UVP 11.995 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 25.445 €
Baujahr von 2019 bis 2023
Die Nachfolgerin der legendären Z1000 im Fahrbericht
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Da kommt was auf uns zu
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor: Leistung & Kraft im Keller
  • Motor: Charakter & Seele
  • Motor: Samt & Seide
  • einfache Bedienung
  • fährt sich leichter als gedacht
  • tolle Serienausstattung
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
Kontra:
  • Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
  • Navi nur nach Freischaltung
  • Hebel könnten schöner sein
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
Pro:
  • Leistung
  • Details
  • Sitzkomfort
  • präzises Fahrwerk
Kontra:
  • Schräglagenfreiheit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht221kg
Radstand1.440mm
Länge2.055mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.085mm
Gewicht294kg
Radstand1.677mm
Radstand1.677mm
Sitzhöhe: 750 mm
Höhe1.066mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartDreizylinder-DOHC-Reihenmotor
Hubraum2.458ccm
Hub86mm
Bohrung110mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung136 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite304km
Leistung167 PS bei 6.000 U/Min
Drehmoment221 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.221km/h
Tankinhalt18Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)
RahmenbauartAluminiumrahmen
Federung vorneShowa 47 mm Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monoshock (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne150/80 R17 V
Reifen hinten240/50 R16 V

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppel-Bremsscheiben, Brembo M4.30 Stylema® Radial-Vierkolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo M4.32 Vierkolben-Monoblocksattel ( Ø 300 mm)

Fazit

Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.


Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.995 €
  • Verfügbarkeit: seit 02/2026
  • Farben: Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Cruiser gibt es viele, all die Harleys, Indians und auch die Gold Wing kann nicht ungenannt bleiben. Die Rocket ist eine sehr eigentümliche Neuinterpretation der Klasse. Sie ist modern und gleichzeitig alten Werten verhaftet, liefert Rekorde, ohne diese offensiv ins Schaufenster zu stellen.

Sie ist einfach da. Wie Single Malt Whisky – es ginge auch ohne, aber wozu?

Das Testbike wurde uns von Q-Bike in Hamburg zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 22.750€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 16.000€
  • Baujahre: Rocket 3 seit 2020
  • Verfügbarkeit: selten
  • Farben: rschwarz, silber-grau

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Kawasaki Z1100 vs Triumph Rocket 3 GT: Vergleich der zwei Charakterköpfe

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die Kawasaki Z1100 und die Triumph Rocket 3 GT, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein klassisch ausgerichtetes, straßennahes Konzept auf einen modernen, luxuriös getunten Cruiser-Tourer mit massiver Motorisierung. Beide Modelle stehen für Fahrspaß, aber auf sehr verschiedene Art. Während die Z1100 vor allem mit direktem Ansprechverhalten, einer sportlich-nüchternen Ausrichtung und dem typischen „Z“-Charakter überzeugt, spielt die Rocket 3 GT ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um souveräne Langstrecken, Komfort und Durchzug geht.

Grundidee und Motorrad-Charakter: Z1100 „on the road“, Rocket 3 GT „on tour“

Die Kawasaki Z1100 wirkt wie ein Motorrad, das man gern bewegt: auf kurvigen Strecken, bei flottem Stadt- und Landstraßen-Tempo und immer dann, wenn die Maschine schnell „da“ ist. Der Fokus liegt auf einem Fahrgefühl, das nicht übermäßig erklärt, sondern einfach funktioniert. Das macht die Z1100 besonders interessant, wenn das Motorrad im Alltag flexibel sein soll und man sich nicht erst durch Komfort-Features arbeiten möchte.

Die Triumph Rocket 3 GT verfolgt dagegen eine klare Mission: Sie ist auf große Wege ausgelegt. Der Motor liefert Kraft so, dass Beschleunigung und Tempoaufbau auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän bleiben. Dazu kommt die GT-Ausrichtung, die den Komfortgedanken stärker betont. Wer oft lange Strecken fährt oder sich auf entspannte Tagesetappen freut, findet hier ein Motorrad, das sich wie ein „Reisegerät“ anfühlt.

Motor und Antrieb: Direkte Reaktion vs. souveräner Kraftteppich

Beim Vergleich der Motorcharaktere wird der Unterschied besonders deutlich. Die Kawasaki Z1100 steht für ein eher unmittelbares Ansprechverhalten. Das bedeutet: Gas geben fühlt sich schnell an, die Maschine reagiert zügig und vermittelt ein sportliches, kontrolliertes Gefühl. Der Motor passt damit gut zu Fahrstilen, bei denen man häufiger beschleunigt, schaltet und die Strecke aktiv liest.

Die Triumph Rocket 3 GT dagegen setzt auf einen Kraftteppich. Im direkten Vergleich wirken die Leistungs- und Drehmomentwerte der Rocket 3 GT so, dass sie nicht nur „schnell“, sondern vor allem durchgehend stark ist. Das zeigt sich besonders beim Überholen und beim Fahren mit Gepäck oder bei längeren Autobahnabschnitten: Die Maschine bleibt entspannt, während das Tempo trotzdem zügig ansteigt. Die Schwäche dieser Philosophie ist selten die Kraft selbst, sondern eher das Gefühl: Wer ein sehr „leichtes“ und drehfreudiges Motorrad sucht, kann die Rocket 3 GT als etwas massiver wahrnehmen.

Fahrwerk und Handling: Agilität im Fokus vs. Stabilität auf Distanz

Das Handling der Kawasaki Z1100 ist darauf ausgelegt, dass man das Motorrad gern in die Linie nimmt. In der Praxis bedeutet das: Kurvenfahrten wirken dynamisch, das Motorrad lässt sich gut führen und unterstützt einen aktiven Fahrstil. Gerade auf Landstraßen, wo sich Tempo und Richtung häufiger ändern, spielt die Z1100 ihre Stärken aus.

Die Triumph Rocket 3 GT ist dagegen stärker auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich das besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken: Die Maschine wirkt wie „auf Schienen“, was gerade bei Wind, Fahrbahnverhältnissen oder längeren Autobahnfahrten angenehm ist. Als mögliche Schwäche kann sich das größere Reise-Setup anfühlen, wenn es sehr eng und langsam wird oder wenn häufiges Rangieren und enge Kehren im Vordergrund stehen.

Bremsen und Sicherheit: Gefühl vs. Reserven

Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich meist ein typisches Muster: Die Kawasaki Z1100 bietet ein direktes, gut dosierbares Bremsgefühl. Das hilft, wenn man in Kurven oder beim zügigen Landstraßentempo präzise arbeiten möchte. Die Triumph Rocket 3 GT punktet dagegen häufig mit Reserven und einer souveränen Verzögerung, die besonders bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten Vertrauen gibt.

Welche Seite besser passt, hängt vom Fahrprofil ab: Wer gern sportlich und „nah am Limit“ unterwegs ist, profitiert oft vom feinfühligen Charakter der Z1100. Wer vor allem entspannt reist und dabei trotzdem jederzeit sicher abbremsen möchte, findet in der Rocket 3 GT häufig die passendere Mischung aus Kraft und Kontrolle.

Komfort und Ergonomie: Alltagstauglichkeit vs. Reiseausstattung

Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber mit unterschiedlicher Gewichtung. Die Kawasaki Z1100 wirkt eher wie ein Motorrad, das man für den Alltag und für spontane Touren nutzt. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie sind so gedacht, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Für kürzere bis mittlere Strecken ist das oft ideal.

Die Triumph Rocket 3 GT ist klar stärker auf längere Fahrten ausgelegt. Im Vergleich fällt auf, dass die GT-Ausrichtung den Komfortgedanken deutlich nach vorn stellt: Windschutz, Sitzkomfort und die insgesamt tourentaugliche Auslegung machen die Rocket 3 GT besonders attraktiv, wenn viele Kilometer am Stück anstehen. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn man ein sehr leichtes, sportlich-kompaktes Gefühl erwartet oder wenn das Motorrad häufig in engen Stadtbereichen bewegt wird.

Ausstattung und Fahrhilfen: Fokus auf Funktion vs. Tourenkomfort

Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Konzepte. Die Kawasaki Z1100 steht im Vergleich für ein eher funktionales Setup: weniger „Show“, mehr Fahrgefühl. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das sich auf das Wesentliche konzentriert und nicht zu sehr von Technik-Overload dominiert wird.

Die Triumph Rocket 3 GT bringt dagegen typischerweise mehr Touren- und Komfortorientierung mit. Das zeigt sich in der Art, wie sie sich im Alltag und auf Reisen anfühlt: weniger Stress, mehr „einfach fahren“. Als mögliche Schwäche kann das bedeuten, dass die Rocket 3 GT weniger „puristisch“ wirkt und man sich stärker an das Reise-Setup gewöhnt.

Für wen lohnt sich welche Wahl?

Kawasaki Z1100: ideal für dynamische Landstraßen und aktiven Fahrstil

Die Kawasaki Z1100 passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem für Fahrten genutzt wird, bei denen Kurven, Beschleunigungsphasen und ein direktes Feedback wichtig sind. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell „in den Griff“ nehmen lässt und bei dem das Fahrgefühl im Vordergrund steht, findet in der Z1100 eine stimmige Wahl. Auch für diejenigen, die ein Motorrad eher als vielseitiges Alltagsgerät sehen, kann die Z1100 überzeugen.

Triumph Rocket 3 GT: ideal für lange Strecken, Komfort und souveränen Durchzug

Die Triumph Rocket 3 GT ist die bessere Wahl, wenn häufig lange Strecken gefahren werden oder wenn Komfort und Reiseausstattung stärker zählen. Im Vergleich wirkt sie besonders dann überlegen, wenn es um entspanntes Tempoaufbauen, Reserven beim Überholen und ein ruhiges Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten geht. Wer ein Motorrad möchte, das auch nach vielen Stunden noch „bereit“ ist, findet in der Rocket 3 GT genau dieses Profil.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Kawasaki Z1100: sehr direktes Fahrgefühl, dynamische Ausrichtung, gute Dosierbarkeit und ein Motorradcharakter, der zu aktiver Fahrweise einlädt. Schwächen im Vergleich: weniger Fokus auf „Reise-Luxus“ und weniger Komfort-Schwerpunkt als bei der GT-Variante.

Stärken der Triumph Rocket 3 GT: kraftvoller Durchzug, souveräne Reserven, tourentaugliche Ergonomie und ein insgesamt ruhigeres, komfortorientiertes Fahrprofil. Schwächen im Vergleich: kann in engen Situationen weniger agil wirken und fühlt sich stärker nach „Reisegerät“ an als nach „Sportgerät“.

Fazit:

Die Kawasaki Z1100 ist die passendere Wahl, wenn Fahrspaß vor allem aus direktem Feedback, dynamischem Handling und einer straßennahen, aktiven Fahrweise entsteht. Sie eignet sich besonders für kurvige Strecken, spontane Touren und alle, die ein Motorrad möchten, das schnell mitgeht und sich leicht „führen“ lässt. Die Triumph Rocket 3 GT gewinnt dagegen, wenn lange Strecken, Komfort und ein souveräner Kraftauftritt im Vordergrund stehen. Im Vergleich zeigt sich die Rocket 3 GT als die Maschine, die Reserven bietet, entspannt Tempo aufbaut und auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig bleibt. Wer also eher sportlich und abwechslungsreich unterwegs ist, findet in der Z1100 den besseren Match. Wer regelmäßig große Distanzen fährt und dabei möglichst wenig Kompromisse beim Komfort eingehen möchte, liegt mit der Rocket 3 GT vorn.

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