UVP 22.499 €
Baujahr von 2016 bis 2026~
UVP 16.600 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
Die bequeme Interkontinental-Rakete aus Österreich im Test
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Was kann der neue Harley-Bobber mit dem 117ci V2?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Tourentaugliche Sitzposition & verstellbares Windschild
  • Bäriger Motor
  • Reichhaltige Zubehörauswahl
  • Sehr gute Serienausstattung
  • Semiaktives, elektronisches WP-Fahrwerk
Kontra:
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis
  • Straffe Sitzbank
  • Motor braucht etwas Drehzahl zum Wohlfühlen
Pro:
  • Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
  • krasser Sound
  • lässiger Auftritt
  • technisch gut ausgestattet
Kontra:
  • Bremsen sind nur okay
  • ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
  • Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe

Abmessungen & Gewicht

Gewicht234kg
Radstand1.482mm
Radstand1.482mm
Sitzhöhe: 835 mm
Gewicht293kg
Radstand1.630mm
Länge2.320mm
Radstand1.630mm
Sitzhöhe: 680 mm
Höhe1.160mm

Motor

Motor-BauartV2-Zylinder, 4-Takt, 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartMilwaukee-Eight® 117 Classic
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung175 PS bei 9.750 U/Min
Drehmoment141 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.260km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite400km
Leistung91 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment156 NM bei 2.750 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite240km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneSemi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 156)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne100/90B19,57H,BW
Reifen hinten150/80B16,77H,BW

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue 1290 Super Duke GT ist tatsächlich noch einmal besser geworden. Die vielen Tec-Updates sind vielleicht nicht jedermanns Sache oder unbedingt nötig, aber sie funktionieren allesamt prächtig. Die Bremsen sind sehr gut und die Reichweite von ca. 400 km ist tourentauglich. Die GT macht ihrem Namen alle Ehre und bietet sich dank der Sitzposition auch für längere Touren an. Der sportliche Charakter ist dennoch jederzeit präsent, Ready to Race allenthalben, eben typisch KTM!
 
Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dieser in Haseldorf bei Hamburg ansässige Händler hat alle möglichen KTM- und Yamaha-Bikes als Vorführer vorrätig und die Landstraßen um Haseldorf herum laden ein zu einer prächtigen Proberunde. Also, ab geht's nach Haseldorf. Bitte schöne Grüße von uns an Jessi und Hermann ausrichten, und keinesfalls den neuen Kaffeeautomaten verpassen. Wir empfehlen Cappuccino oder Latte Macchiato.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 20.349 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 10.500€
  • Baujahre: seit 2016
  • letztes Facelift: 2022
  • Farben: orange, orange & orange

Fazit

Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.


Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
 
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.000 € (Aktion!)
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 14.000€
  • Baujahre: 2006 - heute
  • Farben: rot, blau, grau, schwarz, oliv

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KTM 1290 Super Duke GT vs. Harley-Davidson Street Bob – Vergleich der Charaktere

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 1290 Super Duke GT und die Harley-Davidson Street Bob, geht es im Vergleich nicht nur um Daten. Es geht vor allem um Fahrgefühl, Prioritäten und darum, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt. Die KTM steht für sportliche Dynamik mit Touring-Anspruch, während die Harley-Davidson Street Bob für puren Cruiser-Style und einen markanten Motorcharakter bekannt ist. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Hier trifft Agilität auf Gelassenheit, hier trifft Präzision auf Tradition.

Grundidee: Sportlich-touring vs. Cruiser-Feeling

Die KTM 1290 Super Duke GT ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das sowohl zügig als auch komfortabel unterwegs sein möchte. Der Zusatz „GT“ ist dabei kein Marketingwort ohne Substanz: Die Maschine ist darauf ausgelegt, längere Strecken nicht nur zu überstehen, sondern angenehm zu gestalten. Gleichzeitig bleibt der Charakter klar sportlich – mit einem Fahrstil, der sich schnell anfühlt und der Kurvenarbeit fördert.

Die Harley-Davidson Street Bob verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist ein Cruiser, der bewusst auf „weniger“ setzt: weniger Verkleidung, weniger Ablenkung, mehr Fokus auf Motor, Sound und Haltung. Das Motorrad wirkt reduziert, aber nicht beliebig. Gerade in der Stadt und auf kurzen bis mittleren Touren spielt die Street Bob ihre Stärken aus: unkompliziert, präsent und mit einem Fahrgefühl, das sich deutlich von sportlichen Bikes abhebt.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich schnell, dass beide Maschinen zwar kraftvoll sind, aber auf unterschiedliche Weise. Die KTM 1290 Super Duke GT liefert ihre Dynamik eher „direkt“: Der Antrieb wirkt lebendig, die Gasannahme ist sportlich und das Motorrad unterstützt zügiges Beschleunigen aus dem Stand oder aus dem Kurvenausgang. Wer gern dynamisch fährt, bekommt hier ein Motorrad, das die eigene Fahrweise aktiv mitzieht.

Die Harley-Davidson Street Bob setzt dagegen auf einen anderen Rhythmus. Der Motorcharakter ist deutlich „cruiser-typisch“: Drehmoment und Durchzug stehen im Vordergrund, aber das Gefühl ist weniger auf hektische Reaktion ausgelegt, sondern auf souveränes Gleiten und kräftiges Vorankommen. Das macht die Harley besonders attraktiv, wenn der Fahrstil eher entspannt ist und der Fokus auf dem Motorerlebnis liegt.

Stärken und Schwächen im Antrieb

KTM-Stärken: sportliche Beschleunigung, dynamisches Ansprechverhalten und ein Antrieb, der sich gut für zügige Fahrten eignet. KTM-Schwächen: wer ausschließlich „Cruiser-Gefühl“ sucht, kann den sportlichen Fokus als weniger kompromisslos „entspannt“ empfinden.

Harley-Stärken: markanter Motorcharakter, souveräner Vortrieb und ein Fahrgefühl, das sich stark nach Cruiser anfühlt. Harley-Schwächen: wer maximale Agilität und ein sehr sportliches Ansprechverhalten erwartet, wird die Unterschiede zur KTM im Alltag spüren.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit

Im Handling zeigt die KTM 1290 Super Duke GT ihre sportliche Ausrichtung. Das Motorrad wirkt im Vergleich „zielstrebiger“: Richtungswechsel gelingen zügig, die Maschine unterstützt eine dynamische Linienwahl und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, besonders wenn es kurvig wird. Gleichzeitig ist die GT-Philosophie spürbar: Das Motorrad soll nicht nur schnell sein, sondern auch auf längeren Strecken stabil und angenehm bleiben.

Die Harley-Davidson Street Bob fährt sich anders. Das Handling ist weniger auf schnelle Richtungswechsel ausgelegt, sondern auf ruhiges Vorankommen und ein natürliches Fahrgefühl. Die Maschine steht für eine Art „Gelassenheit“, bei der man eher mit dem Motorrad arbeitet als es permanent zu dirigieren. In der Stadt ist das oft angenehm, weil das Bike nicht ständig nach sportlicher Konzentration verlangt.

Bremsen und Fahrstabilität

Bei den Bremsen und der Fahrstabilität unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die KTM wirkt in der Regel darauf ausgelegt, sportliche Situationen souverän zu meistern: kräftiges Verzögern und ein Gefühl von Sicherheit bei zügiger Fahrt. Die Harley kann ebenfalls überzeugend bremsen, aber der Fokus liegt stärker auf dem Gesamtgefühl des Cruisers – also auf kontrolliertem, gleichmäßigem Handling statt auf maximaler Sportperformance.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?

Ein zentraler Unterschied zwischen beiden Motorrädern ist die Sitzposition. Die KTM 1290 Super Duke GT bietet eine ergonomische Auslegung, die sportliches Fahren ermöglicht, ohne auf Komfort für längere Strecken zu verzichten. Die Haltung wirkt eher „fahrerorientiert“: Man kann aktiv fahren, ohne dass die Handgelenke oder der Rücken sofort nach kurzer Zeit streiken.

Die Harley-Davidson Street Bob setzt auf Cruiser-Ergonomie. Das bedeutet: Die Sitzhaltung ist oft entspannter, die Beine sind anders positioniert, und das Motorrad lädt zu einem Fahrstil ein, bei dem man mehr „sitzt“ als „arbeitet“. Für viele ist genau das der Reiz: weniger sportliche Spannung, mehr Wohlgefühl.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr, kurze Wege

In der Stadt spielt die Street Bob ihre Stärken aus, weil das Motorrad vom Charakter her unkompliziert wirkt und der Cruiser-Fokus im Alltag gut funktioniert. Die KTM ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Touring mit sportlichem Anspruch“ an. Das kann ein Vorteil sein, wenn der Weg zur Ausfahrt länger ist oder wenn spontane Fahrten mit zügigem Tempo dazugehören.

Komfort und Ausstattung: Touring-Fokus vs. Reduktion

Die KTM 1290 Super Duke GT ist im Vergleich stärker auf Komfort und Vielseitigkeit ausgelegt. Gerade auf längeren Strecken ist das spürbar: Das Motorrad ist dafür gemacht, nicht nach kurzer Zeit „unbequem“ zu werden. Dazu passt auch der Touring-Ansatz, der das Bike als Allrounder positioniert.

Die Harley-Davidson Street Bob setzt dagegen auf Reduktion. Das Motorrad wirkt bewusst „pur“. Das ist nicht automatisch weniger komfortabel, aber es ist anders: weniger Technik-Overload, mehr Motorradgefühl. Wer es mag, wenn das Motorrad nicht zu sehr „erklärt“, sondern einfach fährt, wird die Street Bob besonders stimmig finden.

Für welche Fahrstile passt welches Motorrad?

Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Wie soll das Motorrad sich anfühlen? Die KTM ist ideal, wenn dynamische Fahrten, Kurvenfreude und ein sportlich-touringorientierter Charakter im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, aber trotzdem nicht auf Komfort für längere Strecken verzichten möchten.

Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Style, Motorerlebnis und entspanntem Fahrgefühl liegt. Sie passt zu Touren, bei denen nicht die schnellste Linie zählt, sondern das Motorrad als Erlebnis im Vordergrund steht – mit einem Charakter, der sich klar von sportlichen Bikes absetzt.

Stärken-Schwächen-Übersicht im Vergleich

  • KTM 1290 Super Duke GT: Stärken bei sportlicher Dynamik, aktiver Fahrweise und Touring-Komfort; Schwächen eher dort, wo ein klassisches Cruiser-Feeling erwartet wird.
  • Harley-Davidson Street Bob: Stärken bei Cruiser-Charakter, Motorpräsenz und entspannter Ergonomie; Schwächen eher dort, wo maximale Sportagilität und „sportliches Ansprechverhalten“ im Vordergrund stehen.

Fazit:

Die KTM 1290 Super Duke GT ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das sportlich agiert und gleichzeitig als Tourenmaschine funktioniert. Wer gern zügig fährt, Kurven aktiv nutzt und dabei nicht auf Komfort verzichten möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Die Harley-Davidson Street Bob ist dagegen ideal, wenn Cruiser-Feeling, Motorcharakter und eine reduzierte, authentische Art zu fahren wichtiger sind als maximale Sportdynamik. Für entspannte Ausfahrten, Stadtfahrten und Fahrten, bei denen das Motorrad vor allem Spaß und Präsenz liefern soll, passt die Street Bob besonders gut.

Kurz gesagt: KTM für sportlich ambitionierte Vielnutzer, Harley für Cruiser-Fans mit Fokus auf Charakter und entspanntes Fahren.

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