| UVP | 11.995 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor: Leistung & Kraft im Keller
- Motor: Charakter & Seele
- Motor: Samt & Seide
- einfache Bedienung
- fährt sich leichter als gedacht
- tolle Serienausstattung
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
- Navi nur nach Freischaltung
- Hebel könnten schöner sein
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
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Kawasaki Z1100 vs. Yamaha Tracer 9 GT Plus (AMT) – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten stammen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z1100 steht für einen kernigen, unmittelbaren Fahrstil und eine Art von Motorradgefühl, das viele Fahrer an klassischen Konzepten lieben. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (AMT) dagegen ist ein modernes Touring-Paket: komfortorientiert, mit Elektronik im Hintergrund und einem Getriebeansatz, der den Alltag deutlich entspannter machen kann. Genau diese Gegenüberstellung macht den Reiz aus – denn am Ende geht es nicht nur um Daten, sondern darum, wie sich die Maschinen im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen.
Grundcharakter: Klassisch direkt vs. modern tourentauglich
Wie sich die Kawasaki Z1100 anfühlt
Die Kawasaki Z1100 wirkt wie ein Motorrad, das man „spürt“, bevor man es technisch einordnet. Der Fokus liegt auf direkter Gasannahme, einem klaren Motorcharakter und einem Fahrgefühl, das stark mit der eigenen Eingabe zusammenhängt. Wer gerne aktiv fährt, Schaltvorgänge als Teil des Erlebnisses versteht und eine Maschine möchte, die nicht ständig „mitdenkt“, wird hier schnell warm.
Wie sich die Yamaha Tracer 9 GT Plus (AMT) anfühlt
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (AMT) ist dagegen auf entspannte Kilometer ausgelegt. Das Motorrad ist für Touren gebaut, bei denen Komfort, Übersicht und ein ruhigeres Handling im Vordergrund stehen. Die Kombination aus Touring-Ausrichtung und AMT-Konzept sorgt dafür, dass das Fahren gerade im Stadtverkehr oder im zäh fließenden Verkehr weniger anstrengend wird. Gleichzeitig bleibt genug Dynamik vorhanden, um auch sportlichere Passagen zu genießen.
Motor und Antrieb: Drehmomentgefühl vs. Touring-Power
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Kawasaki Z1100 setzt auf einen spürbaren, eher „mechanischen“ Antrieb, der stark davon lebt, wie man Gas gibt und wie man die Drehzahl im passenden Bereich hält. Dadurch entsteht ein Fahrstil, der belohnt, wenn man aktiv mitarbeitet.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen stärker auf gleichmäßige Leistungsentfaltung und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Gerade auf längeren Strecken spielt das Konzept seine Stärken aus: gleichmäßiger Schub, gute Alltagstoleranz und ein Antrieb, der sich nicht „aufdrängt“, sondern trägt. Das AMT-System kann dabei helfen, den Fokus mehr auf die Straße und weniger auf die Schaltarbeit zu legen.
Getriebe: Schalten als Teil des Fahrgefühls vs. AMT-Entlastung
Ein zentraler Punkt im Vergleich ist das Getriebe. Die Kawasaki Z1100 steht für klassisches Fahren mit manueller Kontrolle. Das ist für viele Fahrer ein Vorteil: Wer gerne selbst entscheidet, wann geschaltet wird, bekommt ein unmittelbares Feedback und kann die Maschine sehr fein nach eigenem Stil bewegen.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (AMT) bringt dagegen eine andere Philosophie mit: AMT reduziert die mentale Last, besonders in Stop-and-Go-Situationen oder bei langen Fahrten mit häufigen Geschwindigkeitswechseln. Das kann den Komfort deutlich erhöhen. Gleichzeitig gilt: Wer maximal sportliche Kontrolle und ein „direktes“ Schaltgefühl sucht, wird die manuelle Variante oft als näher am eigenen Fahrstil empfinden. Für viele Touring-Fahrer ist das AMT jedoch genau der Grund, warum die Tracer 9 GT Plus im Alltag so überzeugt.
Fahrwerk und Handling: Agilität im Kopf vs. Stabilität auf Distanz
Beim Fahrwerk und der Abstimmung zeigt sich, wie unterschiedlich die Zielgruppen gedacht sind. Die Kawasaki Z1100 wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das man gerne „führt“: Kurven werden mit aktiver Körperarbeit und klarer Rückmeldung angegangen. Das kann besonders auf kurvigen Strecken Spaß machen, weil die Maschine eine direkte Verbindung zwischen Fahrer und Fahrbahn herstellt.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist stärker auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Gerade bei höheren Reisegeschwindigkeiten oder bei längeren Etappen spielt das seine Vorteile aus: Das Motorrad bleibt berechenbar, die Linie wirkt souverän, und die Gesamtergonomie unterstützt eine entspannte Haltung. In schnellen Wechseln kann die Tracer ebenfalls dynamisch sein, aber die Grundausrichtung ist klar: komfortables Reisen statt reines „Kurven-Training“.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl vs. Systemunterstützung
Im Bereich Bremsen geht es nicht nur um die reine Verzögerung, sondern auch um Dosierbarkeit und Vertrauen. Die Kawasaki Z1100 punktet häufig durch ein direktes Bremsgefühl: Man kann sehr fein dosieren und bekommt Rückmeldung, die sich wie „Handarbeit“ anfühlt.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus setzt zusätzlich auf moderne Sicherheitslogik. Elektronik und Assistenzfunktionen können helfen, in kritischen Situationen stabil zu bleiben und das Motorrad in der Spur zu halten. Das ist besonders auf wechselhaften Straßenverhältnissen oder bei Fahrten, bei denen nicht jede Situation perfekt planbar ist, ein echter Pluspunkt.
Elektronik und Ausstattung: Minimalismus vs. Touring-Komfort
Ein großer Unterschied liegt in der Ausstattung. Die Kawasaki Z1100 steht eher für ein Motorrad, bei dem man sich auf das Wesentliche konzentriert. Das kann ein Vorteil sein, wenn man weniger Menüs, weniger Sensorik und mehr „mechanische“ Klarheit möchte.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen ein Touring-Motorrad mit deutlich mehr „Alltagshelfern“. Dazu gehören moderne Bedienelemente, eine auf Langstrecke ausgelegte Ergonomie und ein Paket, das das Fahren leichter macht. Wer häufig unterwegs ist, profitiert von dieser Art von Komfort – gerade dann, wenn die Strecke länger wird oder das Wetter wechselt.
Ergonomie und Windschutz: Fahrerhaltung entscheidet
Bei der Ergonomie zeigt sich, wie stark die Zielrichtung beider Motorräder ist. Die Kawasaki Z1100 bietet ein Fahrgefühl, das oft näher an einer „aktiven“ Sitzposition liegt. Das kann auf kürzeren bis mittleren Strecken sehr angenehm sein, weil man sich schnell auf das Motorrad einstellt und es gerne bewegt.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist klar auf Langstrecke optimiert. Windschutz, Sitzposition und die Gesamthaltung sind darauf ausgelegt, dass auch nach mehreren Stunden die Konzentration nicht so schnell nachlässt. Das ist besonders für Fahrer interessant, die regelmäßig größere Distanzen fahren oder Touren mit Gepäck planen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Z1100
- Direktes Fahrgefühl: Motor und Antrieb wirken unmittelbar, das Motorrad lässt sich „mitdenken“.
- Aktive Fahrweise wird belohnt: Wer gerne selbst steuert, bekommt ein stimmiges Erlebnis.
- Weniger Komplexität: Das Motorrad wirkt klar und reduziert Ablenkung.
Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki Z1100
- Weniger Entlastung im Alltag: Wer viel Stop-and-Go fährt, muss mehr selbst arbeiten.
- Touring-Komfort ist nicht der Hauptfokus: Für lange Etappen kann die Yamaha im Gesamtkonzept überlegen wirken.
Stärken der Yamaha Tracer 9 GT Plus (AMT)
- Touring-Komfort: Ergonomie, Windschutz und Gesamtabstimmung sind auf Distanz ausgelegt.
- AMT als Komfortgewinn: Das Fahren wird besonders im Stadtverkehr und auf langen Fahrten entspannter.
- Elektronik und Sicherheit: Systemunterstützung kann das Vertrauen erhöhen.
Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha Tracer 9 GT Plus (AMT)
- Weniger „puristisches“ Schaltgefühl: Wer maximal manuelle Kontrolle sucht, könnte sich eingeschränkt fühlen.
- Komplexität: Mehr Technik bedeutet auch mehr „Systemdenken“ im Alltag.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird. Die Kawasaki Z1100 ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich wie ein Werkzeug für den eigenen Stil anfühlt: direkt, klar, ohne viel Ablenkung. Sie eignet sich gut für Kurvenfahrten, für Fahrer, die gerne selbst schalten und die Maschine als Teil des Erlebnisses sehen.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (AMT) ist die bessere Wahl, wenn der Alltag und die Touren im Vordergrund stehen. Wer häufig längere Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und im Verkehr entlastet werden möchte, bekommt mit der Tracer ein stimmiges Gesamtpaket. Die Kombination aus Touring-Setup, moderner Elektronik und AMT macht sie besonders für Vielfahrer interessant.
Fazit:
Die Kawasaki Z1100 ist die richtige Wahl für alle, die ein Motorrad mit direktem Charakter suchen: klarer Antrieb, aktives Fahrgefühl und ein Konzept, das auf das Wesentliche reduziert. Wer gerne selbst entscheidet, wann und wie gefahren wird, findet hier viel Fahrspaß und ein unmittelbares Motorradgefühl. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (AMT) gewinnt dagegen, wenn Komfort und entspannte Kilometer Priorität haben: Touring-Ergonomie, moderne Sicherheitslogik und das AMT-System nehmen im Alltag spürbar Arbeit ab. Für Vielfahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren oder viel im Verkehr unterwegs sind, wirkt die Tracer als rundes Gesamtpaket. Kurz gesagt: Z1100 für puristisches, aktives Fahren – Tracer 9 GT Plus (AMT) für komfortorientiertes Reisen mit moderner Unterstützung.