| UVP | 5.199 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- Hochwertige Komponenten
- Gewicht
- Sparsamer Motor
- Soziuskomfort
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 554 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm | |
| Federung hinten | WP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 150/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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KTM 125 Duke vs. MV Agusta Superveloce 800 – Vergleich im Alltag und auf der Hausstrecke
Wer zwischen der KTM 125 Duke und der MV Agusta Superveloce 800 schwankt, entscheidet im Grunde über zwei sehr unterschiedliche Motorrad-Philosophien. Die KTM steht für unkomplizierte Dynamik, leichtes Handling und ein Setup, das sich vor allem im Alltag und auf kurzen Wegen richtig gut anfühlt. Die MV Agusta dagegen ist deutlich mehr „Event“: Sie wirkt edler, bietet einen charakterstarken Antrieb und zielt stärker auf sportliche Fahrfreude ab, bei der Details und Fahrkultur eine große Rolle spielen.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt – von Motor und Fahrwerk über Bremsen bis hin zu Komfort und Einsatzprofil. So lässt sich schneller einordnen, welches Bike besser zu den eigenen Prioritäten passt.
Grundcharakter: Leicht, direkt oder exklusiv und expressiv
KTM 125 Duke: urban, agil und lernfreundlich
Die KTM 125 Duke ist ein Motorrad, das sich schnell „klein“ anfühlt. Das liegt vor allem an der kompakten Bauweise und dem direkten Ansprechverhalten. Gerade in der Stadt macht das Spaß: enge Lücken, schnelle Richtungswechsel und ein Fahrgefühl, das nicht nach „großer Maschine“ verlangt. Wer gerne zügig unterwegs ist, aber nicht ständig das Gefühl haben möchte, gegen das Motorrad arbeiten zu müssen, findet hier einen sehr stimmigen Einstieg.
MV Agusta Superveloce 800: sportlich, hochwertig und mit Anspruch
Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt dagegen wie ein bewusst gesetzter Kontrast: Sie verbindet sportliche Performance mit einem deutlich hochwertigeren Auftritt. Das Fahrgefühl ist weniger „leichtfüßig“ im Sinne von unkompliziert, sondern eher „präzise“ und fordernd – besonders dann, wenn das Tempo steigt und die Maschine in den sportlichen Bereich kommt. Wer das Motorrad nicht nur bewegt, sondern auch genießen möchte, wird an der Superveloce 800 besonders viel Freude haben.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Wie sich die KTM 125 Duke fährt
Der Motor der KTM 125 Duke ist auf spürbare Direktheit ausgelegt. Das bedeutet: Der Schub kommt passend zum Drehzahlbereich, und das Motorrad lässt sich gut dosieren. Für viele Fahrten ist das ideal, weil man nicht ständig nach dem „richtigen Moment“ suchen muss. In der Praxis zeigt sich das vor allem beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus dem Stadtverkehr heraus: Gas geben, Linie halten, zügig weiter – ohne großes Nachdenken.
Wie sich die MV Agusta Superveloce 800 abhebt
Die MV Agusta Superveloce 800 spielt in einer anderen Liga, wenn es um den sportlichen Charakter geht. Der Antrieb wirkt kraftvoller und „breiter“ in der Wirkung, wodurch sich Überholmanöver und zügiges Fahren deutlich souveräner anfühlen können. Gleichzeitig ist das Motorrad eher etwas für Fahrer, die die Dynamik aktiv nutzen möchten. Wer sanft und entspannt unterwegs ist, kann zwar ebenfalls Spaß haben – aber die Superveloce 800 entfaltet ihren Reiz besonders, wenn man ihr Raum gibt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. sportliche Präzision
KTM 125 Duke: leichtes Einlenken und gute Übersicht
Beim Handling punktet die KTM 125 Duke vor allem durch ihre Agilität. Das Motorrad lässt sich zügig in die Kurve bringen und bleibt dabei gut kontrollierbar. Gerade auf wechselnden Straßenverhältnissen im Alltag – Kopfsteinpflaster, Baustellen, wechselnde Beläge – ist das ein Vorteil, weil das Bike nicht „zu schwer“ wirkt und die Linie schnell korrigiert werden kann.
MV Agusta Superveloce 800: Stabilität bei Tempo und Kurvenrhythmus
Die MV Agusta Superveloce 800 ist stärker auf sportliche Stabilität ausgelegt. In schnellen Kurven und bei zügigem Fahrstil fühlt sich das Motorrad oft ruhiger an, was das Vertrauen erhöht. Dafür kann es sich im Stadtverkehr oder bei sehr langsamen Manövern etwas weniger „spielerisch“ anfühlen als die KTM. Wer jedoch regelmäßig längere Strecken fährt oder Kurvenfahrten mag, wird die sportliche Präzision schnell zu schätzen wissen.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit und Standfestigkeit
KTM 125 Duke: kontrollierte Verzögerung für den Alltag
Die KTM 125 Duke bietet eine Bremsleistung, die sich im Alltag gut dosieren lässt. Das ist besonders wichtig, wenn häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert wird oder wenn Verkehrssituationen schnell wechseln. Die Stärke liegt weniger in „brutaler“ Wirkung, sondern in der Alltagstauglichkeit: Man kann sauber dosieren und bleibt dabei handlich.
MV Agusta Superveloce 800: mehr Reserven bei sportlicher Gangart
Bei der MV Agusta Superveloce 800 wirkt die Bremsanlage auf sportliche Nutzung ausgelegt. Das zeigt sich vor allem dann, wenn das Tempo höher ist und mehrere Bremsvorgänge hintereinander kommen. Die Maschine vermittelt dabei eher das Gefühl, Reserven zu haben – was bei zügigen Ausfahrten ein echter Pluspunkt ist.
Komfort und Alltag: Sitzposition, Ergonomie und Streckentauglichkeit
KTM 125 Duke: kurze Wege, schnelle Pausen, unkompliziert
Die KTM 125 Duke ist für viele Fahrer eine Art „Alltagswerkzeug“: Sie ist schnell startklar, wirkt nicht überladen und lässt sich im Alltag gut bewegen. Die Sitzposition ist sportlich, aber nicht so kompromisslastig, dass man nach kurzer Zeit unruhig wird. Für Pendler, Stadtfahrer und alle, die gerne spontan fahren, ist das ein starker Punkt.
MV Agusta Superveloce 800: sportlich, aber mit mehr Anspruch an den Fahrer
Die MV Agusta Superveloce 800 ist ebenfalls sportlich, aber die Auslegung richtet sich stärker an Fahrer, die längere Touren oder dynamische Fahrten bewusst genießen. Auf der einen Seite kann das Motorrad dadurch „präsenter“ wirken. Auf der anderen Seite kann es bei sehr langen Fahrten oder bei häufigem Stop-and-Go mehr Aufmerksamkeit in der Ergonomie verlangen. Wer jedoch gerne zügig unterwegs ist und die Maschine als sportliches Gesamtpaket sieht, wird die Superveloce 800 als sehr stimmig empfinden.
Design und Ausstrahlung: KTM als klare Kante, MV Agusta als Hingucker
Optisch sind beide Motorräder deutlich erkennbar – aber mit unterschiedlichen Botschaften. Die KTM 125 Duke steht für funktionales, kantiges Design und einen „ready to ride“-Charakter. Die MV Agusta Superveloce 800 setzt dagegen stärker auf Premium-Optik und markante Details. Das kann im Alltag zwar nicht die Fahrdynamik ersetzen, beeinflusst aber das Gefühl, das man beim Anblick und beim Starten hat.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 125 Duke
- Agiles Handling für Stadtverkehr und schnelle Richtungswechsel
- Direktes Ansprechverhalten, das das Fahren unkompliziert macht
- Gute Alltagstauglichkeit durch kontrollierbare Brems- und Fahrcharakteristik
- Einsteigerfreundlicher Charakter, ohne langweilig zu wirken
Schwächen der KTM 125 Duke
- Bei sehr sportlicher Fahrweise kann die Leistungsreserve schneller an Grenzen stoßen
- Für Fahrer, die „große“ Premium-Performance suchen, wirkt die KTM weniger exklusiv
Stärken der MV Agusta Superveloce 800
- Sportliche Präzision und mehr Souveränität bei Tempo
- Charakterstarker Antrieb für dynamische Fahrten
- Premium-Auftritt und ein stimmiges Gesamtpaket
- Bremsen mit Reserven bei zügiger Gangart
Schwächen der MV Agusta Superveloce 800
- Im Alltag kann sie sich im Vergleich zur KTM weniger spielerisch anfühlen
- Wer vor allem entspannt und „stressfrei“ fährt, muss den sportlichen Anspruch nicht zwingend auskosten
Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welche Maschine „besser“ ist, sondern welche Stärken besser zu den eigenen Routinen passen. Die KTM 125 Duke ist besonders attraktiv, wenn kurze Wege, Stadtfahrten und ein unkompliziertes, direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen die bessere Wahl, wenn sportliche Ausfahrten, mehr Reserven und ein hochwertiges Gesamtgefühl wichtiger sind.
Für wen ist die KTM 125 Duke die richtige?
Für Fahrer, die ein agiles Motorrad suchen, das sich leicht bewegen lässt und im Alltag Spaß macht. Auch dann, wenn häufig zwischen Verkehr, Ampeln und wechselnden Straßenbedingungen gewechselt wird, spielt die KTM ihre Stärken aus. Wer gerne zügig unterwegs ist, aber nicht ständig das Maximum ausreizen möchte, findet hier eine sehr stimmige Balance.
Für wen ist die MV Agusta Superveloce 800 die richtige?
Für Fahrer, die sportliche Dynamik wirklich nutzen möchten und ein Motorrad suchen, das bei Tempo stabil bleibt und sich präzise anfühlt. Wer Kurvenfahrten, zügige Landstraßen und das „Premium-Gefühl“ beim Fahren priorisiert, wird mit der Superveloce 800 deutlich mehr Begeisterung erleben.
Fazit:
Die KTM 125 Duke ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit, Agilität und einem direkten, unkomplizierten Fahrgefühl liegt. Sie macht das Fahren im Stadtverkehr leicht, bleibt gut kontrollierbar und eignet sich besonders für Routinen, bei denen man schnell von A nach B kommt und dabei trotzdem Spaß haben möchte. Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen ideal, wenn sportliche Fahrten, mehr Reserven und ein hochwertiges Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken vor allem bei zügiger Gangart aus, wirkt bei Tempo stabiler und vermittelt ein deutlich „größeres“ Fahr-Erlebnis. Wer also ein handliches, lernfreundliches Motorrad sucht, landet eher bei der KTM. Wer hingegen ein Motorrad möchte, das stärker auf sportliche Präzision und Premium-Charakter setzt, trifft mit der MV Agusta die passendere Entscheidung.