrweise und moderner Unterstützung macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die gerne entspannt fahren und trotzdem Kontrolle behalten möchten.

Als mögliche Schwäche kann empfunden werden, dass der Charakter weniger „unmittelbar roh“ wirkt als bei der Z1100. Wer ein sehr direktes, kompromisslos sportliches Gefühl sucht, könnte die V-Strom 800 als etwas „runder“ und weniger emotional-fokussiert erleben.

Fazit:

Die Kawasaki Z1100 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf direktem Fahrgefühl, lebendiger Dynamik und einem Motorrad liegt, das vor allem auf kurzen bis mittleren Strecken begeistert. Sie passt besonders zu Fahrern, die gerne aktiv fahren, Kurven dynamisch angehen und den Charakter der Maschine klar spüren möchten.

Die Suzuki V-Strom 800 gewinnt dagegen dort, wo Alltag und Touren im Mittelpunkt stehen: komfortablere Ergonomie, stabileres Langstreckenverhalten und typischerweise mehr moderne Unterstützung machen das Motorrad zur vielseitigen Allround-Lösung. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, weniger Ermüdung sucht und ein Gesamtpaket bevorzugt, das sich an verschiedene Situationen anpasst, trifft mit der V-Strom 800 meist die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: Z1100 für Fahrspaß mit direkter Ansprache, V-Strom 800 für entspanntes Reisen und vielseitigen Einsatz.

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