| UVP | 5.199 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- Hochwertige Komponenten
- Gewicht
- Sparsamer Motor
- Soziuskomfort
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 554 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm | |
| Federung hinten | WP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 150/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
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KTM 125 Duke vs. Ducati Supersport 950 S – Vergleich im Detail
Wenn zwei Motorräder aufeinander treffen, die auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten bedienen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die KTM 125 Duke steht für kompakte Agilität, unkomplizierten Fahrspaß und eine klare Ausrichtung auf den Alltag – von der Stadt bis zur Feierabendrunde. Die Ducati Supersport 950 S dagegen wirkt wie ein Statement: sportlich, hochwertig und mit dem Anspruch, auch längere Touren dynamisch zu gestalten. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn nicht nur die Leistung entscheidet, sondern vor allem, wie sich die Motorräder im Alltag und in der Kurve anfühlen.
Grundidee und Charakter: leicht und direkt vs. sportlich und hochwertig
Die KTM 125 Duke ist als modernes, leichtes Sportmotorrad gedacht, das vor allem durch seine Direktheit überzeugt. Das Konzept ist: schnell in Fahrt kommen, spontan reagieren und dabei nicht unnötig kompliziert wirken. Gerade im Stadtverkehr spielt die KTM ihre Stärken aus, weil sie sich handlich bewegt und das Fahrgefühl eher „unmittelbar“ als „groß und schwer“ vermittelt.
Die Ducati Supersport 950 S verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist ebenfalls sportlich, aber mit mehr Fokus auf Fahrkultur, Ausstattung und ein insgesamt „erwachseneres“ Gesamtpaket. Das Motorrad wirkt stabil und souverän, besonders wenn die Strecke mehr fordert. Wer gern zügig unterwegs ist, findet hier ein Bike, das sich nicht nur für kurze Sprünge eignet, sondern auch für längere Ausfahrten.
Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Unterschied im Einsatzprofil. Die KTM 125 Duke setzt auf ein Konzept, das auf Drehfreude und ein lebendiges Ansprechverhalten ausgelegt ist. Dadurch fühlt sich das Motorrad in vielen Situationen „wach“ an – besonders dann, wenn man im Stadtverkehr häufig beschleunigt, schaltet und wieder in den nächsten Takt kommt. Die KTM vermittelt das Gefühl, dass man mit dem richtigen Drehmoment- und Drehzahlfenster schnell vorankommt, ohne dass das Motorrad wie ein „großer“ Brocken wirken muss.
Die Ducati Supersport 950 S bringt dagegen einen deutlich anderen Charakter mit. Der Motor ist auf sportliche Durchzugskraft und ein harmonisches Zusammenspiel mit dem Rest des Motorrads ausgelegt. In der Praxis bedeutet das: weniger „Arbeit“ im Sinne von ständigem Hochdrehen, dafür mehr souveräne Beschleunigung aus dem mittleren Bereich. Gerade auf Landstraßen und bei zügiger Fahrweise spielt die Ducati ihre Stärken aus, weil sie das Tempo nicht nur erreicht, sondern auch stabil hält.
Fahrwerk und Handling: Agilität der KTM vs. Souveränität der Ducati
Beim Thema Fahrwerk wird der Unterschied zwischen beiden Maschinen besonders spürbar. Die KTM 125 Duke wirkt im Handling leichtfüßig. Das Motorrad lässt sich zügig umstellen, unterstützt dynamische Linienwechsel und macht das Kurvenfahren dadurch unkompliziert. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, findet hier ein Bike, das schnell auf Eingaben reagiert und sich für flüssige Fahrten ebenso eignet wie für sportliche Passagen.
Die Ducati Supersport 950 S steht für mehr Stabilität und ein insgesamt ruhigeres Fahrverhalten bei höherem Tempo. In schnellen Kurven oder auf längeren Strecken vermittelt sie ein Gefühl von Kontrolle und Sicherheit. Das bedeutet nicht, dass sie unhandlich wäre – im Gegenteil: Die Ducati bleibt sportlich. Aber sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das Tempo aufbaut und dann „trägt“, während die KTM eher wie ein Motorrad wirkt, das Tempo durch Agilität erzeugt.
Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen vs. Präzision
Auch bei den Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die KTM 125 Duke bietet ein direktes Ansprechverhalten, das sich gut in den Alltag integrieren lässt. Gerade bei häufigen Bremsmanövern – etwa an Ampeln oder im dichten Verkehr – ist das ein Pluspunkt, weil das Motorrad schnell dosierbar wirkt. Das Fahrgefühl bleibt dabei eher „pragmatisch“: man bremst, man verzögert, man fährt weiter.
Die Ducati Supersport 950 S zielt stärker auf sportliche Präzision. Das Bremssystem wirkt darauf ausgelegt, auch bei zügiger Fahrweise konstant zu funktionieren. In Kombination mit der Gesamtbalance des Motorrads entsteht ein Gefühl von Sicherheit, besonders wenn man aus Kurven heraus wieder beschleunigen will. Wer gern dynamisch fährt, wird hier die feinere Abstimmung zu schätzen wissen.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung bei beiden – mit unterschiedlichem Fokus
Elektronik ist heute ein zentraler Bestandteil moderner Motorräder. Bei der KTM 125 Duke steht die Unterstützung im Vordergrund, die das Fahren im Alltag erleichtert und das Motorrad berechenbar macht. Das Systemdesign wirkt darauf ausgelegt, dass das Motorrad auch in wechselnden Situationen stabil bleibt – etwa bei wechselnder Haftung oder wenn man nicht jedes Mal „auf Anschlag“ fährt.
Die Ducati Supersport 950 S geht in eine Richtung, die stärker nach sportlicher Kontrolle klingt. Die Elektronik unterstützt nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Fahrdynamik – und das spürt man vor allem dann, wenn man das Motorrad bewusst bewegt. Gerade bei sportlicher Fahrweise kann die Ducati dadurch „ruhiger“ wirken, weil Eingriffe der Systeme das Motorrad in einem gewünschten Rahmen halten.
Ergonomie und Sitzposition: kompakt für die Stadt, sportlich für die Strecke
Die KTM 125 Duke ist ergonomisch so gedacht, dass sie im Alltag nicht anstrengend wirkt. Die Sitzposition unterstützt ein aktives Fahren, ohne dass man sich sofort „verkrampft“ fühlt. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad regelmäßig für kurze Wege genutzt wird oder wenn man zwischen Stadtverkehr und Landstraße wechselt.
Die Ducati Supersport 950 S bietet eine sportlichere Auslegung. Das kann je nach Fahrstil und Körpergröße sehr gut passen – vor allem, wenn man gern zügig unterwegs ist und eine sportliche Haltung akzeptiert. Für lange Touren ist die Ergonomie dann besonders interessant, wenn das Motorrad durch Ausstattung und Fahrwerksgefühl die Belastung reduziert. Wer viel Strecke fährt und dabei sportlich bleiben will, findet in der Ducati oft die passendere Basis.
Alltagstauglichkeit: Wendigkeit und Kosten vs. Premium-Anspruch
Im Alltag zählt vieles: Übersicht, Handlichkeit, einfache Bedienung und ein Motorrad, das nicht „zu schade“ für den täglichen Einsatz wirkt. Die KTM 125 Duke punktet hier typischerweise mit ihrer unkomplizierten Art. Sie ist schnell startklar, lässt sich gut im Stadtverkehr bewegen und wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt – nicht nur, wenn die Strecke besonders schön ist.
Die Ducati Supersport 950 S bringt dagegen einen Premium-Anspruch mit. Das zeigt sich nicht nur im Design, sondern auch im Gesamtgefühl: hochwertigere Anmutung, sportliche Ausrichtung und ein Motorrad, das sich stärker nach „Tourenmaschine mit Anspruch“ anfühlt. Das kann bedeuten, dass man sie im Alltag bewusst fährt – wer aber genau das möchte, bekommt ein Motorrad, das sich auch außerhalb der Saison gut anfühlt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 125 Duke: Stärken
- Agiles Handling für schnelle Richtungswechsel und dynamische Stadtfahrten
- Direktes Ansprechverhalten, das Fahrspaß ohne große Umwege liefert
- Alltagstauglicher Charakter – ideal für regelmäßige kurze bis mittlere Strecken
KTM 125 Duke: mögliche Schwächen
- Bei sehr sportlicher Fahrweise kann der Fokus stärker auf „Drehfreude“ liegen als auf souveränem Durchzug
- Wer ein Motorrad sucht, das sich wie eine große Tourenmaschine anfühlt, wird eher bei der Ducati fündig
Ducati Supersport 950 S: Stärken
- Souveränes Fahrgefühl bei zügiger Fahrt und auf längeren Strecken
- Sportliche Präzision durch abgestimmtes Zusammenspiel von Motor, Fahrwerk und Elektronik
- Premium-Ausrichtung mit Fokus auf Ausstattung und Fahrkultur
Ducati Supersport 950 S: mögliche Schwächen
- Die sportliche Auslegung kann je nach Nutzung und Fahrpraxis im Alltag spürbarer sein
- Wer vor allem kurze Wege und maximale Unkompliziertheit sucht, findet in der KTM oft die passendere Wahl
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welche Art von Fahrspaß steht im Vordergrund? Die KTM 125 Duke ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad häufig im Alltag genutzt wird, wenn kurze Strecken dominieren und wenn man ein leichtes, agiles Handling schätzt. Sie ist eine gute Wahl für alle, die gern spontan fahren, schnell reagieren möchten und ein Motorrad suchen, das sich nicht „groß“ anfühlt.
Die Ducati Supersport 950 S ist die bessere Option, wenn sportliche Fahrten, längere Touren und ein hochwertiges Gesamtpaket wichtiger sind. Wer gern zügig unterwegs ist, Wert auf präzise Unterstützung durch Elektronik legt und ein Motorrad möchte, das Tempo souverän trägt, wird mit der Ducati sehr wahrscheinlich mehr Freude haben.
Fazit:
Die KTM 125 Duke ist die Wahl für alle, die ein agiles, direktes Motorrad für den Alltag suchen: schnell in Fahrt, leicht zu bewegen und ideal für Stadtverkehr sowie kurze bis mittlere Strecken. Ihre Stärke liegt im unkomplizierten Fahrgefühl und darin, dass sie Fahrspaß ohne großen Aufwand vermittelt. Die Ducati Supersport 950 S passt dagegen besser zu Fahrern, die sportliche Präzision, souveränes Tempo und ein hochwertiges Gesamtpaket priorisieren. Auf längeren Strecken und bei zügiger Fahrweise spielt sie ihre Stärken besonders aus und wirkt dabei kontrolliert und erwachsen. Wer häufig spontan fährt und maximale Handlichkeit möchte, entscheidet sich eher für die KTM. Wer dagegen Touren liebt, sportlich unterwegs ist und ein Premium-Sportgefühl sucht, trifft mit der Ducati die passendere Wahl.