UVP 5.199 €
Baujahr von 2011 bis 2026~
UVP 14.995 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Was kann die neue und derzeit günstigste Harley Davidson?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Verarbeitung
  • Hochwertige Komponenten
  • Gewicht
  • Sparsamer Motor
Kontra:
  • Soziuskomfort
Pro:
  • Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
  • Gute Fahrleistungen
  • Erstaunlich wendig
  • Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
Kontra:
  • Sound 1b
  • Verarbeitung hier und da etwas lieblos

Abmessungen & Gewicht

Gewicht143kg
Radstand1.367mm
Länge2.029mm
Radstand1.367mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.090mm
Gewicht221kg
Radstand1.545mm
Länge2.250mm
Radstand1.545mm
Sitzhöhe: 705 mm
Höhe1.140mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum125ccm
Hub47mm
Bohrung58mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum975ccm
Hub66mm
Bohrung97mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung15 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite554km
Leistung90 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment95 NM bei 5.750 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite229km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm
Federung hintenWP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge
Reifen vorne110/70 ZR 17
Reifen hinten150/60 ZR 17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneShowa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 57H
Reifen hinten150/80B16 77H

Bremsen

Bremsen vorneVierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm)
Bremsen vorneschwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.999€
  • Verfügbarkeit: seit 06/2022
  • Farben: rot, schwarz, grau

MotorradTest.de auf YouTube

KTM 125 Duke vs. Harley-Davidson Nightster: Vergleich für Alltag, Fahrgefühl und Charakter

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Image her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 125 Duke steht für agiles, modernes Leichtkraftrad-Feeling und eine klare Ausrichtung auf Dynamik. Die Harley-Davidson Nightster bringt dagegen den typischen Harley-Charakter mit: markant, eigenständig und mit einem Fahrgefühl, das eher nach „Cruiser“ klingt und sich auch so anfühlt. Doch wie schlagen sich beide Modelle im direkten Vergleich – gerade dann, wenn es um den Alltag geht?

Grundidee: Agilität vs. Harley-Charisma

Die KTM 125 Duke ist als Naked Bike konzipiert, um im Stadtverkehr schnell zu reagieren und auf der Landstraße zügig zu beschleunigen. Das Konzept wirkt dabei konsequent: leicht, kompakt und auf Handling ausgelegt. Die Harley-Davidson Nightster verfolgt einen anderen Ansatz. Sie setzt auf eine entspanntere, cruiser-typische Sitzhaltung und einen Motorcharakter, der nicht nur Leistung liefert, sondern vor allem Stimmung erzeugt. Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Thema Motorcharakter wird der Unterschied schnell deutlich. Die KTM 125 Duke wirkt im Vergleich oft „direkter“: Gasannahme und Drehfreude stehen im Vordergrund, wodurch sich das Motorrad besonders in engen Situationen und beim zügigen Herausbeschleunigen aus dem Stadtverkehr gut anfühlt. Wer häufig zwischen Ampeln, Einfahrten und kurzen Strecken unterwegs ist, profitiert von diesem dynamischen Ansprechverhalten.

Die Harley-Davidson Nightster spielt dagegen stärker mit dem Gefühl von Drehmoment und dem typischen Vibe, den viele mit Harley verbinden. Im Vergleich zeigt sich: Während die KTM eher über Agilität und Drehfreude punktet, setzt die Nightster auf ein gleichmäßigeres, „erwachsenes“ Fahrgefühl. Das kann gerade auf längeren Strecken oder bei entspanntem Tempo Vorteile bringen, weil das Motorrad nicht ständig nach „mehr Drehzahl“ verlangt.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • KTM 125 Duke: Stärke ist die spritzige Reaktion und das lebendige Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Charakter stärker nach „sportlicher Nutzung“ verlangt, wenn man dauerhaft zügig unterwegs sein möchte.
  • Harley-Davidson Nightster: Stärke ist der markante Charakter und das entspanntere Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass die direkte, „leichtgängige“ Dynamik einer kleinen Naked-125 nicht im gleichen Maße erreicht wird.

Fahrwerk und Handling: Kurven, Tempo und Stabilität

Im Handling zeigt die KTM 125 Duke ihre Stärken besonders deutlich. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, schnell die Linie zu finden und Richtungswechsel souverän zu unterstützen. Gerade im Alltag, wenn es um kurvige Stadtabschnitte, Kreisverkehre oder wechselnde Fahrbahnbeläge geht, spielt die KTM ihre Agilität aus. Das Fahrwerk unterstützt dabei ein sportliches, kontrolliertes Gefühl.

Die Harley-Davidson Nightster ist im Vergleich nicht „weniger fahrbar“, aber sie fühlt sich anders an. Die Abstimmung zielt stärker auf ein ruhigeres, cruiser-typisches Gleiten. In flotten Kurven kann das Motorrad sehr viel Spaß machen, doch die Art, wie es sich einlenken lässt und wie es die Linie hält, unterscheidet sich spürbar von der KTM. Wer eine eher entspannte Gangart bevorzugt, wird die Nightster oft als stimmig empfinden.

Bremsen und Sicherheit im Vergleich

Bei der Bremsleistung geht es nicht nur um „stark oder schwach“, sondern um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Gefühl am Hebel und Stabilität beim Verzögern. Die KTM 125 Duke wirkt im Vergleich häufig sehr präzise in der Dosierung, was in der Stadt ein echter Vorteil ist. Die Harley-Davidson Nightster punktet ebenfalls mit kontrollierbarer Verzögerung, fühlt sich aber im Gesamtpaket eher auf souveräne, gleichmäßige Verzögerungsmanöver ausgelegt. Wer häufig hartes Bremsen aus dem Stand heraus übt, wird die KTM oft als „handlicher“ wahrnehmen.

Sitzposition und Komfort: Naked vs. Cruiser

Ein Vergleich ohne Blick auf die Sitzposition wäre unvollständig. Die KTM 125 Duke bietet eine aufrechtere, aber sportlich orientierte Haltung. Dadurch bleibt der Oberkörper aktiv, und das Motorrad lässt sich im Alltag gut kontrollieren. Für viele ist das ideal, wenn kurze Strecken, häufiges Anhalten und ein dynamisches Fahrverhalten zusammenkommen.

Die Harley-Davidson Nightster setzt auf eine cruiser-typische Sitzposition. Das bedeutet: mehr Entspannung, weniger „sportliches Arbeiten“ mit dem Körper. Im Vergleich kann das auf längeren Strecken ein Plus sein, weil der Rücken weniger „fordert“. Gleichzeitig ist die Nightster nicht dafür gemacht, sich wie ein kleines Naked-Bike in jede Lücke zu werfen – sie will eher als Motorrad für den Genuss gefahren werden.

Komfort im Alltag: Was zählt wirklich

  • KTM 125 Duke: Komfort wirkt oft „funktional“ und passt gut zu wechselnden Situationen. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Fahrten die sportlichere Ausrichtung weniger entspannend ist.
  • Harley-Davidson Nightster: Komfort wirkt „entspannter“ und passt zu längeren Touren. Schwäche kann sein, dass die cruiser-typische Haltung in sehr dynamischen Stadtfahrten weniger agil wirkt.

Ausstattung und Alltagstauglichkeit

Im Alltag entscheidet nicht nur der Motor, sondern auch, wie gut das Motorrad im täglichen Rhythmus funktioniert. Die KTM 125 Duke ist im Vergleich häufig die pragmatische Wahl: kompakt, leicht zu handeln und mit einer Ausrichtung, die sich schnell in den Alltag einfügt. Gerade wenn das Motorrad regelmäßig für Pendelstrecken genutzt wird, spielt das Gesamtpaket aus Übersicht, Handling und direkter Bedienbarkeit eine große Rolle.

Die Harley-Davidson Nightster bringt im Vergleich mehr „Motorrad-Feeling“ in den Alltag. Das Design, die Anmutung und der typische Charakter machen jede Fahrt besonders. Wer Wert auf eine stimmige Optik und ein Motorrad legt, das man nicht nur „benutzt“, sondern auch „genießt“, wird die Nightster oft als attraktiver empfinden. Gleichzeitig sollte man im Blick behalten, dass das cruiser-typische Konzept nicht immer die gleiche Alltagsagilität bietet wie ein kompaktes Naked-Bike.

Design und Sound: Zwei Welten, die man spürt

Beim Design sind die Unterschiede offensichtlich: Die KTM 125 Duke wirkt modern, kantig und auf Performance getrimmt. Die Harley-Davidson Nightster steht für klassischen Harley-Look und eine Präsenz, die man nicht übersehen kann. Im Vergleich ist das nicht nur „Optik“, sondern beeinflusst auch, wie das Motorrad wahrgenommen wird und wie man sich darauf fühlt.

Auch der Sound spielt eine Rolle. Die KTM wirkt oft lebendig und „sportlich“, während die Nightster den typischen Harley-Klang mitbringt. Das ist Geschmackssache – aber im direkten Vergleich wird klar: Wer den Sound als Teil des Fahrspaßes betrachtet, findet in der Nightster häufig genau das, was man sucht.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Die Entscheidung zwischen KTM 125 Duke und Harley-Davidson Nightster hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die KTM ist besonders interessant, wenn das Motorrad im Alltag flexibel sein soll, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden und wenn ein agiles Handling im Vordergrund steht. Die Nightster ist besonders passend, wenn der Fokus auf Charakter, entspannterem Fahrgefühl und einem Motorrad liegt, das sich wie ein echtes Erlebnis anfühlt.

Typische Szenarien

  • Viel Stadt, viele Richtungswechsel: Die KTM 125 Duke wirkt im Vergleich oft im Vorteil, weil sie kompakt und dynamisch bleibt.
  • Landstraße mit Genuss-Tempo: Die Harley-Davidson Nightster kann im Vergleich stärker punkten, weil der Charakter und die entspannte Sitzhaltung besonders stimmig sind.
  • Fahren mit Fokus auf Agilität: Die KTM passt besser, wenn das Motorrad „mitarbeitet“ und schnell reagiert.
  • Fahren mit Fokus auf Stil und Stimmung: Die Nightster passt besser, wenn das Motorrad vor allem durch Präsenz und Fahrgefühl überzeugt.

Fazit:

Die KTM 125 Duke ist im Vergleich die bessere Wahl, wenn ein kompaktes, agiles Motorrad für den Alltag gesucht wird: schnelle Reaktionen, lebendiges Fahrgefühl und ein Handling, das in der Stadt und auf kurvigen Strecken besonders Spaß macht. Wer häufig kurze Strecken fährt, oft umsetzt und Wert auf direkte Dynamik legt, wird mit der KTM sehr zufrieden sein.

Die Harley-Davidson Nightster spielt ihre Stärken aus, wenn Fahrspaß vor allem aus Charakter, Sound und einem entspannteren Cruiser-Gefühl entsteht. Für längere Touren, ruhigeres Tempo und eine Motorrad-Atmosphäre, die man spürt, ist die Nightster oft die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: KTM für Agilität und Alltagseffizienz, Harley für Stil, Stimmung und entspanntes Reisen.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙