| UVP | 22.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Tourentaugliche Sitzposition & verstellbares Windschild
- Bäriger Motor
- Reichhaltige Zubehörauswahl
- Sehr gute Serienausstattung
- Semiaktives, elektronisches WP-Fahrwerk
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Straffe Sitzbank
- Motor braucht etwas Drehzahl zum Wohlfühlen
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2-Zylinder, 4-Takt, 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 175 PS bei 9.750 U/Min | |
| Drehmoment | 141 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 260 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 156)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue 1290 Super Duke GT ist tatsächlich noch einmal besser geworden. Die vielen Tec-Updates sind vielleicht nicht jedermanns Sache oder unbedingt nötig, aber sie funktionieren allesamt prächtig. Die Bremsen sind sehr gut und die Reichweite von ca. 400 km ist tourentauglich. Die GT macht ihrem Namen alle Ehre und bietet sich dank der Sitzposition auch für längere Touren an. Der sportliche Charakter ist dennoch jederzeit präsent, Ready to Race allenthalben, eben typisch KTM!Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dieser in Haseldorf bei Hamburg ansässige Händler hat alle möglichen KTM- und Yamaha-Bikes als Vorführer vorrätig und die Landstraßen um Haseldorf herum laden ein zu einer prächtigen Proberunde. Also, ab geht's nach Haseldorf. Bitte schöne Grüße von uns an Jessi und Hermann ausrichten, und keinesfalls den neuen Kaffeeautomaten verpassen. Wir empfehlen Cappuccino oder Latte Macchiato.
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
MotorradTest.de auf YouTube
KTM 1290 Super Duke GT vs. Ducati Multistrada V2: Vergleich für Touring-Fans
Wenn zwei moderne Motorräder aus unterschiedlichen Richtungen kommen, aber am Ende beide für sportliches Touring gebaut sind, wird der Vergleich spannend. Genau das passiert bei der KTM 1290 Super Duke GT und der Ducati Multistrada V2. Beide Modelle wollen mehr als nur von A nach B: Sie sollen auf der Landstraße souverän wirken, auf kurvigen Passagen Spaß machen und auf längeren Etappen den Alltag erleichtern. Doch der Weg dorthin ist unterschiedlich – und genau diese Unterschiede machen den Reiz aus.
Grundidee: GT-Charakter vs. Multistrada-Philosophie
Die KTM 1290 Super Duke GT ist im Kern ein sportlicher Allrounder mit klarer GT-Ausrichtung. Der Fokus liegt auf Dynamik, direktem Ansprechverhalten und einem Fahrgefühl, das auch bei zügigem Tempo nicht „touristisch“ weichgespült wirkt. Die Ducati Multistrada V2 verfolgt dagegen stärker die Multistrada-typische Mischung aus Komfort, Elektronik und vielseitiger Einsatzfähigkeit. Das Motorrad wirkt oft wie ein „intelligenter“ Reisebegleiter, der sich an unterschiedliche Situationen anpasst.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Im Alltag zeigt sich der Unterschied vor allem in der Prioritätensetzung: KTM setzt stärker auf spürbare Performance und ein sportliches Setup, während Ducati stärker auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort, Fahrmodi und Assistenz setzt. Wer häufig zügig fährt und dabei ein direktes Feedback vom Motorrad erwartet, fühlt sich bei der KTM meist schneller zu Hause. Wer dagegen Wert auf ein fein abgestimmtes Touring-Erlebnis legt und die Elektronik als „Mitfahrer“ versteht, wird an der Ducati mehr Freude haben.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Beide Motorräder liefern genug Antrieb für Überholmanöver, Autobahnfahrten und dynamisches Herausbeschleunigen aus Kurven. Entscheidend ist jedoch, wie die Leistung ankommt. Die KTM 1290 Super Duke GT wirkt in der Regel kraftvoll und durchzugsstark, mit einem Ansprechverhalten, das auch bei wechselnder Drehzahl souverän bleibt. Die Ducati Multistrada V2 spielt ihren Vorteil häufig in der Art aus, wie sie die Kraft über die Fahrmodi und das Zusammenspiel aus Motor und Elektronik dosiert.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- KTM 1290 Super Duke GT: Stärken liegen im sportlichen, unmittelbaren Gefühl beim Beschleunigen und im dynamischen Vortrieb. Schwäche kann sein, dass der „GT“-Komfort je nach Fahrstil weniger im Vordergrund steht als bei rein komfortorientierten Tourern.
- Ducati Multistrada V2: Stärken liegen in der fein abgestimmten Abstimmung und dem elektronisch unterstützten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Charakter stärker „systemgeführt“ wirkt und nicht jeder Fahrer die gleiche Direktheit wie bei der KTM sucht.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Auf kurvigen Strecken entscheidet das Fahrwerk darüber, ob ein Motorrad „einfach“ fährt oder ob man ständig nacharbeiten muss. Die KTM 1290 Super Duke GT ist tendenziell auf sportliche Kontrolle ausgelegt: Sie vermittelt Vertrauen, wenn es zügig durch die Kurven geht, und bleibt auch bei dynamischer Fahrweise stabil. Die Ducati Multistrada V2 zielt häufig auf ein ausgewogenes Setup, das Komfort und sportliche Linie zusammenbringt.
Kurvengefühl und Fahrpräzision
In der Praxis zeigt sich: Die KTM wirkt oft wie ein Motorrad, das man „aktiv“ fährt. Die Ducati kann sich dagegen leichter „entspannt“ anfühlen, weil sie über die Abstimmung und Elektronik das Tempo und die Stabilität unterstützt. Wer häufig enge Kehren fährt und ein sehr direktes Feedback möchte, findet in der KTM meist den besseren Match. Wer dagegen lange Strecken mit wechselndem Belag fährt und dabei möglichst wenig Ermüdung sucht, wird die Ducati oft als angenehmer empfinden.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Beide Motorräder sind moderne Maschinen mit Elektronik, die das Fahren erleichtern und absichern kann. Der Unterschied liegt weniger darin, ob Elektronik vorhanden ist, sondern darin, wie sie sich im Fahrgefühl bemerkbar macht. Bei der KTM steht häufig die sportliche Abstimmung im Vordergrund: Fahrmodi und Regelungen greifen so, dass das Motorrad auch bei ambitionierter Fahrweise kontrollierbar bleibt. Bei der Ducati ist die Elektronik oft stärker als Komfort- und Touring-Tool gedacht: Sie hilft dabei, das Motorrad über verschiedene Situationen hinweg konsistent zu machen.
Stärken und Schwächen der elektronischen Konzepte
- KTM 1290 Super Duke GT: Stärken liegen in der sportlichen Abstimmung und der klaren Rückmeldung, wenn Regelungen eingreifen. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die maximal „hands-off“ unterwegs sein möchten, die Ducati als noch touriger empfinden.
- Ducati Multistrada V2: Stärken liegen in der vielseitigen Anpassbarkeit und dem komfortorientierten Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass die Abstimmung weniger „roh“ wirkt und manche Fahrer den puristischen Kick vermissen.
Komfort, Ergonomie und Windschutz: Wer macht lange Strecken leichter?
Gerade bei Touring-Motorrädern entscheidet die Ergonomie über den Spaßfaktor. Die KTM 1290 Super Duke GT ist als GT ausgelegt und bietet eine Sitzposition, die sportlich genug bleibt, um Kurven zu genießen, aber gleichzeitig auf längere Fahrten abzielt. Die Ducati Multistrada V2 ist traditionell stark darin, Komfort und Alltagstauglichkeit zu verbinden. Dazu gehören oft auch Aspekte wie Windschutz, Sitzgefühl und die Art, wie das Motorrad Unebenheiten verarbeitet.
Wind, Sitzposition und Alltag
Auf Autobahn- und Landstraßenetappen zeigt sich häufig ein klarer Unterschied: Die Ducati wirkt oft „touring-komfortabler“, während die KTM den sportlichen Charakter stärker betont. Das heißt nicht, dass die KTM unkomfortabel ist – aber sie fühlt sich eher wie ein sportliches Motorrad an, das für Reisen passend gemacht wurde. Die Ducati fühlt sich eher wie ein Reise-Motorrad an, das sportlich genug ist, um auch auf schnellen Strecken Spaß zu machen.
Bremsen und Fahrstabilität: Sicherheit bei Tempo
Bei beiden Motorrädern ist das Bremsverhalten ein wichtiger Punkt, denn die Motorleistung und das Tempo verlangen nach guter Dosierbarkeit. Die KTM 1290 Super Duke GT spielt hier typischerweise ihre sportliche Stärke aus: Bremsen und Fahrstabilität wirken auf zügigen Fahrten sehr kontrolliert. Die Ducati Multistrada V2 punktet ebenfalls mit sicherem Ansprechen, wobei das Gesamtpaket oft darauf ausgelegt ist, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen stabil und berechenbar anfühlt.
Stärken und Schwächen
- KTM 1290 Super Duke GT: Stärken liegen in der sportlichen Bremsdosierung und dem direkten Gefühl beim Verzögern. Schwäche kann sein, dass die sportliche Auslegung weniger „weich“ wirkt als bei komfortorientierten Tourern.
- Ducati Multistrada V2: Stärken liegen in der souveränen Stabilität und dem konsistenten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die maximales „Racing-Feedback“ suchen, die KTM als unmittelbarer empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird. Beide Motorräder sind für Touring gemacht, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.
KTM 1290 Super Duke GT: Ideal für sportliche Touren
Die KTM 1290 Super Duke GT ist besonders passend, wenn häufig zügig gefahren wird, wenn Kurven und Beschleunigung im Vordergrund stehen und wenn ein direkteres, sportliches Feedback gewünscht ist. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht nur auf langen Strecken gut anfühlt, sondern auch auf kurzen Ausfahrten „wach“ wirkt, trifft mit der KTM oft die richtige Wahl.
Ducati Multistrada V2: Ideal für vielseitiges Touring
Die Ducati Multistrada V2 ist besonders attraktiv, wenn Komfort, Elektronik und ein stimmiges Gesamtpaket wichtiger sind als maximal rohe Direktheit. Wer häufig unterschiedliche Strecken fährt – von entspannten Etappen bis zu dynamischen Tagesrouten – und dabei ein Motorrad möchte, das sich leicht anfühlt und mitdenkt, wird an der Ducati mehr Freude haben.
Fazit:
Die KTM 1290 Super Duke GT ist die bessere Wahl für Fahrer, die Touring mit sportlicher Dynamik verbinden und ein sehr direktes, aktives Fahrgefühl suchen. Sie wirkt besonders stark, wenn Tempo, Kurven und Beschleunigung im Fokus stehen und wenn das Motorrad auch bei ambitionierter Fahrweise klar und kontrolliert bleibt. Die Ducati Multistrada V2 passt dagegen besser zu dem, was viele unter „komfortablem Touring“ verstehen: ein stimmiges Gesamtpaket aus Elektronik, Fahrmodi und angenehmer Langstreckenwirkung. Wer häufig lange Strecken fährt, Wert auf ein konsistentes Fahrgefühl legt und die Unterstützung durch das System schätzt, findet in der Ducati oft den runderen Reisebegleiter. Kurz gesagt: KTM für sportliche GT-Touren mit viel Direktheit, Ducati für vielseitiges Touring mit komfortorientierter Abstimmung.