| UVP | 5.199 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2026~ | |
| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- Hochwertige Komponenten
- Gewicht
- Sparsamer Motor
- Soziuskomfort
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 554 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm | |
| Federung hinten | WP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 150/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
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KTM 125 Duke vs. BMW G 310 R: Vergleich für Einsteiger und Alltag
Wenn es um ein leichtes Naked Bike für den Alltag geht, landen viele schnell bei der KTM 125 Duke und der BMW G 310 R. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick ähnlich: kompakte Bauweise, aufrechte Sitzposition und ein Charakter, der Lust auf Stadtverkehr und Feierabendrunden macht. Beim genaueren Hinsehen zeigen sich aber Unterschiede, die im Alltag spürbar werden – von der Art, wie das Motorrad ans Gas geht, bis hin dazu, wie souverän es sich im Verkehr bewegt und wie gut es sich für unterschiedliche Fahrergrößen anfühlt.
Grundcharakter: KTM mit Fokus auf Agilität, BMW mit Fokus auf Alltag
Die KTM 125 Duke steht oft für ein direktes, sportlich geprägtes Fahrgefühl. Das Bike wirkt lebendig und will eher „mitspielen“: Gasannahme und Ansprechverhalten sind darauf ausgelegt, dass man schnell das Gefühl hat, die Kontrolle zu haben. Die BMW G 310 R dagegen vermittelt häufig den Eindruck, dass sie stärker auf ein ruhigeres, alltagstaugliches Gesamtpaket setzt. Das bedeutet nicht, dass sie träge ist – aber die Art, wie sie sich bewegt, wirkt oft etwas ausgewogener und weniger „nervös“ im städtischen Stop-and-go.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der beiden 125er-Modelle geht es weniger um reine Zahlen, sondern darum, wie die Motoren ihre Kraft nutzbar machen. Die KTM 125 Duke wirkt häufig dann besonders stark, wenn man zügig beschleunigt, Lücken im Verkehr nutzt und das Motorrad dynamisch bewegt. Das Ansprechverhalten unterstützt dabei den sportlichen Stil: Man bekommt schnell Rückmeldung, kann das Tempo gut dosieren und hat das Gefühl, dass das Bike „bereit“ ist.
Die BMW G 310 R spielt ihre Stärken oft dann aus, wenn man gleichmäßig fährt und das Motorrad als zuverlässigen Begleiter im Alltag nutzt. Das Fahrgefühl ist häufig weniger auf „sofortige Attacke“ ausgelegt, sondern auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Gas, Drehzahl und Fahrstabilität. Wer häufig pendelt oder längere Strecken am Stück fährt, schätzt oft genau diese Art von Berechenbarkeit.
Handling und Fahrwerk: Agil vs. souverän
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Bikes spürbar. Die KTM 125 Duke wirkt in vielen Situationen besonders agil: In engen Straßen, beim schnellen Richtungswechsel oder beim zügigen Durchfahren von Kurven fühlt sie sich oft leicht und wendig an. Das ist ein klarer Vorteil, wenn der Alltag aus Stadtverkehr, Kreisverkehren und häufigem Abbiegen besteht.
Die BMW G 310 R kann dagegen mit einem souveränen Eindruck punkten. Gerade wenn die Straße unruhiger ist oder man nicht ständig „aktiv“ fahren möchte, kann das Fahrwerk helfen, dass das Motorrad ruhig bleibt. Das macht die BMW häufig attraktiv für Fahrer, die zwar Spaß an Kurven haben, aber im Alltag vor allem entspannt und kontrolliert unterwegs sein wollen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Anhalten und Dosieren
Bremsen sind bei Einsteigern besonders wichtig, weil das Vertrauen in die Verzögerung den Fahrstil stark beeinflusst. Im Vergleich zeigt sich: Die KTM 125 Duke bietet häufig ein sehr direktes Bremsgefühl, das sich gut anfühlt, wenn man zügig verzögert oder in Situationen schnell reagieren muss. Das kann ein Vorteil sein, wenn man im Stadtverkehr häufig stark abbremsen muss.
Die BMW G 310 R punktet oft mit einem gleichmäßigen, gut dosierbaren Bremsverhalten. Wer Wert darauf legt, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen stabil anfühlt, findet hier häufig ein stimmiges Gesamtpaket. Wichtig ist: Beide Bikes sind für den Alltag gemacht – der Unterschied liegt eher in der Art, wie sich das Bremsen „anfühlt“ und wie leicht es sich in den eigenen Rhythmus integrieren lässt.
Sitzposition und Ergonomie: Wer passt besser?
Die Sitzposition entscheidet darüber, ob ein Motorrad nach kurzer Zeit „passt“ oder ob man sich ständig neu sortieren muss. Die KTM 125 Duke wirkt oft etwas sportlicher im Gesamteindruck. Das kann bedeuten, dass man sich dynamischer bewegt und das Bike stärker „mitfährt“. Für Fahrer, die gerne aktiv lenken und eine leicht sportliche Haltung mögen, ist das ein Plus.
Die BMW G 310 R bietet häufig eine ergonomisch ausgewogene Haltung, die sich für viele Fahrer angenehm anfühlt – besonders dann, wenn man nicht nur kurze Strecken fährt. Wer eher entspannt sitzt, regelmäßig pendelt oder auch mal längere Touren plant, profitiert oft von diesem „Allround“-Charakter.
Komfort im Alltag: Wind, Vibrationen und Alltagstauglichkeit
Im täglichen Einsatz zählt, wie gut das Motorrad mit typischen Belastungen umgeht: Kopfsteinpflaster, kurze Schläge in der Straße, wechselnde Temperaturen und die Frage, wie anstrengend das Fahren nach einer Weile wird. Die KTM 125 Duke kann sich dabei je nach Fahrstil sehr lebendig anfühlen. Wer gerne zügig unterwegs ist, wird den Charakter oft als Vorteil sehen. Wer dagegen eher „ruhig“ fährt, kann den sportlichen Fokus manchmal als etwas präsenter wahrnehmen.
Die BMW G 310 R wirkt häufig etwas „runder“ im Komfort-Eindruck. Das kann bedeuten, dass man sich nach längerer Zeit weniger gestresst fühlt und das Motorrad als angenehmen Begleiter wahrnimmt. Gerade für Einsteiger, die noch ihren persönlichen Stil finden, ist diese Ausgewogenheit oft hilfreich.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 125 Duke: Stärken
- Agiles, direktes Fahrgefühl – besonders in der Stadt und bei zügigen Richtungswechseln.
- Sportlicher Charakter – macht Lust auf dynamisches Fahren.
- Gutes Ansprechverhalten – unterstützt ein aktives Fahrtempo.
KTM 125 Duke: Schwächen
- Sportlicher Fokus kann für manche Fahrer im Alltag etwas „präsenter“ wirken.
- Je nach Körpergröße kann die Sitzposition stärker sportlich ausfallen als erwartet.
BMW G 310 R: Stärken
- Souveränes, alltagstaugliches Fahrverhalten – gut für Pendeln und längere Fahrten.
- Ausgewogene Ergonomie – häufig angenehm für unterschiedliche Fahrer.
- Berechenbarkeit – unterstützt einen entspannten Fahrstil.
BMW G 310 R: Schwächen
- Weniger „Attacke“ im Charakter – wer maximal sportliche Direktheit sucht, könnte weniger begeistert sein.
- Stärken liegen im Gesamtpaket – wer nur auf maximale Dynamik setzt, findet bei der KTM oft mehr „Biss“.
Für wen lohnt sich welches Bike?
Die Wahl zwischen KTM 125 Duke und BMW G 310 R hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Wer im Alltag vor allem Stadtverkehr hat, häufig abbiegt, Lücken nutzt und ein Motorrad möchte, das sich schnell und lebendig anfühlt, wird mit der KTM 125 Duke oft glücklicher. Der sportliche Charakter und die direkte Rückmeldung machen sie besonders interessant für Fahrer, die gerne aktiv fahren und das Motorrad als „Werkzeug“ für dynamische Manöver sehen.
Wer dagegen regelmäßig pendelt, auch mal längere Strecken fährt und ein Motorrad sucht, das sich im Alltag ruhig, stabil und angenehm anfühlt, findet in der BMW G 310 R häufig die passendere Wahl. Die ausgewogene Art, wie Motor, Fahrwerk und Ergonomie zusammenspielen, unterstützt einen entspannten Stil und gibt gerade Einsteigern oft das Gefühl, schnell sicher unterwegs zu sein.
Fazit:
Die KTM 125 Duke ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, dass das Motorrad im Alltag lebendig reagiert, in der Stadt besonders agil wirkt und ein sportliches Fahrgefühl vermittelt. Sie passt gut zu Fahrern, die gerne aktiv unterwegs sind, Kurven und Richtungswechsel mögen und das Motorrad als dynamischen Begleiter erleben möchten. Ihre mögliche Schwäche liegt weniger in der Technik als im Charakter: Wer es im Alltag lieber ruhiger und weniger „präsent“ mag, könnte sich schneller an den sportlichen Fokus gewöhnen müssen.
Die BMW G 310 R empfiehlt sich vor allem dann, wenn ein ausgewogenes Gesamtpaket wichtiger ist als maximale Direktheit. Sie wirkt häufig souveräner im Alltag, unterstützt einen entspannten Fahrstil und kann besonders für Pendler und Einsteiger überzeugen, die Komfort und Berechenbarkeit suchen. Wer also ein Motorrad möchte, das zuverlässig funktioniert, ohne ständig nach sportlicher Aktivität zu verlangen, trifft mit der BMW oft die bessere Entscheidung.