| UVP | 22.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Tourentaugliche Sitzposition & verstellbares Windschild
- Bäriger Motor
- Reichhaltige Zubehörauswahl
- Sehr gute Serienausstattung
- Semiaktives, elektronisches WP-Fahrwerk
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Straffe Sitzbank
- Motor braucht etwas Drehzahl zum Wohlfühlen
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2-Zylinder, 4-Takt, 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 175 PS bei 9.750 U/Min | |
| Drehmoment | 141 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 260 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 156)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue 1290 Super Duke GT ist tatsächlich noch einmal besser geworden. Die vielen Tec-Updates sind vielleicht nicht jedermanns Sache oder unbedingt nötig, aber sie funktionieren allesamt prächtig. Die Bremsen sind sehr gut und die Reichweite von ca. 400 km ist tourentauglich. Die GT macht ihrem Namen alle Ehre und bietet sich dank der Sitzposition auch für längere Touren an. Der sportliche Charakter ist dennoch jederzeit präsent, Ready to Race allenthalben, eben typisch KTM!Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dieser in Haseldorf bei Hamburg ansässige Händler hat alle möglichen KTM- und Yamaha-Bikes als Vorführer vorrätig und die Landstraßen um Haseldorf herum laden ein zu einer prächtigen Proberunde. Also, ab geht's nach Haseldorf. Bitte schöne Grüße von uns an Jessi und Hermann ausrichten, und keinesfalls den neuen Kaffeeautomaten verpassen. Wir empfehlen Cappuccino oder Latte Macchiato.
MotorradTest.de auf YouTube
KTM 1290 Super Duke GT vs. Kawasaki Ninja ZX-4RR – Vergleich der Charaktere
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 1290 Super Duke GT steht für souveräne Performance mit Touring-Anspruch: viel Drehmoment, starke Elektronik und ein Konzept, das auch längere Strecken entspannt machbar macht. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR dagegen wirkt wie ein konzentriertes Sportpaket: kompakter, drehfreudig und mit Fokus auf agiles Handling. Genau diese Gegensätze machen den Reiz aus – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Fahrstil zu finden.
Grundidee und Fahrgefühl: Touring-Souveränität vs. Sportlichkeit
Die KTM 1290 Super Duke GT ist als sportlicher Tourer gedacht. Das merkt man vor allem daran, wie sie Leistung auf die Straße bringt: eher kraftvoll und kontrolliert, mit einem Charakter, der auch bei zügigem Tempo stabil bleibt. Wer häufig längere Strecken fährt oder gern mit Gepäck unterwegs ist, profitiert von der Ausrichtung auf Alltag und Reise.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR verfolgt einen anderen Ansatz. Sie wirkt leichter im Kopf und im Handling, mit einem sportlichen Anspruch, der sich besonders in kurvigen Passagen und beim dynamischen Beschleunigen zeigt. Statt „Dauerzug“ steht hier das lebendige, drehzahlorientierte Fahrgefühl im Vordergrund. Das macht sie interessant für alle, die gern sportlich fahren, aber dabei Wert auf Wendigkeit und unmittelbares Feedback legen.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im direkten Vergleich
Im Vergleich zeigt sich: Die KTM 1290 Super Duke GT setzt auf einen großen, durchzugsstarken Motorcharakter. Das Ergebnis ist ein Fahrstil, der weniger von permanenter Drehzahlarbeit lebt. Man kann aus dem mittleren Bereich zügig beschleunigen, ohne ständig „am Gas zu hängen“. Gerade beim Überholen oder beim Fahren auf Landstraßen ist das ein echter Vorteil, weil die Maschine Reserven bereitstellt und dabei ruhig bleibt.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR spielt ihre Stärken eher im Bereich, in dem Sportlichkeit entsteht: beim Drehen, beim dynamischen Herausbeschleunigen aus Kurven und beim sportlichen Taktgefühl. Das Motorrad belohnt eine aktive Fahrweise. Wer gern mit Drehzahl arbeitet und die Maschine „mitnimmt“, bekommt ein sehr direktes Ansprechverhalten und ein spürbar sportliches Erlebnis.
Stärken und Schwächen beim Motorcharakter
- KTM 1290 Super Duke GT: Stärke ist der souveräne Durchzug und die entspannte Leistungsentfaltung. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die maximal „drehzahlgetrieben“ fahren wollen, den Fokus weniger spüren als bei rein sportlichen Konzepten.
- Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärke ist die lebendige, sportliche Dynamik und das unmittelbare Feedback. Schwäche kann sein, dass für entspanntes Cruisen weniger „von unten heraus“ gearbeitet wird und man häufiger in den passenden Drehzahlbereich kommen möchte.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Bei der KTM 1290 Super Duke GT steht die Kombination aus sportlicher Kontrolle und Langstreckenkomfort im Vordergrund. Das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, auch bei wechselndem Tempo und unterschiedlichen Streckenbedingungen stabil zu bleiben. In schnellen Kurven und auf längeren Etappen fühlt sich die Maschine dadurch sehr „aufgeräumt“ an: sie bleibt berechenbar, lenkt sauber ein und gibt dem Fahrer das Gefühl, die Linie sicher halten zu können.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist dagegen klar auf Agilität ausgelegt. Das Handling wirkt leicht, die Maschine reagiert schnell auf Lenkimpulse und macht Kurvenfahrten besonders lebendig. Gerade in engen Kehren oder auf Strecken, die häufiges Umlenken verlangen, spielt sie ihre Vorteile aus. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, wird das direkte Feedback mögen.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind sportlich ausgelegt, aber mit unterschiedlicher Priorität. Die KTM 1290 Super Duke GT wirkt im Gesamtpaket darauf abgestimmt, auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten konstant zu bleiben. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR punktet mit einem sportlichen, präzisen Bremsgefühl, das zu einer aktiven Fahrweise passt. In der Praxis bedeutet das: Die KTM fühlt sich eher wie „Touring mit Biss“ an, während die Kawasaki eher „Sport mit direktem Zugriff“ vermittelt.
Elektronik und Assistenz: Komfort und Kontrolle im Alltag
Ein großer Unterschied zeigt sich bei der Art, wie Elektronik das Fahrgefühl unterstützt. Die KTM 1290 Super Duke GT setzt stark auf ein modernes Elektronikpaket, das Stabilität, Traktion und Fahrmodi sinnvoll zusammenbringt. Das hilft besonders dann, wenn die Bedingungen wechseln: kühler Morgen, nasse Fahrbahn oder wechselnde Beladung. Die Maschine bleibt dadurch leichter beherrschbar, ohne den sportlichen Anspruch zu verlieren.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist ebenfalls elektronisch unterstützt, aber der Charakter bleibt klar sportlich. Die Unterstützung wirkt eher wie ein „Sicherheitsnetz“, das die sportliche Linie ermöglicht, ohne das Motorrad zu sehr zu „glätten“. Wer gern selbst dosiert und die Maschine spüren möchte, bekommt hier ein sehr stimmiges Zusammenspiel.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- KTM 1290 Super Duke GT: Stärke ist die umfassende Unterstützung für Alltag und Tour, besonders bei wechselnden Bedingungen. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die maximale „Mechanik pur“ suchen, die elektronische Abstimmung stärker wahrnehmen.
- Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärke ist die sportliche, direkte Abstimmung mit klarer Rückmeldung. Schwäche kann sein, dass für lange Strecken mit viel Komfortfokus nicht derselbe Touring-Ansatz im Vordergrund steht.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz und Fahrkomfort
Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad „passt“ oder nur „funktioniert“. Die KTM 1290 Super Duke GT ist auf längere Fahrten ausgelegt. Das merkt man an der insgesamt tourentauglichen Sitzhaltung und dem Konzept, das den Fahrer auch bei längeren Etappen entlastet. Dazu kommt der Touring-Gedanke: Windschutz und Alltagstauglichkeit sind so gestaltet, dass man nicht nach kurzer Zeit das Gefühl hat, nur noch „durchzuhalten“.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt dagegen kompakter und sportlicher in der Position. Das ist ideal, wenn die Fahrten eher aus kürzeren Strecken bestehen oder wenn Kurvenfahrten im Mittelpunkt stehen. In der Stadt oder auf kurzen Ausfahrten fühlt sie sich dadurch sehr lebendig an. Wer jedoch regelmäßig lange Autobahn- oder Landstraßenetappen fährt, könnte den Touring-Komfort der KTM stärker vermissen.
Für welche Fahrprofile eignet sich welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man das eigene Fahrprofil ehrlich einordnet. Die KTM 1290 Super Duke GT ist besonders passend für alle, die sportlich fahren möchten, aber nicht auf Komfort und Reichweite im Fahrgefühl verzichten wollen. Sie eignet sich für Touren, für häufige längere Strecken und für Fahrer, die gern mit Reserven unterwegs sind. Auch wenn das Tempo hoch ist, bleibt die Maschine kontrolliert und vermittelt ein sicheres Gefühl.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR passt am besten zu Fahrern, die vor allem Spaß an agiler Sportlichkeit haben. Kurven, Landstraßen mit wechselnden Abschnitten und dynamische Ausfahrten sind ihr Terrain. Wer gern schnell umsetzt, gern dreht und das Motorrad als „Werkzeug“ für sportliche Momente nutzt, wird hier besonders viel Freude haben.
Typische Stärken im Vergleich
- KTM 1290 Super Duke GT: Touring-Charakter, souveräner Durchzug, Stabilität bei längeren Fahrten, komfortorientierte Ergonomie.
- Kawasaki Ninja ZX-4RR: agiles Handling, sportliche Dynamik, lebendiges Feedback, ideal für kürzere Strecken und kurvige Strecken.
Fazit:
Die KTM 1290 Super Duke GT ist die bessere Wahl, wenn längere Touren, souveräne Leistungsentfaltung und ein insgesamt tourentaugliches Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Strecken abwechslungsreich sind, das Tempo zügig wird und der Fahrer Komfort sowie Kontrolle über weite Distanzen schätzt. Wer ein Motorrad sucht, das sportlich wirkt, aber auch im Alltag und auf Reisen entspannt bleibt, liegt mit der KTM sehr richtig.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist dagegen ideal für alle, die vor allem sportliche Agilität wollen: schnelle Richtungswechsel, lebendiges Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das Lust auf Kurven macht. Sie passt besonders zu kürzeren Ausfahrten, zu dynamischer Fahrweise und zu Fahrern, die das Motorrad gern aktiv bewegen und die sportliche Dynamik ausspielen möchten. Kurz gesagt: KTM für Tour und Souveränität, Kawasaki für Sportlichkeit und Agilität.