UVP 22.499 €
Baujahr von 2016 bis 2026~
UVP 20.299 €
Baujahr von 2013 bis 2025
Die bequeme Interkontinental-Rakete aus Österreich im Test
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Darf es etwas mehr sein?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Tourentaugliche Sitzposition & verstellbares Windschild
  • Bäriger Motor
  • Reichhaltige Zubehörauswahl
  • Sehr gute Serienausstattung
  • Semiaktives, elektronisches WP-Fahrwerk
Kontra:
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis
  • Straffe Sitzbank
  • Motor braucht etwas Drehzahl zum Wohlfühlen
Pro:
  • Kraftvoller Motor
  • Stabiles Fahrwerk
  • Bedienung
  • Elektronische Helfer
  • Bremsen
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht234kg
Radstand1.482mm
Radstand1.482mm
Sitzhöhe: 835 mm
Gewicht198kg
Radstand1.497mm
Radstand1.497mm
Sitzhöhe: 835 mm

Motor

Motor-BauartV2-Zylinder, 4-Takt, 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung175 PS bei 9.750 U/Min
Drehmoment141 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.260km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite400km
Leistung180 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment140 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite287km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneSemi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 156)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenWP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten200/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorne2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue 1290 Super Duke GT ist tatsächlich noch einmal besser geworden. Die vielen Tec-Updates sind vielleicht nicht jedermanns Sache oder unbedingt nötig, aber sie funktionieren allesamt prächtig. Die Bremsen sind sehr gut und die Reichweite von ca. 400 km ist tourentauglich. Die GT macht ihrem Namen alle Ehre und bietet sich dank der Sitzposition auch für längere Touren an. Der sportliche Charakter ist dennoch jederzeit präsent, Ready to Race allenthalben, eben typisch KTM!
 
Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dieser in Haseldorf bei Hamburg ansässige Händler hat alle möglichen KTM- und Yamaha-Bikes als Vorführer vorrätig und die Landstraßen um Haseldorf herum laden ein zu einer prächtigen Proberunde. Also, ab geht's nach Haseldorf. Bitte schöne Grüße von uns an Jessi und Hermann ausrichten, und keinesfalls den neuen Kaffeeautomaten verpassen. Wir empfehlen Cappuccino oder Latte Macchiato.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 20.349 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 10.500€
  • Baujahre: seit 2016
  • letztes Facelift: 2022
  • Farben: orange, orange & orange

Fazit - doch kein Biest

Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.

Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.

Ansonsten: Daumen hoch!

Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 17.099 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 10.000 €
  • Baujahre: seit 2013
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: schwarz, weiß

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KTM 1290 Super Duke GT vs. KTM 1290 Super Duke R: Vergleich für Alltag, Tour und Kurven

Wenn zwei Motorräder aus derselben Familie kommen, aber unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird die Entscheidung spannend. Genau das passiert beim Vergleich zwischen der KTM 1290 Super Duke GT und der KTM 1290 Super Duke R. Beide Modelle nutzen die typische Super-Duke-Philosophie: kraftvoller Motor, direktes Handling und ein Charakter, der nicht nach „brav“ aussieht. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar darin, wie sie sich im Alltag anfühlen und wie sie mit längeren Strecken umgehen.

Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern um das, was im Fahrbetrieb zählt: Wie verändert sich das Fahrgefühl? Wo punktet die eine Variante beim Komfort, wo die andere bei der Agilität? Und welche Schwächen können je nach Fahrstil und Einsatzgebiet ins Gewicht fallen?

Grundidee: GT für Strecke, R für die direkte Linie

Die KTM 1290 Super Duke GT ist klar als Tour- und Langstrecken-orientiertes Konzept gedacht. Der Fokus liegt auf einem souveränen Gesamtpaket: entspannterer Umgang mit Wind und Strecke, mehr Alltagstauglichkeit und ein Setup, das auch nach vielen Kilometern noch „leicht“ wirkt.

Die KTM 1290 Super Duke R dagegen setzt stärker auf das, was viele an der Super Duke lieben: unmittelbare Rückmeldung, sportliche Haltung und ein Handling, das sich wie eine Einladung in die Kurve liest. Das Motorrad wirkt weniger wie ein „Reisegerät“ und mehr wie ein kompromissloses Spaßwerkzeug.

Motor und Antrieb: Gleiche DNA, unterschiedlicher Charakter

Beide Modelle profitieren von der KTM-typischen Durchzugskraft und dem starken Gefühl, dass Leistung nicht nur vorhanden ist, sondern jederzeit abrufbar bleibt. Im Vergleich zeigt sich jedoch, wie die Abstimmung und die Gesamtkonzeption den Eindruck verändern.

Die GT wirkt im Alltag oft „runder“: Gasannahme und Fahrbarkeit sind so ausgelegt, dass man auch bei wechselnden Bedingungen entspannt unterwegs sein kann. Das macht sie besonders interessant, wenn nicht jede Fahrt nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Autobahn, Landstraße und Stop-and-go.

Die R fühlt sich dagegen häufig noch direkter an. Das Motorrad lädt dazu ein, die Gänge zügiger zu nutzen und das Tempo stärker über die Fahrdynamik zu steuern. Wer gern dynamisch fährt, bekommt hier ein spürbar sportlicheres Gesamtbild.

Fahrwerk und Handling: Komfort vs. Agilität

Beim Fahrwerk trennt sich die Spreu vom Weizen. Die KTM 1290 Super Duke GT ist darauf ausgelegt, längere Strecken souverän zu „glätten“. Das merkt man vor allem dann, wenn die Straße nicht perfekt ist: Unebenheiten, wechselnder Belag oder längere Autobahnabschnitte werden weniger zum Thema. Das Motorrad bleibt dabei stabil, ohne den Charakter zu verlieren.

Die KTM 1290 Super Duke R spielt ihre Stärken eher in der sportlichen Linie aus. Das Handling wirkt oft leichter und unmittelbarer, was Kurvenfahrten besonders lebendig macht. Gleichzeitig kann das Setup je nach Fahrstil und Straßenqualität weniger „ausgleichend“ wirken als bei der GT—nicht als Nachteil für alle, aber als Unterschied, der sich im Alltag bemerkbar macht.

Kurvengefühl im Vergleich

In schnellen Passagen zeigt sich: Die GT vermittelt mehr Ruhe, wodurch man Linien oft entspannter halten kann. Die R hingegen belohnt aktives Fahren—sie wirkt wie ein Motorrad, das gern geführt wird und bei beherzter Gangart noch mehr Spaß macht.

Bremsen und Sicherheit: ähnliche Basis, unterschiedliche Prioritäten

Beide Modelle sind auf sportliche Nutzung ausgelegt und bieten eine Bremsleistung, die zu dem Leistungsniveau passt. Im Vergleich ist weniger die reine Stärke entscheidend, sondern das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Feedback und dem Gefühl, wie schnell man wieder „Vertrauen“ aufbaut.

Die GT wirkt dabei häufig wie die Variante, die auch bei längeren Fahrten konstant bleibt—besonders dann, wenn man nicht nur kurze Sprints fährt, sondern Touren mit mehreren Bremszonen am Stück.

Die R spielt ihre Stärken eher im sportlichen Rhythmus aus: Wer gern später bremst und das Motorrad aktiv in die Kurve bringt, bekommt ein direkteres Ansprechverhalten, das den Fahrfluss unterstützt.

Elektronik und Fahrmodi: mehr Komfort oder mehr Sportgefühl?

Die Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein wichtiger Bestandteil des Gesamtpakets. Im Vergleich zeigt sich vor allem, wie die Modi und Regelungen den Charakter formen: Die GT zielt stärker darauf, dass sich das Motorrad in unterschiedlichen Situationen angenehm und berechenbar anfühlt—vom Alltag bis zur längeren Reise.

Die R wirkt dagegen oft wie die Variante, die sportliche Eingriffe stärker in den Vordergrund stellt. Das kann sich so anfühlen, als würde das Motorrad noch mehr „mitspielen“, wenn es dynamisch wird.

Alltagstauglichkeit durch Elektronik

Gerade im Stadtverkehr oder bei wechselnden Bedingungen ist es ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht ständig „nachjustiert“ werden will. Hier kann die GT punkten, weil sie den Fokus auf entspannteres Handling legt. Die R ist aber keineswegs unpraktisch—sie verlangt nur häufig etwas mehr Aufmerksamkeit beim Fahrstil, um das Maximum an Spaß und Kontrolle zu bekommen.

Ergonomie und Sitzposition: Tour-kompatibel vs. sportlich kompakt

Ein großer Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt in der Sitz- und Fahrhaltung. Die KTM 1290 Super Duke GT ist so konzipiert, dass längere Fahrten weniger anstrengend werden. Das betrifft nicht nur die Position, sondern auch das Gesamtgefühl aus Windschutz, Körperhaltung und dem „Wie“ der Fahrt.

Die KTM 1290 Super Duke R wirkt sportlicher und kompakter. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, wenn kurze Strecken, spontane Ausfahrten und Kurven im Vordergrund stehen. Bei sehr langen Touren kann die GT jedoch die angenehmere Wahl sein, weil sie den Körper spürbar entlastet.

Windschutz und Reisegefühl: GT mit klarer Tendenz

Beim Thema Windschutz zeigt sich die GT-Philosophie besonders deutlich. Die Super Duke GT ist darauf ausgelegt, dass der Fahrtwind weniger ermüdet—vor allem bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Autobahnabschnitten. Das macht sie zur besseren Option, wenn die Strecke ein wichtiger Teil des Erlebnisses ist.

Die Super Duke R ist stärker auf das direkte Naked-Feeling ausgerichtet. Wer den Fahrtwind mag und das Motorrad als „lebendiges“ Gegenstück zur Straße sieht, wird das genießen. Wer aber häufig lange Strecken fährt, wird den Komfortvorteil der GT früher oder später zu schätzen wissen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der KTM 1290 Super Duke GT

  • Tour-orientiertes Gesamtpaket: mehr Ruhe und Komfort über längere Strecken.
  • Wind- und Alltagsfokus: weniger Ermüdung bei höheren Geschwindigkeiten.
  • Berechenbarkeit: Elektronik und Setup wirken oft harmonisch für gemischte Einsätze.

Schwächen der KTM 1290 Super Duke GT

  • Weniger „nackt-direkt“ im Gefühl als die R—wer maximale Agilität sucht, empfindet die GT manchmal als etwas weniger „spitz“.
  • Tour-Charakter: Für reine Kurven-Shortcuts kann die GT überdimensioniert wirken.

Stärken der KTM 1290 Super Duke R

  • Sportlicher Charakter: direkteres Handling und mehr „Spieltrieb“ in der Kurve.
  • Aktives Fahren belohnt: wer gern führt und arbeitet, bekommt viel Rückmeldung.
  • Fahrgefühl: wirkt oft wie ein Motorrad, das sofort Lust auf Tempo macht.

Schwächen der KTM 1290 Super Duke R

  • Weniger Reisekomfort: bei langen Strecken kann die GT die entspanntere Wahl sein.
  • Straßenqualität spürbarer: je nach Fahrstil und Belag kann das Setup weniger „ausgleichend“ wirken.

Welche Wahl passt besser?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welche Variante „besser“ ist, sondern davon, wie gefahren wird. Wer häufig längere Strecken fährt, Wert auf Windschutz, entspannteres Handling und ein Motorrad legt, das auch nach vielen Kilometern noch souverän wirkt, findet in der KTM 1290 Super Duke GT die stimmigere Basis.

Wer dagegen vor allem kurze bis mittlere Ausfahrten plant, Kurvenfahrten liebt und ein Motorrad sucht, das sich sportlich, direkt und lebendig anfühlt, wird mit der KTM 1290 Super Duke R sehr glücklich.

Fazit:

Die KTM 1290 Super Duke GT ist die bessere Wahl für alle, die mit einem Motorrad möglichst viel abdecken möchten: Alltag, längere Touren, Autobahnanteile und wechselnde Strecken—ohne dass der Komfort zu kurz kommt. Sie spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn das Motorrad nicht nur für den Feierabend, sondern auch für echte Reisen gedacht ist. Die KTM 1290 Super Duke R passt dagegen besser zu Fahrern, die das sportliche Naked-Feeling priorisieren: direktes Handling, aktives Fahren und ein Charakter, der Kurvenfahrten besonders lebendig macht. Wer häufig lange Strecken fährt, wird die GT als entspannter empfinden; wer eher dynamisch und kurvenorientiert unterwegs ist, bekommt mit der R das präzisere, „spitzere“ Fahrgefühl. So wird aus dem Vergleich am Ende eine klare Entscheidung nach Fahrprofil: Tourkomfort auf der einen Seite, maximale Sportlichkeit auf der anderen.

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