UVP 22.499 €
Baujahr von 2016 bis 2026~
UVP 19.900 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Die bequeme Interkontinental-Rakete aus Österreich im Test
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Die neue Straßenvariante der Pan Am mit 17 Zoll Vorderrad.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Tourentaugliche Sitzposition & verstellbares Windschild
  • Bäriger Motor
  • Reichhaltige Zubehörauswahl
  • Sehr gute Serienausstattung
  • Semiaktives, elektronisches WP-Fahrwerk
Kontra:
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis
  • Straffe Sitzbank
  • Motor braucht etwas Drehzahl zum Wohlfühlen
Pro:
  • Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
  • angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
  • komfortables Fahrwerk
  • williges Kurvenverhalten
  • Fahrspaß ohne Ende
  • eigenständige Optik
  • kein Allerwelts-Motorrad
Kontra:
  • Windschild nicht verstellbar
  • Sound nicht jedermanns Sache
  • QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
  • Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht234kg
Radstand1.482mm
Radstand1.482mm
Sitzhöhe: 835 mm
Gewicht246kg
Radstand1.580mm
Länge2.240mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.510mm

Motor

Motor-BauartV2-Zylinder, 4-Takt, 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung175 PS bei 9.750 U/Min
Drehmoment141 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.260km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite400km
Leistung152 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment127 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite372km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneSemi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 156)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneShowa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenÜber Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17 58W
Reifen hinten180/55ZR17 73W

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue 1290 Super Duke GT ist tatsächlich noch einmal besser geworden. Die vielen Tec-Updates sind vielleicht nicht jedermanns Sache oder unbedingt nötig, aber sie funktionieren allesamt prächtig. Die Bremsen sind sehr gut und die Reichweite von ca. 400 km ist tourentauglich. Die GT macht ihrem Namen alle Ehre und bietet sich dank der Sitzposition auch für längere Touren an. Der sportliche Charakter ist dennoch jederzeit präsent, Ready to Race allenthalben, eben typisch KTM!
 
Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dieser in Haseldorf bei Hamburg ansässige Händler hat alle möglichen KTM- und Yamaha-Bikes als Vorführer vorrätig und die Landstraßen um Haseldorf herum laden ein zu einer prächtigen Proberunde. Also, ab geht's nach Haseldorf. Bitte schöne Grüße von uns an Jessi und Hermann ausrichten, und keinesfalls den neuen Kaffeeautomaten verpassen. Wir empfehlen Cappuccino oder Latte Macchiato.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 20.349 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 10.500€
  • Baujahre: seit 2016
  • letztes Facelift: 2022
  • Farben: orange, orange & orange

Fazit

Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.990 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: rot, grau, schwarz

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KTM 1290 Super Duke GT vs. Harley-Davidson Pan America 1250 ST – Vergleich

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 1290 Super Duke GT steht für sportliche Dynamik und eine moderne, straßenorientierte Touring-Philosophie. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST dagegen verbindet den Adventure-Gedanken mit dem typischen Harley-Charakter und setzt auf Vielseitigkeit für längere Strecken – auch abseits der reinen Asphalt-Route. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle: Wie verhalten sie sich im Alltag, wie wirken sie auf langen Touren und wo liegen die Grenzen?

Grundcharakter: sportlich-agil vs. adventure-orientiert

Die KTM 1290 Super Duke GT wirkt wie ein Sportmotorrad, das bewusst für Touren erweitert wurde. Der Fokus liegt spürbar auf zügigem Vorankommen, direkter Rückmeldung und einer Fahrweise, die auch auf kurvigen Strecken Spaß macht. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist dagegen stärker auf den „großen Trip“ ausgerichtet: Sie fühlt sich wie ein Reisegerät an, das auch dann souverän bleibt, wenn die Route nicht perfekt vorbereitet ist.

Im Vergleich zeigt sich: Die KTM spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo Tempo, Präzision und ein sportlicher Rhythmus gefragt sind. Die Harley punktet eher mit dem Gefühl von Stabilität und Abenteuer-Genen – vor allem, wenn die Tour mehrere Untergründe und längere Tagesetappen mit sich bringt.

Motor und Fahrgefühl: wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen

Beide Motorräder sind leistungsstark, aber sie liefern den Charakter unterschiedlich. Die KTM 1290 Super Duke GT ist auf ein sehr direktes Ansprechverhalten ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Beschleunigung und Kontrolle in schnellen Situationen wichtig sind. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST setzt ebenfalls auf kräftige Reserven, wirkt aber im Gesamteindruck oft „breiter“ und tourentauglicher im Sinne von gleichmäßigem Vortrieb.

Im direkten Vergleich entsteht damit ein klares Bild: Die KTM fühlt sich im sportlichen Fahrmodus lebendiger an und belohnt eine aktive Fahrweise. Die Harley wirkt eher wie ein Langstreckenpartner, der auch bei konstantem Tempo und wechselnden Bedingungen ruhig und souverän bleibt.

Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. abgestimmte Gesamtwirkung

Bei beiden Modellen spielt Elektronik eine wichtige Rolle. Die KTM 1290 Super Duke GT setzt auf ein modernes Paket, das Fahrmodi, Traktions- und Stabilitätsfunktionen sowie eine fein abgestimmte Motorcharakteristik umfasst. Das hilft dabei, die Leistung je nach Situation kontrollierbar zu machen – besonders dann, wenn die Straße nicht ganz sauber ist oder die Fahrweise dynamischer wird.

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST bringt ebenfalls Assistenz und Elektronik mit, die auf Komfort und Sicherheit im Reisealltag abzielen. Gerade auf langen Strecken kann das den Unterschied machen: weniger Stress, mehr Konstanz. Gleichzeitig ist die Abstimmung entscheidend, denn ein Motorrad kann technisch viel bieten – entscheidend ist, wie harmonisch sich die Systeme in den Fahrfluss einfügen.

Stärken und Schwächen im Vergleich: Die KTM wirkt oft besonders „sportlich“ in der Art, wie sie die Leistung nutzbar macht. Die Harley kann dafür im Reisebetrieb überzeugen, weil die Gesamtwirkung stärker auf entspannte Kontrolle ausgelegt ist.

Fahrwerk und Handling: Kurvenrhythmus vs. Reise-Stabilität

Das Fahrwerk entscheidet im Alltag darüber, ob ein Motorrad „leicht“ wirkt oder eher wie ein schweres Gerät zu bewegen ist. Die KTM 1290 Super Duke GT ist spürbar auf Agilität ausgelegt. In schnellen Kurven und bei Richtungswechseln vermittelt sie ein Gefühl von Kontrolle und Dynamik. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Tour aus vielen Kurven besteht oder wenn zwischendurch bewusst sportlich gefahren wird.

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist dagegen stärker auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Gerade bei längeren Etappen, bei wechselndem Untergrund oder wenn das Tempo nicht ständig hochgehalten wird, kann das ein Plus sein. Das Motorrad bleibt dabei ruhig und gibt dem Fahrer das Gefühl, dass es „mitdenkt“.

Grenzen zeigen sich ebenfalls: Wer sehr sportlich und aggressiv in die Kurve geht, wird die KTM oft als klarer empfundenes Werkzeug erleben. Wer dagegen viel Strecke macht und dabei auch mal unebenere Abschnitte einplant, findet in der Harley häufig den entspannteren Begleiter.

Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Windschutz und Tagesausdauer

Bei Touring-Motorrädern ist Komfort nicht nur eine Frage des Sitzes, sondern auch von Windschutz, Lenkerposition und dem Gefühl, wie „ermüdungsfrei“ sich die Fahrt anfühlt. Die KTM 1290 Super Duke GT ist so konzipiert, dass sie sportliche Haltung und Tourenkomfort kombiniert. Das kann bedeuten: nicht ganz so „entspannt“ wie ein klassisches Reisebike, aber deutlich besser als ein reines Naked- oder Sportmodell.

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST zielt stärker auf eine Reiseergonomie. Die Sitzposition und die Gesamtabstimmung wirken häufig darauf ausgelegt, dass man auch nach vielen Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu kommt der Windschutz als wichtiger Punkt: Je nach Körpergröße und Fahrtempo kann das den Unterschied zwischen „noch gut“ und „es zieht“ ausmachen.

Im Vergleich lässt sich sagen: Die KTM ist oft die Wahl, wenn Komfort mit sportlicher Haltung zusammenpassen soll. Die Harley ist eher die Wahl, wenn Tagesausdauer und entspannteres Reisen im Vordergrund stehen.

Gepäck und Alltag: Touring-Setup vs. Adventure-Logik

Ein Motorrad für längere Touren muss im Alltag funktionieren: Gepäck, Zugriffsmöglichkeiten und die Frage, wie gut sich das Bike für verschiedene Situationen vorbereiten lässt. Die KTM 1290 Super Duke GT ist als GT-Modell darauf ausgelegt, dass man mit einem durchdachten Setup schnell startklar ist. Sie wirkt dabei wie ein Motorrad, das man für Touren „richtig“ macht, ohne dass es sich dabei wie ein reines Expeditionsgerät anfühlen muss.

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST folgt stärker der Adventure-Logik. Das bedeutet: Gepäck und Ausstattung sind häufig so gedacht, dass sie auch bei längeren Reisen und wechselnden Bedingungen sinnvoll nutzbar sind. Gerade wenn die Tour nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht, kann das ein Vorteil sein.

Stärken und Schwächen: Die KTM punktet mit einem sportlich orientierten Touring-Ansatz. Die Harley überzeugt eher mit dem Gefühl, für „alles“ vorbereitet zu sein – besonders, wenn die Route mehr als nur Asphalt verspricht.

Für welche Touren passt welches Motorrad?

Typische Stärken der KTM 1290 Super Duke GT

  • Sportlicher Fahrcharakter mit Touring-Mehrwert
  • Agiles Handling für kurvige Strecken
  • Elektronik, die dynamisches Fahren gut unterstützt
  • Tourenkomfort, ohne den sportlichen Kern zu verlieren

Typische Stärken der Harley-Davidson Pan America 1250 ST

  • Reise- und Adventure-Gefühl für lange Etappen
  • Stabilität und Ruhe im Fahrbetrieb
  • Elektronik mit Fokus auf entspannte Kontrolle
  • Vielseitigkeit für unterschiedliche Untergründe

Wo liegen die Unterschiede im Alltag?

Im Alltag zeigen sich die Unterschiede vor allem in der Prioritätensetzung. Die KTM 1290 Super Duke GT wirkt wie ein Motorrad, das man gern „aktiv“ fährt: Gas auf, Kurve rein, wieder raus. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST wirkt wie ein Motorrad, das man gern „durchfährt“: gleichmäßiger Rhythmus, lange Tagesetappen, dabei trotzdem bereit für Abweichungen von der geplanten Strecke.

Auch das Thema „Wohlfühltempo“ spielt eine Rolle. Die KTM kann bei sportlicher Gangart sehr begeistern, während die Harley häufiger dann überzeugt, wenn das Tempo moderat bleibt und der Fokus auf Komfort und Konstanz liegt.

Fazit:

Die KTM 1290 Super Duke GT ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik und ein agiles Handling im Vordergrund stehen, aber Tourenkomfort nicht fehlen darf. Wer häufig kurvige Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und dabei ein Motorrad möchte, das sich wie ein sportliches Werkzeug anfühlt, wird mit der KTM besonders glücklich. Ihre Stärke liegt darin, Leistung und Elektronik so zu bündeln, dass dynamisches Fahren leichtfällt.

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST passt besser, wenn lange Reisen, entspannteres Fahrgefühl und Adventure-Vielseitigkeit wichtiger sind. Wer viel Strecke macht, unterschiedliche Untergründe einplant und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und souverän bleibt, findet in der Pan America 1250 ST den passenden Charakter. Kurz gesagt: KTM für sportliche Touren mit Biss, Harley für große Trips mit Reise- und Adventure-Fokus.

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